Ein Spieler, eine Spielerin und ein Musiker treffen sich auf der Bühne um Faust Eins zu spielen. "Was hat Faust mit mir zu tun?", fragen sie. Und: "Wann kommt das Gretchen in mir hoch?". Angelehnt an die Figuren des historischen Doktor Faustus, der Goethe zu seinem Werk inspirierte, verführen sich die Handpuppen, betrügen, zerstören und bekämpfen sich. Aber nicht nur die Puppen haben einiges auszutragen. Wer welche Rolle spielen darf, muss immer wieder neu verhandelt werden, um letztendlich auch zu entscheiden, wer sein Leben selbst in die Hand nimmt.

Eine rasante Inszenierung um Männlichkeit und Weiblichkeit, Verführung, Schuld, teuflische Verlockungen und unerwartete Wendungen. Mit viel Witz, Puppen und Pop regt das Trio zum Selbstdenken an.

Regie: Iris Keller

Eine deutsch-schweizerische Koproduktion für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene

© Foto: Iris Keller
FAUST EINS: Anne Brüssau, Marius Kob (Spiel) und Marius Alsleben (Musik)