9. Februar

Von Oktober 2018 bis Mitte Februar 2019 spielen wir 15 Konzerte in der Schweiz und 17 in Deutschland in variierender Besetzung von Duo bis Vollbesetzung (6). Diese Konzerte bilden den Anfang unserer ...

Von Oktober 2018 bis Mitte Februar 2019 spielen wir 15 Konzerte in der Schweiz und 17 in Deutschland in variierender Besetzung von Duo bis Vollbesetzung (6). Diese Konzerte bilden den Anfang unserer Releasetour. Wir spielen Lieder vom neuen Album, welches am 12.10.2018 herausgegeben wird, sowie vereinzelte schon früher veröffentlichte Songs. Ziel ist es, zukünftig mehr mit der ganzen Band auf der Bühne zu stehen, weil uns das erlaubt unser ganzes musikalisches Spektrum zu präsentieren. 

Pro Helvetia
09.02.2019
Volksbad Buckau Karl-Schmidt-Straße 56 39104 Magdeburg

Schweiz 2003, Doku 88 Min.
Die Geschichte von einem, der auszieht, das Rauchen loszuwerden. So macht er sich denn auf zu einem Fussmarsch von seinem jetzigen Wohnort Zürich «zurück» nach seiner Geburts-Stadt ...

Schweiz 2003, Doku 88 Min.
Die Geschichte von einem, der auszieht, das Rauchen loszuwerden. So macht er sich denn auf zu einem Fussmarsch von seinem jetzigen Wohnort Zürich «zurück» nach seiner Geburts-Stadt St.Gallen, wo er einst angefangen hat zu rauchen. Er ist bereit, diese Strecke – auf immer wieder anderen Routen – so oft zu wiederholen, bis das Ziel (Endlich Nichtraucher!) erreicht ist. Durch das rituelle Abschreiten der Landschaft und das strikte Rauchverbot, das er sich auferlegt unterwegs, erhofft er sich die Befreiung von seinen alten Laste(r)n. Immer mehr wird diese Suche nach den Quellen seiner Sucht zu einer eigentlichen Heim-Suchung, zum Versuch, die Verbindung wiederherzustellen mit der eigenen Herkunft. Alle die Bilder, «Erkenntnisse» und Erinnerungen, die er auf seinen meist recht komischen Nichtraucher-Märschen erwandert, bilden schliesslich den Fundus zu einer filmischen Himmel- und Höllefahrt quer durchs Vaterland – mit gelegentlichen Abstechern weit über die Grenzen hinaus. «Hans im Glück» ist eine Abrechnung und eine Liebeserklärung. Ein Roadmovie für Fussgänger, ein Heimatfilm für Heimatlose. Eine Widmung an alle Raucher und anderen Abhängigen, an alle Pechvögel und (trotzdem) Anständig-Gebliebenen – und natürlich an den Hans im Glück. 

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Stuttgart
Hans im Glück
09.02.2019
17:00
Kinemathek Karlsruhe e.V. Kaiserpassage 6 76133 Karlsruhe

Ein Stück vom Glück! Wer will das nicht. Und hat es schon! Und weiß es nicht!
Eine Diva betritt die Szene. Doch was ist das? Alles läuft etwas anders als erwartet. Der Barhocker ist bereits besetzt ...

Ein Stück vom Glück! Wer will das nicht. Und hat es schon! Und weiß es nicht!
Eine Diva betritt die Szene. Doch was ist das? Alles läuft etwas anders als erwartet. Der Barhocker ist bereits besetzt – von Stöckelschuhen! Die Garderobe ist ein Desaster! Die Frisur ist ein Chaos! Ob tanzend Schuhe wechseln oder gar das ganze Kostüm, ob Schminken ohne freie Hand – als Frau von Welt löst sie alle auftretenden Probleme auf ihre ganz eigene Art. Oft überraschend, immer charmant, mal poetisch, aber auch mal resolut. Komisch und tiefsinnig gehen Lieder und Szenen ineinander über. Alltägliche und irr-witzige Situationen werden ohne große Worte gemeistert.
Eine Art Anleitung zum Glücklichsein.

Doris Friedmann berührt mit Humor und Musikalität.

09.02.2019
Gerberhaus Löherplatz 65510 Idstein

Veri. Ein kleiner Mann erklärt die Welt. Für Deutsche in der Schweiz. Und umgekehrt. „Das Verbindende“, resümiert er, „sind die gemeinsamen Unterschiede“. Witzig schildert er den Kampf um Liegestühle. ...

Veri. Ein kleiner Mann erklärt die Welt. Für Deutsche in der Schweiz. Und umgekehrt. „Das Verbindende“, resümiert er, „sind die gemeinsamen Unterschiede“. Witzig schildert er den Kampf um Liegestühle. Politisch unkorrekt erzählt er über Senioren auf Pilgerreise nach Mallorca. Und treffend kommentierend lässt er Wichtigtuern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Badehosen runter.

Als zuletzt selbständiger Unternehmensberater kommt der Innerschweizer Thomas Lötscher zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist. Seither geht er mit seiner Figur Veri auf Tour. „Ein Emil von der politischen Front“ schrieb die Süddeutsche Zeitung.

© Foto: Christian Hildebrand
09.02.2019
20:00
Klosterschüer Ofteringen Egginger Str. 12 79793 Wutöschingen

Der rastlose Songwriter & Storyteller LONG TALL JEFFERSON war die letzten zwei Jahre permanent auf Tour, hat in ganz Europa über 200 Shows gespielt und das Publikum mit doppelbödigen Geschichten über ...

Der rastlose Songwriter & Storyteller LONG TALL JEFFERSON war die letzten zwei Jahre permanent auf Tour, hat in ganz Europa über 200 Shows gespielt und das Publikum mit doppelbödigen Geschichten über schlechte Tage, alte Freunde und kuriose Museumsbesuche in seinen Bann gezogen. Auf seinem neuen Album LUCKY GUY erweitert er den Kern von Gesang & Gitarre mit einer Vielzahl von Instrumenten und paart dabei goofy Lo-Fi Pop mit erdigem Folk.

Pro Helvetia
© Long Tall Jefferson
09.02.2019
21:00
Provisorium Heiligkreuzstr. 4 72622 Nürtingen

Anfang der 90er Jahre: Die Jugoslawienkriege hatten begonnen. Junge Männer aus ganz Europa nahmen teil. Am 7. Januar 1992 wurde in Kroatien ein Schweizer Journalist in der Uniform einer internationalen ...

Anfang der 90er Jahre: Die Jugoslawienkriege hatten begonnen. Junge Männer aus ganz Europa nahmen teil. Am 7. Januar 1992 wurde in Kroatien ein Schweizer Journalist in der Uniform einer internationalen Söldnergruppe tot aufgefunden. Zwanzig Jahre später erforscht seine Cousine, die Regisseurin Anja Kofmel, die Hintergründe, um zu verstehen, warum diese Männer vom Krieg so fasziniert sind.

Regie: Anja Kofmel
Schweiz / Deutschland / Kroation 2018, Dokumentarfilm

© Real Fiction Filme
Chris the Swiss
ab 31.01.2019
Kinostart deutschlandweit

Am 25. Januar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater seine zauberhafte Marionetten-Oper „Die Zauberflöte“ nach W. Am Mozert im Spielplan wieder auf. Das Stück, das seit fast zwanzig Jahren immer wieder ...

Am 25. Januar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater seine zauberhafte Marionetten-Oper „Die Zauberflöte“ nach W. Am Mozert im Spielplan wieder auf. Das Stück, das seit fast zwanzig Jahren immer wieder erfolgreich die Bühne am Neuenteich 80 erobert, ist als Inszenierung mit Marionetten ein einzigartigen Opernerlebnis für Jugendliche und Erwachsene. Das Stück kann auch für Schulklassen gebucht werden.

25.01.2019
23.02.2019
19:30
Müllers Marionetten-Theater Neuenteich 80 42103 Wuppertal

Ein goldstrahlender Prachtpsalter aus dem 13. Jahrhundert zum Anfassen und Erleben! Zusammen mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa präsentiert der Quaternio Verlag Luzern die originalgetreue ...

Ein goldstrahlender Prachtpsalter aus dem 13. Jahrhundert zum Anfassen und Erleben! Zusammen mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa präsentiert der Quaternio Verlag Luzern die originalgetreue Faksimile-Edition des Breslauer Psalters von ca. 1265 in einer Ausstellung in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Die kostbare Handschrift beeindruckt als ein wahrhaft europäisches Kunstwerk durch ihren großen Ausstattungsreichtum. Auf jeder der 294 Seiten leuchten die Farben und funkelt das auf Hochglanz polierte Blattgold.
Den Besuchern wird die Gelegenheit geboten, die einzelnen Seiten des Breslauer Psalters aus nächster Nähe zu betrachten und unbefangen im Faksimile zu blättern.

© Breslauer Psalter | Nach der Faksimile-Edition des Quaternio Verlags Luzern (www.quaternio.ch)
24.01.2019
02.03.2019
Stadt- und Landesbibliothek Potsdam Am Kanal 47 14467 Potsdam

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das ...

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das kulturelle Geschehen in der Bodenseestadt dominierten. 1889 wurde Heinrich Schmidt-Pecht die ehrenamtliche Leitung der Wessenberg-Galerie anvertraut, für die er 56 Jahre lang zuständig blieb. Damit hatte er maßgeblichen Anteil an der kommunalen Kunst- und Ausstellungspolitik aber auch an der inhaltlichen Ausrichtung der Sammlung. Seinen freundschaftlichen Beziehungen zu zahlreichen Künstlern u. a. zu den Schweizer Künstlern Hans Garnjobst, Ernst Kreidolf, Carl Theodor Meyer-Basel und Albert Welti sowie seinen weitgespannten Kontakten verdankt die Wessenberg-Galerie ihr prägnantes Profil.

© Städtische Wessenberg-Galerie
Rudolf Wacker: Kleiner Hafen; 1928
19.01.2019
28.04.2019
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und ...

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und Kantone unterhalten mittlerweile 17 Atelierstandorte in der Stadt. Allein aus dem Kanton Zug waren von 1998 bis 2018 über 60 Stipendiat*innen in Berlin zu Gast, die die anregende Atmosphäre und die Internationalität der Kulturlandschaft zu schätzen wissen. Den Portrait-Terminen geht zumeist ein intensives Kennenlernen voraus, in dem sich die Stipendiat*innen und der Fotograf über die gesammelten Eindrücke, über entstandene Arbeiten oder für sie interessante Orte in der Stadt verständigen. Gemeinsam mit seinen Modellen entwickelt Bernd Hiepe dann das Konzept für die Portraits und versucht den spezifischen Bezug jeder einzelnen Person zu Berlin, zur eigenen Arbeit und zur Kultur der Stadt herauszuarbeiten.

Vernissage: 18.01.2019, 19 Uhr

Fr-Mi 10-17Uhr / Do 13-20 Uhr

© Bernd Hiepe
Herwig Urin, Schauspieler, 2006
bis 24.03.2019
Zitadelle / Zentrum für aktuelle Kunst Am Juliusturm 64 13599 Berlin

Jede Stadt, die etwas auf sich hält, hat irgendwo auf ihrer Schattenseite eine Straße, wo all das seinen Platz findet, was an der schönen Seepromenade unerwünscht ist. In Luzern war das schon immer die ...

Jede Stadt, die etwas auf sich hält, hat irgendwo auf ihrer Schattenseite eine Straße, wo all das seinen Platz findet, was an der schönen Seepromenade unerwünscht ist. In Luzern war das schon immer die Baselstraße. Der Volksmund hat der zwei Kilometer langen Straßenschlucht im Laufe der Zeit immer wieder neue Namen gegeben: »Little Italy«, »Das Ghetto«, »Neu Belgrad« oder »Rue de Blamage«. Hier begegnen wir Menschen, die nicht im Rampenlicht der Gesellschaft leben. In der Schweiz entwickelte sich der Dokumentarfilm von Aldo Gulgoz schnell zum Publikumsliebling. In nur 6 Monaten erreichte er 18 000 Zuschauer und wurde so zu einem der erfolgreichsten schweizer Filme des Jahres 2017.

Rue de Blamage (OmU)
Schweiz 2017, 83 min, Regie: Aldo Gugolz

© Hugofilm
Plakat
bis 13.02.2019
Lichtblick-Kino Kastanienallee 77 10435 Berlin

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang ...

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang Männern vorbehaltenen Rechts war das Reichwahlgesetz vom 30. November 1918.

Der 100. Jahrestag der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 2019 war dem Kunstbeirat des Deutschen Bundestages Anlass, neunzehn Künstlerinnen um ein Statement zum Thema zu bitten. Die so entstandenen Arbeiten zeigen Perspektiven auf ein Thema, das an Aktualität kaum verloren zu haben scheint und – abhängig von Herkunft und Erfahrung der Künstlerinnen – unterschiedliche Blickwinkel und Erzählungen hervorbringt.

Beteiligte Künstlerinnen
u.a. mit Serpentina Hagner, Valerie Favre, Jenny Holzer, Cornelia Schleime, Katharina Sieverding, Barbara Klemm

Eröffnung
am 17. Januar 2019 um 19 Uhr in der Abgeordnetenlobby des Reichstagsgebäudes
Begrüßung: Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble

Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann während der Kunst- und Architekturführungen im Reichstagsgebäude sowie am 23. Januar, 6. und 27. Februar und am 6. und 27. März jeweils um 14 Uhr nach vorheriger Anmeldung (kunst-raum@bundestag.de) in Sonderführungen besucht werden.

© Serpentina Hagner
Kurze Entstehungsgeschichte einer Selbstverständlichkeit
bis 31.03.2019
Deutscher Bundestag / Ausstellungen Platz der Republik 1 11011 Berlin

Auf den abgelegenen Neusibirischen Inseln im arktischen Ozean suchen Jäger nach Stosszähnen von ausgestorbenen Mammuts. Eines Tages finden sie ein überraschend gut erhaltenes Mammutkadaver. Die Auferstehung ...

Auf den abgelegenen Neusibirischen Inseln im arktischen Ozean suchen Jäger nach Stosszähnen von ausgestorbenen Mammuts. Eines Tages finden sie ein überraschend gut erhaltenes Mammutkadaver. Die Auferstehung des Wollhaarmammuts ist eine erste Manifestation einer nächsten grossen technologischen Revolution – Genetik. Sie könnte unsere Welt auf den Kopf stellen.

Regie: Christian Frei
Schweiz 2018, 114 min., Dokumentarfilm

© Rise and Shine Cinema
Genesis 2.0
ab 17.01.2019
Kinostart deutschlandweit

Die Schweizer Schauspielerin Maria Schell war der erste internationale deutschsprachige Star nach dem Krieg. Siehatte bis Mitte der 1950er Jahre bereits in Österreich, der Schweiz, Frankreich und ...

Die Schweizer Schauspielerin Maria Schell war der erste internationale deutschsprachige Star nach dem Krieg. Siehatte bis Mitte der 1950er Jahre bereits in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien gedreht, ging danach in die USA.
Heute scheinen ihr Schaffen und die damals radikale (und noch immer aufregende) Stärke ihres Stils vergessen zu sein. In der Filmreihe ist eine Kinotradition wiederzuentdecken, die zuweilen befremden mag, weil sie viel wagt, die erstaunt, weil sie den Mut zu einem Einsatz ohne Grenzen hat.

Filmreihe von 16.01.-24.02. mit 15 Filmen
Bitte besuchen Sie unsere Website für die einzelnen Termine!

Werbefoto Maria Schell
bis 24.02.2019
20:00-22:00
Zeughauskino Unter den Linden 2 10117 Berlin

Hannah Weinberger (* 1988, lebt in Basel) arbeitet vorwiegend mit Video, Performance und vor allem Klang. Oft bewegen sich ihre Inszenierungen jenseits klassischer Ausstellungsformate. «When Time Lies» ...

Hannah Weinberger (* 1988, lebt in Basel) arbeitet vorwiegend mit Video, Performance und vor allem Klang. Oft bewegen sich ihre Inszenierungen jenseits klassischer Ausstellungsformate. «When Time Lies» verwandelt die Villa Merkel in einen begehbaren Klangraum. Geräusche, während des Aufbaus, der Eröffnung oder der Laufzeit des Projekts im und vor dem Haus aufgenommen, werden durch einen Algorithmus in immer neue Kompositionsstrukturen transformiert.

Hannah Weinberger gelingt es, stimmungsvolle Atmosphären aufzubauen, die zwischen Vertrautheit und Entdeckergeist oszillieren. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie sich in einer medial überformten Welt Bilder und Geräusche als Speicher anlagern sowie Erinnerung einschreiben und auslösen.

Pro Helvetia
© Hannah Weinberger
Cover von Publikation zur Ausstellung, snoeck Verlagsgesellschaft, Köln
bis 03.03.2019
Villa Merkel Pulverwiesen 25 73726 Esslingen

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des ...

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des Readymade die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlerinnen und Konzeptkünstlern.

Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Duchamp-Bestand in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung treffen dabei auf bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen. Ergänzt werden die Werke durch das Duchamp-Archiv des Schweizer Künstlers und Forschers Serge Stauffer, der dieses in jahrzehntelanger Beschäftigung mit Duchamp zusammengetragen hat. Die »100 Antworten«, mit denen Duchamp 1960 auf Stauffers »100 Fragen« reagierte, ermöglichen nicht nur besondere Einblicke in Duchamps künstlerisches Denken, sie zeigen auch die aussergewöhnliche Forschertätigkeit Stauffers.

Bildunterschrift und Copyright:
Serge Stauffer vor einem Plakat zu "Marcel Duchamp. Die Schriften", Zürich, 1982, Foto: Isabelle Wettstein, Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung: Archiv Serge und Doris Stauffer

Pro Helvetia
bis 10.03.2019
Staatsgalerie Stuttgart Konrad-Adenauer-Str. 30-32 70173 Stuttgart

Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Vom 17. November 2018 bis 24. Februar 2019 zeigt die Kunsthalle zu Kiel rund 50 ausgewählte Gemälde, Holzschnitte und Aquarelle ...

Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Vom 17. November 2018 bis 24. Februar 2019 zeigt die Kunsthalle zu Kiel rund 50 ausgewählte Gemälde, Holzschnitte und Aquarelle aus der Schaffenszeit von 1961 bis 2018. Die Ausstellung „Franz Gertsch. Bilder sind meine Biografie“ beinhaltet monumentale Portraits, Gruppenbilder, überdimensionale Naturdetails sowie Landschaften.
Seit 2005 ist Franz Gertsch Ehrenbürger der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

© Sprengel Museum Hannover, Foto: Michael Herling, Aline Herling, Sprengel Museum Hannover
Franz Gertsch, Luciano und Cornelia, 1974
bis 24.02.2019
Kunsthalle zu Kiel Düsternbrooker Weg 1 24105 Kiel

E. L. Kirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben ...

E. L. Kirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben und Werk des Malers zieht sich wie ein roter Faden seine Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung Kirchners Lebensweg und Schaffen nach. Die Ausstellung wird kuratiert von Katharina Beisiegel (Art Centre Basel) in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos und mit Thorsten Sadowsky und organisiert vom Art Centre Basel in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.

© E. L. Kirchner, Sitzendes Mädchen (Fränzi Fehrmann), Ausschnitt, 1910 (verändert 1920),
Minneapolis Institute of Art
bis 03.03.2019
10:00-19:00
Bundeskunsthalle Museumsmeile Bonn 53113 Bonn

Einzelausstellung "Die Ruhe der Seelenruhe" von Valerie Favre

bis 16.02.2019
Galerie Barbara Thumm Markgrafenstrasse 68 10969 Berlin

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton ...

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton (1814-1884) in England und Hilma af Klint (1862-1944) in Schweden eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit grosser Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgen sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äusserst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren.

Pro Helvetia
bis 10.03.2019
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Luisenstrasse 33 80333 München

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur ...

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur verlagerte sich sein Interesse mehr auf das Zeichnen und das Malen.
Die Ausstellung "Strandgut" ist den Elementen Erde, Wasser und Luft gewidmet, und dazwischen dem unendlichen Horizont. Im Zentrum die Schnecke.

© Sven Hartmann
bis 02.06.2019
Museum Reich der Kristalle. Mineralogische Staatssammlung München Theresienstrasse 41 80333 München

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Ausser-sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und ...

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Ausser-sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und nimmt dabei einige zentrale Themenbereiche in den Blick.

Kunstwerke von der Antike bis in die Gegenwart repräsentieren so verschiedene Facetten wie den dionysischen Kult, die religiöse Verzückung, das orgastische Erleben oder die drogeninduzierte Ekstase. Zudem spiegeln sie die Faszination von Jugendkulturen für Entgrenzungen, das ekstatische Potenzial des Tanzes und die kollektiven Ekstasen bei Sportereignissen wider. Mit der Licht- und Soundinstallation »Dream House« von La Monte Young und Marian Zazeela entsteht auf der gesamten dritten Ausstellungsetage ein aussergewöhnlicher Erlebnisraum.

Schweizer Künstler: Ferdinand Hodler, Paul Klee, La Monte Young

in Kooperation mit dem Zentrum Paul Klee, Bern

© Foto: Blaise Adilon, © La Monte Young / Marian Zazeela
La Monte Young / Marian Zazeela Dream House (Detail), 1990 Installation Collection macLYON
bis 24.02.2019
Kunstmuseum Stuttgart Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

© Julian Charrière; VG Bild-Kunst, Bonn, Germany
As We Used to Float - USS Saratoga
bis 08.04.2019
Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin

Mit der Ausstellung „Die Kunst des Gedenkens: Alice Salomon 1872-1948“ erinnert die Künstlerin DESSA an die Sozialreformerin, Pädagogin und Feministin Alice Salomon. Zentrales Anliegen ihrer künstlerischen ...

Mit der Ausstellung „Die Kunst des Gedenkens: Alice Salomon 1872-1948“ erinnert die Künstlerin DESSA an die Sozialreformerin, Pädagogin und Feministin Alice Salomon. Zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Arbeit ist es, deutsch-jüdische Vergangenheit und Kultur als lebendigen, wirksamen Teil unserer Gesellschaft heute zu betrachten. DESSA gestaltet bildkünstlerisch, mittels Malerei und Collage, eine visuelle Biographie, die vielschichtig Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.
1908 gründete Alice Salomon die Soziale Frauenschule in Berlin, 1937 wurde sie in die Emigration gezwungen und starb im August 1948 – einsam – in New York.

© Jörg Hammer/DESSA
Alice Salomon IV
bis 10.02.2019
00:00
frauen museum wiesbaden Wörthstrasse 5 65185 Wiesbaden

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in ...

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Stränden und ansässig gewordenen Seeadlern prägen Wustrow als Sperrgebiet auch militärische Relikte der Zeit von 1933-1993.
Circa 50 der Wustrow-Motive Schroeters wurden von Günther Uecker, der an diesem Ort aufwuchs, übermalt und benagelt. Sechs der Tafeln werden nun in Schwerin gezeigt. Dass dies als erstes im Foyer der Landesbibliothek geschieht, der Namensbibliothek Günther Ueckers, ist auch der besonderen Bindung Rolf Schroeters zu Büchern und Bibliotheken geschuldet.

© Rolf Schroeter
Wustrow-Still-Leben
bis 19.07.2019
19:00
Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker Johannes-Stelling-Str. 29 19053 Schwerin

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund ...

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz. Es ist nichts Magisches an den Werken, und dennoch, alle teilen sie eine Idee, dass durch Empfindung neue Vorstellungen über die Welt, in der wir leben, entfacht werden. Sie alle wollen den Aspekt des Nicht-Menschlichen beleben – Natur, Metall, Holz, Stein, Erde – jedes einzelne Werk sagt aus zu Gunsten einer Gemeinsamkeit zwischen Mensch und Tier, Pflanzen oder geologischem Leben.

Pro Helvetia
© SKULPTURENPARKKOELN.DE_2017_STIFTUNG SKULPTURENPARK KOELN
bis 14.07.2019
Skulpturenpark Köln Riehler Straße (Haupteingang 50668 Köln

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf