22. Februar

Was ist zu tun, wenn die Jungen ihren Platz einfordern, die Alten aber noch Lust und Energie und Ideen haben und nicht abtreten wollen? In früheren Zeiten übernahmen die Jungen Verantwortung und Macht ...

Was ist zu tun, wenn die Jungen ihren Platz einfordern, die Alten aber noch Lust und Energie und Ideen haben und nicht abtreten wollen? In früheren Zeiten übernahmen die Jungen Verantwortung und Macht just in dem Moment, als die Alten sich aufs Ofenbänkchen setzten und bald danach das Zeitliche segneten. Die Zeiten sind vorbei!
In Gardi Hutters neuer, wie immer höchst poetischer Inszenierung prallen nicht nur die verschiedenen Vorstellungen und Spielstile lustvoll aufeinander, sondern es mischen sich auch die Sparten: Musik, Tanz, Theater – und Clown. Komisches Theater – ohne Worte, mit Musik!

© Foto: Luise Illigen
GAIA GAUDI

7 aus dem Verein
Herbert SAX Baerlocher | Joachim Feulner | Claudia Hölzel | Natalia Plietsch | Veronika Riedel | Christiana Sieben | Dagmar Venus
Herbert SAX Baerlocher (Mistelgau-Obernsees) wächst ...

7 aus dem Verein
Herbert SAX Baerlocher | Joachim Feulner | Claudia Hölzel | Natalia Plietsch | Veronika Riedel | Christiana Sieben | Dagmar Venus
Herbert SAX Baerlocher (Mistelgau-Obernsees) wächst in Basel auf. Nach Studienaufenthalten in Bern und Florenz erlernt SAX in Kyôto, Japan, fernöstliche Tuschepinseltechniken, die bis heute sein Werk prägen. Seine Bilder sind von klar abgegrenzten, geometrischen Formen und leuchtenden Farben beherrscht. Die Kompositionen halten die Balance zwischen vager Unbestimmtheit und präziser Definition.

© © Herbert SAX Baerlocher
"fides" 110x150cm Öltempera auf Leinwand 2017

Vor knapp zwei Jahren, und damit mehr als pünktlich zu den 500-Jahrfeiern der Lutherschen Reformation, präsentierte NOVOFLOT in Berlin erstmals das Projekt „Die Bibel (in der Übersetzung von Novoflot)“. ...

Vor knapp zwei Jahren, und damit mehr als pünktlich zu den 500-Jahrfeiern der Lutherschen Reformation, präsentierte NOVOFLOT in Berlin erstmals das Projekt „Die Bibel (in der Übersetzung von Novoflot)“. Und nachdem der Kirchenbau von NOVOFLOT zwischenzeitlich in Bremen für Aufsehen sorgte, kehrt er nunmehr nach Berlin zurück. Und zwar an den Westberliner Breitscheidplatz. Dieser Ort, der seit dem Terroranschlag vom 19. Dezember 2016 von einem unsichtbaren, dafür umso schwerer wiegenden Schatten überdeckt wird, ist der richtige Ort für „Die Bibel (in der Übersetzung von Novoflot)“. Denn diese Bibel ist keine, die auf Papier gedruckt ist und (reformiert oder nicht) nur gewissen Teilen der Gläubigen gehört. Diese Bibel ist ein Haus, in dem es um die gemeinsamen Wurzeln allen Glaubens geht und um eine Zukunft spirituellen Denkens und Handelns unter den vollkommen neuen Vorzeichen einer göttlichen Musik!

21. bis 24. Februar am Breitscheidplatz
jeweils zwischen 14 und 20 Uhr frei begehbar
Eintritt frei

© Novoflot

Vom 21. bis 24. Februar 2019 präsentieren 208 Galerien aus 16 Ländern in den Karlsruher Messehallen Kunst aus einer Spanne von über 120 Jahren. Die insgesamt
20 Skulpturenplätze schaffen raumgebende ...

Vom 21. bis 24. Februar 2019 präsentieren 208 Galerien aus 16 Ländern in den Karlsruher Messehallen Kunst aus einer Spanne von über 120 Jahren. Die insgesamt
20 Skulpturenplätze schaffen raumgebende Situationen und laden zum Verweilen ein, kombiniert mit 120 One-Artist-Shows, die einen vertieften Einblick in das künstlerische Schaffen Einzelner ermöglichen.

Die limitierte Anzahl an Messekojen wurde von dem Beirat der art KARLSRUHE an national sowie international renommierte Galerien vergeben, dazu zählen folgende Galerien aus der Schweiz: AM contemporary (Basel), Galerie Werner Bommer (Zürich), Galerie Monika Wertheimer (Oberwil), Galerie Wilmsen GmbH (Rheineck)

Jugoslavien gibt es nicht mehr, aber das Hotel Jugoslavija geistert immer noch in der Belgrader Landschaft umher. Schonungslos scheint es Serbien in seiner Suche nach neuen Anknüpfspunkten zu spiegeln. ...

Jugoslavien gibt es nicht mehr, aber das Hotel Jugoslavija geistert immer noch in der Belgrader Landschaft umher. Schonungslos scheint es Serbien in seiner Suche nach neuen Anknüpfspunkten zu spiegeln. Indem der Schweizer Regisseur jugoslavischer Herkunft das Gebäude zu verschiedenen Zeitpunkten erkundet und die Erinnerungen seiner Bewohner einfängt, erschafft er ein einzigartiges Raum-Zeit-Gefüge, aus dem eine Art kollektives Unterbewusstsein und ein Teil seiner eigenen Identität erwachsen.

Regie: Nicolas Wagnières
Schweiz 2017, 78 min., Dokumentarfilm

© Deja vu film
Hotel Jugoslavija

Mit „Layers of movement“ startet der GASAG Kunstraum fulminant in
das neue Ausstellungsjahr und zeigt zum ersten Mal einen Film. Die
Künstlerin Natascha Küderli hat sich auf den Weg gemacht, um Berlin

Mit „Layers of movement“ startet der GASAG Kunstraum fulminant in
das neue Ausstellungsjahr und zeigt zum ersten Mal einen Film. Die
Künstlerin Natascha Küderli hat sich auf den Weg gemacht, um Berlin
zu erkunden und sich den urbanen Raum über dessen verkehrstechnische
Struktur zu erschließen. Ob mit dem Fahrrad, dem Schiff, der
U- oder S-Bahn, dem Auto, dem Zug oder lediglich zu Fuß – Natascha
Küderli hat die Stadt eingekreist, umrundet und durchquert. Flankiert
und ergänzt wird das cineastische Werk durch Fotocollagen. Sie gaben
der Fotografin erst den Anstoß zu den bewegten Bildern. Entstanden
ist ein facettenreiches Kaleidoskop, das die Künstlerin als Hommage an
Berlin versteht.

© Natascha Küderli
Oberbaumbrücke (Schwarz, Rot, Gelb), analoge Fotocollage, 2011

Am 16. Februar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater sein Theatermärchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Spielplan wieder auf. Die anspruchsvolle Geschichte nach der Vorlage des dänischen Autors Hans ...

Am 16. Februar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater sein Theatermärchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Spielplan wieder auf. Die anspruchsvolle Geschichte nach der Vorlage des dänischen Autors Hans Christian Andersen, die Operndramaturg Günther Weißenborn für seine Marionettentheaterbühne beglückend und voller Zuversicht auflöst, ist geeignet für Kinder ab vier Jahren.

Daniel Spoerri ist ein Schweizer Künstler, der als Erfinder der EAT ART Kunstgeschichte schreibt. Er eröffnete in Düsseldorf das "Restaurant Spoerri" und eine "Eat Art Galerie". Vera Mercer entdeckte ...

Daniel Spoerri ist ein Schweizer Künstler, der als Erfinder der EAT ART Kunstgeschichte schreibt. Er eröffnete in Düsseldorf das "Restaurant Spoerri" und eine "Eat Art Galerie". Vera Mercer entdeckte das Thema um Markt, Küche und Essen, als sie bei nächtlichen Streifzügen mit Tinguely und Spoerri (den sie 1958 heiratet) in den alten Pariser Markthallen fotografiert. Erstmals werden die Arbeiten der beiden Künstler zum Thema "Essen" in einer grossen musealen Ausstellung gegenübergestellt.

© Rita Newman

Am 16. Februar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater sein Theatermärchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Spielplan wieder auf. Die anspruchsvolle Inszenierung nach der Vorlage des dänischen Autors Hans ...

Am 16. Februar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater sein Theatermärchen „Die kleine Meerjungfrau“ im Spielplan wieder auf. Die anspruchsvolle Inszenierung nach der Vorlage des dänischen Autors Hans Christian Andersen, die Operndramaturg Günther Weißenborn für seine Marionettentheaterbühne mit Glück und Zuversicht auflöst, ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Der Musiker Uwe Pferdler schrieb für die Aufführung von Müllers Marionetten-Theater eine großartige Musik, deren Lieder hitverdächtig sein können.

© Müllers Marionetten-Theater
Die kleine Meerjungfrau wird erwachsen

Der Kunstverein Wiesen e.V. zu präsentiert die Einzelausstellung „Sunset" des in New York lebenden Schweizer Künstlers Yves Scherer.
Inspiriert durch das am Sunset Boulevard in Los Angeles gelegene ...

Der Kunstverein Wiesen e.V. zu präsentiert die Einzelausstellung „Sunset" des in New York lebenden Schweizer Künstlers Yves Scherer.
Inspiriert durch das am Sunset Boulevard in Los Angeles gelegene Hotel „Chateau Marmont", greift Yves Scherer die Historie und Funktion des Ausstellungsortes Schloss Wiesen auf, um diese in die heutige Zeit zu transferieren.
Die Ausstellung wird folglich eine Gegenüberstellung zweier Orte schaffen, die sich zeitlich und räumlich versetzt in Ihrer Funktion und Wirkung ähneln. Es entsteht eine Verknüpfung von Zeit, Fiktion und Realität, geschmückt durch Legenden und verschiedene Narrative in die sich der Künstler auf subtile Art und Weise selbst miteinbezieht.

Pro Helvetia
© Yves Scherer

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie ...

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie sich auf wundersame, skurrile und phantasievolle Art und Weise in das Alltagsleben des Pariser Stadtteils Montmartre entführen!

Vom 14. Februar bis 31. Oktober jeweils Dienstags bis Sonntags.

© Stage Entertainment
Die fabelhafte Welt der Amélie

Ist die Nachhaltigkeit reif für ein Museum? Wenn es nach dem Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner geht, dann ja. Aber nicht, weil das Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern schon über 300 ...

Ist die Nachhaltigkeit reif für ein Museum? Wenn es nach dem Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner geht, dann ja. Aber nicht, weil das Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern schon über 300 Jahre alt ist… Bei dem Konzept Nachhaltigkeit geht es aktuell darum Zukunft so zu gestalten, dass für die jetzt lebenden und die kommenden Generationen eine Welt geschaffen wird, die es ermöglicht global ein gutes und sorgenfreies Leben zu führen.
Dazu muss man buchstäblich das Rad neu erfinden, oder aber denjenigen ein Forum geben, die es schon getan haben und die es immer wieder tun.
Fleiner hat in seiner Doppelfunktion als Künstler und Kurator der Region ein neues Museum beschert. Es ist nach unserem Kenntnisstand das ERSTE MUSEUM WELTWEIT, das sich in wechselnden Ausstellungen ausschließlich mit nachhaltiger Kunst und nachhaltigem Design beschäftigt.
Apropos Rad: Passend zur Eröffnung wird der Schwerpunkt der Pilotausstellung auf dem Themenkomplex Mobilität liegen.
Viele gute Ideen in Kunst und Mobilität kommen aus dem Hightech-Land Schweiz. Die Schweiz ist es, die mit dem Paccar II der ETH Zürich seit 2005 den Rekord in Energieeffizienz bei Kraftfahrzeugen hält (5385 km mit 1l Benzinäquivalent!) und die mit dem Designer Frank M. Rinderknecht unter dem Label RINSPEED einen ganzen Thinktank zum Thema Zukunft des Verkehrs zu bieten hat.

© ETH Zürich
Paccar II mit Team beim Ecomarathon 2005 in Nogaro

Anfang der 90er Jahre: Die Jugoslawienkriege hatten begonnen. Junge Männer aus ganz Europa nahmen teil. Am 7. Januar 1992 wurde in Kroatien ein Schweizer Journalist in der Uniform einer internationalen ...

Anfang der 90er Jahre: Die Jugoslawienkriege hatten begonnen. Junge Männer aus ganz Europa nahmen teil. Am 7. Januar 1992 wurde in Kroatien ein Schweizer Journalist in der Uniform einer internationalen Söldnergruppe tot aufgefunden. Zwanzig Jahre später erforscht seine Cousine, die Regisseurin Anja Kofmel, die Hintergründe, um zu verstehen, warum diese Männer vom Krieg so fasziniert sind.

Regie: Anja Kofmel
Schweiz / Deutschland / Kroation 2018, Dokumentarfilm

© Real Fiction Filme
Chris the Swiss

"Leetspaek"
Florian Fausch & Janosch Jauch
Malerei

Am 25. Januar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater seine zauberhafte Marionetten-Oper „Die Zauberflöte“ nach W. Am Mozert im Spielplan wieder auf. Das Stück, das seit fast zwanzig Jahren immer wieder ...

Am 25. Januar 2019 nimmt Müllers Marionetten-Theater seine zauberhafte Marionetten-Oper „Die Zauberflöte“ nach W. Am Mozert im Spielplan wieder auf. Das Stück, das seit fast zwanzig Jahren immer wieder erfolgreich die Bühne am Neuenteich 80 erobert, ist als Inszenierung mit Marionetten ein einzigartigen Opernerlebnis für Jugendliche und Erwachsene. Das Stück kann auch für Schulklassen gebucht werden.

Ein goldstrahlender Prachtpsalter aus dem 13. Jahrhundert zum Anfassen und Erleben! Zusammen mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa präsentiert der Quaternio Verlag Luzern die originalgetreue ...

Ein goldstrahlender Prachtpsalter aus dem 13. Jahrhundert zum Anfassen und Erleben! Zusammen mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa präsentiert der Quaternio Verlag Luzern die originalgetreue Faksimile-Edition des Breslauer Psalters von ca. 1265 in einer Ausstellung in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Die kostbare Handschrift beeindruckt als ein wahrhaft europäisches Kunstwerk durch ihren großen Ausstattungsreichtum. Auf jeder der 294 Seiten leuchten die Farben und funkelt das auf Hochglanz polierte Blattgold.
Den Besuchern wird die Gelegenheit geboten, die einzelnen Seiten des Breslauer Psalters aus nächster Nähe zu betrachten und unbefangen im Faksimile zu blättern.

© Breslauer Psalter | Nach der Faksimile-Edition des Quaternio Verlags Luzern (www.quaternio.ch)

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das ...

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das kulturelle Geschehen in der Bodenseestadt dominierten. 1889 wurde Heinrich Schmidt-Pecht die ehrenamtliche Leitung der Wessenberg-Galerie anvertraut, für die er 56 Jahre lang zuständig blieb. Damit hatte er maßgeblichen Anteil an der kommunalen Kunst- und Ausstellungspolitik aber auch an der inhaltlichen Ausrichtung der Sammlung. Seinen freundschaftlichen Beziehungen zu zahlreichen Künstlern u. a. zu den Schweizer Künstlern Hans Garnjobst, Ernst Kreidolf, Carl Theodor Meyer-Basel und Albert Welti sowie seinen weitgespannten Kontakten verdankt die Wessenberg-Galerie ihr prägnantes Profil.

© Städtische Wessenberg-Galerie
Rudolf Wacker: Kleiner Hafen; 1928

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und ...

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und Kantone unterhalten mittlerweile 17 Atelierstandorte in der Stadt. Allein aus dem Kanton Zug waren von 1998 bis 2018 über 60 Stipendiat*innen in Berlin zu Gast, die die anregende Atmosphäre und die Internationalität der Kulturlandschaft zu schätzen wissen. Den Portrait-Terminen geht zumeist ein intensives Kennenlernen voraus, in dem sich die Stipendiat*innen und der Fotograf über die gesammelten Eindrücke, über entstandene Arbeiten oder für sie interessante Orte in der Stadt verständigen. Gemeinsam mit seinen Modellen entwickelt Bernd Hiepe dann das Konzept für die Portraits und versucht den spezifischen Bezug jeder einzelnen Person zu Berlin, zur eigenen Arbeit und zur Kultur der Stadt herauszuarbeiten.

Vernissage: 18.01.2019, 19 Uhr

Fr-Mi 10-17Uhr / Do 13-20 Uhr

© Bernd Hiepe
Herwig Urin, Schauspieler, 2006

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang ...

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang Männern vorbehaltenen Rechts war das Reichwahlgesetz vom 30. November 1918.

Der 100. Jahrestag der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 2019 war dem Kunstbeirat des Deutschen Bundestages Anlass, neunzehn Künstlerinnen um ein Statement zum Thema zu bitten. Die so entstandenen Arbeiten zeigen Perspektiven auf ein Thema, das an Aktualität kaum verloren zu haben scheint und – abhängig von Herkunft und Erfahrung der Künstlerinnen – unterschiedliche Blickwinkel und Erzählungen hervorbringt.

Beteiligte Künstlerinnen
u.a. mit Serpentina Hagner, Valerie Favre, Jenny Holzer, Cornelia Schleime, Katharina Sieverding, Barbara Klemm

Eröffnung
am 17. Januar 2019 um 19 Uhr in der Abgeordnetenlobby des Reichstagsgebäudes
Begrüßung: Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble

Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann während der Kunst- und Architekturführungen im Reichstagsgebäude sowie am 23. Januar, 6. und 27. Februar und am 6. und 27. März jeweils um 14 Uhr nach vorheriger Anmeldung (kunst-raum@bundestag.de) in Sonderführungen besucht werden.

© Serpentina Hagner
Kurze Entstehungsgeschichte einer Selbstverständlichkeit

Die Schweizer Schauspielerin Maria Schell war der erste internationale deutschsprachige Star nach dem Krieg. Siehatte bis Mitte der 1950er Jahre bereits in Österreich, der Schweiz, Frankreich und ...

Die Schweizer Schauspielerin Maria Schell war der erste internationale deutschsprachige Star nach dem Krieg. Siehatte bis Mitte der 1950er Jahre bereits in Österreich, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien gedreht, ging danach in die USA.
Heute scheinen ihr Schaffen und die damals radikale (und noch immer aufregende) Stärke ihres Stils vergessen zu sein. In der Filmreihe ist eine Kinotradition wiederzuentdecken, die zuweilen befremden mag, weil sie viel wagt, die erstaunt, weil sie den Mut zu einem Einsatz ohne Grenzen hat.

Filmreihe von 16.01.-24.02. mit 15 Filmen
Bitte besuchen Sie unsere Website für die einzelnen Termine!

Werbefoto Maria Schell

Hannah Weinberger (* 1988, lebt in Basel) arbeitet vorwiegend mit Video, Performance und vor allem Klang. Oft bewegen sich ihre Inszenierungen jenseits klassischer Ausstellungsformate. «When Time Lies» ...

Hannah Weinberger (* 1988, lebt in Basel) arbeitet vorwiegend mit Video, Performance und vor allem Klang. Oft bewegen sich ihre Inszenierungen jenseits klassischer Ausstellungsformate. «When Time Lies» verwandelt die Villa Merkel in einen begehbaren Klangraum. Geräusche, während des Aufbaus, der Eröffnung oder der Laufzeit des Projekts im und vor dem Haus aufgenommen, werden durch einen Algorithmus in immer neue Kompositionsstrukturen transformiert.

Hannah Weinberger gelingt es, stimmungsvolle Atmosphären aufzubauen, die zwischen Vertrautheit und Entdeckergeist oszillieren. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie sich in einer medial überformten Welt Bilder und Geräusche als Speicher anlagern sowie Erinnerung einschreiben und auslösen.

Pro Helvetia
© Hannah Weinberger
Cover von Publikation zur Ausstellung, snoeck Verlagsgesellschaft, Köln

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des ...

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des Readymade die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlerinnen und Konzeptkünstlern.

Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Duchamp-Bestand in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung treffen dabei auf bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen. Ergänzt werden die Werke durch das Duchamp-Archiv des Schweizer Künstlers und Forschers Serge Stauffer, der dieses in jahrzehntelanger Beschäftigung mit Duchamp zusammengetragen hat. Die »100 Antworten«, mit denen Duchamp 1960 auf Stauffers »100 Fragen« reagierte, ermöglichen nicht nur besondere Einblicke in Duchamps künstlerisches Denken, sie zeigen auch die aussergewöhnliche Forschertätigkeit Stauffers.

Bildunterschrift und Copyright:
Serge Stauffer vor einem Plakat zu "Marcel Duchamp. Die Schriften", Zürich, 1982, Foto: Isabelle Wettstein, Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung: Archiv Serge und Doris Stauffer

Pro Helvetia

Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Vom 17. November 2018 bis 24. Februar 2019 zeigt die Kunsthalle zu Kiel rund 50 ausgewählte Gemälde, Holzschnitte und Aquarelle ...

Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Vom 17. November 2018 bis 24. Februar 2019 zeigt die Kunsthalle zu Kiel rund 50 ausgewählte Gemälde, Holzschnitte und Aquarelle aus der Schaffenszeit von 1961 bis 2018. Die Ausstellung „Franz Gertsch. Bilder sind meine Biografie“ beinhaltet monumentale Portraits, Gruppenbilder, überdimensionale Naturdetails sowie Landschaften.
Seit 2005 ist Franz Gertsch Ehrenbürger der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

© Sprengel Museum Hannover, Foto: Michael Herling, Aline Herling, Sprengel Museum Hannover
Franz Gertsch, Luciano und Cornelia, 1974

E. L. Kirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben ...

E. L. Kirchner gehört zu den bekanntesten Malern des deutschen Expressionismus und zählt als Mitbegründer der Brücke-Gruppe am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wichtigsten Künstlern. Durch das Leben und Werk des Malers zieht sich wie ein roter Faden seine Suche nach dem Exotischen und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos zeichnet die Ausstellung Kirchners Lebensweg und Schaffen nach. Die Ausstellung wird kuratiert von Katharina Beisiegel (Art Centre Basel) in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum Davos und mit Thorsten Sadowsky und organisiert vom Art Centre Basel in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.

© E. L. Kirchner, Sitzendes Mädchen (Fränzi Fehrmann), Ausschnitt, 1910 (verändert 1920),
Minneapolis Institute of Art

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton ...

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton (1814-1884) in England und Hilma af Klint (1862-1944) in Schweden eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit grosser Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgen sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äusserst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren.

Pro Helvetia

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur ...

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur verlagerte sich sein Interesse mehr auf das Zeichnen und das Malen.
Die Ausstellung "Strandgut" ist den Elementen Erde, Wasser und Luft gewidmet, und dazwischen dem unendlichen Horizont. Im Zentrum die Schnecke.

© Sven Hartmann

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Ausser-sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und ...

Ekstasen sind so alt wie die Menschheit. Die Ausstellung EKSTASE spürt dem Zustand des Ausser-sich-Seins in seiner kunsthistorischen und der damit verbundenen kulturellen Bedeutungsgeschichte nach und nimmt dabei einige zentrale Themenbereiche in den Blick.

Kunstwerke von der Antike bis in die Gegenwart repräsentieren so verschiedene Facetten wie den dionysischen Kult, die religiöse Verzückung, das orgastische Erleben oder die drogeninduzierte Ekstase. Zudem spiegeln sie die Faszination von Jugendkulturen für Entgrenzungen, das ekstatische Potenzial des Tanzes und die kollektiven Ekstasen bei Sportereignissen wider. Mit der Licht- und Soundinstallation »Dream House« von La Monte Young und Marian Zazeela entsteht auf der gesamten dritten Ausstellungsetage ein aussergewöhnlicher Erlebnisraum.

Schweizer Künstler: Ferdinand Hodler, Paul Klee, La Monte Young

in Kooperation mit dem Zentrum Paul Klee, Bern

© Foto: Blaise Adilon, © La Monte Young / Marian Zazeela
La Monte Young / Marian Zazeela Dream House (Detail), 1990 Installation Collection macLYON

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

© Julian Charrière; VG Bild-Kunst, Bonn, Germany
As We Used to Float - USS Saratoga

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in ...

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Stränden und ansässig gewordenen Seeadlern prägen Wustrow als Sperrgebiet auch militärische Relikte der Zeit von 1933-1993.
Circa 50 der Wustrow-Motive Schroeters wurden von Günther Uecker, der an diesem Ort aufwuchs, übermalt und benagelt. Sechs der Tafeln werden nun in Schwerin gezeigt. Dass dies als erstes im Foyer der Landesbibliothek geschieht, der Namensbibliothek Günther Ueckers, ist auch der besonderen Bindung Rolf Schroeters zu Büchern und Bibliotheken geschuldet.

© Rolf Schroeter
Wustrow-Still-Leben

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund ...

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz. Es ist nichts Magisches an den Werken, und dennoch, alle teilen sie eine Idee, dass durch Empfindung neue Vorstellungen über die Welt, in der wir leben, entfacht werden. Sie alle wollen den Aspekt des Nicht-Menschlichen beleben – Natur, Metall, Holz, Stein, Erde – jedes einzelne Werk sagt aus zu Gunsten einer Gemeinsamkeit zwischen Mensch und Tier, Pflanzen oder geologischem Leben.

Pro Helvetia
© SKULPTURENPARKKOELN.DE_2017_STIFTUNG SKULPTURENPARK KOELN

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

© Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Düsseldorf