10. März

Musik des 18. Jahrhunderts ahmt die Rede nach: das Fragen, Behaupten, Zögern, Seufzen, Flirten. Das gilt in besonderem Masse für die Violinkonzerte, orientiert sich doch die Violine seit alters her an ...

Musik des 18. Jahrhunderts ahmt die Rede nach: das Fragen, Behaupten, Zögern, Seufzen, Flirten. Das gilt in besonderem Masse für die Violinkonzerte, orientiert sich doch die Violine seit alters her an Gesang und Sprache. Der Geiger Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester sind mit der Grammatik dieser Epoche vertraut – und präsentieren uns ein paar repräsentative Werke der Zeit.

Programm:
Christoph Willibald Gluck: Tanz der Furien aus Orpheus und Eurydike
Joseph Haydn: Violinkonzert G-Dur
Ignaz Joseph Pleyel: Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester B-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio für Violine und Orchester E-Dur KV 261 und Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216

Zürcher Kammerorchester
Daniel Hope, Violine und Leitung

© Foto: Sandro Diener
Zürcher Kammerorchester

Mehr als 100 Jahre nach Erscheinen des ebenso bezaubernden wie abgründigen Kinderbuches scheint das Phänomen, nicht erwachsen werden zu wollen, in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet: Das 21. ...

Mehr als 100 Jahre nach Erscheinen des ebenso bezaubernden wie abgründigen Kinderbuches scheint das Phänomen, nicht erwachsen werden zu wollen, in der heutigen Gesellschaft weit verbreitet: Das 21. Jahrhundert, so lautet die Prognose, wird das Jahrhundert der Nimmerländer gewesen sein.
Unter diesem Gesichtspunkt lässt Juliette Rahon in ihrer musikalischen Tanzproduktion die Fantasiewelt Peter Pans noch einmal vor den Augen des Publikums aufleben und konfrontiert sie mit der unmittelbaren Gegenwart. Die Welt der Fantasie und die erlebte Realität begegnen sich in aller Schärfe, beide Welten kommentieren sich und eröffnen die Möglichkeit der gegenseitigen Erforschung und Reflexion.

Tanz: Katie Douglas (AUS), Alicia Varela Carballo (ESP), Charlie Fouchier (FRA), Robert Söderström (SWE)
Regie, Choreografie: Juliette Rahon (FRA)
Projektleitung: Josephine Bock (DE)
Komposition/Cello: Léonard Frey-Maibach (FRA)
Komposition/Flöte: Sébastian Jacot (CH)

© Ida Zenna (Probenfoto)

Anlässlich der Biennale in Venedig 2017 präsentierte das schweizerisch-amerikanische Künstlerpaar Teresa Hubbard / Alexander Birchler die doppelseitige Filminstallation "Flora" und die dazugehörige ...

Anlässlich der Biennale in Venedig 2017 präsentierte das schweizerisch-amerikanische Künstlerpaar Teresa Hubbard / Alexander Birchler die doppelseitige Filminstallation "Flora" und die dazugehörige Arbeit "Bust". Sie basiert auf neuen Entdeckungen, welche die Künstler bei ihren Recherchen zur Geschichte der unbekannten, amerikanischen Künstlerin Flora Mayo, die in den 1920er-Jahren zeitgleich mit Alberto Giacometti in Paris studiert hat udn dessen Geliebte war, gemacht haben. 

Die Sammlung Goetz präsentiert die Arbeit, deren Entstehung sie durch einen frühen Ankauf gefördert hat, in einer Ausstellung in den Räumen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Pro Helvetia
© Courtesy: Tanya Bonakdar Gallery, New York and Lora Reynolds Gallery, Austin
Installation Flora, Detail

Mit Max, Jakob und David Bill kommen drei Generationen einer Künstlerfamilie in die kunsthalle messmer. Zu Ehren des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses sind insgesamt ca. 90 Werke zu sehen, die trotz ...

Mit Max, Jakob und David Bill kommen drei Generationen einer Künstlerfamilie in die kunsthalle messmer. Zu Ehren des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses sind insgesamt ca. 90 Werke zu sehen, die trotz der selben Kunstrichtung, der sich die drei Künstler verschrieben haben, auf unterschiedliche Weise mit konkreter Kunst auseinandersetzen und jeweils einen individuellen Zugang dazu suchen und aufzeigen.

© Steven van Veen
David Bill, kissing towers 2, 2016, Stahl und Lackfarbe, 188 x 110 x 52 cm

7 aus dem Verein
Herbert SAX Baerlocher | Joachim Feulner | Claudia Hölzel | Natalia Plietsch | Veronika Riedel | Christiana Sieben | Dagmar Venus
Herbert SAX Baerlocher (Mistelgau-Obernsees) wächst ...

7 aus dem Verein
Herbert SAX Baerlocher | Joachim Feulner | Claudia Hölzel | Natalia Plietsch | Veronika Riedel | Christiana Sieben | Dagmar Venus
Herbert SAX Baerlocher (Mistelgau-Obernsees) wächst in Basel auf. Nach Studienaufenthalten in Bern und Florenz erlernt SAX in Kyôto, Japan, fernöstliche Tuschepinseltechniken, die bis heute sein Werk prägen. Seine Bilder sind von klar abgegrenzten, geometrischen Formen und leuchtenden Farben beherrscht. Die Kompositionen halten die Balance zwischen vager Unbestimmtheit und präziser Definition.

© © Herbert SAX Baerlocher
"fides" 110x150cm Öltempera auf Leinwand 2017

Jugoslavien gibt es nicht mehr, aber das Hotel Jugoslavija geistert immer noch in der Belgrader Landschaft umher. Schonungslos scheint es Serbien in seiner Suche nach neuen Anknüpfspunkten zu spiegeln. ...

Jugoslavien gibt es nicht mehr, aber das Hotel Jugoslavija geistert immer noch in der Belgrader Landschaft umher. Schonungslos scheint es Serbien in seiner Suche nach neuen Anknüpfspunkten zu spiegeln. Indem der Schweizer Regisseur jugoslavischer Herkunft das Gebäude zu verschiedenen Zeitpunkten erkundet und die Erinnerungen seiner Bewohner einfängt, erschafft er ein einzigartiges Raum-Zeit-Gefüge, aus dem eine Art kollektives Unterbewusstsein und ein Teil seiner eigenen Identität erwachsen.

Regie: Nicolas Wagnières
Schweiz 2017, 78 min., Dokumentarfilm

© Deja vu film
Hotel Jugoslavija

Mit „Layers of movement“ startet der GASAG Kunstraum fulminant in
das neue Ausstellungsjahr und zeigt zum ersten Mal einen Film. Die
Künstlerin Natascha Küderli hat sich auf den Weg gemacht, um Berlin

Mit „Layers of movement“ startet der GASAG Kunstraum fulminant in
das neue Ausstellungsjahr und zeigt zum ersten Mal einen Film. Die
Künstlerin Natascha Küderli hat sich auf den Weg gemacht, um Berlin
zu erkunden und sich den urbanen Raum über dessen verkehrstechnische
Struktur zu erschließen. Ob mit dem Fahrrad, dem Schiff, der
U- oder S-Bahn, dem Auto, dem Zug oder lediglich zu Fuß – Natascha
Küderli hat die Stadt eingekreist, umrundet und durchquert. Flankiert
und ergänzt wird das cineastische Werk durch Fotocollagen. Sie gaben
der Fotografin erst den Anstoß zu den bewegten Bildern. Entstanden
ist ein facettenreiches Kaleidoskop, das die Künstlerin als Hommage an
Berlin versteht.

© Natascha Küderli
Oberbaumbrücke (Schwarz, Rot, Gelb), analoge Fotocollage, 2011

Daniel Spoerri ist ein Schweizer Künstler, der als Erfinder der EAT ART Kunstgeschichte schreibt. Er eröffnete in Düsseldorf das "Restaurant Spoerri" und eine "Eat Art Galerie". Vera Mercer entdeckte ...

Daniel Spoerri ist ein Schweizer Künstler, der als Erfinder der EAT ART Kunstgeschichte schreibt. Er eröffnete in Düsseldorf das "Restaurant Spoerri" und eine "Eat Art Galerie". Vera Mercer entdeckte das Thema um Markt, Küche und Essen, als sie bei nächtlichen Streifzügen mit Tinguely und Spoerri (den sie 1958 heiratet) in den alten Pariser Markthallen fotografiert. Erstmals werden die Arbeiten der beiden Künstler zum Thema "Essen" in einer grossen musealen Ausstellung gegenübergestellt.

© Rita Newman

Der Kunstverein Wiesen e.V. zu präsentiert die Einzelausstellung „Sunset" des in New York lebenden Schweizer Künstlers Yves Scherer.
Inspiriert durch das am Sunset Boulevard in Los Angeles gelegene ...

Der Kunstverein Wiesen e.V. zu präsentiert die Einzelausstellung „Sunset" des in New York lebenden Schweizer Künstlers Yves Scherer.
Inspiriert durch das am Sunset Boulevard in Los Angeles gelegene Hotel „Chateau Marmont", greift Yves Scherer die Historie und Funktion des Ausstellungsortes Schloss Wiesen auf, um diese in die heutige Zeit zu transferieren.
Die Ausstellung wird folglich eine Gegenüberstellung zweier Orte schaffen, die sich zeitlich und räumlich versetzt in Ihrer Funktion und Wirkung ähneln. Es entsteht eine Verknüpfung von Zeit, Fiktion und Realität, geschmückt durch Legenden und verschiedene Narrative in die sich der Künstler auf subtile Art und Weise selbst miteinbezieht.

Pro Helvetia
© Yves Scherer

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie ...

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie sich auf wundersame, skurrile und phantasievolle Art und Weise in das Alltagsleben des Pariser Stadtteils Montmartre entführen!

Vom 14. Februar bis 31. Oktober jeweils Dienstags bis Sonntags.

© Stage Entertainment
Die fabelhafte Welt der Amélie
bis 31.10.2019
WERK7 THEATER IM WERKSVIERTEL Speicherstraße 22 81671 München

Ist die Nachhaltigkeit reif für ein Museum? Wenn es nach dem Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner geht, dann ja. Aber nicht, weil das Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern schon über 300 ...

Ist die Nachhaltigkeit reif für ein Museum? Wenn es nach dem Konzeptkünstler Samuel J. Fleiner geht, dann ja. Aber nicht, weil das Konzept der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern schon über 300 Jahre alt ist… Bei dem Konzept Nachhaltigkeit geht es aktuell darum Zukunft so zu gestalten, dass für die jetzt lebenden und die kommenden Generationen eine Welt geschaffen wird, die es ermöglicht global ein gutes und sorgenfreies Leben zu führen.
Dazu muss man buchstäblich das Rad neu erfinden, oder aber denjenigen ein Forum geben, die es schon getan haben und die es immer wieder tun.
Fleiner hat in seiner Doppelfunktion als Künstler und Kurator der Region ein neues Museum beschert. Es ist nach unserem Kenntnisstand das ERSTE MUSEUM WELTWEIT, das sich in wechselnden Ausstellungen ausschließlich mit nachhaltiger Kunst und nachhaltigem Design beschäftigt.
Apropos Rad: Passend zur Eröffnung wird der Schwerpunkt der Pilotausstellung auf dem Themenkomplex Mobilität liegen.
Viele gute Ideen in Kunst und Mobilität kommen aus dem Hightech-Land Schweiz. Die Schweiz ist es, die mit dem Paccar II der ETH Zürich seit 2005 den Rekord in Energieeffizienz bei Kraftfahrzeugen hält (5385 km mit 1l Benzinäquivalent!) und die mit dem Designer Frank M. Rinderknecht unter dem Label RINSPEED einen ganzen Thinktank zum Thema Zukunft des Verkehrs zu bieten hat.

© ETH Zürich
Paccar II mit Team beim Ecomarathon 2005 in Nogaro

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das ...

Heinrich Schmidt-Pecht, 1854 in Konstanz geboren und dort 1945 gestorben, stellte sein Leben ganz in den Dienst der Kunst. Über ein halbes Jahrhundert zählte er zu jenen Persönlichkeiten, die das kulturelle Geschehen in der Bodenseestadt dominierten. 1889 wurde Heinrich Schmidt-Pecht die ehrenamtliche Leitung der Wessenberg-Galerie anvertraut, für die er 56 Jahre lang zuständig blieb. Damit hatte er maßgeblichen Anteil an der kommunalen Kunst- und Ausstellungspolitik aber auch an der inhaltlichen Ausrichtung der Sammlung. Seinen freundschaftlichen Beziehungen zu zahlreichen Künstlern u. a. zu den Schweizer Künstlern Hans Garnjobst, Ernst Kreidolf, Carl Theodor Meyer-Basel und Albert Welti sowie seinen weitgespannten Kontakten verdankt die Wessenberg-Galerie ihr prägnantes Profil.

© Städtische Wessenberg-Galerie
Rudolf Wacker: Kleiner Hafen; 1928

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und ...

Bereits seit zwanzig Jahren portraitiert der Fotograf Bernd Hiepe (*1955 in Erfurt) Stipendiat*innen des Schweizer Kantons Zug, die für einige Monate in Berlin zu Gast sind. Einige Schweizer Städte und Kantone unterhalten mittlerweile 17 Atelierstandorte in der Stadt. Allein aus dem Kanton Zug waren von 1998 bis 2018 über 60 Stipendiat*innen in Berlin zu Gast, die die anregende Atmosphäre und die Internationalität der Kulturlandschaft zu schätzen wissen. Den Portrait-Terminen geht zumeist ein intensives Kennenlernen voraus, in dem sich die Stipendiat*innen und der Fotograf über die gesammelten Eindrücke, über entstandene Arbeiten oder für sie interessante Orte in der Stadt verständigen. Gemeinsam mit seinen Modellen entwickelt Bernd Hiepe dann das Konzept für die Portraits und versucht den spezifischen Bezug jeder einzelnen Person zu Berlin, zur eigenen Arbeit und zur Kultur der Stadt herauszuarbeiten.

Vernissage: 18.01.2019, 19 Uhr

Fr-Mi 10-17Uhr / Do 13-20 Uhr

© Bernd Hiepe
Herwig Urin, Schauspieler, 2006

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang ...

Am 19. Januar 1919 fand mit der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung die erste Wahl statt, bei der Frauen in Deutschland aktives und passives Wahlrecht besaßen. Grundlage für diese Änderung des bislang Männern vorbehaltenen Rechts war das Reichwahlgesetz vom 30. November 1918.

Der 100. Jahrestag der Wahl zur Weimarer Nationalversammlung am 19. Januar 2019 war dem Kunstbeirat des Deutschen Bundestages Anlass, neunzehn Künstlerinnen um ein Statement zum Thema zu bitten. Die so entstandenen Arbeiten zeigen Perspektiven auf ein Thema, das an Aktualität kaum verloren zu haben scheint und – abhängig von Herkunft und Erfahrung der Künstlerinnen – unterschiedliche Blickwinkel und Erzählungen hervorbringt.

Beteiligte Künstlerinnen
u.a. mit Serpentina Hagner, Valerie Favre, Jenny Holzer, Cornelia Schleime, Katharina Sieverding, Barbara Klemm

Eröffnung
am 17. Januar 2019 um 19 Uhr in der Abgeordnetenlobby des Reichstagsgebäudes
Begrüßung: Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble

Öffnungszeiten
Die Ausstellung kann während der Kunst- und Architekturführungen im Reichstagsgebäude sowie am 23. Januar, 6. und 27. Februar und am 6. und 27. März jeweils um 14 Uhr nach vorheriger Anmeldung (kunst-raum@bundestag.de) in Sonderführungen besucht werden.

© Serpentina Hagner
Kurze Entstehungsgeschichte einer Selbstverständlichkeit

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des ...

Wie kaum ein anderer Künstler veränderte Marcel Duchamp mit seinem Werk und seinen Schriften unsere Sicht auf die Kunst. Indem er einen Alltagsgegenstand zum Kunstwerk erklärte und als Erfinder des Readymade die Kunstgeschichte revolutionierte, wurde er zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlerinnen und Konzeptkünstlern.

Erstmals zeigt die Staatsgalerie ihren umfangreichen Duchamp-Bestand in einer Ausstellung. Einflussreiche Werke aus der eigenen Sammlung treffen dabei auf bedeutende Leihgaben aus internationalen Museen und Sammlungen. Ergänzt werden die Werke durch das Duchamp-Archiv des Schweizer Künstlers und Forschers Serge Stauffer, der dieses in jahrzehntelanger Beschäftigung mit Duchamp zusammengetragen hat. Die »100 Antworten«, mit denen Duchamp 1960 auf Stauffers »100 Fragen« reagierte, ermöglichen nicht nur besondere Einblicke in Duchamps künstlerisches Denken, sie zeigen auch die aussergewöhnliche Forschertätigkeit Stauffers.

Bildunterschrift und Copyright:
Serge Stauffer vor einem Plakat zu "Marcel Duchamp. Die Schriften", Zürich, 1982, Foto: Isabelle Wettstein, Schweizerische Nationalbibliothek, Graphische Sammlung: Archiv Serge und Doris Stauffer

Pro Helvetia

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton ...

Die Ausstellung gibt Einblick in eine aussergewöhnliche und weitgehend unbekannte Episode der Moderne: Völlig unabhängig voneinander entwickelten Emma Kunz (1892-1963) in der Schweiz, Georgia Houghton (1814-1884) in England und Hilma af Klint (1862-1944) in Schweden eine jeweils eigene abstrakte, mit Bedeutung hochaufgeladene Bildsprache. Mit grosser Ausdauer und Durchsetzungsvermögen folgen sie ihren Überzeugungen; gemeinsam war ihnen der Wunsch, Naturgesetze, Geistiges und Übersinnliches sichtbar zu machen. Zum ersten Mal werden wir ihre äusserst selten gezeigten Werke gemeinsam im Kunstbau des Lenbachhauses präsentieren.

Pro Helvetia

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur ...

Dem breiten Publikum ist Sven Hartmann, geb. 1943 in Bellinzona, bekannt als Vater des liebenswerten Kater Jacob (http://www.kater-jacob.de).  Nach einer fundierten Ausbildung zum Schaufensterdekorateur verlagerte sich sein Interesse mehr auf das Zeichnen und das Malen.
Die Ausstellung "Strandgut" ist den Elementen Erde, Wasser und Luft gewidmet, und dazwischen dem unendlichen Horizont. Im Zentrum die Schnecke.

© Sven Hartmann

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

Im Rahmen des GASAG Kunstpreises 2018 zeigt Julian Charrière in der Berlinischen Galerie eine multimediale Rauminstallation, die das Publikum unter die Wasseroberfläche des Pazifischen Ozeans führt.

© Julian Charrière; VG Bild-Kunst, Bonn, Germany
As We Used to Float - USS Saratoga

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in ...

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Stränden und ansässig gewordenen Seeadlern prägen Wustrow als Sperrgebiet auch militärische Relikte der Zeit von 1933-1993.
Circa 50 der Wustrow-Motive Schroeters wurden von Günther Uecker, der an diesem Ort aufwuchs, übermalt und benagelt. Sechs der Tafeln werden nun in Schwerin gezeigt. Dass dies als erstes im Foyer der Landesbibliothek geschieht, der Namensbibliothek Günther Ueckers, ist auch der besonderen Bindung Rolf Schroeters zu Büchern und Bibliotheken geschuldet.

© Rolf Schroeter
Wustrow-Still-Leben

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund ...

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz. Es ist nichts Magisches an den Werken, und dennoch, alle teilen sie eine Idee, dass durch Empfindung neue Vorstellungen über die Welt, in der wir leben, entfacht werden. Sie alle wollen den Aspekt des Nicht-Menschlichen beleben – Natur, Metall, Holz, Stein, Erde – jedes einzelne Werk sagt aus zu Gunsten einer Gemeinsamkeit zwischen Mensch und Tier, Pflanzen oder geologischem Leben.

Pro Helvetia
© SKULPTURENPARKKOELN.DE_2017_STIFTUNG SKULPTURENPARK KOELN

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf