Literatur
20. Mai

Charles Lewinsky liest aus seinem neuen Roman «Der Stotterer».

Er ist Stotterer seit er denken kann. Doch ein Virtuose im geschriebenen Wort!
Und diese Gabe setzt er gnadenlos ein: sei es für seine ...

Charles Lewinsky liest aus seinem neuen Roman «Der Stotterer».

Er ist Stotterer seit er denken kann. Doch ein Virtuose im geschriebenen Wort!
Und diese Gabe setzt er gnadenlos ein: sei es für seine Karriere, aus Notwehr oder auch um zu betrügen. Gerade sitzt er wegen einer «schriftstellerischen Straftat» im Gefängnis. Auch dort manipuliert er mit der Macht seiner Briefe und erdachten Geschichten die anderen – sei es den Gefängnispfarrer, den Drogenboss oder die Insassen. Ein Roman über die Macht der Sprache und die Moral.

© Foto: Maurice Haas /© Diogenes Verlag
Charles Lewinsky
20.05.2019
20:00
Spiegelhalle Hafenstr. 12 78462 Konstanz

Seine Stimme füllte weltweit Konzertsäle, betörte die Damenwelt, eroberte Deutschland, Europa und Amerika. Doch ab 1942 galten Kunst und Ruhm für einen Sohn orthodoxer Juden nichts mehr, auf der Flucht ...

Seine Stimme füllte weltweit Konzertsäle, betörte die Damenwelt, eroberte Deutschland, Europa und Amerika. Doch ab 1942 galten Kunst und Ruhm für einen Sohn orthodoxer Juden nichts mehr, auf der Flucht vor den Nazis strandete Joseph Schmidt als einer unter Tausenden an der Schweizer Grenze.
Der neue Roman des Schweizer Bestsellerautors Lukas Hartmann (Diogenes) erzählt das tragische Schicksal des großen Tenors, der von einem gefeierten Weltstar zum Flüchtling wurde mit Musikbeispielen und einem Filmausschnitt von »Ein Lied geht um die Welt«.

20.05.2019
20:00
Literaturhaus Salvatorplatz 1 80333 München

Küchenkunst & Wortgenuss

Literarisch-kulinarisches Festival "WortMenue" am Bodensee feiert 20-jähriges Bestehen.

Küchenkunst und Wortgenuss: Das lässt sich in diesem Frühjahr beim literarisch-kulinarischen ...

Küchenkunst & Wortgenuss

Literarisch-kulinarisches Festival "WortMenue" am Bodensee feiert 20-jähriges Bestehen.

Küchenkunst und Wortgenuss: Das lässt sich in diesem Frühjahr beim literarisch-kulinarischen Festival „WortMenue“ in Überlingen wieder aufs Angenehmste verbinden. Bereits zum elften Mal seit 1999 werden vom 6. bis 21. Mai mehr als zwanzig Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Romane und kulturgeschichtlichen Beiträge rund um das Thema „Essen und Trinken“ in Restaurants und Landgasthöfen der Bodenseestadt vorstellen. Mal kulinarisch präzise und kenntnisreich, mal abgründig und ironisch augenzwinkernd - auf jeden Fall stets begleitet von passenden Speisen und Getränken. Sinnenfreude pur für Kopf und Bauch! Literarisch „aufgetischt“ wird auch von Schweizer Autoren, wie Franz Hohler und Thomas Meyer.

bis 21.05.2019
Diverse Orte 88662 Überlingen

Zum 200. Geburtstag Theodor Fontanes reist die Fotografin Martina Issler auf historisch belegten Spuren durch die Schweiz. Mit dem ihr eigenen poetischen Blick fängt sie Landschaft, Momente und Stimmungen ...

Zum 200. Geburtstag Theodor Fontanes reist die Fotografin Martina Issler auf historisch belegten Spuren durch die Schweiz. Mit dem ihr eigenen poetischen Blick fängt sie Landschaft, Momente und Stimmungen ein und stellt ihnen korrespondierende Textstellen aus Romanen und Briefen Fontanes gegenüber.
Die so entstandene Bildserie ist eine Einladung, sich dem Dichter und seinem Werk auf sehr persönliche Weise zu nähern – aber auch eine Hommage an das Reisen an sich, an die Muße, an das Schauen und Innehalten.
Die Ausstellung Im Café Reet in Berlin zeigt die Bilder und Zitate bis am 6. Juli 2019.
Vernissage am Montag, 5. Mai, 18 Uhr.

© Fotografie: Martina Issler, Zürich
Bildreich 1415, »Das Beste ist das Fahren!«
bis 06.07.2019
10:00-18:00
Café Reet Klausener Platz 5 14059 Berlin

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem grösseren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich ...

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem grösseren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung.
Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“. Dass Hesse und sein Verleger Peter Suhrkamp „Das Glasperlenspiel“ ganz bewusst inmitten des „Dritten Reiches“ herausbringen wollten, wurde später kaum noch wahrgenommen.

In der Schweiz mussten sich Hesse und seine Frau Ninon immer wieder dafür rechtfertigen, dass sie unzählige Emigranten und jüdische Flüchtlinge selbstlos unterstützten. Von der Fremdenpolizei wurde Hesse sogar als geduldeter Wahl-Schweizer abgekanzelt.
Gegen diese niederdrückenden zeitgeschichtlichen Umstände beharrte Hesse mit dem „Glasperlenspiel“ auf der Wirksamkeit eines anachronistischen „ästhetischen Widerstands“, der dem Gleichschritt des „Dritten Reiches“, aber auch dem Schweizerischen Opportunismus die Souveränität des individuellen Gewissens entgegenstellte.

© Martin Hesse Erben; Foto: Martin Hesse
Hermann Hesse beim Bocciaspiel, Juli 1935
bis 15.09.2019
Hesse Museum Gaienhofen Kapellenstr. 8 78343 Gaienhofen
21. Mai

Am 30. Juli 1994 wird Orphea, ein piekfeiner Badeort in den Hamptons, durch ein Verbrechen erschüttert: Der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin werden ermordet. Akribisch wird ...

Am 30. Juli 1994 wird Orphea, ein piekfeiner Badeort in den Hamptons, durch ein Verbrechen erschüttert: Der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin werden ermordet. Akribisch wird ermittelt, ein Schuldiger wird gefunden – doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, man habe sich geirrt. Kurz darauf ist die junge Frau verschwunden. »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« (verfilmt mit Patrick Dempsey) machte Joël Dicker 2012 zur literarischen Sensation aus der Schweiz. Sein mittlerweile dritter Roman ist ein brillanter Thriller, sprachlich raffiniert und ungeheuer unterhaltsam (Deutsch von Michaela Meßner & Amelie Thoma).

Die moderierte Lesung findet zweisprachig (dt/frz) statt.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in München
© Foto: Valery Wallace Studio
21.05.2019
20:00-21:30
Literaturhaus Salvatorplatz 1 80333 München
22. Mai

Franz Hohler liest aus seinem Roman „Das Päckchen“.

Als er gerade dienstlich in Bern ist, erreicht den Zürcher Bibliothekar Ernst ein offensichtlich irregeleiteter Anruf. Am anderen Ende der Leitung ist ...

Franz Hohler liest aus seinem Roman „Das Päckchen“.

Als er gerade dienstlich in Bern ist, erreicht den Zürcher Bibliothekar Ernst ein offensichtlich irregeleiteter Anruf. Am anderen Ende der Leitung ist eine ihm unbekannte Frau, die ihn anfleht, umgehend zu ihr zu kommen. Aus einer Augenblickslaune heraus begibt sich Ernst zu der nahe gelegenen Adresse…

© Foto: Christian Altorfer
Franz Hohler
22.05.2019
20:00
Stadtbibliothek Wiesloch Gerbersruhstr. 41 69168 Wiesloch
24. Mai

Lesung des Schweizer Autors Jérôme Meizoz im Rahmen der Lesereihe "Literarische Alphabete 2019"

Pro Helvetia
24.05.2019
Literaturforum Dresden e. V. Chopinstr. 7 01324 Dresden

G.H.H. liest an einem Abend seine gesamte Novelle "Totentanz": Ein Uralter reist nach Basel, wo er noch etwas zu erledigen hat. Er lernt einen Maler und ein Mädchen kennen, begegnet einer alten Bekannten ...

G.H.H. liest an einem Abend seine gesamte Novelle "Totentanz": Ein Uralter reist nach Basel, wo er noch etwas zu erledigen hat. Er lernt einen Maler und ein Mädchen kennen, begegnet einer alten Bekannten wieder und erlebt, was er in den hundert Jahren seines Lebens nicht erlebt hat. Jetzt gibt es nichts weiter mehr zu tun. Ein guter Tod.
G.H.H. schreibt Essays, Prosa und Gedichte; übersetzt aus dem Italienischen, Französischen und Englischen; arbeitet kunstwissenschaftlich und manchmal in Berlin.

24.05.2019
18:00-21:00
Lettrétage e. V. Mehringdamm 61 10961 Berlin
25. Mai

Seit 2015 veranstaltet der frankfurter Kulturverein MainSlam eV Poetry Slams in der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Zu der 'Best of Poetry Slam' Reihe in Bornheim werden vier Mal jährlich die ...

Seit 2015 veranstaltet der frankfurter Kulturverein MainSlam eV Poetry Slams in der Rhein-Main Region und darüber hinaus. Zu der 'Best of Poetry Slam' Reihe in Bornheim werden vier Mal jährlich die Szenegrößen eingeladen, im Wettkampf der Besten gegeneinander anzutreten.

Poetry Slam ist ein literarischer Bühnenwettstreit, welcher Mitte der 1980er Jahre in Chicago entstanden ist. Es bietet jedem Interessierten die Möglichkeit, den eigenen Text einem Publikum vorzutragen. Dieses bewertet die Texte, seien sie prosaisch oder lyrisch, lustig oder ernst, über mehrere Runden mit Hilfe von Wertungstafeln und Applauslautstärke und bestimmt im Finale den Sieger es Abends.

© MainSlam eV
25.05.2019
20:00-22:45
Alte Oper Opernplatz 60313 Frankfurt

Gibt es etwas Unzeitgemäßeres als ein Roman in Versform? Unsere Autoren beweisen das Gegenteil! Fabiano Alborghettis 'Maiser' erzählt auf poetisch intensive Weise – und zugleich gesellschaftlich-historisch ...

Gibt es etwas Unzeitgemäßeres als ein Roman in Versform? Unsere Autoren beweisen das Gegenteil! Fabiano Alborghettis 'Maiser' erzählt auf poetisch intensive Weise – und zugleich gesellschaftlich-historisch sehr präzise – von einer italienischen Familie, die Anfang der 50er-Jahre ins Tessin immigriert. Er gewann damit den Schweizer Literaturpreis 2018.
FrancescoTarghettas 'Perciò veniamo bene nelle fotografie' ist eine scharfsichtige soziologische Beobachtung unterschiedlicher Generationen der aktuellen Konsumgesellschaft – und ein poetischer Bildungsroman eines jungen Akademikers. Moderation: Daniel Graziadei, LMU
In Zusammenarbeit mit Lyrik Kabinett München

Pro Helvetia
© Lukas Maeder
25.05.2019
16:30
Pasinger Fabrik August-Exter-Str. 1 81245 München
4. Juni

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
04.06.2019
19:30
Evangelische Akademie Tutzing 82327 Tutzing
18. Juni

In drei Akten untersuchen die AutorInnen und KünstlerInnen Sprache als Herrschaftstechnik im Informationszeitalter, Sprachvielfalt als Strategie gedanklichen Widerstands und grundlegende Zweifel als ...

In drei Akten untersuchen die AutorInnen und KünstlerInnen Sprache als Herrschaftstechnik im Informationszeitalter, Sprachvielfalt als Strategie gedanklichen Widerstands und grundlegende Zweifel als Aneignung der Zersplitterung von Wirklichkeitskonstruktionen. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz, scheinbar obsoleten Mediengeräten und audiovisueller Poesie werden Machtstrukturen in Frage gestellt und Sprache neu erlebbar.
Mit: Jörg Piringer (Österreich) Dichter; Hanne Römer (Österreich) Autorinn intermediale Künstlerin; Sabine Maier (Österreich) Foto-und Medienkünstlerin; Heike Fiedler (Schweiz) Bild- und Lautpoetin.

18.06.2019
21:30
Akademie der Künste Hanseatenweg Hanseatenweg 10 10557 Berlin

Von der Genfer Dichterin Isabelle Sbrissa erschien auf Deutsch bisher nur ein schmaler, zweisprachiger Band beim Verlagsprojekt hochroth mit Übersetzungen aus dem Französischen von G. H. H. (2017). ...

Von der Genfer Dichterin Isabelle Sbrissa erschien auf Deutsch bisher nur ein schmaler, zweisprachiger Band beim Verlagsprojekt hochroth mit Übersetzungen aus dem Französischen von G. H. H. (2017). Diesen Band stellt G. H. H. mit weiteren Übersetzungen von Gedichten Isabelle Sbrissas vor und liest nachher noch einen eigenen Prosatext und ein ursprünglich auf Französisch geschriebenes Gedicht, um soweit Aufschluss über die eigene Person zu geben, wie dies nötig ist. Die neuen Übersetzungen stammen aus dem Band "Ici là voir ailleurs", den Isabelle Sbrissa 2018 bei Nous in Caen (Normandie) veröffentlicht hat.

18.06.2019
20:00-21:00
Café Ess Eins (bei der S-Bahn-Station Julius-Leber-Brücke) Kolonnenstr. 56 10827 Berlin
11. Juli

Joseph Kopf, geboren 1929 in St. Gallen, veröffentlichte als Neunzehnjähriger seinen ersten Gedichtband. Er arbeitete einige Jahre als Bankangestellter in Bregenz und Salzburg. Danach lebte er vier ...

Joseph Kopf, geboren 1929 in St. Gallen, veröffentlichte als Neunzehnjähriger seinen ersten Gedichtband. Er arbeitete einige Jahre als Bankangestellter in Bregenz und Salzburg. Danach lebte er vier Jahre in Wien. Freundschaft mit dem Maler Ernst Fuchs, dessen Galerie er zeitweise betreute. In kleinen Broschüren und Bänden publizierte er weitere Gedichte. Rimbaud, Baudelaire, Weinheber und TrakI waren die Vorbilder seiner Lyrik in den fünfziger und frühen sechziger Jahren. Kopf erhielt Förderpreise von St. Gallen, Bern und Wien. In den sechziger Jahren vierjähriger Aufenthalt in Israel, der für seine Dichtung von entscheidender Bedeutung wurde. Die späten Gedichte bezeugen in kargen Bildern die Schönheit einer kristallenen Wintersprache. Ende der sechziger Jahre kehrt Kopf nach St. Gallen zurück. Seine Gedichte erschienen von nun an ausschließlich in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern. Durch die Verleihung des Johann-Peter-Hebel-Preises des Landes Baden-Württemberg im Jahre 1973 fand Kopfs lyrisches Schaffen zum ersten Mal breitere Anerkennung. Joseph Kopf starb 1979 in St. Gallen.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in München
11.07.2019
19:30
Lyrik Kabinett Amalienstr. 83 a 80799 München
19. Juli

Lesung: Ralph Dutli
Musik: Heiko Plank

Die Biographie des Schweizer Dichters Gottfried Keller (1819 bis
1890) ist auf vielfältige Weise mit der Stadt Heidelberg
verbunden. Hier erschien 1846 die erste ...

Lesung: Ralph Dutli
Musik: Heiko Plank

Die Biographie des Schweizer Dichters Gottfried Keller (1819 bis
1890) ist auf vielfältige Weise mit der Stadt Heidelberg
verbunden. Hier erschien 1846 die erste Sammlung von Kellers
Gedichten, 1848 bis 1850 hielt er sich als „später Student“ in
Heidelberg auf (Adresse: Neckarstaden 62), war unglücklich
verliebt in Johanna Kapp – was sich in dem berühmten
Anthologie-Gedicht „Schöne Brücke“ niederschlug – und wurde
Zeuge der Badischen Revolution 1848/1849. In Heidelberg hat er
seinen Roman „DER GRÜNE HEINRICH“ zu schreiben
begonnen, der seinen Weltruhm begründete. Er hörte die
Vorträge des radikalen Religionskritikers Ludwig Feuerbach,
dessen Ideen – Bekenntnis zum Diesseits, zur Einmaligkeit des
Lebens, Verzicht auf ein Leben nach dem Tod, die Einsicht, dass
Gott eine Erfindung des Menschen sei – Keller stark geprägt
haben. Sein Werk bedeutet Glücksvision und Daseinshunger:
„Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, / Von dem goldnen
Überfluss der Welt!“ Nietzsche nannte Keller einen
"Herzerfreuer", James Joyce’ Lieblingsgedicht war Kellers "Da
hab ich gar die Rose aufgegessen", das er ins Englische
übertrug: "Now have I fed and eaten up the rose".

Ralph Dutli, geb. 1954 in Schaffhausen, studierte an der Universität
Zürich und an der Pariser Sorbonne Romanistik und Russistik. Er lebte
1982 bis 1994 in Paris, seither als freier Schriftsteller in Heidelberg. Er ist
Romanautor, Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer
vorwiegend russischer Dichter (Werke von Ossip Mandelstam, Marina
Zwetajewa, Joseph Brodsky). Veröffentlichungen (Auswahl): „Meine Zeit,
mein Tier. Ossip Mandelstam. Eine Biographie“, 2003; „Russische
Literaturgeschichte, erzählt von Ralph Dutli", Hörbuch, 2003; „Novalis im
Weinberg. Gedichte“, 2005; „Nichts als Wunder. Essays über Poesie“,
2007; „Liebe Olive. Eine kleine Kulturgeschichte“, 2009/2013; „Fatrasien.
Absurde Poesie des Mittelalters“, 2010; „Das Lied vom Honig. Eine
Kulturgeschichte der Biene“, 2012; „Soutines letzte Fahrt. Roman“, 2013;
„Die Liebenden von Mantua. Roman“, 2015; „Mandelstam, Heidelberg“,
2016; „Dantes Gesänge – Gerät zum Einfangen der Zukunft“, 2017;
„Rutebeuf: Winterpech & Sommerpech. Mit einem Essay von Ralph Dutli“,
2017.
Ralph Dutli ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und
Dichtung und erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, u. a. Johann-
Heinrich-Voß-Preis 2006, Rheingau Literaturpreis 2013 und Preis der
LiteraTour Nord 2014 für seinen Roman „Soutines letzte Fahrt“, der in
mehrere europäische Sprachen übersetzt und für den Deutschen
Buchpreis nominiert wurde, sowie Düsseldorfer Literaturpreis 2014 für sein
literarisches Gesamtwerk und Erich-Fried-Preis Wien 2018.
Website: www.ralph-dutli.de

Heiko Plank, geb. 1964 in Kaiserslautern, Komponist,
Improvisationsmusiker und Instrumentalist auf dem von ihm entwickelten
und gebauten elektro-akustischen Saiten-Instrument ´plank´. Auftritte auf
internationalen Festivals: Palatia Jazz Festival, Adriatico Mediterraneo
Festival Ancona, Jetztmusikfestival, Festival Europäische Kirchenmusik.
Solokonzerte und Bühnenauftritte mit internationalen Künstlern wie Dieter
Schnebel, Markus Stockhausen, Llorenc Barber, Nils Petter Molvær, Mike
Rossi, Claus Boesser-Ferrari, Jesús Hernandez u.a. Konzerte im Rahmen
von interdisziplinären Forschungsprojekten in Verbindung von Musik und
Medienkunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
(ZKM) und im Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz
Kaiserslautern (DFKI). Konzertreise durch Ungarn und Rumänien 2016,
wo er als einer der „außergewöhnlichsten Gitarristen der Welt“ bezeichnet
wurde, Russland-Tournee 2017, Global Guitar Gita Festival
Bangalore/Indien 2018.
Website: www.plankworks.eu

19.07.2019
20:00
Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Sofienstr. 12 69115 Heidelberg
4. September

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
04.09.2019
20:00
Veranstaltungszentrum 25938 Wyk
7. September

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
07.09.2019
18:30
Museum Neuruppin 16816 Neuruppin
13. September

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
13.09.2019
19:00
Kulturtenne Damnatz 29472 Damnatz
16. September

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
16.09.2019
19:00
Tertianum Residenz Klenzestrasse 70 80469 München
23. Oktober

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
23.10.2019
20:00
Bosco Oberer Kirchweg 1 82131 Gauting
25. Oktober

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
25.10.2019
19:30
Literaturmuseum Theodor Storm 37308 Heilbad Heiligenstadt
7. Dezember

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
07.12.2019
19:00
Seidlvilla Nikolaiplatz 1B 80802 München