Visuelle Kunst
23. Juli

Die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret zeigt eine repräsentative Auswahl an Werken mit einem Schwerpunkt auf aktuellen Projekten. Die Künstlerin arbeitet mit so unterschiedlichen Formaten ...

Die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret zeigt eine repräsentative Auswahl an Werken mit einem Schwerpunkt auf aktuellen Projekten. Die Künstlerin arbeitet mit so unterschiedlichen Formaten wie Malerei, Skulptur, Keramik, Tapisserie, Film, Performance und Text.
Mai-Thu Perret widmet sich in ihrem Werk dem feministischen und spirituellen Diskurs, den sie auf singuläre Weise mit kunstimmanenten Fragen zu Materialität und Form verbindet.

Pro Helvetia
Mai-Thu Perret, Figures, Performence Still, 2014. Courtesy Simon Lee Gallery & the artist
bis 15.09.2019
Badischer Kunstverein e.V. Waldstraße 3 76133 Karlsruhe

Der Bodensee und der Alpenrhein sind keine reinen Idyllen: Über Jahrhunderte traten die Gewässer über die Ufer, überspülten Dörfer und Felder, trennten die Verbindungswege zueinander. Der Bodensee ...

Der Bodensee und der Alpenrhein sind keine reinen Idyllen: Über Jahrhunderte traten die Gewässer über die Ufer, überspülten Dörfer und Felder, trennten die Verbindungswege zueinander. Der Bodensee verschlang in seinen Stürmen Fischer, Lastensegler und Dampfschiffe. Der ungezähmte „wilde Alpenrhein“ verursachte im Rheintal schwerste Überschwemmungen und führte große Treibholzmengen herbei. In den Tiefen des Sees ruhen havarierte Schiffe, abgestürzte Flugzeuge und namenlose Opfer. In besonders strengen Wintern erstarrte der Bodensee zu Eis: Tausende tummelten sich in tückischer Sicherheit auf der spiegelglatten Fläche, während die Verbindungswege des Handels unterbrochen waren - mit weitreichenden Folgen für die Versorgung mit Lebensmitteln. In Zeiten des Klimawandels wird die Seegfrörne zu einer historischen Erinnerung.
Im technischen 19. Jahrhundert wurden die Naturgewalten eingedämmt, der „wilde Alpenrhein“ durch Kanalisation gezähmt. Damit verbundene Industrialisierungsvisionen aber blieben am Bodensee Utopie, das Gewässer wurde bis heute nicht „korrigiert“.
Der Bodensee ist inzwischen ein riesiger, teilweise übernutzter Freizeitpark. Der aktuelle Blick auf die dramatischen Veränderungen des globalen Klimas verweist auch auf den neuzeitlichen Massentourismus, der langfristig beschädigt, was er eigentlich bestaunen und erhalten will.

Die Ausstellung erzählt Geschichten vom gefährlichen See und sie macht die aktuellen Veränderungen anschaulich. Gezeigt werden u.a. auch Kunstwerke aus Alpen- und Bodenseeregion.

Eine Sonderausstellung des Rosgartenmuseums in Kooperationen u.a. mit Schweizer, österreichischen und deutschen Museen, Archiven, Sammlern und Gemeinden des Bodenseeraums und des Rheintals.

© Kollision des Dampfschiffs Arenaberg mit der Holzbrücke in Diessenhofen 1911; Bildarchiv R. Labhart
bis 29.12.2019
Kulturzentrum am Münster Wessenbergstr. 41 / 43 78462 Konstanz

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert eine Überblicksschau mit Werken des schweizerischen Künstlers Yves Netzhammer. Mit seinem künstlerischen Oeuvre steht dieser für die Auseinandersetzung mit ...

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert eine Überblicksschau mit Werken des schweizerischen Künstlers Yves Netzhammer. Mit seinem künstlerischen Oeuvre steht dieser für die Auseinandersetzung mit zentralen Fragen des Menschseins im digitalen Zeitalter. Netzhammer formuliert mit seinen humanoiden Figuren, die an anatomische Gliederpuppen erinnern und gänzlich ohne individuelle Züge und Mimik auskommen, Metaphern, die das menschliche Gefühlsspektrum in Bilder übertragen. Netzhammer bespielt drei Etagen des Frankfurter Kunstvereins mit einer Auswahl aus seinen digitalen Animationsfilmen, dem zeichnerischen Werk und neuen kinetischen Installationen.

Kuratorin: Franziska Nori

Pro Helvetia
© Yves Netzhammer
Die Pflege der Argumente, 2018
bis 08.09.2019
Frankfurter Kunstverein Markt 44 60311 Frankfurt

John M Armleder gilt als einer der wichtigsten Konzept-, Performance- und Objektkünstler der Gegenwart. Vom 7. Juni bis 1. September 2019 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt im Innen- und ...

John M Armleder gilt als einer der wichtigsten Konzept-, Performance- und Objektkünstler der Gegenwart. Vom 7. Juni bis 1. September 2019 präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt im Innen- und Außenraum neue raumfüllende Installationen, die er eigens für die Ausstellung entwickelt hat. Armleders Kunst verbindet Zufall und Planung, Hochkultur und Alltag, Tiefgründiges und Banales zu einem ambivalenten und einzigartigen Erlebnis. Basierend auf dem formalen Repertoire der Moderne – Konstruktivismus, Op-Art, Pop, gestische und abstrakte Malerei, aber auch Design – findet er poetische und ironische Kommentare zu unserer heutigen Wirklichkeit und dem Status der Kunst.

Pro Helvetia
© Courtesy Massimo De Carlo, Milan/London/Hong Kong, Foto: Marco Beck Peccoz
Let it Shine, Let it Shine, Let it Shine. It's Xmas again!, 2015, Schaufenster für La Rinascente
bis 01.09.2019
SCHIRN Kunsthalle Frankfurt Römerberg 60311 Frankfurt

Good Space – Communities, oder das Versprechen von Glück versammelt künstlerische Positionen, die sich mit Fragestellungen rund um das Thema Gemeinschaft auseinandersetzen. Alltagssprachlich ist der ...

Good Space – Communities, oder das Versprechen von Glück versammelt künstlerische Positionen, die sich mit Fragestellungen rund um das Thema Gemeinschaft auseinandersetzen. Alltagssprachlich ist der Begriff Gemeinschaft positiv konnotiert – etwa als Gruppierung, die emotionale Verbundenheit, ein ausgeprägtes Wir-Gefühl und damit Vertrautheit oder Geborgenheit in Aussicht stellt. Die Gemeinschaft gilt als ein Baustein der Gesellschaften. Jedoch neigen Gemeinschaften auch dazu, sich gegenüber anderen abzugrenzen…
In der Villa Merkel, dem Merkelpark und den Hallen der Königlich Württembergischen Eisenbahnwerkstätten.

Schweizer Künstler: Frédéric Moser & Philippe Schwinger

Pro Helvetia
© Frédéric Moser & Philippe Schwinger; Galerie Jocelyn Wolff, Paris; KOW, Berlin
Double Bodies, 2018, Videostill
bis 01.09.2019
Villa Merkel / Galerie der Stadt Esslingen am Neckar Pulverwiesen 21 73728 Esslingen

Die Geschichte der westlichen Skulptur ist seit der Antike auf das Engste mit der Idee des Körpers verbunden. Ob geschnitzt, modelliert oder gegossen, Statuen wurden über Jahrhunderte als solide Monolithe ...

Die Geschichte der westlichen Skulptur ist seit der Antike auf das Engste mit der Idee des Körpers verbunden. Ob geschnitzt, modelliert oder gegossen, Statuen wurden über Jahrhunderte als solide Monolithe entworfen – als feste und in sich geschlossene Körper im Raum. Unsere Vorstellungen und Erwartungen davon, was eine moderne oder zeitgenössische Skulptur ist, werden noch immer wesentlich von eben jenem Konzept der Körperskulptur geprägt, das formal auf den drei elementaren Kategorien Masse, Volumen und Schwerkraft gründet. Die Ausstellung Negativer Raum möchte den Blick auf die moderne und zeitgenössische Skulptur ändern und eine andere Geschichte der Skulptur erzählen.

Pro Helvetia
© © ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Negativer Raum. Skulptur und Installation im 20./21. Jahrhundert
bis 11.08.2019
ZKM | Karlsruhe Lorenzstr. 19 76135 Karlsruhe

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf
8. August

Kunstinstallation @home Wiesbaden

Stell dir vor, dein Kind muss bald sterben!

@home. Was für eine schreckliche Nachricht für jede Familie. Für Angehörige ist das Schicksal eines sterbenden Kindes ...

Kunstinstallation @home Wiesbaden

Stell dir vor, dein Kind muss bald sterben!

@home. Was für eine schreckliche Nachricht für jede Familie. Für Angehörige ist das Schicksal eines sterbenden Kindes unerträglich, in der Gesellschaft ist Verdrängung oft die Reaktion darauf. Die Künstlerin Piroska Szönye schaut nicht weg und verdrängt nicht. Als Botschafterin für die Stiftung Kinderhospiz Schweiz und die IFB Stiftung in Wiesbaden macht sie mit ihrer Kunstinstallation @home auf das Tabuthema aufmerksam.

Als offizielle Botschafterin für Institutionen der Schweiz und Deutschland möchte sie das Thema Kinderhospiz ins Bewusstsein rücken, ohne von sterbenden Kindern zu reden.

@home by Piroska
08.08.2019
30.03.2020
Diverse Orte 65201 Wiesbaden