„Es ist ein Spiel, das er schon immer mal spielen wollte: Finding me. Auf und davon.“ Ein Mann mittleren Alters bricht aus seinem Leben aus: Frau und Kinder lässt er zurück, den Ausweis vergräbt er in der Erde. Doch findet er im Wald die ersehnte Freiheit und ein Leben jenseits aller Normen?

Als Chronistin eines halben Jahrhunderts zeichnet Doris Wirth ein großes Familienpanorama. Schonungslos und präzise erzählt sie, wie die Normalität durch eine psychische Krankheit auseinanderbricht und stellt die Zwänge einer noch immer patriarchal geprägten Leistungsgesellschaft infrage.

Doris Wirth liest aus ihrem Debütroman.
Das Gespräch führt Anne Weber, Geparden Verlag.

© Miklós Klaus Rósza