Der LSD-Trip Michel Foucaults im Death Valley 1975 ist ein Schlüsselmoment, der sein Denken tief beeinflusste. Leo Dick greift dieses Ereignis in seinem Werk «Hofmann in Death Valley» auf und verweist damit auch auf Albert Hofmann, der LSD in Basel entdeckte. Die klangliche Umsetzung halluzinogener Wahrnehmung verbindet Dick mit erweitertem Bewusstsein, wie es auch bei Anna Thorvaldsdottir und Olivier Messiaen eine Rolle spielt. Thorvaldsdottir entwirft in «Archora» mystische Klangräume voller Urenergie, inspiriert von Zeichnungen und Naturprozessen. Messiaens Werk «Et exspecto resurectionem mortuorum» verarbeitet Klang, Farbe und Spiritualität im Gedenken an die Opfer der Weltkriege.

© Marc Doradzillo
10.05.2026
18:00-19:45
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