15. September

Frei nach „Hercules“ von Händel schaffen der kongolesische Choreograph und Tänzer Dorine Mokha und der Schweizer Komponist und Musiker Elia Rediger ein postdokumentarisches Oratorium für 11 kongolesische ...

Frei nach „Hercules“ von Händel schaffen der kongolesische Choreograph und Tänzer Dorine Mokha und der Schweizer Komponist und Musiker Elia Rediger ein postdokumentarisches Oratorium für 11 kongolesische und europäische Musiker*innen, einen Tänzer und einen Sänger. In dem neuen Werk geht es um die zunehmende Nachfrage nach Kobalt, die Ausbeutung durch internationale Konzerne und die Zerstörung des Lebensraums der lokalen Bevölkerung. Die Künstler*innen verarbeiten einen universalen Mythos und geben Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Pro Helvetia
© PODIUM Esslingen
Herkules von Lubumbashi

Das Alphabet dient der in Zürich lebenden Schriftstellerin Ilma Rakusa, Trägerin des Kleist-Preises 2019, nicht nur als Basis, sondern als Dreh- und Angelpunkt, vielseitig über ihr Leben zu reflektieren. ...

Das Alphabet dient der in Zürich lebenden Schriftstellerin Ilma Rakusa, Trägerin des Kleist-Preises 2019, nicht nur als Basis, sondern als Dreh- und Angelpunkt, vielseitig über ihr Leben zu reflektieren. Orte und Menschen, Erfahrungen und Erinnerungen – persönliche oder kollektive – werden von Rakusa in Prosa oder Gedichtform gesammelt und miteinander verwoben.

Die Lesung ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellungen Silvia Bächli – shift und Eric Hattan – entlang.

© Giorgio von Arb
Ilma Rakusa

Auftakt der Frankfurter Museumskonzerte-Saison

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Lorenzo Viotti Leitung

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Richard Strauss Ein Heldenleben op. ...

Auftakt der Frankfurter Museumskonzerte-Saison

Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Lorenzo Viotti Leitung

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40

Konzerteinführung "vor dem museum" mit Andreas Bomba um 10 Uhr im Großen Saal

Im Anschluss gegen 13.30 Uhr im Großen Saal:
Nachkonzert
Beethoven und die Musik der Französischen Revolution
Sinfonisches Blasorchester der Goethe-Universität Frankfurt
Eintritt frei, Dauer: ca. 30 Minuten

© Brescia e Amisano
Lorenzo Viotti

Die Ausstellung von Alex Hanimann Same But Different präsentiert eine Serie von Arbeiten, die sich auf die Beziehung zwischen der Realität und ihrer Darstellungsweise konzentrieren. In unterschiedlichen ...

Die Ausstellung von Alex Hanimann Same But Different präsentiert eine Serie von Arbeiten, die sich auf die Beziehung zwischen der Realität und ihrer Darstellungsweise konzentrieren. In unterschiedlichen Medien analysiert Hanimann, wie wir die Realität wahrnehmen und in welchem Verhältnis diese Wahrnehmung zur Zeit steht.

Eröffnung: Sonntag, 15. September, 11 Uhr

Pro Helvetia
© Foto: Sebastian Stadler
aus Conversation Piece, 2018/2019, o. T. (Romy), Aluminiumguss, Installationsansicht Kunstmuseum SG
bis 17.11.2019
Villa Merkel Pulverwiesen 25 73728 Esslingen

Im 10. Programm von Ursus & Nadeschkin kollidiert absurder Humor mit geistreichem Theater. Ursus & Nadeschkin sind anarchisch wie die Marx Brothers, absurd und tiefsinnig wie Beckett und spielen seit ...

Im 10. Programm von Ursus & Nadeschkin kollidiert absurder Humor mit geistreichem Theater. Ursus & Nadeschkin sind anarchisch wie die Marx Brothers, absurd und tiefsinnig wie Beckett und spielen seit über einem Vierteljahrhundert mit der uneingeschränkten Lizenz zum Allesmachen. Die preisgekrönten Schweizer Präzisions-Anarchisten sind anrührend, surreal und manchmal so markerschütternd komisch, dass am Ende, wenn das Licht angeht, gar keiner gehen will.

© Ursus & Nadeschkin

Organist Andreas Jost spielt Werke von Bach plus Französische Orgelmusik aus drei Jahrhunderten.

© Foto: Vera Vassalli
Andreas Jost

Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774-1860), zunächst Generalvikar, dann Verweser des Bistums Konstanz, war nicht nur ein reformerisch eingestellter Kirchenmann, sondern auch ein großer Freund und Förderer ...

Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774-1860), zunächst Generalvikar, dann Verweser des Bistums Konstanz, war nicht nur ein reformerisch eingestellter Kirchenmann, sondern auch ein großer Freund und Förderer der Kunst. Neben seiner Gemäldesammlung besaß Wessenberg eine umfangreiche Kollektion reproduktionsgraphischer Werke aus fünf Jahrhunderten, das heißt Stiche, die bekannte Werke der Bildenden Kunst in Schwarzweiß-Abbildungen wiedergeben. Die Ausstellung versammelt rund 80 der schönsten und interessantesten Blätter.

Schweizer Künstler:
Angelika Kauffmann, 1741 in Chur geboren, gilt als eine der großen europäischen Malerinnen des Klassizismus. Sie wurde besonders bekannt durch ihre Historiengemälde zur alten englischen Geschichte. Die Blätter von Angelika Kauffmann sind neben Radierungen von Marie Ellenrieder bzw. Graphiken nach ihren Werken die einzigen Kupferstiche nach Gemälden einer Frau in Wessenbergs Sammlung.

Hans Jakob Oeri nutzte als erster Schweizer Künstler die Lithographie als Technik für die Wiedergabe eigener Zeichnungen und Gemälde, aber auch für die Reproduktion fremder Werke. Oeri legte seinen Schwerpunkt auf die für ihn wichtige inhaltliche Bedeutung des Bildes, nicht auf die originalgetreue Wiedergabe.

© Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz, Kupferstich-Sammlung
Hans Jakob Oeri (1782–1868) nach Hans Holbein d.J. (1497/98–1543),o.T.(Judaskuss),Lithographie; o.J.
bis 17.11.2019
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

Die Ausstellung Robert Frank . Unseen bei C/O Berlin präsentiert ausgewählte Arbeiten aus dem Frühwerk des weltbekannten Schweizer Fotografen Robert Frank – Negative, Kontaktbögen und Vintage-Material ...

Die Ausstellung Robert Frank . Unseen bei C/O Berlin präsentiert ausgewählte Arbeiten aus dem Frühwerk des weltbekannten Schweizer Fotografen Robert Frank – Negative, Kontaktbögen und Vintage-Material sowie bis heute unveröffentlichte und unbekannte Aufnahmen aus der Zeit in der Schweiz und von seinen Reisen durch Europa. Die Schau stellt die erzählerische Kraft einer Bildsprache vor, die sich schon früh entwickelte, aber erst spät internationale Anerkennung erfuhr.

© © Robert Frank.Courtesy Sammlung Fotostiftung Schweiz, Winterthur und Pace/MacGill Gallery, New York
bis 30.11.2019
11:00-20:00
C/O Berlin Foundation Hardenbergstrasse 22-24 10623 Berlin

@ Gruppenausstellung mit Angela Bergling

Eröffnung: Mittwoch, 11. September 2019, 17:30
Die Ausstellung 'About Nature – Natürlich Kunst' (PlanetArt Festival of Nature) präsentiert mehr als 40 renommierte, ...

@ Gruppenausstellung mit Angela Bergling

Eröffnung: Mittwoch, 11. September 2019, 17:30
Die Ausstellung 'About Nature – Natürlich Kunst' (PlanetArt Festival of Nature) präsentiert mehr als 40 renommierte, internationale KünstlerInnen. Die Naturschutzorganisation NABU lädt zu einer künstlerischen Entdeckungsreise ein. Im Zentrum stehen NABU-Projekte, die die grössten und bedeutendsten Ökosysteme der Welt betreffen.

Ausstellungsdauer 12. - 21. September 2019
Kühlhaus Berlin, Luckenwalder Str. 3, 10963 Berlin
U-Bahn Gleisdreieck, Möckernbrücke

© Angela Bergling
HOCHLÆNDER 4.0 Melting glaciers

Kunstinstallation @home Wiesbaden

Stell dir vor, dein Kind muss bald sterben!

@home. Was für eine schreckliche Nachricht für jede Familie. Für Angehörige ist das Schicksal eines sterbenden Kindes ...

Kunstinstallation @home Wiesbaden

Stell dir vor, dein Kind muss bald sterben!

@home. Was für eine schreckliche Nachricht für jede Familie. Für Angehörige ist das Schicksal eines sterbenden Kindes unerträglich, in der Gesellschaft ist Verdrängung oft die Reaktion darauf. Die Künstlerin Piroska Szönye schaut nicht weg und verdrängt nicht. Als Botschafterin für die Stiftung Kinderhospiz Schweiz und die IFB Stiftung in Wiesbaden macht sie mit ihrer Kunstinstallation @home auf das Tabuthema aufmerksam.

Als offizielle Botschafterin für Institutionen der Schweiz und Deutschland möchte sie das Thema Kinderhospiz ins Bewusstsein rücken, ohne von sterbenden Kindern zu reden.

@home by Piroska
bis 30.03.2020
Diverse Orte 65201 Wiesbaden

Garten der irdischen Freuden ist gleichermaßen Raum für Inspiration und kritische Reflexion. In dieser groß angelegten Gruppenausstellung interpretieren Künstler*innen wie Pipilotti Rist, Rashid Johnson, ...

Garten der irdischen Freuden ist gleichermaßen Raum für Inspiration und kritische Reflexion. In dieser groß angelegten Gruppenausstellung interpretieren Künstler*innen wie Pipilotti Rist, Rashid Johnson, Maria Thereza Alves, Uriel Orlow, Jumana Manna, Taro Shinoda und Heather Phillipson das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt und als poetische Ausdrucksform, um die komplexen Zusammenhänge unserer zunehmend prekären Welt zu erforschen. Ihre raumgreifenden Installationen behandeln soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, die postkoloniale Neubetrachtung des botanischen Gartens und die technisierte Nutzung von Pflanzen durch den Menschen.

© Pipilotti Rist
bis 01.12.2019
Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 10963 Berlin

Silvia Bächli gehört zu den bekanntesten Zeichnerinnen ihrer Generation. Mit ihren subtilen Werken reflektiert die Schweizer Künstlerin nicht nur ihr Medium, sondern in ihren Präsentationen auch immer ...

Silvia Bächli gehört zu den bekanntesten Zeichnerinnen ihrer Generation. Mit ihren subtilen Werken reflektiert die Schweizer Künstlerin nicht nur ihr Medium, sondern in ihren Präsentationen auch immer wieder das Zusammenspiel von Zeichnungen im Raum. In der ortsspezifisch angelegten Karlsruher Ausstellung wird sie 80 Arbeiten zeigen – darunter erstmals auch kleine Skulpturen. Themen der Ausstellung sind das Zeichnen als Form der Übersetzung von Wahrnehmungen in Atmosphären, aber auch das Verhältnis von Kopf und Körper, Empfindung und Erscheinung, Raumerfahrung und Zweidimensionalität.

Pro Helvetia
© Silvia Bächli
Silvia Bächli: Ohne Titel, 2016
bis 29.09.2019
10:00-18:00
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Hans-Thoma-Straße 2–6 76133 Karlsruhe

Die Arbeiten des Schweizer Installations-, Performance- und Video-Künstlers entstehen mit einfachen technischen Mitteln und minimalem Aufwand. Auf seinen Reisen durch verschiedene Kontinente unternimmt, ...

Die Arbeiten des Schweizer Installations-, Performance- und Video-Künstlers entstehen mit einfachen technischen Mitteln und minimalem Aufwand. Auf seinen Reisen durch verschiedene Kontinente unternimmt, beobachtet und dokumentiert Eric Hattan Alltägliches. In der Kunsthalle ist eine Auswahl dieser Videos zu sehen, die der Künstler in einer raumstrukturierenden Synthese aus Wandprojektionen und Monitor-Präsentationen installiert. Die Studien laden zu stillen Streifzügen an entlegene Orte ein, fokussieren das Nebensächliche und sind geprägt vom Flüchtigen und Peripheren. Es entfaltet sich eine Welt voller Überraschungen und übersehener Merkwürdigkeiten.

Pro Helvetia
© Eric Hattan
Eric Hattan: Videostill aus Geysir, 2016
bis 29.09.2019
10:00-18:00
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Hans-Thoma-Straße 2–6 76133 Karlsruhe

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und ...

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei knüpft sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Eröffnung: Do, 11/07, 19 Uhr

Pro Helvetia
© Kunsthalle Mainz
Kunsthalle Mainz: Latifa Echakhch – Freiheit und Baum / 12/07—20/10/19
bis 20.10.2019
10:00-18:00
Kunsthalle Am Zollhafen 3-5 55118 Mainz

Die umfassende Werkschau zu Miriam Cahns (*1949, in Basel) Œuvre, anlässlich ihres 70. Geburtstags, umspannt fünf Jahrzehnte mit zentralen Arbeiten aller Schaffensphasen. Mit ihren frühen Filmen, ...

Die umfassende Werkschau zu Miriam Cahns (*1949, in Basel) Œuvre, anlässlich ihres 70. Geburtstags, umspannt fünf Jahrzehnte mit zentralen Arbeiten aller Schaffensphasen. Mit ihren frühen Filmen, Skulpturen und überlebensgroßen Kreidezeichnungen bis hin zum malerischen Hauptwerk befragt Miriam Cahn eindrucksvoll Geschlechter- und Machtkonstruktionen. Von Anfang an hat sie durch eine Politisierung des Privaten, der Frau und ihres Körpers alternative Narrative in der Bildenden Kunst forciert, die zu einer differenzierteren Wahrnehmung weiblicher Lebenswelt beigetragen haben.

Pro Helvetia
© Courtesy the artist, Galerie Jocelyn Wolff, Paris and Meyer Riegger Berlin, Karlsruhe
Miriam Cahn, kriegerin, 12.8.13
bis 27.10.2019
Haus der Kunst Prinzregentenstrasse 1 80538 München

Die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret zeigt eine repräsentative Auswahl an Werken mit einem Schwerpunkt auf aktuellen Projekten. Die Künstlerin arbeitet mit so unterschiedlichen Formaten ...

Die Ausstellung der Schweizer Künstlerin Mai-Thu Perret zeigt eine repräsentative Auswahl an Werken mit einem Schwerpunkt auf aktuellen Projekten. Die Künstlerin arbeitet mit so unterschiedlichen Formaten wie Malerei, Skulptur, Keramik, Tapisserie, Film, Performance und Text.
Mai-Thu Perret widmet sich in ihrem Werk dem feministischen und spirituellen Diskurs, den sie auf singuläre Weise mit kunstimmanenten Fragen zu Materialität und Form verbindet.

Pro Helvetia
Mai-Thu Perret, Figures, Performence Still, 2014. Courtesy Simon Lee Gallery & the artist

Die Nacht hat etwas Magisches. Eigentlich ist es die Zeit, in der die Menschen zur Ruhe kommen, sich in ihre Häuser zurückziehen, um zu schlafen. Aber es gibt auch die Ruhelosen, die Schlafwandler, ...

Die Nacht hat etwas Magisches. Eigentlich ist es die Zeit, in der die Menschen zur Ruhe kommen, sich in ihre Häuser zurückziehen, um zu schlafen. Aber es gibt auch die Ruhelosen, die Schlafwandler, Nachtschwärmer oder Kriminellen. Viele sind auf der Suche nach etwas oder nach sich selbst. Die Ausstellung unternimmt eine Reise durch die Nacht zwischen Traum und Wirklichkeit in 14 Stationen. Zu sehen sind Filme, Videos, Installationen und Fotografien aus der Sammlung Goetz, die unterschiedliche Facetten eines nächtlichen Streifzugs spiegeln.

 Beteiligt an der Ausstellung ist der in Schaffhausen geborene Olaf Breuning mit seinem Videofilm «Ugly Yelp», der sich auf humorvolle Weise mit der Ästhegik von Horrorfilmen auseinandersetzt sowie das Künstlerduo Alexander Birchler/Teresa Hubbard die im Frühjahr eine Ausstellung der Sammlung Götz in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hatten.

© the artist, courtesy Sammlung Goetz, Medienkunst, München
Olaf Breuning, Ugly Yelp (film still), 2000, 1-Kanal-Video (Farbe, Ton) / Single-channel video
bis 06.01.2020
Haus der Kunst Prinzregentenstrasse 1 80538 München
Summer Groupshow

Gerhard Faulhaber, Käthe Kruse, Theresa Lükenwerk, Erik Steinbrecher

"Something old, something new, something borrowed, something blue"
Opening: Friday, July 5, 2019 from 7 to 9 pm

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Summer Groupshow

Gerhard Faulhaber, Käthe Kruse, Theresa Lükenwerk, Erik Steinbrecher

"Something old, something new, something borrowed, something blue"
Opening: Friday, July 5, 2019 from 7 to 9 pm

Exhibition: July 6 to September 15, 2019
Opening hours: Tuesday to Saturday, 12 am to 6 pm

Der Bodensee und der Alpenrhein sind keine reinen Idyllen: Über Jahrhunderte traten die Gewässer über die Ufer, überspülten Dörfer und Felder, trennten die Verbindungswege zueinander. Der Bodensee ...

Der Bodensee und der Alpenrhein sind keine reinen Idyllen: Über Jahrhunderte traten die Gewässer über die Ufer, überspülten Dörfer und Felder, trennten die Verbindungswege zueinander. Der Bodensee verschlang in seinen Stürmen Fischer, Lastensegler und Dampfschiffe. Der ungezähmte „wilde Alpenrhein“ verursachte im Rheintal schwerste Überschwemmungen und führte große Treibholzmengen herbei. In den Tiefen des Sees ruhen havarierte Schiffe, abgestürzte Flugzeuge und namenlose Opfer. In besonders strengen Wintern erstarrte der Bodensee zu Eis: Tausende tummelten sich in tückischer Sicherheit auf der spiegelglatten Fläche, während die Verbindungswege des Handels unterbrochen waren - mit weitreichenden Folgen für die Versorgung mit Lebensmitteln. In Zeiten des Klimawandels wird die Seegfrörne zu einer historischen Erinnerung.
Im technischen 19. Jahrhundert wurden die Naturgewalten eingedämmt, der „wilde Alpenrhein“ durch Kanalisation gezähmt. Damit verbundene Industrialisierungsvisionen aber blieben am Bodensee Utopie, das Gewässer wurde bis heute nicht „korrigiert“.
Der Bodensee ist inzwischen ein riesiger, teilweise übernutzter Freizeitpark. Der aktuelle Blick auf die dramatischen Veränderungen des globalen Klimas verweist auch auf den neuzeitlichen Massentourismus, der langfristig beschädigt, was er eigentlich bestaunen und erhalten will.

Die Ausstellung erzählt Geschichten vom gefährlichen See und sie macht die aktuellen Veränderungen anschaulich. Gezeigt werden u.a. auch Kunstwerke aus Alpen- und Bodenseeregion.

Eine Sonderausstellung des Rosgartenmuseums in Kooperationen u.a. mit Schweizer, österreichischen und deutschen Museen, Archiven, Sammlern und Gemeinden des Bodenseeraums und des Rheintals.

© Kollision des Dampfschiffs Arenaberg mit der Holzbrücke in Diessenhofen 1911; Bildarchiv R. Labhart
bis 29.12.2019
Kulturzentrum am Münster Wessenbergstr. 41 / 43 78462 Konstanz

Der Schweizer Hans Jörg Glattfelder ist einer der wichtigsten und interessantesten Vertreter der aktuellen konkreten Kunst, die er immer wieder um neue Spielarten bereichert. Das Museum Ritter in ...

Der Schweizer Hans Jörg Glattfelder ist einer der wichtigsten und interessantesten Vertreter der aktuellen konkreten Kunst, die er immer wieder um neue Spielarten bereichert. Das Museum Ritter in Waldenbuch bei Stuttgart widmet ihm anlässlich seines 80. Geburtstags eine repräsentative Werkschau. Anhand von fast 30 Gemälden und Reliefs sowie über 40 Papierarbeiten aus rund 50 Schaffensjahren zeichnet die Ausstellung Hans Jörg Glattfelders künstlerische Entwicklung anschaulich nach. Ein besonderes Highlight der Schau ist eine große kinetische Installation, die der Künstler eigens für eine Wand des Museums konzipiert hat.

Pro Helvetia
© Museum Ritter / Fotograf Tom Oettle
Hans Jörg Glattfelder (vor: Pyr 3, 1968)

2019 feiert der Quaternio Verlag Luzern sein 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet im Diözesanmuseum Osnabrück die Ausstellung "Gebundene Pracht" statt, in der sämtliche Faksimile-Editionen ...

2019 feiert der Quaternio Verlag Luzern sein 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet im Diözesanmuseum Osnabrück die Ausstellung "Gebundene Pracht" statt, in der sämtliche Faksimile-Editionen mittelalterlicher Bilderhandschriften präsentiert werden, die seit Gründung des Verlags erscheinen sind. Gezeigt werden über 20 strahlend schöne Meisterwerke der abendländischen Buchmalerei vom 6. bis 16. Jahrhundert. Zehn Editionen liegen zum Blättern auf. Ab Ende August wird neben dem Faksimile auch das Original des um 1300 entstandenen Codex Gisle zu sehen sein, der als die schönste norddeutsche Musikhandschrift aus dieser Zeit gilt und heute im Diözesanarchiv Osnabrück verwahrt wird.

© Matthias Krüger | Quaternio Verlag Luzern (www.quaternio.ch)

Künstlerische Interventionen im Schloss Caputh (bei Potsdam) mit Werken von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes. 4. Mai - 31. Okt. 2019

Die von Margret Eicher und Mark ...

Künstlerische Interventionen im Schloss Caputh (bei Potsdam) mit Werken von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes. 4. Mai - 31. Okt. 2019

Die von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierte Ausstellung in Schloss Caputh basiert auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Indem sie auf die Räume des Schlosses eingehen, verwirklichen die vier Künstlerinnen in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der ‚Vergänglichkeit‘ in gleichzeitiger Schönheit.

© Myriam Thyes
Galerie der Starken Frauen, Myriam Thyes, 2018, im Schloss Caputh
bis 31.10.2019
10:00-17:30
Schloss Caputh Straße der Einheit 2 14548 Caputh

Die Ausstellung stellt die größte mittelalterliche Burgruine am Oberrhein vor. Sie beleuchtet ihre ereignisreiche Geschichte und zeigt, wie sich ihr Herrschaftsgebiet – das Markgräflerland – zwischen ...

Die Ausstellung stellt die größte mittelalterliche Burgruine am Oberrhein vor. Sie beleuchtet ihre ereignisreiche Geschichte und zeigt, wie sich ihr Herrschaftsgebiet – das Markgräflerland – zwischen Basel und Frankreich entwickelte: die hochmittelalterliche Burg unter den Herren von Rötteln, die Residenz der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg im Spätmittelalter, den badischen Verwaltungssitz in der frühen Neuzeit und den Umgang mit der imposanten Ruine.
Hervorragende Funde von Rötteln aus der Museumssammlung geben spannende neue Einblicke. Ein Kooperationsprojekt des Dreiländermuseums, der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und des Röttelnbunds.

© Dreiländermuseum Lörrach
Kupferstich Rötteln von Matthäus Merian, 1643/44 (Sammlung DLM)
bis 17.11.2019
Dreiländermuseum Lörrach Basler Str. 143 79540 Lörrach

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem grösseren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich ...

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem grösseren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung.
Seinem Sohn Heiner teilte Hesse 1942 resigniert mit, „dass das Buch nun also die Leser, für die es bestimmt war, nicht erreicht“. Dass Hesse und sein Verleger Peter Suhrkamp „Das Glasperlenspiel“ ganz bewusst inmitten des „Dritten Reiches“ herausbringen wollten, wurde später kaum noch wahrgenommen.

In der Schweiz mussten sich Hesse und seine Frau Ninon immer wieder dafür rechtfertigen, dass sie unzählige Emigranten und jüdische Flüchtlinge selbstlos unterstützten. Von der Fremdenpolizei wurde Hesse sogar als geduldeter Wahl-Schweizer abgekanzelt.
Gegen diese niederdrückenden zeitgeschichtlichen Umstände beharrte Hesse mit dem „Glasperlenspiel“ auf der Wirksamkeit eines anachronistischen „ästhetischen Widerstands“, der dem Gleichschritt des „Dritten Reiches“, aber auch dem Schweizerischen Opportunismus die Souveränität des individuellen Gewissens entgegenstellte.

© Martin Hesse Erben; Foto: Martin Hesse
Hermann Hesse beim Bocciaspiel, Juli 1935

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich ...

1943 veröffentlichte Hermann Hesse seinen letzten Roman in kleiner Auflage in der Schweiz, erst Ende 1946 wurde „Das Glasperlenspiel“ auch einem größeren Publikum in Deutschland bekannt. Ursprünglich hätte „Das Glasperlenspiel“ schon 1942 in Berlin erscheinen sollen, doch die NS-Behörden verweigerten die Druckgenehmigung. Die Ausstellung zeigt die eminent politische Dimension der „Lebensbeschreibung des Magister Ludi Josef Knecht“ vor dem Hintergrund der Zwänge, denen sich Hesse seit 1933 ausgesetzt sah, auf.

© Martin Hesse Erben
Hesse beim Boccia-Spiel in Montagnola, 1935

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie ...

Stephan Bürgi spielt in der Europa-Premiere des neuen Musicals nach dem weltweit erfolgreichen und 5fach Oscar®-nominierten französischen Kinofilm im WERK7 Theater in Münchens Werksviertel.

Lassen Sie sich auf wundersame, skurrile und phantasievolle Art und Weise in das Alltagsleben des Pariser Stadtteils Montmartre entführen!

Vom 14. Februar bis 31. Oktober jeweils Dienstags bis Sonntags.

© Stage Entertainment
Die fabelhafte Welt der Amélie
bis 31.10.2019
WERK7 THEATER IM WERKSVIERTEL Speicherstraße 22 81671 München

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf