3. Juli

Schweiz 1969. R: Alain Tanner, 92 Min. DCP. OmU

Ein fünfzigjähriger Fabrikbesitzer wird anlässlich des Jubiläums seiner Firma vom Fernsehen interviewt. Während des Gesprächs wird dem Industriellen die ...

Schweiz 1969. R: Alain Tanner, 92 Min. DCP. OmU

Ein fünfzigjähriger Fabrikbesitzer wird anlässlich des Jubiläums seiner Firma vom Fernsehen interviewt. Während des Gesprächs wird dem Industriellen die Falschheit seines bisherigen Lebensstils bewusst, er verlässt sein Heim und seine Familie und beschließt, sein Leben zu verändern – zum Leidwesen seiner Kinder. Alain Tanner erzählte in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte einer Desillusionierung und gewann 1969 auf Anhieb den Hauptpreis in Locarno.

Im Rahmen der Feier der französischen Sprache 2020. In Kooperation mit Institut français und Schweizerisches Generalkonsulat Frankfurt. Restauriert von Cinémathèque suisse.

© Sammlung Cinémathèque suisse

Die Ausstellung «Swim City» lenkt erstmals den Blick auf ein zeitgenössisches
Phänomen im urbanen Raum: das Flussschwimmen als Massenbewegung – eine
Schweizer Erfindung des 21. Jahrhunderts. Städte wie ...

Die Ausstellung «Swim City» lenkt erstmals den Blick auf ein zeitgenössisches
Phänomen im urbanen Raum: das Flussschwimmen als Massenbewegung – eine
Schweizer Erfindung des 21. Jahrhunderts. Städte wie Basel, Bern, Zürich und
Genf haben den Fluss seit Jahrzehnten schrittweise als natürliche, öffentliche
Ressource in der gebauten Umwelt erschlossen. Der Fluss wurde so zum
Vergnügungsort direkt vor der Haustür, der fest im Alltag verankert ist.
Bewundernd schaut das Ausland auf die Badekultur an Rhein, Aare, Limmat und
Rhone. Städte wie Paris, Berlin, London und New York sehen darin ein Vorbild,
wie sie ihre Flussräume wieder als räumliche Ressource zurückgewinnen können,
um die urbane Lebensqualität der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Eine Ausstellung des S AM Schweizerisches Architekturmuseum Basel

Logo Schweiz
© Lucía de Mosteyrín Muñoz
S AM Ausstellungsfoto „Swim City“
bis 02.08.2020
Deutsches Architektur Zentrum DAZ Köpenicker Straße 48/49 10179 Berlin

Die Ausstellung "Sound and Silcence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation ...

Die Ausstellung "Sound and Silcence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation wird mit Blick auf das Jubiläum des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven realisiert. In einem breiten multimedialen Panorama, das Installationen, Performances, Videos, Filme, Fotos und Zeichnungen umfasst, wird der Klang der Stille in ganz unterschiedlicher Weise fassbar. Mit Werken von William Anastasi, John Baldessari, Christoph Büchel, John Cage, Hanne Darboven, Christina Kubisch, Susan Philipsz, Samson Young u.a.

Pro Helvetia
© Maya Bringolf
Maya Bringolf, Interferenzen, 2016
bis 01.11.2020
Kunstmuseum Bonn Museumsmeile 53113 Bonn

Jordan/Seydoux freut sich sehr, seine erste exklusive Online-Ausstellung mit Zeichnungen von Jean-Daniel Berclaz (CH), Cécile Dupaquier (FR) und Masha Sha (RU) zu präsentieren.
Ein auf Youtube sichtbarer ...

Jordan/Seydoux freut sich sehr, seine erste exklusive Online-Ausstellung mit Zeichnungen von Jean-Daniel Berclaz (CH), Cécile Dupaquier (FR) und Masha Sha (RU) zu präsentieren.
Ein auf Youtube sichtbarer Kurzfilm (8mn) stellt die Künstler und ihre Werke in ihrem Haus/Atelier vor. Fotos sind auf der Website der Galerie und auf der Artsy-Plattform zu sehen.
Die präsentierten Zeichnungen sind zwischen Mitte März und Anfang Mai entstanden, ebenso wie die für den Film verwendete Musik. Das Lied " escape (1) " wurde von Graf Tati & Cécile Dupaquier im April komponiert und aufgenommen.

Masha Sha, "Tomorrow will be super"
bis 29.08.2020
deutschlandweit

Eigentlich sollte das Kulturleben in Schloss Bonndorf Ende März mit der Vernissage zur Karikaturen-Ausstellung beginnen. Im Vorfeld hatte das Kulturamt des Landkreises einen Wettbewerb unter Schweizer ...

Eigentlich sollte das Kulturleben in Schloss Bonndorf Ende März mit der Vernissage zur Karikaturen-Ausstellung beginnen. Im Vorfeld hatte das Kulturamt des Landkreises einen Wettbewerb unter Schweizer und deutschen Karikaturisten ausgeschrieben. Der Titel: „Die lieben Nachbarn…Du&iCH“.

Über 45 Künstlerinnen und Künstler aus beiden Ländern haben ihre Arbeiten eingereicht und eine Jury, besetzt mit Fachleuten aus Deutschland und der Schweiz, hat drei Sieger ermittelt. Deren Arbeiten, aber auch eine Auswahl der eingereichten Werke, sind nun in den Räumen von Schloss Bonndorf zu sehen.

Die Ausstellung bietet weitere Höhepunkte mit Werken des legendären Zeichners Tomi Ungerer sowie dem bekannten Peter Gaymann, die das spezielle Verhältnis der Deutschen zu den Franzosen beziehungsweise den Italienern beleuchten.

„Gerade in einer Zeit, wo Grenzen plötzlich wieder geschlossen wurden, lohnt es sich über das Verhältnis zu den Nachbarn nachzudenken“ sagt Susanna Heim, Kulturreferentin des Landkreises.

© Silvan Wegmann

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. ...

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Pro Helvetia
© Frédérique Aït-Touati, Alexandra Arènes, Axelle Grérgoire
bis 28.02.2021
ZKM Lorenzstraße 19 76135 Karlsruhe

Um 1900, aber auch während der Zeit des Nationalsozialismus, zog es Künstlerinnen und Künstler vermehrt an den ländlichen Bodensee. Nicht nur die idyllische Landschaft der Region, sondern auch die ...

Um 1900, aber auch während der Zeit des Nationalsozialismus, zog es Künstlerinnen und Künstler vermehrt an den ländlichen Bodensee. Nicht nur die idyllische Landschaft der Region, sondern auch die unmittelbare Nähe zur vermeintlich sicheren Schweiz lockte die Kunstschaffenden. In ihrer Sommerausstellung rückt die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz zehn Bodensee-Künstlerinnen, die zwischen 1791 und 1923 geboren wurden, in den Fokus und lädt zu ihrer (Wieder-)Entdeckung ein.

Neben Arbeiten von Marie Ellenrieder (1791-1863), Berta Dietsche (1851-1917) und Ilna Ewers-Wunderwald (1875-1957) werden Werke von Amalie Vanotti (1853-1936) und Agnes Susanne Scheurmann (1881-1974) gezeigt, die beide vielfach Reisen in die Schweiz unternahmen. Eine beliebte Unterkunft war für viele der Gasthof Adler in Ermatingen.

© Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
Agnes Susanne Scheurmann, Zürich, Sonntag 10. März 1907, Aquarell, Deckweiss auf Papier
bis 30.08.2020
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

Wie kaum ein anderer deutscher Politiker war Theodor Heuss (1884 - 1963) auch ein Mann der Literatur. Er fungierte u.a. als Redakteur, Kritiker, Lektor und Herausgeber. So kam es auch zum ersten Kontakt ...

Wie kaum ein anderer deutscher Politiker war Theodor Heuss (1884 - 1963) auch ein Mann der Literatur. Er fungierte u.a. als Redakteur, Kritiker, Lektor und Herausgeber. So kam es auch zum ersten Kontakt mit dem Schriftsteller Hermann Hesse (1877 - 1962): Hesse schrieb und Heuss rezensierte. Die Geschichte der über fünfzigjährigen Freundschaft reichte von den
frühen beruflichen Kontakten bis zu den späten Begegnungen zwischen dem Nobelpreisträger und dem deutschen Bundespräsidenten. In der Ausstellung dokumentieren Briefe, Fotos, Buchpublikationen, Rezensionen und die gemeinsame Arbeit an der politisch-literarischen Zeitschrift „März“ die Entwicklung dieser Beziehung.

© Familienarchiv, Heuss, Basel
Hermann Hesse und Theodor Heuss, 1957 in Sils Maria
bis 06.09.2020
Hesse Museum Gaienhofen Kapellenstr. 8 78343 Gaienhofen

KIRSTIN BURCKHARDT, MIRIAM CAHN, TEBOHO EDKINS, VIVIAN GREVEN, LUZIA HÜRZELER, ALICE MUSIOL, WARREN NEIDICH, SIBYLLE SPRINGER, THOMAS TAUBE, ANDREA WINKLER

Die internationale Gruppenausstellung Something ...

KIRSTIN BURCKHARDT, MIRIAM CAHN, TEBOHO EDKINS, VIVIAN GREVEN, LUZIA HÜRZELER, ALICE MUSIOL, WARREN NEIDICH, SIBYLLE SPRINGER, THOMAS TAUBE, ANDREA WINKLER

Die internationale Gruppenausstellung Something Between Us thematisiert den Menschen als Gemeinschaftswesen, als „Zoon politikon“. Dabei blickt sie auf die anthropologischen Konstanten zwischenmenschlicher Beziehungen: Liebe, Empathie, Geborgenheit, Fürsorge und Sicherheit einerseits, andererseits aber auch Hass, Rollenfixierung, Abhängigkeit, Maßregelung und Ausgrenzung.

© Courtesy: die Künstlerin, Foto: Serge Hasenböhler
Luzia Hürzeler, 30 Jahre, 2015
bis 02.08.2020
KAI 10 Arthena Foundation Kaistraße 10 40221 Düsseldorf

Textilien haben einen Saum. Die umgeschlagene Gewebekante verhindert ein Ausfransen. Aber hat auch der Raum einen Saum? Er hat: Die Künstlerin Julia Steiner buchstabiert Raumwahrnehmung und Raumerfahrung ...

Textilien haben einen Saum. Die umgeschlagene Gewebekante verhindert ein Ausfransen. Aber hat auch der Raum einen Saum? Er hat: Die Künstlerin Julia Steiner buchstabiert Raumwahrnehmung und Raumerfahrung eindringlich. Sie trennt die Säume der Museumsräume auf und nimmt schon allein aufgrund der Größe ihrer Werke zugleich die Zeit ins Visier. Ihre Arbeiten können nicht mit einem Blick erfasst werden, sondern fordern vom Betrachter ein, sich zu bewegen. Zeichnungen, direkt auf Wand und Decke gesetzt, sowie skulpturale, auf den Raum bezogene Setzungen lassen uns die Orientierungsparameter Raum und Zeit bewusst werden. Erinnerungen, Körpergefühl und Sehen wirken dabei zusammen.

© Courtesy the artist and Galerie Urs Meile, Beijing-Lucerne Foto: David Aebi, Bern
Julia Steiner, Out of Horizon, 2012, Cantonale Thun
bis 19.07.2020
19:00
Museum Pfalzgalerie Museumsplatz 1 67657 Kaiserslautern

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf