19. November

Musik Fans aufgepasst! Die Schweizer Rock Band Annie Taylor kommt nach Deutschland. Die vierköpfige Grunge / Surf Rock Truppe zählt als Nachwuchsband der Stunde. Wir wünschen viel Vergnügen mit ihrer ...

Musik Fans aufgepasst! Die Schweizer Rock Band Annie Taylor kommt nach Deutschland. Die vierköpfige Grunge / Surf Rock Truppe zählt als Nachwuchsband der Stunde. Wir wünschen viel Vergnügen mit ihrer energiegeladenen Single «Telephone» aus dem Debüt Album «Sweet Mortality»!

Präsentiert von Grand Hotel Van Cleef

Pro Helvetia
© Foto: Claudia Knoepfel
Annie Taylor
19.11.2021
Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden e.V. Murnaustr. 1 65189 Wiesbaden

Metempsychosis was release on March 13th 2020, the same day Switzerland was forced into a lockdown due to the pandemic of COVID-19.

A year and a half later, hubris. finally takes the road to present this ...

Metempsychosis was release on March 13th 2020, the same day Switzerland was forced into a lockdown due to the pandemic of COVID-19.

A year and a half later, hubris. finally takes the road to present this new album (as well as songs from Apocryphal Gravity, their second album) to their fans throughout Europe.

Join them in this introspective musical experience, where one's mind shall be invited onto an intergalactic voyage through the entire emotional spectrum. Relaxation, melancholy but also sheer energy and happiness are the components of hubris.'s music.

Pro Helvetia
© Gabriel Cunha Rio
hubris. 2021
19.11.2021
19:00
4NDREAS FEIERT MIT POSTROCK, SPACE CORE, SHOEGAZE
Sonic Jugend- und Kulturhaus Dorfener Str. 13 85435 Erding

Mit ihrem neuen Künstlerbuch "The Sound of New York Bridges" beteiligt sich die Schweizer Künstlerin Rosa Lachenmeier an der artbookberlin2021.

© Rosa Lachenmeier
The Sound of New York Bridges
19.11.2021
21.11.2021
Kunstquartier Bethanien Mariannenplatz 2 10997 Berlin

Nach dreissig Jahren kehrt die Milliardärin Zachanassian nach Güllingen zurück. Die Kleinstadt ist hoch verschuldet, verarmt und steht kurz vor dem Ruin. Und Claire Zachanassian verspricht der Gemeinde ...

Nach dreissig Jahren kehrt die Milliardärin Zachanassian nach Güllingen zurück. Die Kleinstadt ist hoch verschuldet, verarmt und steht kurz vor dem Ruin. Und Claire Zachanassian verspricht der Gemeinde neuen Wohlstand. Allerdings ist ihre finanzielle Hilfe an eine Bedingung geknüpft: Die Bewohner von Güllen bekommen ihr Geld nur, wenn sie Alfred Ill, ihren früheren Geliebten und Vater ihres Kindes, töten. Dieser hat sie als junge Frau ins Unglück gestürzt. Jetzt will sie nur eins: Rache.

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski

© Foto: Julian Baumann
Evgenia Dodina (Claire Zachanassian), Matthias Leja (Ill)
19.11.2021
19:30
Schauspielhaus Stuttgart Oberer Schloßgarten 6 70173 Stuttgart

in 2 Akten

von Lars und Krister Classon

ins Deutsche übertragen
von Kerstin Fernström

Mit Franziska Traub, Marie Theres Relin, Markus Majowski, Kerstin Fernström, David Daria, Sebastian Waldemer

Regie: Markus ...

in 2 Akten

von Lars und Krister Classon

ins Deutsche übertragen
von Kerstin Fernström

Mit Franziska Traub, Marie Theres Relin, Markus Majowski, Kerstin Fernström, David Daria, Sebastian Waldemer

Regie: Markus Majowski

Ausstattung: Thomas Pekny

Alle Termine unter diesem Link

15.11.2021
22.11.2021
19:30
Ungeheuer heiss Tournee II
Münchner Tournee Perlacher Forst 81545 München

Erstmals seit 15 Jahren wird ab Oktober 2021 das Werk von Ingeborg Lüscher in Deutschland in der vollen medialen Bandbreite zu sehen sein – und zwar im Museum unter Tage von Situation Kunst.

Anlässlich ...

Erstmals seit 15 Jahren wird ab Oktober 2021 das Werk von Ingeborg Lüscher in Deutschland in der vollen medialen Bandbreite zu sehen sein – und zwar im Museum unter Tage von Situation Kunst.

Anlässlich des 85. Geburtstages der Künstlerin werden in der Bochumer Retrospektive zentrale Werke aus allen Schaffensperioden ausgestellt, die einen Überblick über ihre eindrucksvolle künstlerische Tätigkeit seit den späten 1960er Jahren eröffnen. Neben fotografischen Arbeiten werden sowohl Skulpturen, Rauminstallationen, Objekte, Videos und Malerei präsentiert.

Pro Helvetia
© Ingeborg Lüscher, Gitty Darugar
Ingeborg Lüscher: Die Schwangere, 1981, Siebdruck, 60 x 45 cm, IL330
28.10.2021
18.04.2022
Situation Kunst (für Max Imdahl) Schlossstraße 13 44795 Bochum

Mit der Ausstellung «Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone – Idol» stellt das HfG-Archiv Ulm erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum ...

Mit der Ausstellung «Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone – Idol» stellt das HfG-Archiv Ulm erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines vielfältigen Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den Ulmer Hocker ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt.

So zeigt die «Idee» den «Ulmer Hocker» in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des «Ulmer Hockers» ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des «Ulmer Hockers» zum Einsatz kam, sowie die ökonomische Situation der HfG Ulm, die eine permanente Unterfinanzierung zu bewältigen hatte und Funktionalität zum Wesensmerkmal des «Ulmer Hockers» machte.

Als «Ikone» wird der «Ulmer Hocker» als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten oder (fehlerhafte) Kopien oder Variationen oder Nachfolger des «Ulmer Hockers» sind, die sich sämtlich mehr oder weniger direkt auf selbigen beziehen lassen und die Frage aufwerfen, was den «Ulmer Hocker» im Kern eigentlich ausmacht.

© HfG-Archiv Ulm, Foto Ernst Scheidegger
Blick in ein Studentenzimmer im Wohnturm der HfG, 1956
bis 27.02.2022
HfG-Archiv Ulm Am Hochsträß 8 89081 Ulm

Der Maler Robert Weise, der von 1901 bis 1906 in Gottlieben am Schweizer Ufer des Untersees lebte, ist heute kaum noch bekannt, seine Werke sucht man vergeblich in den Dauerausstellungen der grossen ...

Der Maler Robert Weise, der von 1901 bis 1906 in Gottlieben am Schweizer Ufer des Untersees lebte, ist heute kaum noch bekannt, seine Werke sucht man vergeblich in den Dauerausstellungen der grossen deutschen Museen. Vor etwas mehr als hundert Jahren war das jedoch anders: Weise zählte damals zu den Mitgliedern der Münchner Künstlergruppe «Die Scholle»; seine deutschlandweiten Erfolge trugen dazu bei, dass das kleine, idyllisch gelegene Fischerdorf Gottlieben Kunstliebhabern zum Begriff wurde.

Die Wessenberg-Galerie Konstanz hat sich auf Spurensuche begeben und erinnert an den vielseitigen Maler.

© Robert Weise, Frau in Bodenseelandschaft, 1904, Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
bis 09.01.2022
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

In der Galerie Judin hat der Schweizer Uwe Wittwer unter dem Titel "Schwarzer Schnee" eine groß angelegte Installation geschaffen. Wittwers Ausstellung, die Gemälde, Aquarelle, bemalte Glasstelen und ...

In der Galerie Judin hat der Schweizer Uwe Wittwer unter dem Titel "Schwarzer Schnee" eine groß angelegte Installation geschaffen. Wittwers Ausstellung, die Gemälde, Aquarelle, bemalte Glasstelen und eine Wandzeichnung umfasst, wartet mit einem Spannungsbogen zum Motiv des deutschen Waldes auf. Einerseits wird der Wald als Sehnsuchtsort der deutschen Romantiker erfahrbar, in dem Gott entdeckt und Friede gefunden werden kann. Andererseits führt uns eine raumfüllende Wandzeichnung in Kohle den Wald als Ort von Krieg und Gewalt vor Augen.

© The artist⁠
Uwe Wittwer: Sechster Wanderer, 2021, Watercolor on paper, 53.7 × 61.7 cm
bis 27.11.2021
Galerie Judin Potsdamer Straße 83 10785 Berlin

Eine Quelle der Inspiration für Hilma af Klint (1862 bis 1944) waren spiritistische Séancen, in denen Botschaften empfangen wurden und „Wilde Zeichnungen“ entstanden. Huldine Beamish, Ururgroßmutter ...

Eine Quelle der Inspiration für Hilma af Klint (1862 bis 1944) waren spiritistische Séancen, in denen Botschaften empfangen wurden und „Wilde Zeichnungen“ entstanden. Huldine Beamish, Ururgroßmutter von Monica von Rosen, gründete 1890 den Edelweiss Förbundet, in den auch af Klint aufgenommen wurde. Eine forschende Zeitreise der fotografisch arbeitenden Künstlerin von Rosen zur 130 Jahre alten Quelle inspirierte bald auch sie. So entstanden sehr persönliche und überraschend „gegenwärtige“ Bilder. Diese stehen in einem Dialog mit bisher nie gezeigten Séance-Protokollen an af Klint sowie mit den erstaunlichen „Wilden Zeichnungen", Fotografien und Dokumenten des Edelweiss Förbundet.

bis 21.11.2021
Villa Blunk - Ein Ort zeitgenössischer Kunst und Kultur Berliner Berg 4 16269 Wriezen

Für ihre Einzelausstellung im Kunstverein München befasst sich Schlingelhoff  mit der Vereinsstruktur sowie der NS-Geschichte des Kunstvereins und der seiner heutigen Lokalität. Ausgangspunkt dafür ...

Für ihre Einzelausstellung im Kunstverein München befasst sich Schlingelhoff  mit der Vereinsstruktur sowie der NS-Geschichte des Kunstvereins und der seiner heutigen Lokalität. Ausgangspunkt dafür ist einerseits die Komplizenschaft des Kunstvereins mit dem NS-Regime und dessen gewalttätigen Agenda der Gleichschaltung und völkisch-nationalistischen Neuausrichtung deutscher Kulturpolitik ab 1933 sowie der für ihr Verhältnis zur Kunst der Moderne emblematischen Femeausstellung “Entartete Kunst”, die 1937 in den erweiterten Räumlichkeiten des heutigen Kunstvereins stattfand (bevor dieser 1953 dort einzog). Zum anderen formalisieren sich die für Schlingelhoffs Praxis charakteristischen langfristigen Eingriffe in (institutionelle) Strukturen in München durch den Vorschlag zur Änderung der Vereinssatzung. Dieser umfasst eine Entschuldigung des Kunstverein München für seine Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten sowie die Anerkennung der Mitverantwortung an den von ihnen begangenen Unrechtstaten und außerdem ein dauerhaftes Bekenntnis zu den Grundsätzen der Nicht-Diskriminierung und Gleichberechtigung. Der Vorschlag wurde den knapp 1.300 Mitgliedern des Kunstvereins zur Abstimmung vorgelegt. Schlingelhoff setzt sich hierbei nicht zuletzt mit der Frage nach der Handlungsmacht von Künstler*innen gegenüber institutionellen Gefügen auseinander.

Pro Helvetia
© Courtesy die Künstlerin; Foto: Mareike Tocha
Bea Schlingelhoff, „Typeface named after and dedicated to Olga Oppenheimer", 2019
bis 21.11.2021
Kunstverein München Galeriestr. 4 80539 München

RAF, NSU und IS stehen für terroristische Gruppen, deren extremistische Propaganda und politische Gewalt die bildenden Künste zu entschiedenen Reaktionen herausfordern. Die Ausstellung «MINDBOMBS» ...

RAF, NSU und IS stehen für terroristische Gruppen, deren extremistische Propaganda und politische Gewalt die bildenden Künste zu entschiedenen Reaktionen herausfordern. Die Ausstellung «MINDBOMBS» eröffnet eine hochaktuelle künstlerische Perspektive auf die Geschichte und politische Ikonografie des modernen Terrorismus. Erstmals werden in drei Sektionen gemeinsam die Effekte des sozialrevolutionären, des rechtsextremen und des dschihadistischen Terrorismus auf die visuelle Kultur untersucht.

Gezeigt werden Arbeiten u.a. vom Schweizer Künstler Christoph Draeger

Bildunterschrift:
Christoph Draeger, Das Versprechen (Beuys, ich führe persönlich Osama Bin Laden durch die Documenta XII), 2003 – 2021, Courtesy the artist

Pro Helvetia
© Christoph Draeger, Foto: Christoph Draeger
Christoph Draeger, Das Versprechen
bis 24.04.2022
Kunsthalle Mannheim Friedrichsplatz 4 68165 Mannheim

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten ...

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten des gelebten Lebens basiert.
Daniel Spoerri gründete 1960 mit seinen Künstlerkollegen, darunter Arman, Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely die Künstlergruppe der Nouveaux Réaliste.
Spoerri, gehört aber auch zu den Künstlern, die die rheinländische Kunstszene maßgeblich geprägt haben. Er gründete 1968 das legendäre „Restaurant Spoerri“ und die „Eat Art Gallery“ in der Düsseldorfer Altstadt und war ein enger Weggefährte von Joseph Beuys.

Pro Helvetia
© ahlers collection
Daniel Spoerri, Aktion "Restaurant Spoerri" in Düsseldorf vom 16. November 1972
bis 13.03.2022
10:00-18:00
Langen Foundation Rakenstation Hombroich 1 41472 Neuss

Während der Aufklärung entdeckten Dichter und Maler den wildromantischen Voralpenraum und den Bodensee. Sie lobten das Licht, die schroffe Bergwelt, Klöster und Ruinen sowie die verträumte Freundlichkeit ...

Während der Aufklärung entdeckten Dichter und Maler den wildromantischen Voralpenraum und den Bodensee. Sie lobten das Licht, die schroffe Bergwelt, Klöster und Ruinen sowie die verträumte Freundlichkeit der Hirten und Seeanwohner. Gekrönte Häupter wie der badische Grossherzog und der württembergische König bezogen am Bodensee ihre Sommerresidenzen.

Im frühen 19. Jahrhundert kletterten vorwiegend englische Gentlemen in die Berge des Voralpenlandes. Sie schwärmten für die steinernen Zeugen vergangener Zeiten und sprangen am Bodenseeufer vergnügt ins Schwimmbecken der ersten «Badeanstalten». Rasch wurde die Landschaft zum Anziehungspunkt für junge Künstler, aber auch für vermögende Kurgäste, Bildungsreisende und grossbürgerliche «Sommerfrischler».

Hier ansässige Künstler, Lithografen und Verleger bedienten die Nachfrage nach Souvenirs: In ihren gedruckten Ansichten verbreiteten sie ein Abbild der Landschaft zwischen Säntis und Rheinfall, das romantische Vorstellungen einer biedermeierlichen Idylle tradierte – manches davon prägt bis heute die touristische Vermarktung. Die Konstanzer Sonderausstellung zeigt Spitzenwerke dieser grafischen Kunst aus Museen und privaten Sammlungen zwischen Appenzellerland, Bodensee und Rhein.

Ein Kooperationsprojekt des Rosgartenmuseums Konstanz mit den Schweizer Museen Turmhof Steckborn, Volkskundemuseum Stein, Museum Appenzell, Museum Rosenegg, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen, Museum Herisau, vorarlbergmuseum Bregenz und namhaften Privatsammlern.

© Ludwig Bleuler, Rheinfall bei Vollmond, 1850, Rosgartenmuseum
bis 09.01.2022
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz

Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, ...

Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern äußerst begehrt sind.
In der Schweiz sind vor allem zwei Privatsammlungen Zürcher Porzellans zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. E. S. Kern in Horgen am Zürichsee sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum widmet diesem köstlichen Thema eine Kabinettausstellung.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Deutsch-Schweizerischen Wirtschaftsvereinigung zu Düsseldorf e.V. (DSW) www.dswev.de .

© Sammlung Dr. E. S. Kern, Agentenhaus Horgen - Foto: Thomas Cugini
Kammerdiener mit Tablett, Zürcher Porzellanmanufaktur, um 1780/85
bis 30.01.2022
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf