17. Oktober

Bisher hat keiner der literarischen Trends der letzten zwanzig, dreißig Jahre etwas daran geändert, dass es im deutschsprachigen Raum vor allem eine erzählerische Grundhaltung gibt: den psychologischen ...

Bisher hat keiner der literarischen Trends der letzten zwanzig, dreißig Jahre etwas daran geändert, dass es im deutschsprachigen Raum vor allem eine erzählerische Grundhaltung gibt: den psychologischen Realismus. Doch gibt es Autor*innen, die sich auch jenseits von festen Genrezuordnungen den Gesetzen des Realismus entziehen.
Auf ganz unterschiedliche, aber in ähnlicher Hinsicht radikale Weise tun dies Judith Keller in "Wilde Manöver" und Gianna Molinari in ihrem neuen Roman "Hinter der Hecke die Welt".

Pro Helvetia
© Bild Keller: © Ayse Yavas; Bild Molinari: © Christoph Oeschger
Judith Keller und Gianna Molinari

In der Musik von Carrousel verschmelzen Folk, Chanson und Pop zu einer individuellen Mischung, die sich aus unterschiedlichsten Strömungen speist, dabei aber stets erkennbar bleibt. Die Songs leben ...

In der Musik von Carrousel verschmelzen Folk, Chanson und Pop zu einer individuellen Mischung, die sich aus unterschiedlichsten Strömungen speist, dabei aber stets erkennbar bleibt. Die Songs leben nicht zuletzt von den Stimmen von Léonard Gogniat und Sophie Burande, die sich ergänzen, umschmeicheln, ineinander übergehen oder miteinander vereinen. Getragen werden sie von Sophies Akkordeon- und Léonards Gitarrenspiel, unterstützt von Thierry Cattin am Schlagzeug und Nicola Holenstein am Piano.

© Foto: Gaëlle Schwimmer
Carrousel

Eine Ausstellung der Galerie mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus 40 Jahren

Künstler aus der Schweiz: Jürgen Brodwolf, Rosa Lachenmeier, Meret Oppenheim, Harald Naegeli, Marianne Eigenheer und ...

Eine Ausstellung der Galerie mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus 40 Jahren

Künstler aus der Schweiz: Jürgen Brodwolf, Rosa Lachenmeier, Meret Oppenheim, Harald Naegeli, Marianne Eigenheer und Joseph Egan

Wiederaufnahme nach der Weihnachtspause ab Dienstag, 16. Januar 2024

Die Finissage der Ausstellung findet statt am Sonntag, 25. Februar von 16 bis 18 Uhr.

© Foto: Konrad Bruckmann
Rosa Lachenmeier: Just Music

Das bilaterale Ausstellungsprojekt stellt 10 Schweizer und 10 Deutsche multimediale KünstlerInnenpositionen
zu einem gemeinsamen Thema mit verschiedenen Schwerpunkten vor. In der VEBIKUS Kunsthalle ...

Das bilaterale Ausstellungsprojekt stellt 10 Schweizer und 10 Deutsche multimediale KünstlerInnenpositionen
zu einem gemeinsamen Thema mit verschiedenen Schwerpunkten vor. In der VEBIKUS Kunsthalle Schaffhausen lag der Fokus auf „ the Art of getting lost“ - in der Galerie Verein Berliner Künstler auf“ maximale Verwirrung“. Eröffnung: Fr., 6.10.2023 19h
VBK Schöneberger Ufer 57. 10785 Berlin info@vbk-art.de

© Simone Kornfeld/Judith Brunner
IRRITATION…D/CH 23

Der Verein Berliner Künstler präsentiert zusammen mit der VEBIKUS Kunsthalle Schaffhausen und der FATart Schaffhausen 20 künstlerische Positionen im bilateralen Ausstellungsprojekt zwischen der Schweiz ...

Der Verein Berliner Künstler präsentiert zusammen mit der VEBIKUS Kunsthalle Schaffhausen und der FATart Schaffhausen 20 künstlerische Positionen im bilateralen Ausstellungsprojekt zwischen der Schweiz und Deutschland.

Eröffnung: Freitag, den 6.10.2023, 19h
Begrüßung und Kurzeinführung
mit Sabine Schneider und Simone Kornfeld

Es werden während der Ausstellungszeit täglich Artists Talks und Interview Dialoge produziert und veröffentlicht.
Am Sonntag, den 15.10.23 um 16h findet eine Gesangperformance
mit SOOKI statt.
Finissage 29.10.23, 16h mit einer Performance von Alexandra Moskovchuk und Katalogvorstellung.

Idee und Gesamtkonzeption: Simone Kornfeld.

© Judith Brunner
Einladungsflyer

Am 5. Oktober findet der 1. Happy Thursday im Museum für Photographie Braunschweig innerhalb der Ausstellung von Alex Hanimann statt.

Bei verlängerten Öffnungszeiten von 13 - 20 Uhr und freiem Eintritt ...

Am 5. Oktober findet der 1. Happy Thursday im Museum für Photographie Braunschweig innerhalb der Ausstellung von Alex Hanimann statt.

Bei verlängerten Öffnungszeiten von 13 - 20 Uhr und freiem Eintritt haben Sie die Gelegenheit an einer Führung um 18.00 Uhr mit der Kuratorin und Museumsleiterin Barbara Hofmann-Johnson teilzunehmen.

Weitere Termine und Veranstaltungen: www.photomuseum.de

© (c) Alex Hanimann/ProLitteris 2023
o.T., a.d. Serie This will be tomorrow - Time waits [Maria], 2020

Mit unterschiedlichen Werkgruppen und inhaltlichen Gegenüberstellungen zeigt die Ausstellung erstmals in einem Museum in Deutschland die komplexe fotografische Arbeit des Schweizer Künstlers Alex Hanimann ...

Mit unterschiedlichen Werkgruppen und inhaltlichen Gegenüberstellungen zeigt die Ausstellung erstmals in einem Museum in Deutschland die komplexe fotografische Arbeit des Schweizer Künstlers Alex Hanimann (*1955, lebt in St. Gallen) der vergangenen Jahre. Fotografie und mitunter auch filmische Projekte stellen ein wichtiges Segment innerhalb des Werkes von Alex Hanimann dar und stehen oft in Wechselwirkung zur Malerei und Skulptur. Arbeiten im öffentlichen Raum sind in den letzten Jahren zudem entstanden. Referenzen an die äußere Wirklichkeit, den urbanen oder Naturraum ebenso wie raumleere Inszenierungen und allegorische Porträts und Körperstudien sind wichtige Themen des Schweizers.

Fliegender Wechsel – unter diesem Titel verwandelt die Schweizer Künstlerin Julia Steiner die offene Architektur der Kunsthalle Wilhelmshaven mit einer weit-luftigen Raumzeichnung in einen neu erlebbaren ...

Fliegender Wechsel – unter diesem Titel verwandelt die Schweizer Künstlerin Julia Steiner die offene Architektur der Kunsthalle Wilhelmshaven mit einer weit-luftigen Raumzeichnung in einen neu erlebbaren Bildraum, ein organisch-bewegtes Ambiente. Die Transformation der weißen Wände mit Pinsel und schwarzer Gouachefarbe entstand über mehrere Wochen und ist doch nicht von Dauer. Die Flüchtigkeit der Existenz von Natur, Tier und Mensch, die sich in kleinen, oft ungreifbaren Dingen (Wolken, Gräsern, Wasser, Vögeln) zeigt, ist das große Thema der Künstlerin. Neben ihrer Wandzeichnung zeigt Steiner neue Werkgruppen - Gouachen, Plastiken, Installationen und erstmals auch filmische Arbeiten.

© Foto: Edward Greiner
Julia Steiner, Fliegender Wechsel, Kunsthalle Wilhelmshaven 2023

Vernissage 28.September, 18 Uhr

Der Auslandschweizer Diego Bianconi ist Teilnehmer der zehn Künstler*innen

Ausstellungsdauer 29. September 2023 bis 21. April 2024

Eintritt € 4,50

Vernissage 28.September, 18 Uhr

Der Auslandschweizer Diego Bianconi ist Teilnehmer der zehn Künstler*innen

Ausstellungsdauer 29. September 2023 bis 21. April 2024

Eintritt € 4,50

Das 86. Konzert der Reihe "Musikfabrik im WDR" präsentiert unter der Leitung von Peter Rundel am 24. September die Uraufführung von Michael Pelzels neuestem Stück "As if on a Cyborg's Wedding ( ...

Das 86. Konzert der Reihe "Musikfabrik im WDR" präsentiert unter der Leitung von Peter Rundel am 24. September die Uraufführung von Michael Pelzels neuestem Stück "As if on a Cyborg's Wedding (TikTok-Music)". Der schweizer Komponist lässt darin zahlreiche Inspirationsquellen von koreanischem Autorenfilm bis zum Social Media Phänomen anklingen. Den Abschluss bildet Helmut Lachenmanns groß besetztes Ensemblestück "Concertini", dessen einzelne Konzertsituationen sich zu einem regelrechten Klangrausch verdichten.

Pro Helvetia
© Manu Theobald
Michael Pelzel

Ausstellung vom 23.September 2023 bis 13.Januar 2024

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 22.9.2023 um 20 Uhr.

Kunstkontor Westnerwacht, 93047 Regensburg,Weintinger Gasse 4

Diego Bianconi, Nicole double, 1996

Wohlstand, Bildung und Freiheit forderte Gustav Struve als er am 21.9.1848 erstmals in Lörrach die "Deutsche Republik" ausrief. In Frankreich hatte die Februarrevolution den Funken für ganz Europa ...

Wohlstand, Bildung und Freiheit forderte Gustav Struve als er am 21.9.1848 erstmals in Lörrach die "Deutsche Republik" ausrief. In Frankreich hatte die Februarrevolution den Funken für ganz Europa gezündet: in der Schweiz entstand 1848 die Bundesverfassung als Grundlage des modernen Bundesstaates, in Deutschland scheiterten die demokratischen Aufstände und die Durchsetzung einer Reichsverfassung. Es blieb ein langer Weg bis zum Grundgesetz 1949 und zur Einheit 1989. 1848/49 jedoch war der Ruf nach Freiheit im Großherzogtum Baden mit zwei benachbarten Republiken besonders laut.
175 Jahre später hat der Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte nichts von seiner Aktualität verloren.

© Dreiländermuseum
Plakatmotiv zur Sonderausstellung

PLANETARY PLANTS SERIES
14 SEPTEMBER - 19 OCTOBER 2023 / OPENING ON SEPTEMBER 13 / 18:00 - 20:00

The work of Mireille Gros echoes an ideology that places plants at the center of life on earth rather than ...

PLANETARY PLANTS SERIES
14 SEPTEMBER - 19 OCTOBER 2023 / OPENING ON SEPTEMBER 13 / 18:00 - 20:00

The work of Mireille Gros echoes an ideology that places plants at the center of life on earth rather than as its embellishment. Gros does not attempt to document, catalog, or reproduce nature. Instead, she works adjacent to the plant world, drawing inspiration from its diversity and complexities.

"Every day a species disappears - every day I invent a new one." Through her long-running Fictional Plant Diversity Project, which began in 1993, Gros has created an entire taxonomy of invented plant life.

© Cyril Bergmann
Mireille Gros at her studio in Basel, Switzerland, 2023.

Kontamination von Natur und Kultur, Zwangsarbeit einst und jetzt, Hermann Röchling und sein Erbe: Der Schweizer Künstler Rémy Markowitsch beleuchtet und verdichtet Schlüsselthemen sowie signifikante ...

Kontamination von Natur und Kultur, Zwangsarbeit einst und jetzt, Hermann Röchling und sein Erbe: Der Schweizer Künstler Rémy Markowitsch beleuchtet und verdichtet Schlüsselthemen sowie signifikante Orte aus der Geschichte der Völklinger Hütte mit seiner Multimedia-Installation WE ALL (Except the Others) in der historischen Hängewagenwerkstatt.

© Rémy Markowitsch / Weltkulturerbe Völklinger Hütte
bis 28.09.2025
Weltkulturerbe Völklinger Hütte Rathausstraße 75 - 79 66333 Völklingen

UGO RONDINONE. SUNRISE. EAST
28. JUNI BIS 5. NOVEMBER
STÄDEL GARTEN

Es sind groteske Wesen, die das Publikum im Städel Garten empfangen werden. Der Schweizer Künstler Ugo Rondinone (geb. 1964) verwandelt ...

UGO RONDINONE. SUNRISE. EAST
28. JUNI BIS 5. NOVEMBER
STÄDEL GARTEN

Es sind groteske Wesen, die das Publikum im Städel Garten empfangen werden. Der Schweizer Künstler Ugo Rondinone (geb. 1964) verwandelt den markanten Hügel über den Gartenhallen in eine sonderbare Landschaft. In der Werkgruppe Sunrise. East ordnet Rondinone jedem Monat einen Kopf mit charakteristischen und gleichsam stark reduzierten Gesichtszügen zu. Überlebensgroß und in silbern glänzendem Aluminium sind die klobigen Skulpturenköpfe auf ihre Mimik reduziert: Mit aufgerissenen Mündern blicken sie aus kleinen Augen von freundlich naiv über skeptisch und überrascht bis hin zu schaurig. Sie lösen die unterschiedlichsten Assoziationen aus, lassen an rituelle Masken und Geister, aber auch an die Bildsprache von Comics, Emoticons oder Memes denken. Die Besucher des Städel Gartens sind eingeladen, allen zwölf Wesen – und damit allen Monaten – von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, und die unterschiedlichen Freuden, Widrigkeiten und Emotionen eines ganzen Jahres im Schnelldurchlauf zu erleben.

KURATORIN: Svenja Grosser (Stellvertretende Leiterin Sammlung Gegenwartskunst, Städel Museum)
GEFÖRDERT DURCH: Freunde der Tat – Städelscher Museums-Verein e.V.

© Maru Teppej
Ugo Rondinone

Thomas Hürlimann ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart; der Basler Jean-Claude Kuner gehört zu den international renommiertesten Radiomachern. Sie sind sich zum ersten ...

Thomas Hürlimann ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart; der Basler Jean-Claude Kuner gehört zu den international renommiertesten Radiomachern. Sie sind sich zum ersten Mal im (West-)Berlin der 1970er Jahre begegnet, wo sie am Theater engagiert waren. Im März 2022 haben sie sich an Hürlimanns Wohnort in der Schweiz wiedergetroffen, am Zuger See. Aus den ihrenUnterhaltungen im sogenannten «Fährhaus» entstand eine Podcast-Serie. Anekdotisch, philosophisch, politisch, humorvoll, vielschichtig. Zentral im Gespräch ist die Thematik von Heimat und Fremde, zwischen Berlin (wo Kuner heute noch lebt) und der Schweiz. Eine neue Hörspiel-Szene ergänzt jede Folge.

© SRF
Jean-Claude Kuner und Thomas Hürlimann bei den Aufnahmen zum Podcast auf dem Zugerberg

Das Rosgartenmuseum erinnert in einer großen Sonderschau mit seltenen Relikten der Revolutionszeit, schimmernden Objekten des badischen Hofs, zahlreichen Bezügen zur Schweizer Nachbarschaft, mit Porträts, ...

Das Rosgartenmuseum erinnert in einer großen Sonderschau mit seltenen Relikten der Revolutionszeit, schimmernden Objekten des badischen Hofs, zahlreichen Bezügen zur Schweizer Nachbarschaft, mit Porträts, Karikaturen, frühen Fotografien und berührenden Erinnerungsstücken aus den Nachlässen der prominenten Köpfe der Revolution an die Urväter und Mütter der Demokratie. Seit den 1830er Jahren wurde der deutsche Bodenseeraum mit seiner Nachbarschaft zur republikanischen Eidgenossenschaft zu einem Brennpunkt der frühen Demokratiebewegung.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Freigeistige Literatur aus Schweizer Verlagen

Die Künstlerin Rosa Lachenmeier war schon immer vom Wasser und den Lichtstimmungen auf der spiegelnden Oberfläche des Sees fasziniert. In der Sonderausstellung ab 14. Mai im Hagnauer Museum erzählen ...

Die Künstlerin Rosa Lachenmeier war schon immer vom Wasser und den Lichtstimmungen auf der spiegelnden Oberfläche des Sees fasziniert. In der Sonderausstellung ab 14. Mai im Hagnauer Museum erzählen ihre Collagen mit naturhistorischen Aufzeichnungen und wissenschaftlichen Elementen vom Wasser als Grundlage jeglichen Lebens. Vom Gestalten des Menschen am Wasser zeugen ihre architektonisch anmutenden, dreidimensionalen Objekte aus Metall und Acrylglas. Farbenfrohe, gestische Malerei evoziert das Leben in üppiger Ufervegetation. Ein großformatiges Werk lässt den imaginativen Blick an den Grund des Wassers gleiten zu den Überbleibseln des Lebens und ruft die Vergänglichkeit ins Bewusstsein.

Wie kann eine neue Renaissance aussehen? Unsere aktuelle Ausstellung sucht nach Antworten. Während Wissenschaft und Kunst lange getrennte Wege gingen, nutzen sie heute einen gemeinsamen „Pool of Tools“. ...

Wie kann eine neue Renaissance aussehen? Unsere aktuelle Ausstellung sucht nach Antworten. Während Wissenschaft und Kunst lange getrennte Wege gingen, nutzen sie heute einen gemeinsamen „Pool of Tools“. Damit knüpfen sie da an, wo die arabische und die italienische Renaissance aufhörten. Neue Wissensfelder eröffnen sich.

Von biobasierten Kunststoffen bis zu Unconventional Computing: Die Ausstellung »Renaissance 3.0« gibt Einblicke in zukunftsweisende Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft – und lädt zu Neu- und Wiederentdeckungen ein.

Schweizer Künstler: Jens Kull

© Constanza Piña Pardo, Foto: Perte de Signal, Camille Montuelle