30. September

Zum internationalen Übersetzungstag ist die Weltlesebühne wieder zu Gast in der Zentralbibliothek mit einer besonderen Perspektive auf das Gastland. Auf den Philippinen gibt es insgesamt ca. 170 Sprachen, ...

Zum internationalen Übersetzungstag ist die Weltlesebühne wieder zu Gast in der Zentralbibliothek mit einer besonderen Perspektive auf das Gastland. Auf den Philippinen gibt es insgesamt ca. 170 Sprachen, davon zwei offizielle Landessprachen Filippino und Englisch. Literatursprachen sind Englisch und Tagalog. Mit Annette Hug, Expertin für die philippinische Literaturszene und einzige Übersetzerin aus dem Tagalog, wollen wir über die vielfältige Kultur und Literatur dieses großen Landes sowie die sprachlichen Besonderheiten und Herausforderungen beim Übersetzen ins Deutsche sprechen.
Moderiert von den Literaturübersetzinnen Barbara Neeb und Katharina Schmidt.

Pro Helvetia
© Florian Bachmann
Annette Hug

Laut Obelix, der in Asterix bei den Schweizern alle Aufs und Abs seiner Reise durch den Alpenstaat satt und zufrieden verschläft, ist sie «flach». Manchen mag sie von wochenendlichen Ski-Abfahrten und ...

Laut Obelix, der in Asterix bei den Schweizern alle Aufs und Abs seiner Reise durch den Alpenstaat satt und zufrieden verschläft, ist sie «flach». Manchen mag sie von wochenendlichen Ski-Abfahrten und Grüezi-beschwingten Gipfelstürmen vertraut sein. Aber wie genau kennen wir unser Nachbarland in Sachen zeitgenössische Lyrik? Bedenkt man den Facettenreichtum der Schweiz – mit ihren verschiedenen Kulturen und Sprachräumen, ihren mächtigen Banken und einfachen Bergdörfern, mit ihrem südlichen Flair und ihrem grandiosen Alpenpanorama, internationaler High Society und Eidgenossen – dürfte sie so manche poetische Nuance zu bieten haben. Gemeinsam machen wir uns auf die Wanderung und halten Rast mit Käsefondue, veganen Alternativen und Kräuterlimonade. Denjenigen, die sich vorab schon mal etwas eingrooven möchten, empfehlen wir die Anthologie «Das verborgene Licht der Jahreszeiten. Gedichte aus der Schweiz» (Verlag Das Wunderhorn).

Der Abend besteht aus zwei Sets:

Set 1: Alexandre Kordzaia, alias Kordz, ist ein georgischer Produzent, Komponist und Performer elektronischer Musik. Wer moderne Musik Georgiens entdecken will, findet ...

Der Abend besteht aus zwei Sets:

Set 1: Alexandre Kordzaia, alias Kordz, ist ein georgischer Produzent, Komponist und Performer elektronischer Musik. Wer moderne Musik Georgiens entdecken will, findet in ihm einen prägnanten Einstieg in die lebendige elektronische und experimentelle Szene.

Set 2: Das Ensemble KIOSK bewegt sich frei zwischen Genres sowie komponierter und improvisierter Musik. Gegründet in Zürich von der Komponistin und Sängerin Russudan Maiparashvili und der Pianistin Tamriko Kordzaia, versteht sich das Schweizer Ensemble mit georgischen Wurzeln als postsowjetischer „Kiosk“ – eine Sammlung musikalischer Fundstücke: vielschichtig, persönlich, chaotisch und warm zugleich.

Pro Helvetia
© Foto Dato Koridze
Kordz

Schlagartig wird die zwölfjährige Olivia mit ihrer Familie aus der Wohnung geworfen. Um ihren kleinen Bruder Tim vor der harten Realität zu schützen, gibt Olivia die Situation als Filmdreh mit ihm in ...

Schlagartig wird die zwölfjährige Olivia mit ihrer Familie aus der Wohnung geworfen. Um ihren kleinen Bruder Tim vor der harten Realität zu schützen, gibt Olivia die Situation als Filmdreh mit ihm in der Hauptrolle aus. Der aus Knetmasse animierte Stop-Motion-Film fängt sowohl trübselige als auch unbeschwerte Momente sensibel ein. Eine berührende Geschichte über Armut, seelische Krisen und den Mut, füreinander da zu sein.

DEUTSCHLANDPREMIERE
L‘Olívia i el terratrèmol invisible.
ES/FR/BE/CH/CL 2025. R: Irene Iborra Rizo.
DB: Maite Carranza, Júlia Prats, Irene Iborra Rizo. 71 Min. Animationsfilm. OmeU mit dt. Live-Einsprache. Freigegeben ab 6. Empfohlen ab 10.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt
© Pyramide Films | Quelle: DFF
Still aus OLIVIA AND THE INVISIBLE EARTHQUAKE

Blind Butcher ist ein Schweizer Duo aus Luzern, das für seinen eigenwilligen Mix aus Rock, Disco, Punk und elektronischen Klängen bekannt ist. Mit viel Humor, Energie und einer guten Portion Trash-Ästhetik ...

Blind Butcher ist ein Schweizer Duo aus Luzern, das für seinen eigenwilligen Mix aus Rock, Disco, Punk und elektronischen Klängen bekannt ist. Mit viel Humor, Energie und einer guten Portion Trash-Ästhetik kreieren sie einen Sound, der sowohl tanzbar als auch experimentell ist. Live beeindrucken Blind Butcher mit schrillen Outfits, theatralischen Performances und einer unbändigen Bühnenpräsenz.

2025 feiern sie ihr 15-jähriges Jubiläum – eine wilde Reise mit über 600 Konzerten im In- und Ausland. Im September desselben Jahres erscheint ihr fünftes Album «Hekate» bei Voodoo Rhythm Records – ein weiterer Meilenstein in ihrer kompromisslosen Karriere zwischen Wahnsinn und Genialität.

Pro Helvetia
© Ralph Kuehne

Am Strand sucht die zwölfjährige Mary regelmäßig nach Fossilien. In der Schule hat ihr ihr Hobby bereits den Spitznamen „Verrückte Mary“ eingebracht, doch nichtsdestotrotz bietet sie ihrem Religionslehrer ...

Am Strand sucht die zwölfjährige Mary regelmäßig nach Fossilien. In der Schule hat ihr ihr Hobby bereits den Spitznamen „Verrückte Mary“ eingebracht, doch nichtsdestotrotz bietet sie ihrem Religionslehrer tapfer die Stirn, wenn dessen Geschichten nicht mit ihren Funden übereinstimmen. Der liebevoll gestaltete Animationsfilm führt ins Jahr 1811 in Südengland und und setzt einer der ersten Paläontologinnen ein Denkmal. Eine rundum schöne animierte Abenteuergeschichte.

Zu Gast: Marjolaine Perreten (Animation)

DEUTSCHLANDPREMIERE
CH/BE 2025. R: Marcel Barelli.
DB: Marcel Barelli, Magali Pouzol, Pierre-Luc Granjon. 72 Min. Animationsfilm. DF. Freigegeben ab 0. Empfohlen ab 7.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt
© Be For Films | Quelle: DFF
Still aus MARY ANNING

Mit Werken von Sultan Çoban, Samuel Haitz, Seda Mimaroğlu & Raluca Popa und Federico Protto

Unsere Bewegungen von Ort zu Ort, über Sprachbarrieren und Staatsgrenzen hinweg, schreiben sich in die Objekte, ...

Mit Werken von Sultan Çoban, Samuel Haitz, Seda Mimaroğlu & Raluca Popa und Federico Protto

Unsere Bewegungen von Ort zu Ort, über Sprachbarrieren und Staatsgrenzen hinweg, schreiben sich in die Objekte, Geschichten, Akzente und Freundschaften ein, die uns dabei begleiten – ebenso wie in jene, die wir zurücklassen. Die Gruppenausstellung EN/COUNTERS versammelt künstlerische Arbeiten, die solche transkulturellen Verbindungen und Verwerfungen nachzeichnen und vielschichtige Formen von Zugehörigkeit erproben.

EN/COUNTERS wird kuratiert von Lisa Deml und Marie-Sophie Dorsch

© Courtesy of the artist
Sultan Çoban, videostill, from and then I left with and without a trace (bi xatirê te), 2025

Wie stellt sich Landschaft heute dar? Wie gestaltet sich unser Verhältnis zu ihr? Wie gehen Bildende Künstler*innen mit Transformationsprozessen um, die Landschaft in den vergangenen Jahrzehnten ...

Wie stellt sich Landschaft heute dar? Wie gestaltet sich unser Verhältnis zu ihr? Wie gehen Bildende Künstler*innen mit Transformationsprozessen um, die Landschaft in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen hat und zu ihren aktuellen Erscheinungsformen geführt hat? Was kann an der zeitgenössischen Landschaft abgelesen werden? Dies sind Fragen, welche „Sprich, alte Haube, wo fehlt’s?” aufgreifen möchte. Zeitgenössische Künstler*innen betrachten es aus ökologischer, gesellschaftlicher, kolonialer, kurativer oder spiritueller Perspektive.

Mit Arbeiten u.a. von Sarah Burger und Reto Pulfer

Pro Helvetia

Abstrakte & Konkrete Bildhauerei der Darmstädter Sezession

Vera Röhms Skulpturen lenken die Aufmerksamkeit auf die Phänomene von Raum und Zeit, Licht und Schatten. Das Wechselspiel zwischen freier Natur ...

Abstrakte & Konkrete Bildhauerei der Darmstädter Sezession

Vera Röhms Skulpturen lenken die Aufmerksamkeit auf die Phänomene von Raum und Zeit, Licht und Schatten. Das Wechselspiel zwischen freier Natur und strenger Konstruktion tritt besonders bei jenen Werken vor Augen, die Vera Röhm seit 1972 „Binome“ nennt. Die Skulptur „Doppelbinom 18°“ realisierte sie 2022. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Paris und Darmstadt. Seit 1968 bildhauerische Arbeiten mit Metall, Stein, Holz, Plexiglas, fotografische Werke und Installationen.

© Fotografie Wolfgang Lukowski © Vera Röhm / VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Vera Röhm, Doppelbinom 18°, 2002/2022 Cortenstahl, Plexiglas, 400 x 54,7 x 12,8 cm, Sockel (Stein)

Seit einigen Jahrzehnten verwandelt Nicole Hassler recyclierte Kosmetikprodukte, die als inhärent weiblich kategorisiert werden, in Kunst. Dabei vertritt sie weder eine feministische Postition noch das ...

Seit einigen Jahrzehnten verwandelt Nicole Hassler recyclierte Kosmetikprodukte, die als inhärent weiblich kategorisiert werden, in Kunst. Dabei vertritt sie weder eine feministische Postition noch das Gegenteil davon, noch gibt sie ein Werturteil über diese kommerziellen Produkte ab. Man könnte sagen, dass sie eine Haltung gegen Verschwendung vertritt. Ihr geht es jedoch vor allem um diese Materialien als Maltechnik zu verwenden und als Malerin zu handeln, indem sie über grundlegende Aspekte der Malerei nachdenkt.
Françoise Ninghetto (Auszug Katalogtext)

© Foto Nicole Hassler
"Andrea, Weil am Rhein"

Vom 14. September bis zum 26. Oktober 2025 zeigen die Künstler_innen Julie Batteux, Yaël Kempf, David Reiber Otálora und Simon Wienk-Borgert im Neuen Aachener Kunstverein aktuelle Werke, die während ...

Vom 14. September bis zum 26. Oktober 2025 zeigen die Künstler_innen Julie Batteux, Yaël Kempf, David Reiber Otálora und Simon Wienk-Borgert im Neuen Aachener Kunstverein aktuelle Werke, die während ihrer einjährigen Stipendienzeit (2024/2025) in der Residence NRW+ in Münster entstanden sind. Kuratiert wird die Ausstellung von Lara Bader und Marlene Kurz, die von April bis September 2025 Kuratorinnen des Programms sind. Der Ausstellungstitel "Layers in Complexity" ist eine Einladung der beiden Kuratorinnen, die ausgestellten Arbeiten unter dem Begriff "Layer" [dt. Schicht] zu entdecken.

Eröffnung am Samstag, den 13. September 2025, um 19 Uhr.

Pro Helvetia
© Marius Schillak
Plakat zur Ausstellung "Layers in Complexity", Neuer Aachener Kunstverein

Stadtmuseum Düsseldorf. Mit über 240 Arbeiten von mehr als 120 Fotografinnen, darunter Myriam Thyes, bietet diese Ausstellung erstmals einen Überblick über die Vielfalt der Kunst der Fotografinnen in ...

Stadtmuseum Düsseldorf. Mit über 240 Arbeiten von mehr als 120 Fotografinnen, darunter Myriam Thyes, bietet diese Ausstellung erstmals einen Überblick über die Vielfalt der Kunst der Fotografinnen in Düsseldorf. 

Dazu zählen auch Filme und Videos. Sie verweisen auf die Entwicklung technischer visueller Medien in der Kunst, in der die Düsseldorfer Kunstakademie eine weltweit verbindende Rolle spielte. 

© Stadtmuseum Düsseldorf
Perspektivwechsel: Fotografinnen in Düsseldorf

A solo show of Pierre le Riche’s vivid, evocative, and intimate textile works, continuing his deeply personal exploration of queer identities and belonging. His latest tapestries investigate how our ...

A solo show of Pierre le Riche’s vivid, evocative, and intimate textile works, continuing his deeply personal exploration of queer identities and belonging. His latest tapestries investigate how our bodies interact with each other and, in particular, how queer bodies interact with the world.

Please join us on Thursday, September 11, from 18:00 to 21:00, to celebrate the opening of the show. The exhibition runs through November 1, 2025.

© Copyright Pierre le Riche

Rebecca Forster: Skulpturen | Malerei
Lapis: Hochwertiger Modeschmuck
Simone Fontana Kahlenberg: Wundervolle Sommermäntel aus Leinen, Einzelstücke

Rebecca Forster war zuletzt präsent vom 27. - 30. März ...

Rebecca Forster: Skulpturen | Malerei
Lapis: Hochwertiger Modeschmuck
Simone Fontana Kahlenberg: Wundervolle Sommermäntel aus Leinen, Einzelstücke

Rebecca Forster war zuletzt präsent vom 27. - 30. März 2025 bei der ARTdeSUISSE in Zug. Lapis und Simone Fontana Kahlenberg

Unsere Galerie "Kunst_halt | Galerie & More" in Berlin-Kladow bietet Kunstschaffenden sowie Sammlerinnen und Sammlerin ein kreatives Umfeld. Die Galerie kann mehr, sie ist auch ein Ort für Ihre Seminare und für Kunstkurse.

Das Gelbe Haus

In unserer durchgetakteten Welt geht oft verloren, was grundlegend ist: echte Pausen. Die Ausstellung „(K)eine Pause – Ausruhen im digitalen Zeitalter“ zeigt anhand von elf internationalen künstlerischen ...

In unserer durchgetakteten Welt geht oft verloren, was grundlegend ist: echte Pausen. Die Ausstellung „(K)eine Pause – Ausruhen im digitalen Zeitalter“ zeigt anhand von elf internationalen künstlerischen Positionen, wie stark unser Alltag vom ständigen Funktionieren geprägt ist – und schafft bewusst Räume für Ruhe, Achtsamkeit und Innehalten. Im Zentrum stehen zwei Gedanken: die permanente digitale Präsenz und das soziale Ungleichgewicht beim Zugang zu Erholung. Die Ausstellung lädt ein, über diese Diskrepanzen nachzudenken – und das Innehalten als politische Haltung zu begreifen.

Pro Helvetia
© Julien Gremaud
Thomas Liu Le Lann, Ziwen Forever, 2024, Courtesy Xippas Gallery und der Künstler

Eine Ausstellung zur Geschichte der Narretei am Bodensee vom 18. bis 20. Jahrhundert

Fasching, Fasnacht oder Karneval? Innerhalb der südwestdeutschen Fasnacht haben die Traditionen in der Dreiländerregion ...

Eine Ausstellung zur Geschichte der Narretei am Bodensee vom 18. bis 20. Jahrhundert

Fasching, Fasnacht oder Karneval? Innerhalb der südwestdeutschen Fasnacht haben die Traditionen in der Dreiländerregion Bodensee ein starkes Eigenleben: Die Fasnacht hier ist historisch ein bunter Cocktail aus Habsburger Fasching, bürgerlich-liberaler Saalfasnacht und einer kräftigen Portion karnevalistischem Rheinland. Bis zur Revolution von 1848/49 begeistert sich das freiheitsgestimmte Bürgertum an satirischen Narrenspielen. Beeinflusst vom wiederaufblühenden Kölner Karneval wird nach 1860 «Prinz Karneval» zur Leitfigur. In deutschen und Schweizer Städten und Dörfern rund um den Bodensee werden prächtige Umzüge organisiert und rauschende Bälle gefeiert. Frauen dürfen zwar mitmachen, aber nur als Zierde männlicher Selbstdarstellung. Im Deutschen Kaiserreich schlagen die kolonialbegeisterten Narren erstmals auch rassistische Töne an. Heute wird die Frage kontrovers diskutiert, ob «Indianer», «Chinesen» und Kostüme fremder Kulturen an Fasnacht und Karneval noch statthaft sind.

Während des Nationalsozialismus erweisen sich die deutschen Humoristen als erstaunlich anpassungsfähig: Terror und Verfolgung herrschen, doch die Narretei produziert unbeirrt gute Laune. Derweil spotten Schweizer Narren zuweilen mutig über die braunen Herrscher. Wenig überraschend, knüpfen Narrengesellschaften nach dem Ende von Diktatur, Krieg und Holocaust nahtlos an ihre Traditionen vor 1939 an. Seit den 1950er Jahren erzielt vor allem die Bühnenfasnacht sensationelle Erfolge: Stars wie Karl Steuer und Helmut Faßnacht berühren die Menschen und machen die Narretei am Bodensee durch Radio- und Fernsehübertragungen weithin bekannt.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Groppenfasnacht Ermatingen

Das Projekt von Florence Jung markiert das 30-jährige Jubiläum der 1995 gegründeten Halle für Kunst Lüneburg e.V. und den Auftakt des Jahresprogramms unter der neuen künstlerischen Leitung von Lisa Deml ...

Das Projekt von Florence Jung markiert das 30-jährige Jubiläum der 1995 gegründeten Halle für Kunst Lüneburg e.V. und den Auftakt des Jahresprogramms unter der neuen künstlerischen Leitung von Lisa Deml und Marie-Sophie Dorsch. Vor diesem Hintergrund nähert sich Jung dem Kunstverein wie einem Organismus, der unweigerlich in einem Prozess des Alterns begriffen und dessen 30. Lebensjahr von verschiedenen Umbrüchen gekennzeichnet ist. Für den spezifischen Kontext der Halle für Kunst Lüneburg e.V. entwickelt sie drei Szenarien, die unterschiedliche Zeitlichkeiten und Sichtbarkeiten verhandeln.

Das Projekt von Florence Jung findet über zwölf Monate hinweg parallel zum Ausstellungsprogramm statt. Ein Szenario ist dauerhaft im Innenhof sichtbar, die anderen Szenarien sind zu den regulären Öffnungszeiten der Ausstellungen zugänglich.

© Gestaltung: current matters

Die einzigartige Sammlung des Von der Heydt-Museums mit ihren ausgeprägten Schwerpunkten im 19. Jahrhundert und in der Klassischen Moderne wird im Zuge der Neuausrichtung des Hauses nach vielen Jahren ...

Die einzigartige Sammlung des Von der Heydt-Museums mit ihren ausgeprägten Schwerpunkten im 19. Jahrhundert und in der Klassischen Moderne wird im Zuge der Neuausrichtung des Hauses nach vielen Jahren erstmals wieder in einer dauerhaften Ausstellung und in neuer Gestalt präsentiert. Ab 24. März 2024 werden in einer neu konzipierten Sammlungspräsentation ausgewählte Gemälde und Skulpturen vereint, ausgehend vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre – viele davon ausgesprochene Lieblinge des Publikums, darunter auch Werke von Ferdinand Hodler.

© Von der Heydt-Museum Wuppertal
Ferdinand Hodler, Der Holzfäller, 1908/1910, Von der Heydt-Museum Wuppertal