Peter-Stamm-Leser ist man nicht. Wir werden es. Buch für Buch. Seine Kunst ist es, alles nicht unentwegt wie Kunst aussehen zu lassen. Das hat die ikonische Qualität eines Bugholz-Stuhls, einer Karaffe, einer Dürerschen Linie. Stamm ist wahrscheinlich Existentialist, aber kein Fremder in der Welt, sondern einer mit Brausepulver in seinen Hosentaschen.

In seinem neuen Roman erzählt er auf kleinstem Raum eine Geschichte unerklärlicher Nähe. Das Schicksalsspiel zwischen Christoph und Lena. Und darin rumort die Erzählung von der Nähe zu dem, der man früher war. "Die sanfte Gleichgütigkeit der Welt" erscheint bei S. Fischer. Das Gespräch leitet Anna Engel (hr2-kultur). 

© Annita Affentranger
Peter Stamm
26.02.2018
19:30

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Literaturhaus Frankfurt Schöne Aussicht 2 60311 Frankfurt