Franz Dodel CHE Autor | Ulrich Schlotmann DEU Autor | Carsten Schneider DEU Künstler im Gespräch mit Matthias Kniep DEU Veranstalter und Übersetzer

Was haben der passionierte Sammler und Bastler Carsten ...

Franz Dodel CHE Autor | Ulrich Schlotmann DEU Autor | Carsten Schneider DEU Künstler im Gespräch mit Matthias Kniep DEU Veranstalter und Übersetzer

Was haben der passionierte Sammler und Bastler Carsten Schneider (geb. 1971 in Bad Oldesloe), der Haiku-Endlosdichter Franz Dodel (geb. 1949 in Bern) und der unermüdliche Überarbeiter und Überschreiber Ulrich Schlotmann (geb. 1962 in Balve) gemeinsam?
Alle drei arbeiten in einem Grenzbereich zwischen bildender Kunst und Literatur. Sie unterlaufen konventionelle Genre- und Gattungskategorien und stellen Fragen nach der Prozesshaftigkeit von Kunst überhaupt, nach der Unabschließbarkeit von kreativen Prozessen.

Pro Helvetia
© M.F. Schorro
Franz Dodel
23.06.2017
17:30
Akademie der Künste Hanseatenweg 10 10557 Berlin

„Das ist kein Theater. Und das ist nicht das wahre Leben!“ Die Bretter, auf denen dieser Hamlet seinen großen, anklagenden, kämpferischen, leidenden Monolog hält, bedeuten wohl die Welt – und zugleich ...

„Das ist kein Theater. Und das ist nicht das wahre Leben!“ Die Bretter, auf denen dieser Hamlet seinen großen, anklagenden, kämpferischen, leidenden Monolog hält, bedeuten wohl die Welt – und zugleich nichts. Mit schleichendem Gang, ausgegrenzt und doch im Zentrum, manisch, depressiv, extrovertiert, introvertiert, immer zu viel, zu nah, immer zu wahr, zu stark, zu zerbrechlich zeigt der Performer und Musiker Julian Meding einen Menschen, der – wie das große Shakespeare’sche Vorbild – nicht unbedingt sympathisch, nicht konziliant, sondern sperrig ist. Ein poetischer Revolutionär, roh, konfrontativ, asozial, dann wieder Verständnis suchend, einlenkend. Medings Hamlet ist nicht Shakespeares Dänenprinz, er spricht kaum ein Wort der berühmten Vorlage, und ist doch ein Hamlet-Prototyp für unsere Zeit. Sein oder nicht sein, zaudern oder handeln, dazugehören oder fremd bleiben, das ist hier keine Frage der Entscheidung mehr, sondern eine Spannung, die man aushalten muss.
Der Schweizer Theatermacher Boris Nikitin, der im vergangenen Jahr bereits mit seinem „Martin Luther Propagandastück“ zu Gast bei Impulse war, ist bekannt für seinen analytischen Blick auf Theater und Welt. Keine seiner Arbeiten aber geht so unter die Haut wie diese Verhandlung von Krankheit, Tod, Depression, vom Andersseinwollen, vom Andersseinmüssen. Rolle und vermeintlich reale Figur verschmelzen, theatrale Reflexion und existenzielle Lebensfragen werden eins.
Begleitet von Kölner BarockmusikerInnen begibt sich Julian Meding auf einen darstellerischen Parforceritt, auf dem er sich, seinen Körper und seine Biografie den Blicken des Publikums aussetzt, auf schmalem Grat zwischen Performance und Illusionstheater, offensivem Dilettantismus und schauspielerischer Virtuosität.

Artist Talk im Anschluss an die Vorstellung am 23. Juni

Konzept, Regie Boris Nikitin
Performance Julian Meding
Text Boris Nikitin, Julia*n Meding
Songs Uzrukki Schmidt
Musik Sara Bagnati, Annette Wehnert, Almuth Klocke, Klaus-Dieter Brandt, Marta Dotkus
Musikalische Konzeption Boris Nikitin, Uzrukki Schmidt, Macarena Solervicenz, Der musikalische Garten
Video Elvira Isenring
Dramaturgie, Ton Macarena Solervicenz
Technische Leitung, Licht Benjamin Hauser
Produktionsleitung Annett Hardegen

Eine Produktion von Boris Nikitin in Koproduktion mit Kaserne Basel, Gessnerallee Zürich, Théatre Vidy, Ringlokschuppen Ruhr. Mit Unterstützung von La Villette Paris, Münchner Kammerspiele, HAU Hebbel am Ufer, Südpol Luzern. Gefördert durch den Fachausschuss Theater und Tanz BS/BL, Pro Helvetia, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung und Kunststiftung NRW.

Pro Helvetia
© Donata Ettlin
Boris Nikitin, Hamlet
23.06.2017
24.06.2017
19:30-21:20
Schauspiel Köln Schanzenstr. 6-20 51063 Köln

Auch 2017 erobert das Theater Konstanz wieder den Münsterplatz und verwandelt ihn in eine imposante Bühne. Diese Spielzeit wird der Schweizer Nationalmythos um Wilhelm Tell und den Rütlischwur als grosse ...

Auch 2017 erobert das Theater Konstanz wieder den Münsterplatz und verwandelt ihn in eine imposante Bühne. Diese Spielzeit wird der Schweizer Nationalmythos um Wilhelm Tell und den Rütlischwur als grosse Freilichtinszenierung in Szene gesetzt. Friedrich Schillers letztes Drama wirft die Frage nach dem Widerstandsrecht und der Selbstbestimmung der Bevölkerung im Herzen der Stadt auf. Inszeniert wird „Wilhelm Tell“ von der Oberspielleiterin des Theater Konstanz Johanna Wehner.

© Foto: Theater Konstanz/Ilja Mess
23.06.2017
27.07.2017
19:00
Freilichtbühne Konstanzer Münsterplatz 78462 Konstanz

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
23.06.2017
19:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Reflektierende Fassaden von Bankentürmen und Boutiquen, Spiegel in Fitnessstudios und in unseren Badezimmern: Ehemals eine rare Kostbarkeit, sind Spiegel heute allgegenwärtig. U.a. mit Werken von John ...

Reflektierende Fassaden von Bankentürmen und Boutiquen, Spiegel in Fitnessstudios und in unseren Badezimmern: Ehemals eine rare Kostbarkeit, sind Spiegel heute allgegenwärtig. U.a. mit Werken von John Armleder und Sylvie Fleury.

SUR/FACE blickt auf die Oberflächen zeitgenössischer angewandter und bildender Kunst, die als Spiegel funktionieren: Sie ziehen den Blick auf sich und werfen ihn sodann zurück auf die (sich) Betrachtenden und ihren Umraum. Mit Designobjekten etwa von Maison Margiela oder Ettore Sottsass sowie Werken u.a. von Andy Warhol oder Heimo Zobernig inszeniert die Ausstellung Hochglanz-Interieurs zwischen Intimität und Repräsentation, die gleichermaßen vertraut wirken wie sie Begehren wecken. Spiegelnde angewandte und freie Kunst reflektieren damit die Gegenwart anhand unserer Lebenswelten – unseren Drang nach Selbstbespiegelung und die Suche nach dem Glatten, Makellosen.

Kurator/innen: Juliane Duft, Dr. Mahret Kupka, Dr. Christine Nippe, Matthias Wagner K. Kuratorische Assistenz: Leonie Wiegand

Pro Helvetia
© Sylvie Fleury, Prada Shoes, 2003, Courtesy of the artist and Sprüth Magers
23.06.2017
19:00
Eröffnung der Ausstellung
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17 60594 Frankfurt

HEIM-WEH -Zeugnisse ausgewählt
vom Lindauer und Schweizer Schauspieler Peter Bamler,
gemeinsam präsentiert mit Sabine Lorenz
deutsche Schauspielerin mit Schweiz-Erfahrung
und Harald Lorenzen am Akkordeon. ...

HEIM-WEH -Zeugnisse ausgewählt
vom Lindauer und Schweizer Schauspieler Peter Bamler,
gemeinsam präsentiert mit Sabine Lorenz
deutsche Schauspielerin mit Schweiz-Erfahrung
und Harald Lorenzen am Akkordeon.
Die Schweiz war einst Europas Auswandererland Nummer eins;
Schweizer mussten (aus Armut) oder wollten (aus bürgerlicher Enge) ihr Land verlassen, um anderswo ihr Glück zu suchen –
und trotzdem war ihr Heimweh, la maladie suisse, sprichwörtlich. Aus diesem Leiden kann eine Verzerrung der Wahrnehmung resultieren …
Der Abend blickt auf Klischees und nimmt Vorurteile auf die Hörner.
Was findet sich hinter Schoggi und Chäs? Welche seelischen Abgründe tun sich hinter den Alpengipfeln auf?

© F. Olsen
Schweizer Heim-Weh
23.06.2017
19:30-21:00
Museum Lindau, Cavazzen Brunnenhof Marktplatz 6 88131 Lindau

Die farbenfrohe Ausstellung des Rosgartenmuseums stellt mit Werken bedeutender „naiver“ Malerei aus der Sennen- und Bauernkultur des 18. bis 21. Jahrhunderts alte Traditionen und Kulturgüter der ...

Die farbenfrohe Ausstellung des Rosgartenmuseums stellt mit Werken bedeutender „naiver“ Malerei aus der Sennen- und Bauernkultur des 18. bis 21. Jahrhunderts alte Traditionen und Kulturgüter der Appenzeller Geschichte vor. In der Ausstellung und im Begleitbuch werden neben der Präsentation ausdrucksstarker Kunstwerke der großen Meister – und der wenigen Meisterinnen – der Bauernmalerei auch prägende Momente der Appenzeller Geschichte beleuchtet.

Kooperationspartner: Brauchtumsmuseum Urnäsch, Museum Appenzell, Toggenburger Museum/Lichtensteig, Steinegg-Stiftung, Stiftung für Appenzellische Volkskunde, Kantone Appenzell IR/ AR, Appenzellerland Tourismus, „Bärli-Biber“ Bischofberger AG.

© Appenzeller Brauchtumsmuseum Urnäsch
Christian Vetsch; Alpfahrt beim Anker in Urnäsch, ca. 1973
bis 30.12.2017
10:00-17:00
Kulturzentrum am Münster Wessenbergstr. 41 / 43 78462 Konstanz

Seit 15 Jahren schreibt der Schweizer Dichter Franz Dodel (geb. 1949 in Bern) an seinem Langpoem Nicht bei Trost (bis 2004 erschienen bei Edition Haus am Gern, ab 2008 bei Edition Korrespondenzen). ...

Seit 15 Jahren schreibt der Schweizer Dichter Franz Dodel (geb. 1949 in Bern) an seinem Langpoem Nicht bei Trost (bis 2004 erschienen bei Edition Haus am Gern, ab 2008 bei Edition Korrespondenzen). Mittlerweile umfasst sein Werk, das auf der Struktur des traditionellen japanischen Haikus basiert, 32001 Zeilen. Franz Dodel wird während des Festivals täglich aus seinem Werk lesen.
Rascha Osman, Leiterin der Kulturabteilung der Schweizerischen Botschaft in Deutschland, eröffnet am 17.6., 16 Uhr, gemeinsam mit Franz Dodel die Ausstellung und ist die erste Vorleserin der Marathonlesung.

Die Festivalgäste sind aufgerufen, aus "Nicht bei Trost" zu lesen. Informationen unter www.haus-fuer-poesie.org

© M.F. Schorro
Franz Dodel
bis 24.06.2017
16:00-22:00
Akademie der Künste Hanseatenweg 10 10557 Berlin

Erstmals in Europa gibt diese Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das fotografische Werk von Claudia Andujar (*1931 in Neuchâtel). Die Künstlerin lebt seit 1954 in São Paulo, Brasilien. Im Rahmen ...

Erstmals in Europa gibt diese Ausstellung einen umfangreichen Einblick in das fotografische Werk von Claudia Andujar (*1931 in Neuchâtel). Die Künstlerin lebt seit 1954 in São Paulo, Brasilien. Im Rahmen ihres aktivistischen Engagements zum Schutz und Erhalt der Yanomami, Brasiliens größter indigener Volksgruppe, entstand in den frühen 1980er-Jahren ihre bedeutende Serie "Marcados" (dt. "Die Markierten"). Diese Porträts sind der Beginn einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit der Kultur der Yanomami. Neben der Serie Marcados, die den Mittelpunkt der Ausstellung bildet, werden fotografische Werkgruppen von den 1960er-Jahren bis heute präsentiert. In den eindrucksvollen Bildserien tritt der Mensch in seinem Verhältnis zu Gesellschaft und Politik, Stadt und Natur in einen engen Dialog mit dem subjektiven Blick der Fotografin.

Die Ausstellung wird gefördert durch den Kooperationspool der Stadt Frankfurt und die Deutsche Börse Photography Foundation gGmbH, mit freundlicher Unterstützung von dem Brasilianischen Außenministerium Itamaraty; Generalkonsulat von Brasilien; Goethe-Institut, São Paulo und dem Schweizerischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main. 

Ausstellungseröffnung am 17.2. u.a. mit einem Grusswort des Schweizerischen Generalkonsuls Markus Meli.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt
© Claudia Andujar / Courtesy Galeria Vermelho, São Paulo, Brazil
Claudia Andujar, Urihi-a, 1974
bis 25.06.2017
MMK 1 - MMK Museum für moderne Kunst Frankfurt Domstrasse 10 60311 Frankfurt

In der Veranstaltungsreihe „Wetterleuchten“ bespricht Michael Fehr mit Robert Willrich seinen jüngst erschienenen Erzählband „Glanz und Schatten“.

Pro Helvetia
© Foto: Franco Tettamanti
Michael Fehr
24.06.2017
20:00
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart

Serena Amrein:

innerhalb meiner arbeiten bewege ich mich in dem spannungsfeld zwischen genauer planung und dem ungewissen. ich wähle materialien aus, wie leinwand, papiere, folien, pigmentpuder, mal - ...

Serena Amrein:

innerhalb meiner arbeiten bewege ich mich in dem spannungsfeld zwischen genauer planung und dem ungewissen. ich wähle materialien aus, wie leinwand, papiere, folien, pigmentpuder, mal - mittel, wie seile, schnüre, fäden, absperrbänder, farbrollen, und lote mit diesen, planerisch angeregt und überrascht, immer wieder neue möglichkeiten aus und entwickle techniken, die dem zufall eine lücke lassen. arbeiten von ihr sind unter anderem in folgenden sammlungen vertreten: grafische sammlung des hessischen landesmuseums darmstadt, Kunsthaus aarau (ch), sammlung peter und elisabeth bosshard, kunstzeughaus rapperswil-jona (ch) und im musée du dessin et de l'estampe originale, gravelines (fr).

© (c) Foto: Atelier Serena Amrein
(c) Foto: Serena Amrein, gris-gris 3, Schwarzes Pigmentpulver auf grundiertem Baumwollgewebe, 160 x
24.06.2017
19.11.2017
14:00-19:00
Edition & Galerie Hoffmann Görbelheimer Mühle 1 61169 Friedberg

ME. Here Now

By addressing the concept of collective memory, Corinne Vionnet's work explores
our relationships to space and the way it defines the perceptions of ourselves
and of our environment. ME. Here ...

ME. Here Now

By addressing the concept of collective memory, Corinne Vionnet's work explores
our relationships to space and the way it defines the perceptions of ourselves
and of our environment. ME. Here Now captures that specific moment when all
these people take, with their smartphones, near-identical pictures of what is,
paradoxically and for them, a unique experience. Conditioning new reflexes, the advent of smartphones designed a new unsettling gesture vocabulary.

© Corinne Vionnet / Fall Line Press
24.06.2017
15:00-17:00
Galerie Andreas Schmidt Florastrasse 61 13187 Berlin

Reflektierende Fassaden von Bankentürmen und Boutiquen, Spiegel in Fitnessstudios und in unseren Badezimmern: Ehemals eine rare Kostbarkeit, sind Spiegel heute allgegenwärtig. U.a. mit Werken von John ...

Reflektierende Fassaden von Bankentürmen und Boutiquen, Spiegel in Fitnessstudios und in unseren Badezimmern: Ehemals eine rare Kostbarkeit, sind Spiegel heute allgegenwärtig. U.a. mit Werken von John Armleder und Sylvie Fleury.

SUR/FACE blickt auf die Oberflächen zeitgenössischer angewandter und bildender Kunst, die als Spiegel funktionieren: Sie ziehen den Blick auf sich und werfen ihn sodann zurück auf die (sich) Betrachtenden und ihren Umraum. Mit Designobjekten etwa von Maison Margiela oder Ettore Sottsass sowie Werken u.a. von Andy Warhol oder Heimo Zobernig inszeniert die Ausstellung Hochglanz-Interieurs zwischen Intimität und Repräsentation, die gleichermaßen vertraut wirken wie sie Begehren wecken. Spiegelnde angewandte und freie Kunst reflektieren damit die Gegenwart anhand unserer Lebenswelten – unseren Drang nach Selbstbespiegelung und die Suche nach dem Glatten, Makellosen.

Kurator/innen: Juliane Duft, Dr. Mahret Kupka, Dr. Christine Nippe, Matthias Wagner K. Kuratorische Assistenz: Leonie Wiegand

Pro Helvetia
© Sylvie Fleury, Prada Shoes, 2003, Courtesy of the artist and Sprüth Magers
24.06.2017
01.10.2017
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17 60594 Frankfurt

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres ...

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres Phänomen abgehakt. Stets waren sie ruhig und sachlich geblieben, sogar noch dann, als das beunruhigende Gerücht von einem „Tag X“ in Umlauf geriet. Als dieser schließlich mit offiziellem Datum besiegelt wurde, fand man die Büros der Behörde auf einmal verwaist. Alle Angestellten waren verschwunden, kurzfristig abgetaucht in unbekannter Mission. Oder einfach: „Tiefer Schweb“ – wie man an den Ufern des Bodensees zu sagen pflegt, anlässlich solch rätselhafter Fälle und in Anspielung auf die Bezeichnung des tiefsten und unergründeten Areals des Binnenmeers. Hier nämlich im Dreiländereck, wo die Grenzen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands so eng verlaufen, dass man in Zeiten des freien Personenverkehrs innerhalb von Sekunden drei Staaten besuchen konnte, haben sich die Beamten mit ihren Angehörigen an einen geheimen Ort zurückgezogen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Vorkehrungen zu treffen für den unausweichlich bevorstehenden Moment der Wahrheit.

Christoph Marthaler, der mit seinen eigenwilligen und poetischen Musiktheaterabenden das Publikum für sich einzunehmen weiß, kehrt mit dieser Inszenierung nach vielen Jahren zurück nach München.

24.06.2017
20:00
Münchner Kammerspiele Falckenbergstr. 2 80539 München

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres ...

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres Phänomen abgehakt. Stets waren sie ruhig und sachlich geblieben, sogar noch dann, als das beunruhigende Gerücht von einem „Tag X“ in Umlauf geriet. Als dieser schließlich mit offiziellem Datum besiegelt wurde, fand man die Büros der Behörde auf einmal verwaist. Alle Angestellten waren verschwunden, kurzfristig abgetaucht in unbekannter Mission. Oder einfach: „Tiefer Schweb“ – wie man an den Ufern des Bodensees zu sagen pflegt, anlässlich solch rätselhafter Fälle und in Anspielung auf die Bezeichnung des tiefsten und unergründeten Areals des Binnenmeers. Hier nämlich im Dreiländereck, wo die Grenzen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands so eng verlaufen, dass man in Zeiten des freien Personenverkehrs innerhalb von Sekunden drei Staaten besuchen konnte, haben sich die Beamten mit ihren Angehörigen an einen geheimen Ort zurückgezogen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Vorkehrungen zu treffen für den unausweichlich bevorstehenden Moment der Wahrheit.

Christoph Marthaler, der mit seinen eigenwilligen und poetischen Musiktheaterabenden das Publikum für sich einzunehmen weiß, kehrt mit dieser Inszenierung nach vielen Jahren zurück nach München.

25.06.2017
19:00
Münchner Kammerspiele Falckenbergstr. 2 80539 München

Die Ausstellung im Kunstverein Region Heinsberg zeigt unter dem Titel „Aggregation“ Gemälde und Zeichnungen von Franziska Rutishauser aus der jüngsten Serie Aggregation-Dark light matter und eine ...

Die Ausstellung im Kunstverein Region Heinsberg zeigt unter dem Titel „Aggregation“ Gemälde und Zeichnungen von Franziska Rutishauser aus der jüngsten Serie Aggregation-Dark light matter und eine Leuchtkasteninstallation mit Dias einer fotografischen Bildfolge der Slideshow Symplegaden Nr. 3.
Der Farbbrereich Rot in Kombination mit naturnahen Strukturen erzeugen Irritationen in der Wiedererkennung von Realität und ermöglichen neue Interpretationen durch diese Störungen.

© Franziska Rutishauser
Studie zu Aggregation VI-Dark light matter, 2015, Farbstift, 30x30cm
25.06.2017
16.07.2017
11:30
Kunstverein Region Heinsberg e. V. Horster Hof 1 52525 Heinsberg

"Designing Hope" untersucht die Prozesse der Erzeugung und Zerstörung von Hoffnung – als zugleich mächtiger und schwer fassbarer Motor im Weltgeschehen. Wer oder was gestaltet heute Zukunftsbilder? ...

"Designing Hope" untersucht die Prozesse der Erzeugung und Zerstörung von Hoffnung – als zugleich mächtiger und schwer fassbarer Motor im Weltgeschehen. Wer oder was gestaltet heute Zukunftsbilder? Zwischen kollektiven Hoffnungen nach einem freien und friedvollen Leben im Global Village einerseits und Ohnmachtsgefühlen in Anbetracht immer komplexer werdender technisch gestützter Systeme andererseits, stellt NODE17 die Frage nach der Verantwortung und dem Potenzial von Technologie und Design. Eingeladene Schweizer Künstler*innen und Projekte:

1) »Teleprompter Paradise«, Ein Electronica Mini-Melodram des schweizerischen Composer-Performers Leo Hofmann,
http://www.leohofmann.com
Festivaleröffnung
am 26. Juni um 20 Uhr.

2) »Zurück in die Zukunft«, (Gastspiel) Installation / Theater / Feier – Eine Produktion des Theaterkollektivs Neue Dringlichkeit,
https://zurueckindiezukunft.org,
29. Juni um 18 Uhr und 20:30 Uhr.

3) »Life is good for now« – Screening, Videoinstallation und Vortrag durch Bernd Hopfengärtner und Ludwig Zeller. Eine Auftragsarbeit kommissioniert durch das Swiss Center for Technology Assessment (TA-SWISS)
https://vimeo.com/130973509.
Ausstellung: 26.Juni - 02. Juli, Vortrag: Samstag 18 Uhr.

Künstlerhaus Mousonturm & studioNAXOS

Pro Helvetia
© Woeishi Lean & Valérie Vogt
26.06.2017
02.07.2017
Künstlerhaus Mousonturm Waldschmidtstraße 4 60316 Frankfurt

"Designing Hope" untersucht die Prozesse der Erzeugung und Zerstörung von Hoffnung – als zugleich mächtiger und schwer fassbarer Motor im Weltgeschehen. Wer oder was gestaltet heute Zukunftsbilder? ...

"Designing Hope" untersucht die Prozesse der Erzeugung und Zerstörung von Hoffnung – als zugleich mächtiger und schwer fassbarer Motor im Weltgeschehen. Wer oder was gestaltet heute Zukunftsbilder? Zwischen kollektiven Hoffnungen nach einem freien und friedvollen Leben im Global Village einerseits und Ohnmachtsgefühlen in Anbetracht immer komplexer werdender technisch gestützter Systeme andererseits, stellt NODE17 die Frage nach der Verantwortung und dem Potenzial von Technologie und Design. Eingeladene Schweizer Künstler*innen und Projekte:

1) »Teleprompter Paradise«, Ein Electronica Mini-Melodram des schweizerischen Composer-Performers Leo Hofmann,
http://www.leohofmann.com
Festivaleröffnung
am 26. Juni um 20 Uhr.

2) »Zurück in die Zukunft«, (Gastspiel) Installation / Theater / Feier – Eine Produktion des Theaterkollektivs Neue Dringlichkeit,
https://zurueckindiezukunft.org,
29. Juni um 18 Uhr und 20:30 Uhr.

3) »Life is good for now« – Screening, Videoinstallation und Vortrag durch Bernd Hopfengärtner und Ludwig Zeller. Eine Auftragsarbeit kommissioniert durch das Swiss Center for Technology Assessment (TA-SWISS)
https://vimeo.com/130973509.
Ausstellung: 26.Juni - 02. Juli, Vortrag: Samstag 18 Uhr.

Künstlerhaus Mousonturm & studioNAXOS

Pro Helvetia
© Woeishi Lean & Valérie Vogt
26.06.2017
18:30
Ausstellungseröffnung
Künstlerhaus Mousonturm Waldschmidtstraße 4 60316 Frankfurt

Riffs, Songs, Stories an den Gattungsgrenzen

Michael Fehr versetzt mit seinen starken und wortgewaltigen Zeilengeschichten den Literatur- wie auch den Musikbetrieb in Staunen. Er ist ein Entwicklungshelfer. ...

Riffs, Songs, Stories an den Gattungsgrenzen

Michael Fehr versetzt mit seinen starken und wortgewaltigen Zeilengeschichten den Literatur- wie auch den Musikbetrieb in Staunen. Er ist ein Entwicklungshelfer. Sein Interesse für den Klang von Sprache lässt kaum noch unterscheiden, ob man gerade ein Gedicht, einen Roman oder ein Märchen hört. Das Schriftbild eher Poem, die Tragweite episch, die Momente glassplitterklein. Fehr ist radikal und poetisch. In Zusammenarbeit mit dem Gitarristen und Komponisten Manuel Troller sind aus einigen seiner Geschichten Songs entstanden. Das klingt einmal wie Blues, wird manchmal gesungen, manchmal nur rezitiert; gelegentlich laut donnernd, dann wieder fragil. Mit Wucht begegnen sich Fehr und Troller auf dem Podium. Nach der Kriminalgeschichte „Simeliberg“ kommen Michael Fehrs Texte für den Band „Glanz und Schatten“, erschienen im Verlag Der gesunde Menschenverstand, im Schwarm von 18 hochverdichteten Erzählungen. In deren Zentrum stehen Menschen, Tiere, Orte und Gegenstände, die sich wandeln.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt am Main im Rahmen der Frankfurter Lyriktage.

© Franco Tettamanti
Michael Fehr
27.06.2017
19:30
Literaturhaus Frankfurt Schöne Aussicht 2 60311 Frankfurt

Der Film taucht ein in das pulsierende Leben der Pariser Oper, einer der weltweit faszinierendsten Stätten der Kreativität. Jean-Stéphane Bron zeigt auf Augenhöhe das Zusammenspiel der Protagonistinnen ...

Der Film taucht ein in das pulsierende Leben der Pariser Oper, einer der weltweit faszinierendsten Stätten der Kreativität. Jean-Stéphane Bron zeigt auf Augenhöhe das Zusammenspiel der Protagonistinnen und Protagonisten auf und hinter der Bühne und die Entstehung grandioser Inszenierungen an diesem renommierten Opernhaus. Ein subtiles und humorvolles Portrait, in dem sich auch die politische und soziale Tagesaktualität widerspiegelt.

Drehbuch und Régie: Jean-Stéphane Bron

27.06.2017
20:00
City Kinos Sonnenstrasse 12 80331 München

Ursprünglich mit dem Ziel, Flamenco und Jazz zu vermischen, hat Markus Schmied 2014 die Band Soniquete ins Leben gerufen. Durch die gemeinsame Arbeit der vier vielseitigen Musiker wurden die Klangwelten ...

Ursprünglich mit dem Ziel, Flamenco und Jazz zu vermischen, hat Markus Schmied 2014 die Band Soniquete ins Leben gerufen. Durch die gemeinsame Arbeit der vier vielseitigen Musiker wurden die Klangwelten des Flamenco mit neuen Ideen angereichert, so dass jetzt eigene Kompositionen, Jazz, moderne Klassik und freie Improvisationen stärker in Erscheinung treten.

Markus Schmied, vib/cymb
Will Wood, piano
Hannes Fankhauser, bass
Michael Anklin, drums

© Soniquete
27.06.2017
21:00
Waldsee Waldseestr. 84 79117 Freiburg

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres ...

TIEFER SCHWEB

Ein Auffangbecken von Christoph Marthaler

Bisher hatten die Mitarbeiter der zentralen Verwaltungsbehörde der Bodenseeregionen (ZVB) den unerwarteten Anstieg des Antragsvolumens als temporäres Phänomen abgehakt. Stets waren sie ruhig und sachlich geblieben, sogar noch dann, als das beunruhigende Gerücht von einem „Tag X“ in Umlauf geriet. Als dieser schließlich mit offiziellem Datum besiegelt wurde, fand man die Büros der Behörde auf einmal verwaist. Alle Angestellten waren verschwunden, kurzfristig abgetaucht in unbekannter Mission. Oder einfach: „Tiefer Schweb“ – wie man an den Ufern des Bodensees zu sagen pflegt, anlässlich solch rätselhafter Fälle und in Anspielung auf die Bezeichnung des tiefsten und unergründeten Areals des Binnenmeers. Hier nämlich im Dreiländereck, wo die Grenzen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands so eng verlaufen, dass man in Zeiten des freien Personenverkehrs innerhalb von Sekunden drei Staaten besuchen konnte, haben sich die Beamten mit ihren Angehörigen an einen geheimen Ort zurückgezogen, um unter Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Vorkehrungen zu treffen für den unausweichlich bevorstehenden Moment der Wahrheit.

Christoph Marthaler, der mit seinen eigenwilligen und poetischen Musiktheaterabenden das Publikum für sich einzunehmen weiß, kehrt mit dieser Inszenierung nach vielen Jahren zurück nach München.

27.06.2017
20:00
Münchner Kammerspiele Falckenbergstr. 2 80539 München

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
28.06.2017
11:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Der Film taucht ein in das pulsierende Leben der Pariser Oper, einer der weltweit faszinierendsten Stätten der Kreativität. Jean-Stéphane Bron zeigt auf Augenhöhe das Zusammenspiel der Protagonistinnen ...

Der Film taucht ein in das pulsierende Leben der Pariser Oper, einer der weltweit faszinierendsten Stätten der Kreativität. Jean-Stéphane Bron zeigt auf Augenhöhe das Zusammenspiel der Protagonistinnen und Protagonisten auf und hinter der Bühne und die Entstehung grandioser Inszenierungen an diesem renommierten Opernhaus. Ein subtiles und humorvolles Portrait, in dem sich auch die politische und soziale Tagesaktualität widerspiegelt.

Drehbuch und Régie: Jean-Stéphane Bron

28.06.2017
17:00
City Kinos Sonnenstrasse 12 80331 München

Filmfest München
Deutschland-Premiere

1971, das urbane Europa wird durchgeschüttelt von revoltierenden Studenten, Kapitalismus und Patriarchat soll es gemeinsam an den Kragen gehen. Im Appenzeller Dorf ...

Filmfest München
Deutschland-Premiere

1971, das urbane Europa wird durchgeschüttelt von revoltierenden Studenten, Kapitalismus und Patriarchat soll es gemeinsam an den Kragen gehen. Im Appenzeller Dorf hingegen, in dem Nora Ruckstuhl lebt, formiert sich ein „Aktionskomitee gegen die Verpolitisierung der Frau“ unter dem Vorsitz der Schreinerei-Unternehmerin des Ortes. Ach ja, „Verpolitisierung“ bedeutet übrigens: wählen zu dürfen. Nora, verheiratet und Mutter von zwei Söhnen, möchte wählen, sie will auch arbeiten, ohne ihren Mann um Erlaubnis fragen zu müssen, und sie nimmt den Kampf auf gegen Tradition und eine menschliche Ordnung, die ihre Rechte verweigert.

Die göttliche Ordnung
28.06.2017
20:00
Filmtheater Sendlinger Tor Sendlinger-Tor-Platz 11 80336 München

Hermann Burger zum 75. Geburtstag (10.7.1942 - 28.2.1989)
Veranstaltung in der Reihe "Salon kontrovers".

Über das Circensische, das Cimetrische, das Cigaristische im Werk von Hermann Burger sprechen: Der ...

Hermann Burger zum 75. Geburtstag (10.7.1942 - 28.2.1989)
Veranstaltung in der Reihe "Salon kontrovers".

Über das Circensische, das Cimetrische, das Cigaristische im Werk von Hermann Burger sprechen: Der Literaturwissenschaftler und Herausgeber der achtbändigen Burger-Werkausgabe Dr. Simon Zumsteg und Hanne Kulessa. Dazu: Texte von Hermann Burger und Zaubereien von Luis Winckelmann.

Zum Ausklang lädt das Schweizerische Generalkonsulat zu einem Apéro.

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt
Pro Helvetia
Holzhausenschlösschen, Frankfurt am Main
29.06.2017
19:30
Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen Justinianstr. 5 60322 Frankfurt

Filmfest München
Deutschland-Premiere

1971, das urbane Europa wird durchgeschüttelt von revoltierenden Studenten, Kapitalismus und Patriarchat soll es gemeinsam an den Kragen gehen. Im Appenzeller Dorf ...

Filmfest München
Deutschland-Premiere

1971, das urbane Europa wird durchgeschüttelt von revoltierenden Studenten, Kapitalismus und Patriarchat soll es gemeinsam an den Kragen gehen. Im Appenzeller Dorf hingegen, in dem Nora Ruckstuhl lebt, formiert sich ein „Aktionskomitee gegen die Verpolitisierung der Frau“ unter dem Vorsitz der Schreinerei-Unternehmerin des Ortes. Ach ja, „Verpolitisierung“ bedeutet übrigens: wählen zu dürfen. Nora, verheiratet und Mutter von zwei Söhnen, möchte wählen, sie will auch arbeiten, ohne ihren Mann um Erlaubnis fragen zu müssen, und sie nimmt den Kampf auf gegen Tradition und eine menschliche Ordnung, die ihre Rechte verweigert.

Die göttliche Ordnung
29.06.2017
18:00
Gloria Palast Karlsplatz 5 80335 München

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
30.06.2017
19:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Seit 1999 lädt Hausach namhafte Schriftsteller und Nachwuchsautoren ein. Sie kommen vorwiegend aus Europa.

Das diesjährige Motto lautet: „Metropolen“ Hausach – Literaturhauptstadt des ländlichen Raumes

Seit 1999 lädt Hausach namhafte Schriftsteller und Nachwuchsautoren ein. Sie kommen vorwiegend aus Europa.

Das diesjährige Motto lautet: „Metropolen“ Hausach – Literaturhauptstadt des ländlichen Raumes

Schweizer Autoren: Nora Gomringer, Alice Gabathuler, Marina Skalova

Pro Helvetia
© Hausacher LeseLenz
Logo
02.07.2017
14.07.2017
Diverse Orte 77756 Hausach

Zwei Schweizer Komponisten (Daetwyler und Honegger) treffen auf die Rheinische Sinfonie von Robert Schumann.

Arthur Honegger (1892 – 1955): Pastorale d’Été
Jean Hans August Daetwyler (1907-1994): Concerto ...

Zwei Schweizer Komponisten (Daetwyler und Honegger) treffen auf die Rheinische Sinfonie von Robert Schumann.

Arthur Honegger (1892 – 1955): Pastorale d’Été
Jean Hans August Daetwyler (1907-1994): Concerto No. 1 für Alphorn und Orchester, Solist: Michael Roberts, Alphorn
Robert Schumann 1810 – 1856): 3. Symphonie op. 97 Es-dur „Rheinische“
Aachener Kammerorchester unter der Leitung von Reinmar Neuner

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Frankfurt
02.07.2017
11:00
Ballsaal des Alten Kurhauses Kurhausstraße 1 52058 Aachen

Niele Toroni, 1937 in Muralto geboren, wird am 2. Juli 2017 der renommierten Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Wir gratulieren herzlich!

Anlässlich der Preisverleihung zeigt das Museum für ...

Niele Toroni, 1937 in Muralto geboren, wird am 2. Juli 2017 der renommierten Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Wir gratulieren herzlich!

Anlässlich der Preisverleihung zeigt das Museum für Gegenwartskunst Siegen eine grosse Retrospektive des Künstlers mit Gemälden, Arbeiten auf Papier und In-Situ-Malerei.

Pro Helvetia
© Meier, Kunsthalle Basel
“Impronte di pennello n. 50 ripetute a intervalli regolari di 30 cm (per Harry)”, 2007
02.07.2017
15.10.2017
Museum für Gegenwartskunst Siegen Unteres Schloss 1 57072 Siegen

Niele Toroni, 1937 in Muralto geboren, wird am 2. Juli 2017 der renommierten Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Wir gratulieren herzlich!

Anlässlich der Preisverleihung zeigt das Museum für ...

Niele Toroni, 1937 in Muralto geboren, wird am 2. Juli 2017 der renommierten Rubenspreis der Stadt Siegen verliehen. Wir gratulieren herzlich!

Anlässlich der Preisverleihung zeigt das Museum für Gegenwartskunst Siegen eine grosse Retrospektive des Künstlers mit Gemälden, Arbeiten auf Papier und In-Situ-Malerei.

Pro Helvetia
© Meier, Kunsthalle Basel
“Impronte di pennello n. 50 ripetute a intervalli regolari di 30 cm (per Harry)”, 2007
02.07.2017
15:30
Ausstellungseröffnung. Einführung: Kasper König
Museum für Gegenwartskunst Siegen Unteres Schloss 1 57072 Siegen

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
02.07.2017
17:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
04.07.2017
11:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
06.07.2017
11:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Wo hört Satire auf und wo fängt Politik an? Und was bedeutet es für den Berufstand des Satirikers, wenn mittlerweile die meisten Länder von Komikern und Clowns regiert werden?

Lisa Catena ist der Grenzzaun ...

Wo hört Satire auf und wo fängt Politik an? Und was bedeutet es für den Berufstand des Satirikers, wenn mittlerweile die meisten Länder von Komikern und Clowns regiert werden?

Lisa Catena ist der Grenzzaun im Kabarett: Unter Strom, aber offen für jeden, der eintreten will. Sie zeigt, dass sich jenseits von Gut und Böse Grauzonen eröffnen. Die zu erkunden, mag an die Schmerzgrenze gehen, ist aber alleweil spannender als die ausgelatschten Pfade der Moral. Und ja, an diesem Grenzzaun wird geschossen. Zwar mit Pointen, dafür aus vollen Rohren.

© Foto: Felix Groteloh
06.07.2017
20:00
Renitenztheater Büchsenstr. 26 70174 Stuttgart

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder. Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten ...

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder. Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten Jugendchören der Schweiz, was die 16 bis 25 Jahre jungen Amateur-SängerInnen aus der ganzen Schweiz durch ihre Klangreinheit und musikalische Vielfältigkeit zeigen.

© Christian Rossel (www.kroki.ch)
07.07.2017
20:00
Stadtkirche St. Johannes 34286 Spangenberg

ECLECTA ist tatsächlich ein erklärt eklektisch elektrisches Musikfeuerwerk! Mit Piano, Gitarren, Trommeln und weiss der Gugger wie vielen anderen Instrumenten singen, rasseln, schreien, quietschen und ...

ECLECTA ist tatsächlich ein erklärt eklektisch elektrisches Musikfeuerwerk! Mit Piano, Gitarren, Trommeln und weiss der Gugger wie vielen anderen Instrumenten singen, rasseln, schreien, quietschen und flüstern sich die die beiden Sängerinnen und Performerinnen Andrina Bollinger und Marena Whitcher in Ekstase. ECLECTA schöpft ihre kreative Energie aus allen möglichen Einflüssen, entlädt sie mit Leidenschaft auf der Bühne sowie auch auf ihrem im Mai 2016 erschienenen Debutalbum A SYMMETRY.

Für die Frühlings/Sommer-Tour sind zehn Konzerte in der Schweiz sowie fünf Konzerte in Deutschland (u.a. ein Showcase im Rahmen der jazzahead! 2017 in Bremen) geplant.

Pro Helvetia
08.07.2017
Jazz im Waldhof 33602 Bielefeld

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder. Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten ...

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder. Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten Jugendchören der Schweiz, was die 16 bis 25 Jahre jungen Amateur-SängerInnen aus der ganzen Schweiz durch ihre Klangreinheit und musikalische Vielfältigkeit zeigen.

© Christian Rossel (www.kroki.ch)
08.07.2017
19:00
Evangelische Kirche Nieder-Moos Kirchstraße 11-13 36399 Freiensteinau

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
08.07.2017
19:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Boris Nikitins neue Arbeit ist keine Nacherzählung von Shakespeares Stoff, sondern er benutzt die Geschichte als Folie, um über Identität, Individualität, Wahn und Wirklichkeit nachzudenken. In einer ...

Boris Nikitins neue Arbeit ist keine Nacherzählung von Shakespeares Stoff, sondern er benutzt die Geschichte als Folie, um über Identität, Individualität, Wahn und Wirklichkeit nachzudenken. In einer Mischung aus experimenteller Dokumentar-Performance und queerem Musiktheater übernimmt der Performer und Elektromusiker Julian Meding den Part eines zeitgenössischen Hamlets, der gegen die Wirklichkeit aufbegehrt. Unterstützt von dem preisgekrönten Basler Streichquartett «Der musikalische Garten» begibt sich Meding auf eine tour de force, in der er sich, seinen Körper und seine Biografie den Blicken des Publikums aussetzt.

© Donata Ettlin
08.07.2017
20:00
Münchner Kammerspiele Falckenbergstr. 2 80539 München

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder
Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Alpenflair auf Schloss Altenburg! Der Schweizer Jugendchor ...

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder
Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Alpenflair auf Schloss Altenburg! Der Schweizer Jugendchor reist aus seiner alpinen Heimat nach Sachsen, drei gestandene Hornisten des MDR SINFONIEORCHESTERS greifen zu den Alphörnern und heraus kommt eine musikalische Mixtur aus vollendeter Chorkultur und augenzwinkerndem Alpengroove.

© Christian Rossel (www.kroki.ch)
09.07.2017
17:00
Residenzschloss Schloß 2-4 04600 Altenburg

Oratorium für Sopran, Streichquartett, Saxophon, Flöte, Schlagzeug und Chor von Daniel Schnyder

Theresa Nelles, Sopran
Daniel Schnyder, Saxophon und Alt-Flöte
Thomas Dobler, Schlagzeug
Les vocalistes du ...

Oratorium für Sopran, Streichquartett, Saxophon, Flöte, Schlagzeug und Chor von Daniel Schnyder

Theresa Nelles, Sopran
Daniel Schnyder, Saxophon und Alt-Flöte
Thomas Dobler, Schlagzeug
Les vocalistes du conservatoire de Lausanne
Leitung: Jean-Claude Fasel

Pro Helvetia
© Foto: Anja Tanner
Daniel Schnyder
09.07.2017
18:00
Predigerkirche Kriegsdamm 2 78628 Rottweil

Christian Überschall
alias
Dr. Wilhelm G. Sprüngli


Inzwischen stecken wir mitten in der Digitalen Revolution, wodurch Beziehungskonstellationen sehr fluid geworden sind, vergleichbar der Veränderung ...

Christian Überschall
alias
Dr. Wilhelm G. Sprüngli

„
Inzwischen stecken wir mitten in der Digitalen Revolution, wodurch Beziehungskonstellationen sehr fluid geworden sind, vergleichbar der Veränderung des Fernsehens durch die Fernbedienung. Und das Intervall zwischen Erstkontakt und Intimkontakt hat sich durch Datingportale dramatisch verkürzt. Wer es nicht schafft, mit „Tinder“ oder „Joyclub“ die Geschlechts-verkehrsanbahnung auf ein paar Stunden zu reduzieren, ist ein Digital Alien.
Last but not least gibt es jede Menge Tips, wie man eine Beziehung erfolgreich einfädelt und möglichst schmerzfrei beendet. In diesem Programm schlüpft Christian Überschall wieder in die Rolle des Sexualforschers Dr. G. Sprüngli und setzt sich mit dem Wandel und der zunehmenden Vielfalt von Beziehungsformen in den letzten 50 Jahren auseinander. Dank der Gnade der frühen Geburt fiel seine Geschlechtsreife justament mit dem Beginn der Sexuellen Revolution in den Golden Sixties zusammen, als Frauen anfingen, aktiv am Geschlechtsverkehr teilzunehmen, wodurch alles sehr kompliziert und zeitraubend geworden ist. So konnte er sich nebenbei einen beträchtlichen Wissens- und Erfahrungvorsprung erarbeiten, der ihm bereits für das Vorgängerprogramm  „Cunnilingus ist kein Honigschlecken – Kleines Kompendium der Sexualität“  sehr zugute kam In diesem Programm schlüpft Christian Überschall wieder in die Rolle des Sexualforschers Dr. G. Sprüngli und setzt sich mit dem Wandel und der zunehmenden Vielfalt von Beziehungsformen in den letzten 50 Jahren auseinander. Dank der Gnade der frühen Geburt fiel seine Geschlechtsreife justament mit dem Beginn der Sexuellen Revolution in den Golden Sixties zusammen, als Frauen anfingen, aktiv am Geschlechtsverkehr teilzunehmen, wodurch alles sehr kompliziert und zeitraubend geworden ist. So konnte er sich nebenbei einen beträchtlichen Wissens- und Erfahrungvorsprung erarbeiten, der ihm bereits für das Vorgängerprogramm  „Cunnilingus ist kein Honigschlecken – Kleines Kompendium der Sexualität“  sehr zugute kam.

09.07.2017
19:30
Lach- und Schiessgesellschaft Ursulastraße 9 80802 München

Boris Nikitins neue Arbeit ist keine Nacherzählung von Shakespeares Stoff, sondern er benutzt die Geschichte als Folie, um über Identität, Individualität, Wahn und Wirklichkeit nachzudenken. In einer ...

Boris Nikitins neue Arbeit ist keine Nacherzählung von Shakespeares Stoff, sondern er benutzt die Geschichte als Folie, um über Identität, Individualität, Wahn und Wirklichkeit nachzudenken. In einer Mischung aus experimenteller Dokumentar-Performance und queerem Musiktheater übernimmt der Performer und Elektromusiker Julian Meding den Part eines zeitgenössischen Hamlets, der gegen die Wirklichkeit aufbegehrt. Unterstützt von dem preisgekrönten Basler Streichquartett «Der musikalische Garten» begibt sich Meding auf eine tour de force, in der er sich, seinen Körper und seine Biografie den Blicken des Publikums aussetzt.

© Donata Ettlin
09.07.2017
19:00
Münchner Kammerspiele Falckenbergstr. 2 80539 München

Die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch präsentiert ihr Trioalbum "Speak Low" (ECHO Jazz 2017 nominiert). Sie singt mit Pettter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenor eine berückend schöne Sammlung ...

Die Schweizer Sängerin Lucia Cadotsch präsentiert ihr Trioalbum "Speak Low" (ECHO Jazz 2017 nominiert). Sie singt mit Pettter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenor eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River. In Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2016 tragen. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain!

„Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it.“
John Fordham, The Guardian

"The group is one of the most in-demand in Europe at present."
Oli Weindling, London

"Ich habe lange nichts derart beeindruckendes gehört."
JAZZPODIUM

Pro Helvetia
© Michael Jungblut
11.07.2017
19:00
Lucia Cadotsch SPEAK LOW feat. Kit Downes (church organ) with Otis Sandsjö + Petter Eldh
Paul-Gerhardt Kirche Schöneberg Hauptstraße 47–48 10827 Berlin

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des ...

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des Stuttgarter Balletts als Direktor seiner eigenen Kompanie zurück und bringt den ersten Klassiker mit, den er für Zürich geschaffen hat: Sergej Prokofiews Romeo und Julia.

Pro Helvetia
© Foto: Monika Rittershaus
13.07.2017
20:00
Theaterhaus Stuttgart Siemensstrasse 11 70469 Stuttgart

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
13.07.2017
11:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder
Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten ...

Werke von Frank Martin, Gustav Mahler, Heinrich Schütz, Benjamin Britten sowie Schweizer Volkslieder
Leitung: Nicolas Fink und Philippe Savoy

Der Chor wurde 1994 gegründet und gehört zu den renommiertesten Jugendchören der Schweiz, was die 16 bis 25 Jahre jungen Amateur-SängerInnen aus der ganzen Schweiz durch ihre Klangreinheit und musikalische Vielfältigkeit zeigen.

© Christian Rossel (www.kroki.ch)
14.07.2017
18:30
Frauenkirche Mühlstraße 15 04668 Grimma

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des ...

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des Stuttgarter Balletts als Direktor seiner eigenen Kompanie zurück und bringt den ersten Klassiker mit, den er für Zürich geschaffen hat: Sergej Prokofiews Romeo und Julia.

Pro Helvetia
© Foto: Monika Rittershaus
14.07.2017
20:00
Theaterhaus Stuttgart Siemensstrasse 11 70469 Stuttgart

Hildegard lernt Fliegen ist keine Band, sondern ein Sturm. Wer Musik mit Haltung schätzt, ist hier genau richtig. Denn dem Sextett geht es um viel mehr als nur 'strategisches Musizieren'. Jeder Auftritt ...

Hildegard lernt Fliegen ist keine Band, sondern ein Sturm. Wer Musik mit Haltung schätzt, ist hier genau richtig. Denn dem Sextett geht es um viel mehr als nur 'strategisches Musizieren'. Jeder Auftritt ist eine künstlerische Ermutigung zum Loslassen und Abheben.

Pro Helvetia
© Reto Andreoli
15.07.2017
Festivalgelände Zappanale Galopprennbahn 18209 Bad Doberan

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des ...

Mit Christian Spuck hat alles angefangen: Sein Don Q. setzte den Startschuss für Gauthier Dance und die unaufhaltsame Tanzbegeisterung im Theaterhaus. Jetzt kehrt der ehemalige Hauschoreograph des Stuttgarter Balletts als Direktor seiner eigenen Kompanie zurück und bringt den ersten Klassiker mit, den er für Zürich geschaffen hat: Sergej Prokofiews Romeo und Julia.

Pro Helvetia
© Foto: Monika Rittershaus
15.07.2017
19:00
Theaterhaus Stuttgart Siemensstrasse 11 70469 Stuttgart

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds ...

Benjamin, der Jüngste in Jakobs Sippe, ist stummer Beobachter eines Familiendramas. Der Verlust seiner Mutter führt zu brutalen Brüderkämpfen, Isolation und anschliessendem Aufstieg eines Familienmitglieds in der Fremde. Neid, Lust, Überlebenskampf, Trauer und Ortlosigkeit bewegen die Figuren in ihrer Auseinandersetzung mit Gott und der Gemeinschaft. Die Josef-Erzählung berichtet sowohl im Alten Testament als auch im Koran von einer historischen Begegnung umherziehender Nomadenstämme mit der hochentwickelten Kultur Ägyptens. In Konzentration auf die menschliche Stimme lässt Gion Antoni Derungs spirituelle Intimität und theatrale Energie entstehen.

Komponist: Gion Antoni Derungs
Text: Giovanni Netzer

Pro Helvetia
© Foto: Christoph Kalscheuer
15.07.2017
19:00
Kammertheater Konrad-Adenauer-Strasse (Neue Staatsgalerie) 70173 Stuttgart

Ein Maskenball - Giuseppe Verdi - Melodrama in drei Akten in neuer Deutscher Übersetzung

Leitung: Erdl, Pudenz, Vilagrasa, Rosenberg, Keller, Bresgen, Madeleine Beiner

Mitwirkende: Nymoen, Kalinina, Diny, ...

Ein Maskenball - Giuseppe Verdi - Melodrama in drei Akten in neuer Deutscher Übersetzung

Leitung: Erdl, Pudenz, Vilagrasa, Rosenberg, Keller, Bresgen, Madeleine Beiner

Mitwirkende: Nymoen, Kalinina, Diny, Seyhan, Cuento, Sindermann, Peter, Führ, Kaiser, Vargas, Eckhardt u.a., Chor und Orchester der Kammeroper Frankfurt

Alljährlich im Sommer bespielt die Kammeroper Frankfurt den Musikpavillon im Palmengarten und schließt eine Lücke im Kulturangebot der Mainmetropole. In diesem Jahr steht das Hauptwerk aus der mittleren Schaffensperiode von Giuseppe Verdi auf dem Programm, EIN MASKENBALL.

© Martin Grothmaak
15.07.2017
12.08.2017
19:30
Palmengarten Stadt Frankfurt Siesmayerstr. 61 60323 Frankfurt

Hat man Kinder, kommt alles so, wie man es sich absolut nicht vorgestellt hat! Sie, die Mütter, sind Mitte/Ende 30 oder Anfang 40, alleinerziehend, in klassischer Paarbeziehung lebend oder hartgesottene ...

Hat man Kinder, kommt alles so, wie man es sich absolut nicht vorgestellt hat! Sie, die Mütter, sind Mitte/Ende 30 oder Anfang 40, alleinerziehend, in klassischer Paarbeziehung lebend oder hartgesottene Kommunenbewohnerinnen. Die glanzvolle Karriere ist ausgeblieben. Stattdessen kommt schleichend die Erkenntnis, erschütternd durchschnittlich zu sein. Aber wie das Leben noch einmal in die Hand nehmen und ihm den langersehnten Sinn verleihen? Die Flucht aus der hippen urbanen Lebenswelt hinaus aufs Land, die seligmachende Rückkehr zur Natur und das Leben in autonomer Selbstversorgung scheinen auf den ersten Blick die passende Lösung. Aber da ist ja noch Tochter Mirna – und die ist gar nicht begeistert vom akuten esoterischen Selbstfindungsschub der Mutter. Mirna und ihre Freunde ticken ganz anders als ihre Mütter: Sie haben einen Plan. Sie lassen sich nicht vom Leben treiben und von der zunehmenden Komplexität der Welt einschüchtern. Das ständige Gejammer der Mütter ist ihnen ein Rätsel. Genderfragen, Kapitalismus, Klimawandel – so what? Mirna will einfach nur die Macht und bis dahin schmeißt sie erstmal den Haushalt für ihre überforderte Mutter.

17.07.2017
19:30-20:50
Staatstheater Nürnberg Richard-Wagner Platz 2-10 90443 Nürnberg

SEVEN und seine sechsköpfige Band versprechen einen schweisstreibenden Abend, den man nicht verpassen sollte. Denn wenn SEVEN ruft „All black is the new black in town“, empfiehlt es sich, bequemes ...

SEVEN und seine sechsköpfige Band versprechen einen schweisstreibenden Abend, den man nicht verpassen sollte. Denn wenn SEVEN ruft „All black is the new black in town“, empfiehlt es sich, bequemes Schuhwerk zu montieren und sich für ein paar Stunden in die Welt des Funk und Souls zu begeben.

© Foto: Peter Rauch
SEVEN mit Band
19.07.2017
20:00
Honberg Sommer
Ruine Honberg 78532 Tuttlingen

Von Leo Hofmann

Mit Franz Schuberts «Winterreise» auf den Lippen und einem Rucksack voller selbstgebauter, elektronischer Instrumente begeben sich zwei befreundete Musiker und Performer auf Wanderschaft. ...

Von Leo Hofmann

Mit Franz Schuberts «Winterreise» auf den Lippen und einem Rucksack voller selbstgebauter, elektronischer Instrumente begeben sich zwei befreundete Musiker und Performer auf Wanderschaft. Die Konzertsäle und -flügel lassen sie dabei links liegen und schlagen stattdessen in Foyers, Theatern, öffentlichen Plätzen oder mitten auf der Strasse ihr akustisches Zelt auf. In einer radikalen Interpretation des berühmten Liedzyklus verhelfen sie mit ihren unprätentiösen Stimmen, einem kleinen Keyboard und drei mobilen Lautsprechern den Motiven rund um Fremdheit, Mobilität und Sehnsucht zu einem zeitgenössischen Ausdruck.

Pro Helvetia
22.07.2017
22:00-23:00
Studio Naxos Waldschmidtstr. 19 60318 Frankfurt

Uraufführung: Music for an Open Space, Konzertperformance für einen klingenden Kirchenraum

Die „Xala“ ist ein weltweit einzigartiges, tanzend bespielbares Instrument. Ein magischer Klangkörper, mit dem ...

Uraufführung: Music for an Open Space, Konzertperformance für einen klingenden Kirchenraum

Die „Xala“ ist ein weltweit einzigartiges, tanzend bespielbares Instrument. Ein magischer Klangkörper, mit dem Ania Losinger eine faszinierende Verbindung von Tanz und Musik geschaffen hat. Anmutig, mit Flamencoschuhen und langen Stäben bringt sie ihre Xala zum Klingen. Der Musiker und Komponist Mats Eser bedient ein Instrumentarium aus Marimba, erlesenen Becken, asiatischen Gongs, tiefer Trommel und Vibraphon.

© Foto: Martin Möll
The Five Elements
25.07.2017
20:00
Johanniskirche Johannisplatz 73525 Schwäbisch Gmünd

SEVEN und seine sechsköpfige Band versprechen einen schweisstreibenden Abend, den man nicht verpassen sollte. Denn wenn SEVEN ruft „All black is the new black in town“, empfiehlt es sich, bequemes ...

SEVEN und seine sechsköpfige Band versprechen einen schweisstreibenden Abend, den man nicht verpassen sollte. Denn wenn SEVEN ruft „All black is the new black in town“, empfiehlt es sich, bequemes Schuhwerk zu montieren und sich für ein paar Stunden in die Welt des Funk und Souls zu begeben.

© Foto: Peter Rauch
SEVEN mit Band
28.07.2017
20:00
Seebühnenzauber
Luisenpark Mannheim Theodor-Heuss-Anlage 2 68165 Mannheim
Veranstaltungsvorschau