Bildende Kunst
18. Februar

Die Ausstellung initiiert eine Zeitreise, bei der sich die KünstlerInnen Marcela Armas, Hicham Berrada, Carolina Caycedo, Julian Charrière, Andreas Greiner & Tyler Friedman, Galina Leonova, Uriel Orlow, ...

Die Ausstellung initiiert eine Zeitreise, bei der sich die KünstlerInnen Marcela Armas, Hicham Berrada, Carolina Caycedo, Julian Charrière, Andreas Greiner & Tyler Friedman, Galina Leonova, Uriel Orlow, Mario Pfeifer, Superflex, Jeronimo Voss und Pinar Yoldas in das Jahr 2318 begeben. Auf ihrer Expedition treffen sie auf eine neuartige Lebenswelt, in der die menschliche Spezies nahezu vollständig verschwunden ist.
Ausgehend von diesem fiktiven Zeitsprung präsentieren die KünstlerInnen mittels neu konzipierter Werke ihre Eindrücke einer non-humanen Welt oder erkunden in filmischen Arbeiten in assoziativer Weise die möglichen Ursachen für ein zukünftiges Verschwinden der Menschheit.

Pro Helvetia
© Copyright the artist, VG Bild-Kunst Bonn, Germany.
Julian Charrière, Iroojrilik, 2016, film still
bis 15.04.2018
11:00-18:00
basis e.V. Gutleutstraße 8-12 60329 Frankfurt

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera ...

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera entstandene Fotografien, um sie vergrößert und in Leuchtkästen montiert in den Bezugsrahmen der Kunst zu überführen. So lenkt er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das ästhetische Potenzial dieser Bilder und verhandelt das Verhältnis von Mensch und Tier.
Neben den Fotofallen wird eine Reihe großformatiger Rasterzeichnungen gezeigt, die auf ikonischen Zeitungsbildern der 60er- und 70er-Jahre beruhen. Zusammen mit den Fotoarbeiten verweisen sie auf den Versuch, die Welt im Bild zu erfassen.

Pro Helvetia
© © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.
Alex Hanimann, o. T. (Deer), 2017, 72 x 100 cm
bis 08.04.2018
Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1 64293 Darmstadt

Zum zweiten Mal findet die Verleihung des Neuköllner Kunstpreises in Kombination mit einer Nominiertenaustellung in der Galerie im Saalbau und einem Wochenende der Offenen Ateliers an rund 70 Standorten ...

Zum zweiten Mal findet die Verleihung des Neuköllner Kunstpreises in Kombination mit einer Nominiertenaustellung in der Galerie im Saalbau und einem Wochenende der Offenen Ateliers an rund 70 Standorten in Neukölln statt.
Der mit 5.000 Euro dotierte Kunstpreis wird durch den Fachbereich Kultur mit Hilfe einer Fachjury vergeben und würdigt damit ausdrücklich die künstlerische Professionalität der hier Arbeitenden. Ideell und finanziell wird dieses Veranstaltungsformat unterstützt durch die Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND und das BIWAQ-Projekt. Die Deutsch-Schweizerische Künstlerin Barbara Caveng gehört zu den zehn von einer siebenköpfigen Fachjury für den Kunstpreis Nominierten.

© michaela nolte | barbara caveng
BONNIE aus dem Zyklus '3p21.1_ rs6976'
bis 18.03.2018
20:00-20:00
Galerie im Saalbau Karl-Marx-Straße 131 12043 Berlin

“In Istanbul wäre ich fast erschossen worden. Es war im September 1980 kurz vor dem Militärputsch und überall waren Soldaten an den Straßenecken postiert. An einem Abend war ich alleine in unserem ...

“In Istanbul wäre ich fast erschossen worden. Es war im September 1980 kurz vor dem Militärputsch und überall waren Soldaten an den Straßenecken postiert. An einem Abend war ich alleine in unserem Reisebus vor der Hagia Sophia, mit dem wir auf dem Weg nach Indien waren. Plötzlich kam ein junger Soldat mit seinem Gewehr in den Bus und wollte mich küssen. Ich schaffte es, ihn freundlich hinauszubefördern und ging erleichtert wieder in den Schlaftrakt zurück. Er kam ein zweites Mal und ich schaffte es erneut, ihn nach draußen zu geleiten. Dann blieb ich vorne im Bus und setzte mich auf die leere Beifahrerbank. Ich hielt die Tür von innen fest zu, denn sie konnte nur von außen abgeschlossen wer

Fischmuseum, Siglufjördur, Island, 3.5.15., Fotografie, 2017
bis 17.03.2018
12:00-18:00
ZWINGER Galerie Mansteinstr. 5 10783 Berlin

Ernst Würtenberger wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs jedoch in Emmishofen (heute Kreuzlingen, Schweiz) auf. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Von 1902 bis 1921 lebte er in ...

Ernst Würtenberger wurde 1868 in Steißlingen geboren, wuchs jedoch in Emmishofen (heute Kreuzlingen, Schweiz) auf. Schon früh zeigte sich seine künstlerische Begabung. Von 1902 bis 1921 lebte er in Zürich, avancierte zu einem gefragten Porträtisten der Schweizer Gesellschaft und hatte maßgeblichen Anteil an der Gestaltung des Zürcher Kunstlebens.
Die Städtische Wessenberg-Galerie spürt Würtenbergers facettenreichen Schaffen jener Jahre nach und bezieht zugleich dessen Künstlerfreunde Max Buri, Ferdinand Hodler, Ernst Georg Rüegg und Hans Sturzenegger in die Präsentation ein.
Es erscheint ein Katalog.

Pro Helvetia
© Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
Ernst Würtenberger (1868 Steißlingen - 1934 Karlsruhe); Bildnis des Malers Arnold Böcklin; 1896
bis 01.04.2018
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in ...

Dem Schweizer Gestalter und Fotografen Rolf Schroeter öffnete sich 1994 ein Naturareal an der Ostsee, das selbst für die meisten Einheimischen ein weißer Fleck ist: die Halbinsel Wustrow in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Stränden und ansässig gewordenen Seeadlern prägen Wustrow als Sperrgebiet auch militärische Relikte der Zeit von 1933-1993.
Circa 50 der Wustrow-Motive Schroeters wurden von Günther Uecker, der an diesem Ort aufwuchs, übermalt und benagelt. Sechs der Tafeln werden nun in Schwerin gezeigt. Dass dies als erstes im Foyer der Landesbibliothek geschieht, der Namensbibliothek Günther Ueckers, ist auch der besonderen Bindung Rolf Schroeters zu Büchern und Bibliotheken geschuldet.

© Rolf Schroeter
Wustrow-Still-Leben
bis 19.07.2019
19:00
Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker Johannes-Stelling-Str. 29 19053 Schwerin

Die schweizerische Künstlerin Pia Fries, geb. 1955 in Beromünster,
heute Professorin an der Akademie der Bildenden Künste München,
hat ist die zehnte Preisträgerin des Gerhard-Altenburg-Preises in ...

Die schweizerische Künstlerin Pia Fries, geb. 1955 in Beromünster,
heute Professorin an der Akademie der Bildenden Künste München,
hat ist die zehnte Preisträgerin des Gerhard-Altenburg-Preises in Altenburg in Thüringen.
Ausstellung in Lindenau-Museum Altenburg, 12. 11. 2017 - 18. 02. 2018

Eine außerordentliche Ausstellung von Werken der letzten 20 Jahre

bis 18.02.2018
Lindenau-Museum Altenburg Gabelentzstraße 5 04600 Altenburg

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund ...

Unter dem Ausstellungstitel „La Fin de Babylone. Mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“ lädt die Kuratorin Chus Martínez ein, den Geschichten, die der Park zu erzählen hat, zu lauschen. Im Vordergrund stehen acht neue Arbeiten von folgenden Künstlern: Andrea Büttner, Claudia Comte, Jan Kiefer, Eduardo Navarro, Solange Pessoa, Lin May Saeed, Teresa Solar und Pedro Wirz. Es ist nichts Magisches an den Werken, und dennoch, alle teilen sie eine Idee, dass durch Empfindung neue Vorstellungen über die Welt, in der wir leben, entfacht werden. Sie alle wollen den Aspekt des Nicht-Menschlichen beleben – Natur, Metall, Holz, Stein, Erde – jedes einzelne Werk sagt aus zu Gunsten einer Gemeinsamkeit zwischen Mensch und Tier, Pflanzen oder geologischem Leben.

Pro Helvetia
© SKULPTURENPARKKOELN.DE_2017_STIFTUNG SKULPTURENPARK KOELN
bis 14.07.2019
Skulpturenpark Köln Riehler Straße (Haupteingang 50668 Köln

Frankreich ist Ehrengastland der Buchmesse 2017. Vierzehn renommierte französische Illustratoren haben den klassischen Struwwelpeter-Geschichten einen frischen Look verpasst. Neben diesen neuen Versionen ...

Frankreich ist Ehrengastland der Buchmesse 2017. Vierzehn renommierte französische Illustratoren haben den klassischen Struwwelpeter-Geschichten einen frischen Look verpasst. Neben diesen neuen Versionen präsentiert die Ausstellung die französische Editionsgeschichte von Heinrich Hoffmanns Bilderbuch.

Die Ausstellung zeigt die Kreativität und Lebendigkeit der aktuellen frankophonen Illustrationsszene. Schon früher haben Illustratoren wie Claude Lapointe (F) oder Benoît Jacques (B) den „Pierre l’ébouriffé“ oder „Crasse-Tignasse“, wie der widerspenstige Held in der Übertragung von Cavanna heißt, neu gezeichnet. Vierzehn bekannte französische bzw. frankophone Autoren/Illustratorinnen sind der Einladung der Kuratorinnen Beate Zekorn (Leiterin des Museums) und Dominique Petre (Kulturbeauftragte des IFRA/Institut français) gefolgt. Die Künstler ließen sich von Struwwelpeter & Co. inspirieren und malten ein Bild, kreierten eine 3D-Illustration oder entwarfen eine Skulptur. Mit dabei sind: Albertine (Schweiz), Blexbolex (Frankreich), Anouck Boisrobert (Frankreich), Marc Boutavant (Frankreich), Anne Brouillard (Belgien), Kitty Crowther (Belgien), Claude K. Dubois (Belgien), Marianne Dubuc (Kanada), Chen Jiang Hong (Frankreich), Emmanuelle Houdart (Schweiz), Edouard Manceau (Frankreich), Louis Rigaud (Frankreich), Anaïs Vaugelade (Frankreich) und Christian Voltz (Frankreich).

bis 08.04.2018
Struwwelpeter Museum Schubertstraße 20 60325 Frankfurt
22. Februar

Die art KARLSRUHE 2018 bietet rund 50.000 Messebesuchern ein umfangreiches Angebot, das von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst reicht. Über 200 internationale Galerien, darunter sieben ...

Die art KARLSRUHE 2018 bietet rund 50.000 Messebesuchern ein umfangreiches Angebot, das von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwartskunst reicht. Über 200 internationale Galerien, darunter sieben Galerien aus der Schweiz, präsentieren ihr Galerienprogramm sowie zahlreiche One-Artist-Shows, flankiert von einem vielseitigen Rahmenprogramm und den Sonderausstellungen.

Die Atmosphäre der Messe wird von den lichtdurchfluteten Hallen und der Begegnung auf Augenhöhe geprägt: abseits des üblichen Sehen-und-Gesehen-werden begegnen sich hier Künstler, Galeristen und Kunstliebhaber auf Augenhöhe und pflegen den intensiven Austausch.

22.02.2018
25.02.2018
11:00-19:00
Messe Karlsruhe Messeallee 1 76287 Rheinstetten

Unter dem Titel "The Photographic" zeigt die Zürcher Hochschule der Künste vom 22.02.18 bis zum 25.03.18 in den Räumlichkeiten der ehemaligen fotografischen Sammlung im UG des Museum Folkwang Arbeiten ...

Unter dem Titel "The Photographic" zeigt die Zürcher Hochschule der Künste vom 22.02.18 bis zum 25.03.18 in den Räumlichkeiten der ehemaligen fotografischen Sammlung im UG des Museum Folkwang Arbeiten von ehemaligen sowie aktuellen Studierenden, Dozierenden und Assistierenden des Departements Kunst und Medien. Ausgestellt werden insgesamt 24 Positionen, welche einen Einblick in das Schaffen an der Hochschule geben.

© Friedrich-Wilhelm Graf, Gabriele Garavaglia (Fotografie)
Flyer
22.02.2018
25.03.2018
18:00
UG im Folkwang, Museum Folkwang Museumsplatz 1 45128 Essen

“In Istanbul wäre ich fast erschossen worden. Es war im September 1980 kurz vor dem Militärputsch und überall waren Soldaten an den Straßenecken postiert. An einem Abend war ich alleine in unserem ...

“In Istanbul wäre ich fast erschossen worden. Es war im September 1980 kurz vor dem Militärputsch und überall waren Soldaten an den Straßenecken postiert. An einem Abend war ich alleine in unserem Reisebus vor der Hagia Sophia, mit dem wir auf dem Weg nach Indien waren. Plötzlich kam ein junger Soldat mit seinem Gewehr in den Bus und wollte mich küssen. Ich schaffte es, ihn freundlich hinauszubefördern und ging erleichtert wieder in den Schlaftrakt zurück. Er kam ein zweites Mal und ich schaffte es erneut, ihn nach draußen zu geleiten. Dann blieb ich vorne im Bus und setzte mich auf die leere Beifahrerbank. Ich hielt die Tür von innen fest zu, denn sie konnte nur von außen abgeschlossen wer

Käthe Kruse, aufgestanden, fortgegangen, Blick in die Ausstellung
22.02.2018
19:00
ZWINGER Galerie Mansteinstr. 5 10783 Berlin
25. Februar
Paul Klee, dessen Oeuvre über 10.000 Werke umfasst, hat sehr viele Landschaften gemalt. Dies ergibt zumindest ein Blick in sein Werkverzeichnis, wo der Begriff Landschaft in zahlreichen Bildtiteln ...
Paul Klee, dessen Oeuvre über 10.000 Werke umfasst, hat sehr viele Landschaften gemalt. Dies ergibt zumindest ein Blick in sein Werkverzeichnis, wo der Begriff Landschaft in zahlreichen Bildtiteln vorkommt. Nur sehr selten wird er allerdings auf konkrete Orte bezogen, wie es bei einem traditionellen Verständnis der Bildgattung zu erwarten wäre.

Aber Landschaft ist bei Paul Klee kein wirklicher, sondern ein imaginärer Ort, der die allgemeine Vorstellung von Landschaft als Folie nutzt, um eine Reise ins Land der besseren Erkenntnis zu unternehmen. Mit etwa 40 Exponaten zeigt die Ausstellung eine kleine Landschaftstypologie Paul Klees. Von dem »Blick auf einen Fluß« (1912) und »Die Erinnerung an Romanshorn« (1913) über die »Burglandschaft m.d. schwarzen Blitz« (1920) bis hin zum »Orientfest« (1927), einer rotglühenden Landschaft bei Sonnenuntergang.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne statt. Dort wird parallel vom 01.03. - 10.06.2017 »Paul Klee, Konstruktion des Geheimnisses« gezeigt. Die beiden Projekte verbindet ein gemeinsames Begleitprogramm.

© Foto: Christoph Münstermann
Paul Klee, Orient-Fest, 1927, Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano
25.02.2018
10.06.2018
Franz Marc Museum Franz-Marc-Park 8-10 82431 Kochel
1. März

Erstmals widmen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dem Werk Paul Klees mit „Konstruktion des Geheimnisses“ eine große Sonderausstellung, die rund 150 Werke umfasst. Im Mittelpunkt stehen Klees ...

Erstmals widmen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen dem Werk Paul Klees mit „Konstruktion des Geheimnisses“ eine große Sonderausstellung, die rund 150 Werke umfasst. Im Mittelpunkt stehen Klees produktive Bauhaus-Zeit sowie die Konflikte der Moderne in den 1920er-Jahren. Die Ausstellung zeigt Klee als „denkenden Künstler“, der in seinen Bildern systematisch die Grenzen des Rationalen auslotet und hin zum Geheimnisvollen und Rätselhaften überschreitet.
Aus bedeutenden öffentlichen und privaten Klee-Sammlungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan konnten 130 Leihgaben für diese ausschließlich in München präsentierte Ausstellung gewonnen werden. Dazu zählen selten oder seit Jahrzehnten nicht in Deutschland gezeigte Werke Klees. Der umfangreiche Münchner Bestand, zu dem Meisterwerke wie „Der Vollmond“ (1919), „Wachstum der Nachtpflanzen“ (1922), „Abenteurer-Schiff“ (1927) und „Das Licht und Etliches“ (1931) gehören, ist der Ausgangspunkt von „Konstruktion des Geheimnisses“.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die 1920er-Jahre, in denen Klee einer der prägenden Meister am Staatlichen Bauhaus ist. „Konstruktion des Geheimnisses“ zeichnet nach, wie Klee sich in Weimar und Dessau produktiv mit den neuen Herausforderungen einer technisierten, rationalisierten Welt und deren Auswirkungen auf das künstlerische Schaffen auseinandersetzt. Statt der von den Direktoren Walter Gropius und Hannes Meyer geforderten engen Verbindung zwischen Kunst und Technik betont Klee die Bedeutung von Spiel, Intuition und Genie, und fordert in einem Text mit dem Titel „exakte versuche im bereich der kunst“ sogar zur „konstruktion des geheimnisses“ auf. Die Ausstellung führt vor Augen, wie Klee sich in seinem eigenen Werk dieser paradoxen Verknüpfung von Verstand und Mysterium widmet.
Auch am Bauhaus greift Klee dazu immer wieder auf Motive wie Berge, Gestirne, Leitern und Architekturen oder Konzepte wie den Aufstieg und das Schweben zurück. Ausgehend von Klees Selbstbildnissen verfolgt die Ausstellung diese Leitmotive und -ideen durch das gesamte OEuvre hinweg. Die stetigen Variationen und Entwicklungen von Klees Bildwelt zeigen die formale Konsequenz und Kontinuität seines künstlerischen Schaffens auf.

Die Ausstellung präsentiert Leihgaben aus dem Zentrum Paul Klee und der Klee-Nachlassverwaltung, Bern, dem Kunstmuseum Basel, dem  Museum Berggruen, Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Museum of Modern Art, New
York, dem Centre Pompidou, Paris, dem National Museum of Modern Art, Tokyo, dem Norton Simon Museum, Pasadena (Kalifornien),  sowie zahlreichen weiteren Sammlungen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine besondere, an die Architektur des Dessauer
Meisterhauses angelehnte Ausstellungsszenografie.

„Paul Klee. Konstruktion des Geheimnisses“ findet in Kooperation mit dem
Franz Marc Museum, Kochel am See statt. Dort werden parallel „Paul Klee.
Landschaften“ (25. Februar–10. Juni 2018) ausgestellt. Im Dialog der beiden
Ausstellungen wird die Spannweite von Klees Werk zwischen Abstraktion und
Figuration, zwischen „Bildarchitektur“ und Landschaft greifbar: Während in
München Klees Zeit als Bauhaus-Meister in den 1920er-Jahren und die
urbanen Herausforderungen der Moderne im Mittelpunkt stehen, führen den
Besucher in Kochel Klees Landschaften und Naturdarstellungen auf imaginäre
Reisen.

© Zentrum Paul Klee, Bern, Bildarchiv
Paul Klee, Nach der Zeichnung 19/75 (Versunkenheit), 1919
01.03.2018
10.06.2018
Pinakothek der Moderne Barer Strasse 40 80333 München
13. März

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera ...

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera entstandene Fotografien, um sie vergrößert und in Leuchtkästen montiert in den Bezugsrahmen der Kunst zu überführen. So lenkt er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das ästhetische Potenzial dieser Bilder und verhandelt das Verhältnis von Mensch und Tier.
Neben den Fotofallen wird eine Reihe großformatiger Rasterzeichnungen gezeigt, die auf ikonischen Zeitungsbildern der 60er- und 70er-Jahre beruhen. Zusammen mit den Fotoarbeiten verweisen sie auf den Versuch, die Welt im Bild zu erfassen.

Pro Helvetia
© © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.
Alex Hanimann, o. T. (Deer), 2017, 72 x 100 cm
13.03.2018
19:30-21:00
Frank Schulz liest aus "Onno Viets und der weiße Hirsch". Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Darmstadt
Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1 64293 Darmstadt
8. April

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera ...

Erstmals ist in der Ausstellung „Trapped. Fallen und Raster“ vom 30. Januar bis zum 8. April 2018 eine neue Serie von Alex Hanimann zu sehen. Für diese sammelte der Schweizer Künstler mit der Wildkamera entstandene Fotografien, um sie vergrößert und in Leuchtkästen montiert in den Bezugsrahmen der Kunst zu überführen. So lenkt er die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das ästhetische Potenzial dieser Bilder und verhandelt das Verhältnis von Mensch und Tier.
Neben den Fotofallen wird eine Reihe großformatiger Rasterzeichnungen gezeigt, die auf ikonischen Zeitungsbildern der 60er- und 70er-Jahre beruhen. Zusammen mit den Fotoarbeiten verweisen sie auf den Versuch, die Welt im Bild zu erfassen.

Pro Helvetia
© © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.
Alex Hanimann, o. T. (Deer), 2017, 72 x 100 cm
08.04.2018
14:00-17:00
Familientag und Finissage
Kunsthalle Darmstadt Steubenplatz 1 64293 Darmstadt