Garten der irdischen Freuden ist gleichermaßen Raum für Inspiration und kritische Reflexion. In dieser groß angelegten Gruppenausstellung interpretieren Künstler*innen wie Pipilotti Rist, Rashid Johnson, Maria Thereza Alves, Uriel Orlow, Jumana Manna, Taro Shinoda und Heather Phillipson das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt und als poetische Ausdrucksform, um die komplexen Zusammenhänge unserer zunehmend prekären Welt zu erforschen. Ihre raumgreifenden Installationen behandeln soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, die postkoloniale Neubetrachtung des botanischen Gartens und die technisierte Nutzung von Pflanzen durch den Menschen.

© Pipilotti Rist, Homo sapiens sapiens, 2005. Audio-Video installation © Pipilotti Rist, Courtesy Pip
Pipilotti Rist, Homo sapiens sapiens, 2005. Audio-Video installation
26.07.2019
01.12.2019
Förderung durch: Pro Helvetia
Gropius Bau Niederkirchnerstraße 7 10963 Berlin