Geschichte
19. September

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals ...

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals impressionistische Künstler aus dem süddeutschen Raum in den Fokus. Ausgehend von den dominanten Kunststädten München (mit Dachau), Karlsruhe und Stuttgart versammelt sie rund 80 Gemälde und zeigt Werke von 33 prominenten, aber auch weniger bekannten Künstlern. Viele von ihnen arbeiteten auch am Bodensee, wobei sich Mannenbach am Schweizer Ufer als besonders beliebte Destination erwies.

© Privatbesitz
Salenstein mit Arenenberg; um 1904; Otto Reiniger
bis 16.01.2021
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

 Vor genau 600 Jahren wurde Margarethe von Savoyen in Morges am Genfer See geboren. Das runde Jubiläum gibt den Anlass für eine Sonderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg über diese herausragende ...

 Vor genau 600 Jahren wurde Margarethe von Savoyen in Morges am Genfer See geboren. Das runde Jubiläum gibt den Anlass für eine Sonderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg über diese herausragende Frau des späten Mittelalters. Dreimal mit hochadeligen Männern verheiratet, war sie nacheinander Königin von Sizilien, Kurfürstin von der Pfalz und schließlich Gräfin von Württemberg. Die bedeutende Fürstin war vernetzt in ganz Europa. Ihre außergewöhnliche Biografie spiegelt sich in den kostbaren und teils einzigartigen Ausstellungsstücken.

Weitere Stationen der dreisprachig (deutsch – italienisch – französisch) angelegten Schau sind Turin in Italien und Morges in der Schweiz:
19.12.2020 bis 12.3.2021 | Archivio di Stato di Torino
21.5.2021 bis 5.9.2021 | Château de Morges et ses Musées

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Stuttgart
bis 04.12.2020
Hauptstaatsarchiv Stuttgart Konrad-Adenauer-Str. 4 70173 Stuttgart

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. ...

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. Untergebracht in einem originalgetreu erhaltenen spätmittelalterlichen Zunfthaus, sind Räume wie der „Leiner-Saal“ mit seinen neugotischen Vitrinen und herausragenden vor- und frühgeschichtlichen Funden bezaubernde Zeugnisse aus der Gründungszeit. Die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag zeigt aus der eigenen Sammlung im ganzen Haus und im Sonderausstellungssaal einmalige „Schätze des Südens“: Kunstwerke und historische Zeugnisse aus 1000 Jahren Geschichte am Bodensee.

Die damals ältesten Kunstwerke der Menschheit
Charakteristisch für die späteiszeitliche Kunst des Magdalénien (15.000 bis 11.500 vor Chr.) sind ausdruckstarke und realistische Tierabbildungen. Wir finden sie als plastische Kleinskulpturen oder als Ritzzeichnungen auf Steinplatten, Knochen oder Geweih. Zwei der bedeutendsten Funde aus dem Kesslerloch im Kanton Schaffhausen sind der Lochstab aus Rengeweih mit der Darstellung eines „weidenden“ Rentiers und das Rengeweihfragment in Form eines Moschusochsenkopfes. Nach der Veröffentlichung der Funde 1875 sorgten diese Kleinkunstwerke für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit: Ihre Echtheit wurde in Zweifel gezogen. Tatsächlich waren einzelne Artefakte aus dem Fundzusammenhang gefälscht, die Authentizität dieser beiden Kunstwerke ist jedoch unbestritten. Ludwig Leiner hegte daran nie Zweifel und erwarb die Funde bereits im Sommer 1875 für die Summe von 2000 Franken.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Büste des Museumsgründers Ludwig Leiner
bis 11.04.2021
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz