Literatur
18. Januar

Das Signet auf Libelle-Büchern meint seit der Verlagsgründung 1979 den Rundumblick und einen unvorhersehbaren Zickzack-Kurs. 40 Jahre eines entdeckungsfreudigen Flugs, der anfangs in Konstanz, seit 1991 ...

Das Signet auf Libelle-Büchern meint seit der Verlagsgründung 1979 den Rundumblick und einen unvorhersehbaren Zickzack-Kurs. 40 Jahre eines entdeckungsfreudigen Flugs, der anfangs in Konstanz, seit 1991 vom Thurgau aus grenzüberschreitend auch mit Wiederentdeckungen den Kulturraum der Bodensee-Region neu konturierte. Gemeinsam blieb den Büchern eine Mischung aus unverwechselbarer Sprache und Buchgestaltung, in der sich kritische Aufklärung mit intelligenter Erheiterung zusammenfand. Die Ausstellung will die oft getrennten Wahrnehmungen eines Verlagsprogramms – Literatur, Wissenschaftssatiren, Bodensee-Kulturgeschichte, Theater, Naturwissenschaft, Lese- und Schreibpädagogik – zusammenführen.

© Hesse Museum Gaienhofen
Blick in die Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen
bis 16.02.2020
Hesse Museum Gaienhofen Kapellenstr. 8 78343 Gaienhofen
30. Januar

Do., 30.01. | 19.00 Uhr | Lesung

Wie schon in »Dummheit. Eine Erfolgsgeschichte« geht Emil Kowalski in »Liberté, Egalité, Fragilité« auf unterhaltsame Weise den Paradoxien unserer politischen Lebenswelt ...

Do., 30.01. | 19.00 Uhr | Lesung

Wie schon in »Dummheit. Eine Erfolgsgeschichte« geht Emil Kowalski in »Liberté, Egalité, Fragilité« auf unterhaltsame Weise den Paradoxien unserer politischen Lebenswelt auf den Grund, ohne dabei dem Pessimismus zu verfallen. Ein glühendes Plädoyer für die liberale Demokratie und Pflichtlektüre für alle, die sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie zu lesen haben! Eintritt: 10 €, erm. 8 €

30.01.2020
19:00
GRIMMWELT Kassel Weinbergstr. 21 34117 Kassel
3. Februar

Die Brave New World findet in wenigen Jahren statt. Vielleicht hat sie auch schon begonnen. Jeden Tag wird ein anderes westliches Land autokratisch. Algorithmen, die den Menschen ersetzen, liegen als ...

Die Brave New World findet in wenigen Jahren statt. Vielleicht hat sie auch schon begonnen. Jeden Tag wird ein anderes westliches Land autokratisch. Algorithmen, die den Menschen ersetzen, liegen als Drohung in der Luft. Großbritannien, wo der Kapitalismus einst erfunden wurde, hat ihn inzwischen perfektioniert. Aber vier Kinder spielen da nicht mit – sondern gegen die Regeln. Und das mit aller Konsequenz. Willkommen in der Welt von GRM.

© Verlag Kiepenheuer & Witsch
GRM von Sibylle Berg
03.02.2020
19:00
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
7. Februar

Musikalische Lesung
mit Gedichten Kellers, vertont von:
H. Wolf, J. Brahms, o. Schoeck, H. Pfitzner u.a.

Christian Dieterle (Lesung)
Claudia Dieterle (Sopran)
Andrea Isch (Klavier)
Die Geschichte zweier ...

Musikalische Lesung
mit Gedichten Kellers, vertont von:
H. Wolf, J. Brahms, o. Schoeck, H. Pfitzner u.a.

Christian Dieterle (Lesung)
Claudia Dieterle (Sopran)
Andrea Isch (Klavier)
Die Geschichte zweier Liebenden, die durch das Zerwürfnis und den Hass ihrer Familien ihre Liebe nicht leben können, spielt in der bäuerlichen Schweiz des 19. Jahrhunderts und zeigt, wie dieser zerstörerische, auf Gier beruhende Hass ganze Existenzen vernichtet. Dem stellt Keller eine zarte und unbedingte Liebe gegenüber, die im gemeinsamen Freitod endet, weil sich kein Ausweg findet. Behutsam und sensibel erzählt, ist diese Geschichte literarisch einzigartig und lohnt sich, neu entdeckt zu werden.

© Zentralbibliothek Zürich
07.02.2020
20:00
VAGANTEN BÜHNE Kantstr. 12a 10623 Berlin
13. Februar

Max Moor, literaturbegeisterter Kultur-Moderator, Schauspieler und Autor, formt und verdichtet die weltberühmte «Schachnovelle» von Stefan Zweig zu einem furiosen Ein-Personen-Stück von beklemmender ...

Max Moor, literaturbegeisterter Kultur-Moderator, Schauspieler und Autor, formt und verdichtet die weltberühmte «Schachnovelle» von Stefan Zweig zu einem furiosen Ein-Personen-Stück von beklemmender Wucht. Bei der schlichten, optisch reduzierten Produktion stehen Moors markante Stimme, seine präzise Erzählkunst und sein gewinnender schauspielerischer Gestus im Vordergrund. So führt er das Publikum mitten ins Innenleben der Figuren, in denen traumatische Erinnerungen schwelen – spannend wie ein Film-Noir-Thriller. Untermalt und eingerahmt wird Moors Lesung durch die lyrischen Kompositionen des skandinavischen Emil Brandqvist Trios, das feinfühligen, von Claude Debussy und Bill Evans inspirierten modernen Klavier-Jazz bietet und der Enge des Passagierschiffs als Schauplatz der Erzählung luftige, weite Klänge entgegensetzt.

Max Moor (Sprecher)
Emil Brandqvist Trio: Tuomas Turonen (Klavier); Max Thornberg (Bass); Emil Brandqvist (Schlagzeug)

© Foto: Herbert Schulze
Max Moor
13.02.2020
20:00
Burghof Herrenstr. 5 79539 Lörrach
20. Februar

Als Thema für die Deutsch-Abschlussprüfung der Realschulen in Baden-Württemberg steht der Kriminalklassiker «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt zur Auswahl. Doch ist dies wirklich ...

Als Thema für die Deutsch-Abschlussprüfung der Realschulen in Baden-Württemberg steht der Kriminalklassiker «Der Richter und sein Henker» von Friedrich Dürrenmatt zur Auswahl. Doch ist dies wirklich ein Krimi? Der Roman beginnt mit einem Mord, der aufgedeckt werden soll, und weist auch ansonsten viele Merkmale eines Kriminalromans auf. Die Geschichte aber klingt grotesk und unterläuft an vielen Stellen das typische Schema einer Detektivgeschichte. So ist Bärlach ein sehr atypischer Kommissar, schwerkrank, kurz vor der Pensionierung und damit beschäftigt, im Hintergrund die Fäden zu ziehen, um seinen Gegner auszuschalten.

Gespräch: Ulrike Draesner (Schriftstellerin) und John von Düffel (Dramaturg und Autor)
Moderation: Katharina Borchardt (SWR2 Literatur)

20.02.2020
11:00
Hospitalhof Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart
27. Februar

In seinem ersten Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein ...

In seinem ersten Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

© Foto: Claudia Herzog
Lukas Bärfuss
27.02.2020
19:30
Literaturhaus Freiburg Bertoldstrasse 17 79098 Freiburg

Das Stuttgarter Literaturhaus wird zur Berghütte und lädt erneut ein auf den Höhenweg durch die Schweizer Literatur. Nach der «Passhöhe», dem Schweizer Abend aus dem Jahr 2018, setzt das Literaturhaus ...

Das Stuttgarter Literaturhaus wird zur Berghütte und lädt erneut ein auf den Höhenweg durch die Schweizer Literatur. Nach der «Passhöhe», dem Schweizer Abend aus dem Jahr 2018, setzt das Literaturhaus Stuttgart seine Erkundungen fort und erschliesst einige der schönsten neuen «literarischen Gipfel» mit überraschendem Rundumblick. Trittsicher und schwindelfrei müssen Sie nicht sein, Ihre Neugier und Offenheit für Neuerscheinungen aus der Schweiz sind völlig ausreichend.
Von Fräulein Rottenmeier bis zu Wurzelstudien und Familienfäden, die sich durch die Schweiz, Paris, durch Deutschland und Kroatien ziehen, vom alternden Schaufensterdekorateur bis zum Monte Verità: Wir bringen neue Texte zu Gehör, in die Höhe und auf die Bühne!

Mit Jan Bachmann, Fitzgerald & Rimini, Anna Ospelt, Alain Claude Sulzer, Ivna Zic

Mit freundlicher Unterstützung des Schweizerischen Generalkonsulats in Stuttgart
Pro Helvetia
© Jan Bachmann
„Der Berg der nackten Wahrheiten“
27.02.2020
18:00
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
2. März

In seinem ersten Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein ...

In seinem ersten Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

© Foto: Claudia Herzog
Lukas Bärfuss
02.03.2020
20:00
Kiesel im k42 Karlstrasse 42 88045 Friedrichshafen