Literatur
2. Dezember

Zu allen Zeiten wurde Gold als unzerstörbares, »ewiges« Metall begehrt und verehrt. Gold leuchtet in den Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. Es ist Symbol für Glanz und Gier, Macht ...

Zu allen Zeiten wurde Gold als unzerstörbares, »ewiges« Metall begehrt und verehrt. Gold leuchtet in den Religionen und Mythen, in Märchen, Kunst und Literatur. Es ist Symbol für Glanz und Gier, Macht und Magie. Im Umgang mit ihm zeigt sich der Mensch mit seinen geistigen Höchstleistungen und Träumen - und den Abgründen zerstörerischer Leidenschaften. Ralph Dutli folgt im dritten Teil seiner menschlichen Kulturgeschichte dem mineralischen Element Gold.

© Wallstein Verlag
Ralph Dutli
02.12.2020
19:00
Hochschule Heilbronn - Bildungscampus 74076 Heilbronn

Unter der Leitung des in Mannheim lebenden Grafik-Designers und Illustrators Ansgar Lorenz beschäftigt sich eine Klasse des Berufskollegs Grafik-Design der Johannes-Gutenberg-Schule in einem einwöchigen ...

Unter der Leitung des in Mannheim lebenden Grafik-Designers und Illustrators Ansgar Lorenz beschäftigt sich eine Klasse des Berufskollegs Grafik-Design der Johannes-Gutenberg-Schule in einem einwöchigen Workshop mit den Werken von Friedrich Dürrenmatt. Entstehen wird eine Serie von Graphic Novel-Zeichnungen, die als Ausstellung gezeigt werden.

bis 30.01.2021
Stadtbücherei Heidelberg Poststr. 15 69115 Heidelberg

In Zusammenarbeit mit dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert das Kurpfälzische Museum Heidelberg eine bislang wenig bekannte Seite des Schweizer Schriftstellers, Dramatikers und Malers.

Dürrenmatts ...

In Zusammenarbeit mit dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert das Kurpfälzische Museum Heidelberg eine bislang wenig bekannte Seite des Schweizer Schriftstellers, Dramatikers und Malers.

Dürrenmatts Humor, der nach seiner eigenen Aussage „nie zu unterschätzen“ und „überall wirksam“ war, durchzieht sein schriftliches und bildnerisches Werk wie ein roter Faden. Als stets wachsamer Beobachter und Kritiker lieferten ihm die grotesken Auswüchse der Weltpolitik den Stoff seiner Werke. Eine Woche vor seinem Tod erklärte er in einem Interview: „Das Auseinanderklaffen von dem, wie der Mensch lebt, und wie er eigentlich leben könnte, wird immer komischer. Wir sind im Zeitalter der Groteske und der Karikatur.“
Die Karikatur bildet die grösste Themengruppe in seinem graphischen Werk. Dies liegt nicht nur an seiner Vorliebe für diese Gattung, sondern auch an der Schnelligkeit und Spontaneität, die ihm diese Kunstform erlaubte.

bis 07.02.2021
Kurpfälzisches Museum Heidelberg Hauptstr. 97 69117 Heidelberg

Eine Vitrinenausstellung der Übersetzungs-Sammlung des Diogenes Verlags Zürich, ergänzt durch Buchgeschenke der Literaturstädte im Netzwerk der UNESCO Creative Cities of Literature «zum Anfassen»: ...

Eine Vitrinenausstellung der Übersetzungs-Sammlung des Diogenes Verlags Zürich, ergänzt durch Buchgeschenke der Literaturstädte im Netzwerk der UNESCO Creative Cities of Literature «zum Anfassen»: Dürrenmatt-Werke auf Spanisch, Katalanisch, Italienisch, Russisch, Kurdisch, Niederländisch, Chinesisch, Koreanisch u.v.m.

Kooperation der Stadtbücherei mit dem Diogenes Verlag Zürich und der Creative City of Literature Heidelberg

bis 24.02.2021
Stadtbücherei Heidelberg Poststr. 15 69115 Heidelberg
5. Dezember

Zum Jahresende stehen die Sterne nicht nur für alle Himmelsbeobachter*innen günstig, sondern auch für Literaturliebhaber*innen: Wir laden – ganz ohne Fernrohr – ein zur «Kometenparade», unserem Markt ...

Zum Jahresende stehen die Sterne nicht nur für alle Himmelsbeobachter*innen günstig, sondern auch für Literaturliebhaber*innen: Wir laden – ganz ohne Fernrohr – ein zur «Kometenparade», unserem Markt der unabhängigen Verlage. Wurden Kometen vom Altertum bis ins Mittelalter häufig als schicksalhafte Zeichen der Götter gedeutet, so nehmen wir diesen Fingerzeig gern auf: Wir beobachten nun mit angehaltenem Atem Sterne wie Viruszahlen und hoffen nach dem Lockdown dennoch zaghaft auf vorweihnachtliche Sternschnuppenstunden am 5. Dezember.

Pro Helvetia
05.12.2020
11:00-20:00
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
8. Dezember

Peter Stamm liest aus seinem neuen Erzählband «Wenn es dunkel wird». Er erzählt uns in seinen Geschichten davon, wie sich die Welt verwandelt, wenn es dunkel wird.

Wir haben uns an die Welt gewöhnt, und ...

Peter Stamm liest aus seinem neuen Erzählband «Wenn es dunkel wird». Er erzählt uns in seinen Geschichten davon, wie sich die Welt verwandelt, wenn es dunkel wird.

Wir haben uns an die Welt gewöhnt, und plötzlich wird sie uns unheimlich. Was, wenn unsere Phantasien realer werden als die Wirklichkeit? Peter Stamms Geschichten erzählen von der Brüchigkeit der Welt, von Schwindel und gespenstischer Liebe.

© Foto: Sophie Kandaouroff
Peter Stamm
08.12.2020
19:30
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
9. Dezember

Nach «Tip Top Typo Pop» (2018) und «Poesie im Weltformat» (2019) sind nun «Schönste Schweizer Bücher» zu Gast: Drei Pop-up-Ausstellungen im Literaturhaus feiern den Swiss Style in Typografie, Plakatkunst ...

Nach «Tip Top Typo Pop» (2018) und «Poesie im Weltformat» (2019) sind nun «Schönste Schweizer Bücher» zu Gast: Drei Pop-up-Ausstellungen im Literaturhaus feiern den Swiss Style in Typografie, Plakatkunst und Buchgestaltung.

Zum Abschluss der Serie machen die 19 ausgezeichneten Titel des diesjährigen Wettbewerbs «Schönste Schweizer Bücher» für zehn Tage Station in Freiburg. Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind Höhepunkte der Buchgestaltung und –produktion zu entdecken.

Vernissage am 08.12.2020, 18:30 Uhr

Pro Helvetia
09.12.2020
18.12.2020
Literaturhaus Freiburg Bertoldstrasse 17 79098 Freiburg
10. Dezember

Jede Geschichte hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. Meist bleibt sie im Verborgenen, denn was im Dunkeln geschieht, bevor eine Erzählung, ein Roman, ein Theaterstück das Licht der Welt erblickt, wird ...

Jede Geschichte hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. Meist bleibt sie im Verborgenen, denn was im Dunkeln geschieht, bevor eine Erzählung, ein Roman, ein Theaterstück das Licht der Welt erblickt, wird selten enthüllt. Die Anthologie «Dunkelkammern» gibt Einblick in die Prozesse literarischen Schaffens. Auf poetische Weise widmen sich 17 Autor*innen der Frage des Stoffs: Wie er sich zeigt oder verbirgt, aufdrängt oder entzieht. Wie das Entstehen mit dem Verschwinden, das Erleben mit dem Erzählen einhergeht.

Inmitten «Schönster Schweizer Bücher» erzählen drei Schweizer Schreibende – Melinda Nadj Abonji, Gianna Molinari und Joël László – von ihren Dunkelkammern der Imagination: von den Obsessionen, Bildern und Phänomenen, die nicht zu greifen sind. Von denen es kein Loskommen gibt, bis sie Form annehmen.

10.12.2020
19:30
Literaturhaus Freiburg Bertoldstrasse 17 79098 Freiburg
14. Dezember

In seinem Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein weiteres ...

In seinem Erzählband «Malinois» zeichnet Lukas Bärfuss eine irritierende Kartographie der Passionen.

Die Fluchtpunkte in den Erzählungen von Lukas Bärfuss sind die Liebe und das Begehren. Ein weiteres Verbindendes dieser im Laufe von zwanzig Jahren entstandenen Erzählungen ist der immer wieder einfallende Zufall, die Willkür des Lebens, die das Leben von einem Moment auf den anderen plötzlich ändert. In zugleich sinnlicher als auch analytischer Sprache erzählt Lukas Bärfuss von Menschen, die aus den Routinen des Alltags herausgerissen werden und spürt dabei den Fragen nach, wie wir uns begegnen und nach welchen Vorlagen wir die Geschichten unserer Leidenschaften entwerfen.

© Foto: Claudia Herzog
Lukas Bärfuss
14.12.2020
19:30
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
19. Januar

Franz Hohler liest "Fahrplanmässiger Aufenthalt" in der Zentralbibliothek des Kulturpalastes in Dresden

Das Schreiben Franz Hohlers ist immer auch ein Reisen. Nicht selten entsteht es unterwegs, an ...

Franz Hohler liest "Fahrplanmässiger Aufenthalt" in der Zentralbibliothek des Kulturpalastes in Dresden

Das Schreiben Franz Hohlers ist immer auch ein Reisen. Nicht selten entsteht es unterwegs, an Bahnhöfen oder Flughäfen, im Gehen oder Warten. "Fahrplanmäßiger Aufenthalt" versammelt die neueste Kurzprosa dieses großen Meisters der kleinen Form.

© © Foto: Christian Altorfer Franz Hohler
19.01.2021
19:00
Kulturpalast Dresden Schloßstr. 2 01067 Dresden