Literatur
21. November

Die Biographie des Schweizer Dichters Gottfried Keller (1819-1890) ist vielfach mit deutschen Stationen verbunden, u.a. hielt er sich als „später Student“ 1848/49 in Heidelberg auf, wurde zum Zeugen ...

Die Biographie des Schweizer Dichters Gottfried Keller (1819-1890) ist vielfach mit deutschen Stationen verbunden, u.a. hielt er sich als „später Student“ 1848/49 in Heidelberg auf, wurde zum Zeugen der Badischen Revolution, hörte die Vorträge des radikalen Religionskritikers Ludwig Feuerbach, verliebte sich unglücklich und begann die Niederschrift seines Romans „Der grüne Heinrich“, der – neben den Novellen „Kleider machen Leute“ und „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ - seinen Weltruhm begründete. Nietzsche nannte Keller einen "Herzerfreuer", James Joyce’ Lieblingsgedicht war Kellers "Da hab ich gar die Rose aufgegessen", das er ins Englische übertrug. 

Aus Anlass von Kellers 200. Geburtstag 2019 liest Ralph Dutli seine schönsten Gedichte und Briefe.

Der Komponist Heiko Plank begleitet die Lesung auf dem von ihm entwickelten und virtuos bespielten achtsaitigen elektro-akustischen Instrument „plank“.

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© Catherine Dutli-Polvêche
Ralph Dutli
21.11.2019
19:00
PrinzMaxPalais Karlstr. 10 76133 Karlsruhe

Um einem breiten Publikum die Leistungen der literarischen Übersetzerinnen und Übersetzer näher zu bringen, initiiert das Land Baden-Württemberg im zweijährigen Turnus und in wechselnden Städten die ...

Um einem breiten Publikum die Leistungen der literarischen Übersetzerinnen und Übersetzer näher zu bringen, initiiert das Land Baden-Württemberg im zweijährigen Turnus und in wechselnden Städten die Baden-Württembergischen Übersetzertage.

Unter dem Motto «WortSchätze – Entdecker gesucht!» wird ein vielseitiges Programm mit Vorträgen, Lesungen, Gläsernen Übersetzern, Filmen und anderem Einblick in die Welt von Übersetzern als Sprach- und Kulturvermittler geben.

Schweizer Beteiligung: Marina Skalova, Peter Stamm und sein Übersetzer José Aníbal Campos

Pro Helvetia
bis 28.11.2019
Diverse Orte 77694 Kehl

Das Signet auf Libelle-Büchern meint seit der Verlagsgründung 1979 den Rundumblick und einen unvorhersehbaren Zickzack-Kurs. 40 Jahre eines entdeckungsfreudigen Flugs, der anfangs in Konstanz, seit 1991 ...

Das Signet auf Libelle-Büchern meint seit der Verlagsgründung 1979 den Rundumblick und einen unvorhersehbaren Zickzack-Kurs. 40 Jahre eines entdeckungsfreudigen Flugs, der anfangs in Konstanz, seit 1991 vom Thurgau aus grenzüberschreitend auch mit Wiederentdeckungen den Kulturraum der Bodensee-Region neu konturierte. Gemeinsam blieb den Büchern eine Mischung aus unverwechselbarer Sprache und Buchgestaltung, in der sich kritische Aufklärung mit intelligenter Erheiterung zusammenfand. Die Ausstellung will die oft getrennten Wahrnehmungen eines Verlagsprogramms – Literatur, Wissenschaftssatiren, Bodensee-Kulturgeschichte, Theater, Naturwissenschaft, Lese- und Schreibpädagogik – zusammenführen.

© Hesse Museum Gaienhofen
Blick in die Ausstellung im Hesse Museum Gaienhofen
bis 16.02.2020
Hesse Museum Gaienhofen Kapellenstr. 8 78343 Gaienhofen
23. November

Die TOLEDO-Arbeitsjournale laden dazu ein, in den Erfahrungsraum des Übersetzenden einzutauchen und dabei zu entdecken, was sich dort alles an Material rund um den übersetzten Text angereichert hat. ...

Die TOLEDO-Arbeitsjournale laden dazu ein, in den Erfahrungsraum des Übersetzenden einzutauchen und dabei zu entdecken, was sich dort alles an Material rund um den übersetzten Text angereichert hat. Original und Übersetzung treten so in einen produktiven, für die Leser nachvollziehbaren Dialog. Die in Genf geborene Übersetzerin Camille Luscher stellt ihr gesammeltes Material zu einem Buch der Zürcher Autorin Annette Hug vor. Moderation: Odile Kennel.

© Sereina Boner
23.11.2019
16:00-17:30
La Cita Kinzigstr. 35 77694 Kehl
24. November

Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren und lebt nach einer Zeit des Pendelns
zwischen Paris und Berlin zurzeit in Genf. Die Autorin, die ihren künstlerischen
Ausdruck in mehreren Sprachen erkundet, ...

Marina Skalova wurde 1988 in Moskau geboren und lebt nach einer Zeit des Pendelns
zwischen Paris und Berlin zurzeit in Genf. Die Autorin, die ihren künstlerischen
Ausdruck in mehreren Sprachen erkundet, schreibt ihre Gedichte, lyrische Prosa
und Theaterstücke auf Französisch und Deutsch. Eine seltene Doppelbegabung. Darüber hinaus übersetzt sie aus dem Deutschen ins Russische. Was bedeutet es in zwei Sprachen zu schreiben? Übersetzt man sich selber oder schreibt man sich weiter?
Moderation: José F. A. Oliver

Pro Helvetia
© Yvonne Böhler
24.11.2019
16:00
La Cita Kinzigstr. 35 77694 Kehl
26. November

„Aus der Kultur der einen Sprache in die Kultur der anderen Sprache sagen“. Eine Definition, die kurz und prägnant ist. Der aus Kuba stammende Übersetzer und Essayist José Aníbal Campos hat Bücher des ...

„Aus der Kultur der einen Sprache in die Kultur der anderen Sprache sagen“. Eine Definition, die kurz und prägnant ist. Der aus Kuba stammende Übersetzer und Essayist José Aníbal Campos hat Bücher des Schweizer Romanciers Peter Stamm in die spanischsprachige Kultur übersetzt, sprich: gesagt. Wo sind die Hürden und Herausforderungen, die das Sagen schwer machen, wo aber auch die Wort-Lichtungen, auf denen man entspannt einen Wörter-Teppich, ein Satzgefüge, eine ganze Erzählung aus der deutschen Sprache in die spanische auslegen kann und ein Original ins andere Original öffnet. Ein Gespräch zwischen Schriftsteller und Übersetzer.
Moderation: José F.A. Oliver

© Anita Affentranger
26.11.2019
20:00
Das Kulturhaus. Am Läger 12 77694 Kehl
28. November

Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen ...

Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen wir die Geschichten unserer Leidenschaften? Bärfuss zeichnet eine Kartographie der Passionen. Seine Geschichten handeln von Grenzerfahrungen, die wir mitten im Alltag machen können. Sie zeigen die Momente der Verwandlung. In seinem ersten Erzählband geht Lukas Bärfuss in zugleich sinnlicher wie analytischer Sprache der Liebe und dem Begehren nach.

Pro Helvetia
28.11.2019
20:00-22:00
taT-Studiobühne Berliner Platz 35390 Gießen

Lukas Linder liest aus seinem Romandebüt «Der Letzte meiner Art».

Alfred ist der jüngste Nachfahre der von Ärmels, doch die glanzvollen Zeiten der Familie sind vorbei. Neben seiner umschwärmten, aber ...

Lukas Linder liest aus seinem Romandebüt «Der Letzte meiner Art».

Alfred ist der jüngste Nachfahre der von Ärmels, doch die glanzvollen Zeiten der Familie sind vorbei. Neben seiner umschwärmten, aber abgedrehten Mutter, seinem genialen Bruder und seinem kauzigen Vater fühlt er sich wie eine Karikatur. Trotzdem hat er es sich zur Aufgabe gemacht, seine alteingesessene Familie zu neuem Ruhm zu führen. Ein Held möchte er werden! Doch ist Alfred wirklich zum Helden geboren?

© Foto: Dominique Meienberg
Lukas Linder
28.11.2019
20:00
Stadtbibliothek Konstanz Wessenbergstr. 39 – 43 78462 Konstanz

Für das Schweizer Magazin REPORTAGEN besucht der preisgekrönte Autor Nik Afanasjew Babylon. Nur liegt sein Babylon nicht im Irak, sondern an der tschechisch-deutschen Grenze. Aber an Sünde und Dekadenz ...

Für das Schweizer Magazin REPORTAGEN besucht der preisgekrönte Autor Nik Afanasjew Babylon. Nur liegt sein Babylon nicht im Irak, sondern an der tschechisch-deutschen Grenze. Aber an Sünde und Dekadenz kann das wenige hundert Einwohner zählende Dorf locker mit dem Original mithalten: Fünf Casinos, zahlreiche Spielhallen und sieben Bordelle erleuchten die Nächte.

Nik Afanasjew entdeckte Babylon zufällig auf der Fahrt nach München. „Der Kontrast zwischen der Größe und Beschaulichkeit des Ortes und dem Ausmaß des Lasterbetriebs erschien mir extrem.“ Afanasjew liest seine Reportage, erzählt über die nicht ungefährliche Recherche vor Ort und diskutiert anschließend mit dem Publikum.

28.11.2019
20:00-21:30
Alte Utting Lagerhausstrasse 15 81371 München
29. November

Die Literaturtage in Todtnauberg bieten wieder hochkarätige Autoren und Lesungen an besonderen Plätzen.

Schweizer Autoren: Hansjörg Schneider, Lukas Hartmann, Ruth Schweikert

Die Literaturtage in Todtnauberg bieten wieder hochkarätige Autoren und Lesungen an besonderen Plätzen.

Schweizer Autoren: Hansjörg Schneider, Lukas Hartmann, Ruth Schweikert

Pro Helvetia
29.11.2019
01.12.2019
Diverse Orte 79674 Todtnau
3. Dezember

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: ...

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: Sie trachten nach der Weltherrschaft. Bisher allerdings völlig erfolglos. Erst als Motti das Steuer übernimmt, geht es vorwärts. Doch eine Gruppe von Nazis hat das gleiche Ziel – und eine gefährlich attraktive Agentin in petto.

Thomas Meyer liest aus seinem neuen Roman «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin».

© Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
Thomas Meyer
03.12.2019
20:00
Buchhaus Wittwer-Thalia Königstr. 30 70173 Stuttgart

Der Autor und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Roman Herr Anselm (Engeler Verlag) – ein frisches, witziges und herzenswarmes Buch über das Werden und Vergehen.

Eindeutig vergangen ist ...

Der Autor und Performer Arno Camenisch liest aus seinem neuesten Roman Herr Anselm (Engeler Verlag) – ein frisches, witziges und herzenswarmes Buch über das Werden und Vergehen.

Eindeutig vergangen ist die Zeit der Dorfschule in den Bündner Bergen, sie wird geschlossen. So wie zuvor schon die Dorfkneipe (siehe Camenischs Roman Ustrinkata).

Hausmeister Anselm steht mit der Gießkanne am Grab seiner Frau und denkt über seine verflossenen dreiunddreißig Jahre als Hausmeister der Dorfschule nach. Er denkt an den Giuseppe und die Marina, an die Verena von der Beiz, an die ersten Fernseher im Dorf. Und immer wieder an die Kinder.

Mit der gleichen Originalität, mit der Camenisch seine Wort- und Bildersprache kreiert, trägt er auch seine Texte vor – frei, im Stehen, in seinem unvergleichlichen, melancholisch-humorvollen Camenisch-Sound.

„Seine Lesungen sind Kult.“ (Hessischer Rundfunk)

© Janosch Abel
Arno Camenisch
03.12.2019
20:00
Romanfabrik Hanauer Landstrasse 186 (Hof) 60314 Frankfurt
7. Dezember

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und ...

Anlässlich des 200. Geburtstags von Theodor Fontane im 2019
Futuristische Beamtechnik macht das Unmögliche möglich: Mit einer guten Portion fiktionaler Fantasie kommen eine neugierige Moderatorin und der berühmte Schriftsteller, Dichter, Journalist und Theaterkritiker Theodor Fontane miteinander ins Gespräch. In der Live-Radioshow werden auch die unterschiedlichsten Paare aus Fontanes Romanen von „Effi Briest“ bis zu „Der Stechlin“ lebendig.
mit Cornelia Bernoulli - Idee, Textauswahl, Konzeption Spiel -
und E. Matthias Friedrich - Komposition und Sounds, Spiel -

© Horst Stenzel
07.12.2019
19:00
Seidlvilla Nikolaiplatz 1B 80802 München
11. Dezember

Wir warten auf das echte Gefühl. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. Wir wollen ankommen. Und Weihnachten ist die Zeit, in der wir die Leerstellen im Leben besonders stark fühlen. Die Figuren in Peter ...

Wir warten auf das echte Gefühl. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. Wir wollen ankommen. Und Weihnachten ist die Zeit, in der wir die Leerstellen im Leben besonders stark fühlen. Die Figuren in Peter Stamms »Weihnachtsgeschichte« stehen am Rand solcher Leerstellen, sie staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Peter war vor 30 Jahren in New York und hat Marcia getroffen. Erinnert er sich richtig? Ist all das wirklich passiert? Das neue Buch von Peter Stamm (S. Fischer Verlag) ist eine Erzählung über Möglichkeiten, die genutzten und die ungenutzten, poetisch und hoffnungsvoll.

11.12.2019
20:00
Literaturhaus Salvatorplatz 1 80333 München
18. Dezember

Stellen wir uns nicht alle manchmal diese Fragen: die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So ...

Stellen wir uns nicht alle manchmal diese Fragen: die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. So geht es den Figuren von Peter Stamm. Sie blicken zurück und staunen, dass das Leben sich so entwickelt hat und nicht anders. Oder sie haben es vergessen. Und wir mit ihnen.

Peter Stamm liest aus seiner Weihnachtsgeschichte «Marcia aus Vermont». An diesem Abend werden keine Fragen gestellt. Dafür liest Peter Stamm so, wie man seine Texte am besten erfasst: an einem Stück. 80 Seiten in zwei Stunden.

© Foto: Gaby Gerster
Peter Stamm
18.12.2019
19:30
Literaturhaus Freiburg Bertoldstrasse 17 79098 Freiburg
7. Januar

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: ...

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur gegenseitige Unterstützung im Sinn: Sie trachten nach der Weltherrschaft. Bisher allerdings völlig erfolglos. Erst als Motti das Steuer übernimmt, geht es vorwärts. Doch eine Gruppe von Nazis hat das gleiche Ziel – und eine gefährlich attraktive Agentin in petto.

Thomas Meyer liest aus seinem neuen Roman «Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin».

© Foto: Lukas Lienhard / © Diogenes Verlag
Thomas Meyer
07.01.2020
20:30
Hotel Reppert Adlerweg 23 79856 Hinterzarten