Literatur
19. April

Thomas Hürlimann ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart; der Basler Jean-Claude Kuner gehört zu den international renommiertesten Radiomachern. Sie sind sich zum ersten ...

Thomas Hürlimann ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart; der Basler Jean-Claude Kuner gehört zu den international renommiertesten Radiomachern. Sie sind sich zum ersten Mal im (West-)Berlin der 1970er Jahre begegnet, wo sie am Theater engagiert waren. Im März 2022 haben sie sich an Hürlimanns Wohnort in der Schweiz wiedergetroffen, am Zuger See. Aus den ihrenUnterhaltungen im sogenannten «Fährhaus» entstand eine Podcast-Serie. Anekdotisch, philosophisch, politisch, humorvoll, vielschichtig. Zentral im Gespräch ist die Thematik von Heimat und Fremde, zwischen Berlin (wo Kuner heute noch lebt) und der Schweiz. Eine neue Hörspiel-Szene ergänzt jede Folge.

© SRF
Jean-Claude Kuner und Thomas Hürlimann bei den Aufnahmen zum Podcast auf dem Zugerberg
bis 14.06.2024
00:00-23:59
deutschlandweit
20. April

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen ...

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen und Auszügen aus ihrem schriftstellerischen Werk, insbesondere einem Kunstmärchen. Die künstlerisch vielseitig begabte Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer wuchs im Weimar der Goethezeit auf und lebte in starken weiblichen Beziehungen. Sie bildete zusammen mit ihren Lebensfreundinnen Ottilie von Goethe und Sibylle Mertens-Schaaffhausen ein zuweilen stürmisches Frauendreieck. - Mit den beiden Schauspielerinnen Cornelia Bernoulli und Adela Florow

© Horst Stenzel
20.04.2024
20:00-22:00
Kultur-Etage Messestadt Erika-Cremer-Str. 8 - 3 OG 81829 München
23. April

Mai, 1958. Für eine Fernsehproduktion von Biedermann und die Brandstifter verweilt Max Frisch in Hamburg als er auf Ingeborg Bachmanns Hörbuch «Der gute Gott von Manhattan» stösst. Er ist beeindruckt ...

Mai, 1958. Für eine Fernsehproduktion von Biedermann und die Brandstifter verweilt Max Frisch in Hamburg als er auf Ingeborg Bachmanns Hörbuch «Der gute Gott von Manhattan» stösst. Er ist beeindruckt und schreibt der promovierten Autorin und Preisträgerin der Gruppe 47 umgehend einen Brief, in dem er seine Faszination für ihr Schaffen ausdrückt. Bachmanns Antwort ist der Start einer der spektakulärsten Briefwechsel der Literaturgeschichte. Die rund 300 überlieferten Schriftstücke dokumentieren das Leid und die Lust zweier Berühmtheiten ihrer Zeit, deren Liaison vier Jahre lang halten wird. Bezeugt wird dabei die Geschichte einer offenen (Fern-)Beziehung, um die sich zahlreiche Mythen ranken, auch weil sie nicht zu wenige verworrene Spuren im literarischen Schaffen beider hinterlassen hat.

Matthias Leja und Therese Dörr lesen aus dem Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Barbara Wiedemann, Mitherausgeberin des Briefwechsels, führt in die Hintergründe ein.

23.04.2024
20:00
Schauspielhaus Stuttgart Oberer Schloßgarten 6 70173 Stuttgart
28. April

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen ...

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen und Auszügen aus ihrem schriftstellerischen Werk, insbesondere einem Kunstmärchen. Die künstlerisch vielseitig begabte Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer wuchs im Weimar der Goethezeit auf und lebte in starken weiblichen Beziehungen. Sie bildete zusammen mit ihren Lebensfreundinnen Ottilie von Goethe und Sibylle Mertens-Schaaffhausen ein zuweilen stürmisches Frauendreieck. - Mit den beiden Schauspielerinnen Cornelia Bernoulli und Adela Florow.

© Horst Stenzel
28.04.2024
13:00-15:00
Villa Kustermann Hauptstrasse 2 82327 Tutzing
29. April

Buchpremiere: Nadine Olonetzky liest aus ihrem neuen Buch «Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist».

Die Familie ihrer Mutter hinterlässt Erinnerungen, Erbstücke und Geschichten. Von der ...

Buchpremiere: Nadine Olonetzky liest aus ihrem neuen Buch «Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist».

Die Familie ihrer Mutter hinterlässt Erinnerungen, Erbstücke und Geschichten. Von der jüdischen Familie des Vaters bleibt lediglich ein kleines Foto. Nur ein einziges Mal erzählt ihr der Vater von dem, was während der Shoah mit ihm und seiner Familie geschehen ist. Da ist sie fünfzehn, und ihr Vater mittlerweile Grafiker und Amateurfotograf, der alles festhalten muss, bevor es verschwindet. Jahrzehnte später stösst sie auf Berge von Akten und erfährt, was ihre Eltern so lange vor ihr geheim gehalten hatten.

Moderation: Peter Stamm

Pro Helvetia
29.04.2024
19:30
Literaturhaus Stuttgart Breitscheidstr. 4 70174 Stuttgart
7. Mai

Alex Capus liest aus seinem neuen Buch «Das kleine Haus am Sonnenhang».

Eine kleine Philosophie der Gelassenheit und des stillen Glücks: Alex Capus erzählt eine persönliche Geschichte über die Liebe zur ...

Alex Capus liest aus seinem neuen Buch «Das kleine Haus am Sonnenhang».

Eine kleine Philosophie der Gelassenheit und des stillen Glücks: Alex Capus erzählt eine persönliche Geschichte über die Liebe zur Literatur und ein Leben im Einklang mit sich selbst. – Es sind die neunziger Jahre in Italien. In den Kneipen wird geraucht, an den Tankstellen wird man bedient. Alex Capus bezieht ein einsam stehendes Steinhaus am Sonnenhang eines Weinbergs. Dort verbringt er viel Zeit mit seiner Freundin und Freunden, dort sucht er die Einsamkeit, um an seinem ersten Roman zu schreiben.

© Mergime Nocaj
Alex Capus 2022
07.05.2024
19:30
Landesgartenschau Wangen Lindauerstr. 103 88239 Wangen
14. Mai

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen ...

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen und Auszügen aus ihrem schriftstellerischen Werk, insbesondere einem Kunstmärchen. Die künstlerisch vielseitig begabte Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer wuchs im Weimar der Goethezeit auf und lebte in starken weiblichen Beziehungen. Sie bildete zusammen mit ihren Lebensfreundinnen Ottilie von Goethe und Sibylle Mertens-Schaaffhausen ein zuweilen stürmisches Frauendreieck. - Mit den beiden Schauspielerinnen Cornelia Bernoulli und Adela Florow.

© Horst Stenzel
14.05.2024
20:00-22:00
theater … und so fort Hinterbärenbadstr. 2 / Pavillon 81373 München
17. Mai

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen ...

Diese szenisch-literarische Collage von Cornelia Bernoulli bewegt sich spielerisch zwischen Originalzitaten, Literarischem und Fiktionalem. Im Mittelpunkt steht Adele Schopenhauer mit Briefkorrespondenzen und Auszügen aus ihrem schriftstellerischen Werk, insbesondere einem Kunstmärchen. Die künstlerisch vielseitig begabte Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer wuchs im Weimar der Goethezeit auf und lebte in starken weiblichen Beziehungen. Sie bildete zusammen mit ihren Lebensfreundinnen Ottilie von Goethe und Sibylle Mertens-Schaaffhausen ein zuweilen stürmisches Frauendreieck. - Mit den beiden Schauspielerinnen Cornelia Bernoulli und Adela Florow.

© Horst Stenzel
17.05.2024
20:00-22:00
theater … und so fort Hinterbärenbadstr. 2 / Pavillon 81373 München
16. Juni

«Bis wann gibt es Frühstück?» ist ein ungewöhnlicher und satirischer Dialog einer Reise, jedoch mehr ein witzig-kluger Roman denn ein Reisebericht. Der Erzählstil von Elisabeth Hart und Rhaban Straumann ...

«Bis wann gibt es Frühstück?» ist ein ungewöhnlicher und satirischer Dialog einer Reise, jedoch mehr ein witzig-kluger Roman denn ein Reisebericht. Der Erzählstil von Elisabeth Hart und Rhaban Straumann zieht in den Bann, erfrischend anders, manchmal satirisch, aber immer auf den Punkt gebracht. Eigenartig und einzigartig.

Das Bühnenduo Hart und Straumann lässt ein Geschwisterpaar auf Spurensuche gehen; Spuren ihrer Großeltern, die vor vielen Jahren auf Schweizreise waren; Spuren, denen sie folgen müssen, um an ihre Erbschaft zu gelangen. Mit jedem Hotel, das sie besuchen, lernen sie sich besser kennen. Enkelin und Enkel pendeln durch die Zeit und entdecken eine neue...

© Remo Fröhlicher
16.06.2024
11:00-12:30
Diverse Orte 04109 Leipzig