Visuelle Kunst
2. Dezember

Schweizer und Deutsche seien sich ähnlich, heißt es immer wieder. Aber es gibt auch feine Unterschiede, über die hier nachgedacht und gelacht werden soll. Dass Fremd- und Selbstbild auseinanderklaffen, ...

Schweizer und Deutsche seien sich ähnlich, heißt es immer wieder. Aber es gibt auch feine Unterschiede, über die hier nachgedacht und gelacht werden soll. Dass Fremd- und Selbstbild auseinanderklaffen, ist bekannt und auch eine beliebte Grundlage für viele Karikaturen. Das Kulturamt des Landkreises Waldshut hatte 2019 einen Karikaturwettbewerb ausgeschrieben. Das Echo war groß: über 40 namhafte Karikaturisten haben sich der Wettbewerbsjury gestellt. Die Ausstellung im Hebelsaal zeigt einen Auszug der eingereichten Arbeiten und die Gewinner.

© Silvan Wegmann
"Mutti Helvetia" - Karikatur von Silvan Wegmann
bis 10.01.2021
Dreiländermuseum Lörrach Basler Str. 143 79540 Lörrach

Die Ausstellung SUPERNATURAL fragt nach der Zukunft der Körperlichkeit im Zeitalter des Anthropozän. Angesichts der technologischen Entwicklung in der Biogenetik wird der Mensch zukünftig in der Lage ...

Die Ausstellung SUPERNATURAL fragt nach der Zukunft der Körperlichkeit im Zeitalter des Anthropozän. Angesichts der technologischen Entwicklung in der Biogenetik wird der Mensch zukünftig in der Lage sein, alles Lebendige, die Natur, die Tierwelt und die Ebenbilder des Menschen existenziell zu verändern. Wie werden die Körper der Zukunft aussehen? Wer oder was werden wir sein? In welcher Umwelt werden wir leben? Die Ausstellung SUPERNATURAL gibt Antworten aus dem Bereich der hyperrealistischen und realistischen Skulptur.

Der renommierte Schweizer Künstler Alex Hanimann fertigt für die Ausstellung ortsspezifisch eine Skulptur für den Aussenraum. An prominenter Stelle zwischen Bushaltestelle und Museumseingang bildet die Skulptur eine Brücke vom Alltag in die Kunst.

Pro Helvetia
bis 07.03.2021
Kunsthalle Tübingen Philosophenweg 76 72076 Tübingen

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet der Faszination für die Spionage eine internationale Gruppenausstellung und beleuchtet sie als aktuelle Quelle künstlerischer Inspiration. Die Ausstellung präsentiert ...

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet der Faszination für die Spionage eine internationale Gruppenausstellung und beleuchtet sie als aktuelle Quelle künstlerischer Inspiration. Die Ausstellung präsentiert Werke von 40 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Simon Denny, Thomas Demand, Dora García, Stan Douglas, Gabriel Lester, Jill Magid, Metahaven, Henrike Naumann, Trevor Paglen und Nomeda & Gediminas Urbonas. Rund 70 Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Videoinstallationen behandeln Aspekte der Spionage wie Überwachung, Paranoia, Verschwörungstheorie oder Manipulation und untersuchen die Welt der Spionage zwischen Wirklichkeit und Fiktion.

Pro Helvetia
© Schirn Kunsthalle Frankfurt, 2020
WE NEVER SLEEP, 24. September 2020 - 10. Januar 2021
bis 10.01.2021
10:00-19:00
SCHIRN Kunsthalle Frankfurt Römerberg 60311 Frankfurt

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals ...

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals impressionistische Künstler aus dem süddeutschen Raum in den Fokus. Ausgehend von den dominanten Kunststädten München (mit Dachau), Karlsruhe und Stuttgart versammelt sie rund 80 Gemälde und zeigt Werke von 33 prominenten, aber auch weniger bekannten Künstlern. Viele von ihnen arbeiteten auch am Bodensee, wobei sich Mannenbach am Schweizer Ufer als besonders beliebte Destination erwies.

© Privatbesitz
Salenstein mit Arenenberg; um 1904; Otto Reiniger
bis 16.01.2021
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf