"An der Mauer" markiert 1989 den Ausgangspunkt von drei dokumentarischen Video-Essays, in denen Erich Busslinger Eindrücken und Reflexionen der Wendezeit nachgeht. Nach einer Reise ins Baltikum ("Vorspiel", 1992) führt ihn 1993 ein Künstleraustausch in die russische Metropole Moskau, wo er dem postsowjetischen Leben begegnet. ("Moskau-Journal", 1995) 2019/20 ging Busslinger der Frage nach, was 30 Jahre nach dem Mauerfall aus dem 155km langen Mauerstreifen geworden ist. Der daraus entstandene Essay "Deutsche Landschaft – ein Fragment" (2025) erinnert 80 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges an Ereignisse, die in unserer Gegenwart wieder erschreckende Aktualität erfahren.