Auf der Suche nach einem vergessenen
berndeutschen Dialektwort begibt sich der
Film OMEGÄNG auf eine vergnügliche Reise
durch die Deutschschweiz und begegnet
Menschen, die sich alle auf ihre eigene Weise
als «Dialektexperten» verstehen. Während
in einem Keller tausende Flüche schlummern
und akribisch Millionen Zettel mit Dialektwörtern
alphabetisch aufgearbeitet werden,
schneidet Mundart auf den Bühnen des
Landes als feministische Poesie messerscharfe
Kritik in das konservative Land, das
zwischen «Böle» und «Zwebele» längst
zweigeteilt ist. Der Film schaut sprachlichen
Veränderungen auf den Schnabel, die uns
einerseits nostalgisch machen, die aber auch
eine poetische Sprengkraft haben.