Mit der zweiten EP schöpft Héloïse mit gesunder Gier unendliche musikalische
Möglichkeiten aus. Schlagzeug und Gesang vereint sie zu hypnotischen Minimalismus, arbeitet mit Delay-Effekten, steppt Triolen zu kontrastierenden Vocals – mal zurückhaltend, fast flüsternd, mal mit ihrer eigenen Plastizität spielend – improvisiert über Loops und kreiert eine melancholische tanzbare Hymne. Ein unwiderstehlich seidig schimmernder Casio-Popsong. Unvorbereitet taucht man in eine geheimnisvolle Atmosphäre ein, wo die Musikerin ihre Stimme in einer Schleife wiederholt und als Chor ihrer selbst in Trance versetzt.