„Wo bleibt das Licht“ – eine passendere Frage könnte man in diesen Zeiten wohl kaum in den Raum werfen. Dunkle Nachrichten und Prognosen prägen die Gegenwart und beschäftigen die große Schweizer Autorin Ilma Rakusa. In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet sie mehr als zweieinhalb Jahre lang ihr Inneres im Spiegel des Außen. Sie schreibt ebenso luzide wie poetisch über die Gegenwart, erinnert sanft- und wehmütig Gespräche mit jahrelangen Weggefährten und memoriert Texte.