Kat Splitterbergs eindrucksvoller Debütroman spielt in einer fiktiven, jedoch glaubhaften Nachkriegszeit in einem Nobelhotel im Tessin. Der aus dem kriegszerstörten Heilbronn stammende Chemiestudent Karl ist traumatisiert, verwirrt in seiner Geschlechtsidentität und zerrissen zwischen der Gier nach sozialem Aufstieg in der Basler Oberschicht und der Zuneigung zu einer Außenseiterin. Umgeben von Manipulationen und großen Gefühlen wird Karl zum Spielball fremder Intrigen.