Bildende Kunst
19. Mai

Der Titel der Enizelausstellung von Stefan Panhans (DE) und Andrea Winkler (CH) nimmt Bezug auf die Rhetorik US-amerikanischer evangelikal-protestantischer Megachurches, in denen – als christliche ...

Der Titel der Enizelausstellung von Stefan Panhans (DE) und Andrea Winkler (CH) nimmt Bezug auf die Rhetorik US-amerikanischer evangelikal-protestantischer Megachurches, in denen – als christliche Lebenshilfe getarnt – eine marktkonforme, neoliberale Ideologie individueller Selbstoptimierung gepredigt wird. Die Künstler*innen zeichnen in ihren Arbeiten ein beeindruckendes, aber durchaus kritisches Portrait einer durch Technologie beschleunigten, globalisierten Welt: Es geht um SUVs, Kommunikation mit Künstlichen Intelligenzen, Alltagsrassismus, Rollenklischees, das 'Uncanny Valley‘ und weitere postdigitale Feedbackschlaufen zwischen Menschen und virtuellen Welten, und und virtuellen Welten.

bis 05.09.2021
11:00-18:00
Hartware MedienKunstVerein Hoher Wall 15 44137 Dortmund

„Epilog“ ist eine Serie von vier Einzelausstellungen der Residence NRW⁺-Stipendiat:innen 2020/21 im Projektraum von LWL-Museum für Kunst und Kultur und Westfälischer Kunstverein, kuratiert von Marie ...

„Epilog“ ist eine Serie von vier Einzelausstellungen der Residence NRW⁺-Stipendiat:innen 2020/21 im Projektraum von LWL-Museum für Kunst und Kultur und Westfälischer Kunstverein, kuratiert von Marie Sophie Beckmann und Julie Robiolle.

30. April - 14. Mai: Jasmin Werner, „Unschuldsengel”
18. Mai - 01. Juni: Sarah Buckner, „Head over Heels”
05. Juni - 19. Juni: Sami Schlichting, „The Walls Have Ears”
23. Juni - 11. Juli: Pablo Schlumberger, „Horror Vacui”

Pro Helvetia
© Design: Elise Chastel
„Epilog”
bis 11.07.2021
11:00-19:00
Westfälischer Kunstverein Rothenburg 30 48143 Münster

Schloss Achberg zeigt in Deutschland die erste Retrospektive der in Bern geborenen und zeitlebens in Paris tätigen Schweizer Malerin Martha Stettler (1870-1945). Ihre impressionistischen Darstellungen ...

Schloss Achberg zeigt in Deutschland die erste Retrospektive der in Bern geborenen und zeitlebens in Paris tätigen Schweizer Malerin Martha Stettler (1870-1945). Ihre impressionistischen Darstellungen der Pariser Parkanlagen erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit. Stettler setzte sie sich immer wieder für Künstlerinnen ein und war Mitbegründerin sowie Leiterin der renommierten Académie de la Grande Chaumière in Paris.
Die von Dr. Corinne Linda Sotzek kuratierte Ausstellung vermittelt einen Einblick einerseits in das Werk einer Malerin, die von der Kunstgeschichtsschreibung bislang wenig beachtet worden ist, andererseits in ein Stück Frauengeschichte Ende des 19. und anfangs des 20. Jh.

Pro Helvetia
© R. + P. Grisard-Operschall
Martha Stettler, Les petit bateaux, um 1908.
bis 18.07.2021
Schloss Achberg 88147 Achberg

Als ein Gefühl, das alles durchdrungen zu haben scheint, was früher alltäglich war, ist Unbehagen ein kulturell flüchtiges, gesellschaftlich schwer greifbares Gefühl. Mit Blick auf die bindenden ...

Als ein Gefühl, das alles durchdrungen zu haben scheint, was früher alltäglich war, ist Unbehagen ein kulturell flüchtiges, gesellschaftlich schwer greifbares Gefühl. Mit Blick auf die bindenden Eigenschaften des Affekts lädt "a plotless horror movie" dazu ein, sich neugierig und kritisch mit dem Unbehagen auseinanderzusetzen. Ausgehend von der Geschichte des Museums Kurhaus Kleve und der umliegenden Gärten fragt die Ausstellung nach der historischen Dimension des Unbehagens und richtet den Blick auf dessen allgegenwärtige Präsenz, um das Unbehagen in seiner zeitlichen Gebunden- oder Ungebundenheit gleichermaßen als ein intimes Gefühl und als eine kollektive Situation zu erkunden.

Kuratorinnen: Marie Sophie Beckmann und Julie Robiolle

Pro Helvetia
a plotless horror movie, design by Elise Chastel
bis 24.05.2021
Museum Kurhaus Kleve Tiergartenstr. 41 47533 Kleve

Zum 75. Geburtstag (5.4.) bespielt der in Weil am Rhein (D) ansässige Basler Künstler Martin Cleis gemeinsam mit dem Weiler Künstler Ulrich Wössner die Städtische Galerie Stapflehus mit raumbezogenen ...

Zum 75. Geburtstag (5.4.) bespielt der in Weil am Rhein (D) ansässige Basler Künstler Martin Cleis gemeinsam mit dem Weiler Künstler Ulrich Wössner die Städtische Galerie Stapflehus mit raumbezogenen Installationen auf drei Stockwerken.

bis 24.05.2021
Galerie Stapflehus Bläsiring 10 79576 Weil am Rhein
TUC

Der Kunstverein Bielefeld freut sich, die Einzelausstellung TUC (Turnstile Utter Chaos) von Vaclav Pozarek zu präsentieren. Das Werk des 1940 in Budweis (Tschechoslowakei, heute Tschechien) geborenen ...

Der Kunstverein Bielefeld freut sich, die Einzelausstellung TUC (Turnstile Utter Chaos) von Vaclav Pozarek zu präsentieren. Das Werk des 1940 in Budweis (Tschechoslowakei, heute Tschechien) geborenen und in Bern (Schweiz) lebenden Künstlers zeichnet sich durch die Verknüpfung skulpturaler, zeichnerischer und fotografischer Methoden mit jenen der Architektur, Grafik und Buchtypographie aus. Im Fokus seiner Praxis steht die Frage nach den konstituierenden Bedingungen der künstlerischen Produktion und ihrer Rezeption. Pozarek unterläuft die tradierten Ordnungsprinzipien institutioneller und kunsttheoretischer Konstruktionen, indem er die Grenzen der Kunst zu ihrem Außen gezielt destabilisiert.

Pro Helvetia
© Kunstverein Bielefeld
bis 01.08.2021
Kunstverein Bielefeld Welle 61 33602 Bielefeld

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines ...

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines choreografischen Denkens gibt es in der bildenden Kunst? Wie adressiert und inszeniert ein Kunstwerk sein Gegenüber? Welche Bedeutung hat die Architektur für die Entfaltung und Erfahrung von Körperlichkeit? Mit: Heinz Breloh, Anne Teresa De Keersmaeker/Rosas, Esther Kläs, "Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)", Bernhard Leitner, Duane Michals, Richard Tuttle, Hannah Villiger

© The Estate of Hannah Villiger
Hannah Villiger, Skulptural, 1988/89
bis 16.08.2021
17:00-20:00
KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumbastraße 4 50667 Köln

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung ...

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung geschrieben werden, wie wird sie von der hörenden Person verstanden, welche Bilder erzeugt sie in der Vorstellung und wie manifestiert sie sich, wenn sie aufgeführt wird?
Drei Kopfhörer mit je 5-6 Performance-Anleitungen von schweizerischen Künstler*innen stehen den Besucher*innen während der Projektlaufzeit zur Verfügung. Sie können die Performance-Anleitungen nachspielen oder einfach nur hören.

Pro Helvetia
© Gisela Hochuli
Performance Gisela Hochuli
bis 27.08.2021
19:00-12:00
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl
27. Mai

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation ...

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation wird mit Blick auf das Jubiläum des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven realisiert. In einem breiten multimedialen Panorama, das Installationen, Performances, Videos, Filme, Fotos und Zeichnungen umfasst, wird der Klang der Stille in ganz unterschiedlicher Weise fassbar. Mit Werken von William Anastasi, John Baldessari, Christoph Büchel, John Cage, Hanne Darboven, Christina Kubisch, Susan Philipsz, Samson Young u.a.

Pro Helvetia
© Maya Bringolf
Maya Bringolf, Interferenzen, 2016
27.05.2021
05.09.2021
Kunstmuseum Bonn Museumsmeile 53113 Bonn
18. Juni

Im Rahmen des Symposiums “Kooperationen und Netzwerke im Fokus 2021” sind Vertreter*innen von PANCH (Performance Art Network CH), Aktionslabor PAErsche und Mentoringprojekt RLP zu Gast im ArtLab des ...

Im Rahmen des Symposiums “Kooperationen und Netzwerke im Fokus 2021” sind Vertreter*innen von PANCH (Performance Art Network CH), Aktionslabor PAErsche und Mentoringprojekt RLP zu Gast im ArtLab des Kunstpavillon Burgbrohl. Am Freitagabend werden in Oberlützingen Solo- und Duo- ArtPerformances aufgeführt und am Samstagabend wird in Andernach eine Gruppenperformance gezeigt.

PROGRAMM:

Freitag | 18.06.2021 | ab 20 Uhr
Außenbereich des Kunstpavillon Burgbrohl und im Dorf Oberlützingen
Soloperformances der Gastkünstler*innen aus der Schweiz
Andrea Saemann
Gisela Hochuli
Judith Huber
Mirzlekid
Pascale Grau

Samstag | 19.06.2021 | ab 19 Uhr
Schlossgarten Andernach
Gruppenperformance

Pro Helvetia
© Boris Nieslony
18.06.2021
19.06.2021
20:19-22:21
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl
26. Juni

Zum ersten Mal wird die Gruppe so genannter Konkreter Künstlerinnen Thema einer Ausstellung in Deutschland. Der zeitliche Bogen spannt sich von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren – darunter
fallen die ...

Zum ersten Mal wird die Gruppe so genannter Konkreter Künstlerinnen Thema einer Ausstellung in Deutschland. Der zeitliche Bogen spannt sich von den 1920er- bis zu den 1970er-Jahren – darunter
fallen die konkret-konstruktivistische Kunst zwischen den Weltkriegen und die konkrete Kunst nach 1945. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden zentrale Werkgruppen von zwölf Künstlerinnen. Beleuchtet werden zudem die Ausbildungs- und Präsentationsbedingungen für Frauen zu dieser Zeit sowie die Netzwerke, innerhalb derer die Künstlerinnen agieren konnten. Ein Medienguide macht die Geschichten hinter der Kunst erfahrbar.

Schweizer Künstlerinnen: Clara Friedrich-Jezler, Verena Loewensberg, Sophie Taeuber-Arp

26.06.2021
17.10.2021
Kunstmuseum Stuttgart Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart
7. September

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten ...

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten des gelebten Lebens basiert.
Daniel Spoerri gründete 1960 mit seinen Künstlerkollegen, darunter Arman, Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely die Künstlergruppe der Nouveaux Réaliste.
Spoerri, gehört aber auch zu den Künstlern, die die rheinländische Kunstszene maßgeblich geprägt haben. Er gründete 1968 das legendäre „Restaurant Spoerri“ und die „Eat Art Gallery“ in der Düsseldorfer Altstadt und war ein enger Weggefährte von Joseph Beuys.

Pro Helvetia
© ahlers collection
Daniel Spoerri, Aktion "Restaurant Spoerri" in Düsseldorf vom 16. November 1972
07.09.2021
13.03.2022
10:00-18:00
Langen Foundation Rakenstation Hombroich 1 41472 Neuss