Bildende Kunst
8. Februar

Die gemeinsam vom Kunstmuseum Stuttgart und Marta Herford entwickelte Ausstellung widmet sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. KI wirkt sich immer ...

Die gemeinsam vom Kunstmuseum Stuttgart und Marta Herford entwickelte Ausstellung widmet sich dem Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz. KI wirkt sich immer stärker auf unser Leben aus – viele intelligente Algorithmen arbeiten im Hintergrund, ohne dass wir sie bemerken. Gezeigt werden acht künstlerische Positionen, die die komplexen Zusammenhänge von KI beleuchten und begreifbar machen.
Mit: Louisa Clement, Heather Dewey-Hagborg, Christoph Faulhaber, kennedy+swan, knowbotiq, Christian Kosmas Mayer, Hito Steyerl und Jenna Sutela.

Pro Helvetia
© knowbotiq / Foto: Gina Folly
knowbotiq, Amazonian Flesh – how to hang in trees during strike?, HeK Basel 2020
bis 21.05.2023
Kunstmuseum Stuttgart Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart

Die Schweizer Künstlerin Carina Emery beschäftigt sich mit verschiedenen Körperzuständen, die durch Drehungen, Rotationen und Beschleunigung ausgelöst werden. In ihrer Arbeit wird der Körper in seiner ...

Die Schweizer Künstlerin Carina Emery beschäftigt sich mit verschiedenen Körperzuständen, die durch Drehungen, Rotationen und Beschleunigung ausgelöst werden. In ihrer Arbeit wird der Körper in seiner Belastbarkeit, aber auch seiner Verletzlichkeit und der vom Subjekt empfundenen Inkongruenz greifbar gemacht. Ihre Skulpturen können als Sensoren verstanden werden, die spezifische Beziehungen zwischen Bewegungen und Signalen aufzeichnen, rückverfolgen oder reanimieren.

Pro Helvetia
© Foto: Carina Emery
Carina Emery, Spindle Still, 2022, courtesy of the artist
bis 26.03.2023
Galerie für Gegenwartskunst, E-WERK Freiburg Eschholzstr. 77 79106 Freiburg

Die Ausstellung geht anhand der internationalen künstlerischen Positionen Fragen nach dem sich aktuell wandelnden Selbstverständnis des Menschen im Post-Anthropozän humorvoll und kritisch nach. ...

Die Ausstellung geht anhand der internationalen künstlerischen Positionen Fragen nach dem sich aktuell wandelnden Selbstverständnis des Menschen im Post-Anthropozän humorvoll und kritisch nach. Wissenschaftliche Konzepte, wie die Radikale Endosymbiontentheorie der US-amerikanischen Biologin Lynn Margulis (1938-2011), speisen das Ausstellungskonzept, in dem zeitgenössische Künstler*innen über fruchtbare Verflechtungen, Grenzüberschreitungen und neue Menschenbilder auf ästhetische Weise spekulieren.

Künstler*innen: Arjan Brentjes, Imayna Caceres, Alicia Frankovich, Dominique Koch (Pro Helvetia-gefördert), Pei-Ying Lin, Theresa Schubert, Saša Spačal, Emma Wilson

Kuratorin: Julia Katharina Thiemann

Pro Helvetia
© Foto: Julien Félix
Dominique Koch: Holobiont Society, 2017, Neon sign
bis 23.04.2023
RUDOLF-SCHARPF-GALERIE Hemshofstr.54 67063 Ludwigshafen

„Zu schade zum Wegwerfen“ ist ein Aspekt in der Auseinandersetzung mit dem Kunstschaffen von Franco D. Sosio. Bettlaken werden recycled. Reste aus dem Atelier aber auch ganz neues spurenloses Material. ...

„Zu schade zum Wegwerfen“ ist ein Aspekt in der Auseinandersetzung mit dem Kunstschaffen von Franco D. Sosio. Bettlaken werden recycled. Reste aus dem Atelier aber auch ganz neues spurenloses Material.
Es wird verändert und kombiniert, mit viel Emotion ebenso wie mit klarer Konstruktion modifiziert. Es wird Farbe aufgetragen – oder partiell auch wieder abgenommen.
Die so entstandenen Kunstwerke geben ihre Vergangenheit kaum mehr frei, bleiben Rätsel, immer aber ein neues autonomes Bild, das uns fasziniert.

© Galerie Klaus Braun
bis 18.03.2023
00:00-00:00
Galerie Klaus Braun Charlottenstr. 14, 5. OG 70182 Stuttgart

1989 war das Jahr, in dem zwei Kulturen zusammenstießen: Der Alltag Ost und der Alltag West mit den je verschiedenen Gegenständen, Materialien und Formen, die das jeweilige Leben prägten. Wer heute ...

1989 war das Jahr, in dem zwei Kulturen zusammenstießen: Der Alltag Ost und der Alltag West mit den je verschiedenen Gegenständen, Materialien und Formen, die das jeweilige Leben prägten. Wer heute zurückblickt, sieht gerade bei den alltäglichen Gegenständen Überschneidungen, deren Design-Verwandtschaft unübersehbar ist: Rasierer, Küchenmixer, Schreibmaschinen. Mit "I love Clark" geht U5 auf eine Reise durch Assoziationen und Erinnerungen, in der die Überlagerung von Realitäten und Gegenwarten Raum für neue Interpretationen und Vernetzungen lässt.

© U5
U5, I love Clark, BKV Potsdam, 2023
bis 02.04.2023
Diverse Orte 14404 Potsdam

«Herzklopfen» heisst die Eröffnungsausstellung im neuen Museum Peter & Traudl Engelhornhaus. Sie widmet sich zu Ehren der Stifter der Faszination zeitgenössischer Glaskunst. Peter und Traudl Engelhorn ...

«Herzklopfen» heisst die Eröffnungsausstellung im neuen Museum Peter & Traudl Engelhornhaus. Sie widmet sich zu Ehren der Stifter der Faszination zeitgenössischer Glaskunst. Peter und Traudl Engelhorn begeisterten sich seit den 1960er Jahren für die damals neuartige Kunstrichtung. Jede Neuerwerbung sorgte beim Sammlerpaar sprichwörtlich für begeistertes «Herzklopfen». Mit der Zeit spiegelte ihre Sammlung das Who is Who hochwertiger zeitgenössischer Glaskunst.

Einen Grossteil der Engelhorn‘schen Glas-Sammlung beherbergt heute das Kantonale Museum für Design und angewandte Kunst der Gegenwart (mudac) in Lausanne (CH). Sie bildet dort den Grundstock der musealen Sammlung zeitgenössischer Glaskunst. Die Sammlungsbestände des mudac sind die grössten ihrer Art in Europa.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem mudac – Kantonales Museum für Design und angewandte Kunst der Gegenwart

Bildunterschrift: UNIVERSO, 1959, André Verdet / Frankreich (Entwurf), Egidio Constantini (Ausführung), Geblasenes Glas, heiss geformt und verziert

© mudac
UNIVERSO, 1959, André Verdet / Frankreich (Entwurf), Egidio Constantini (Ausführung)
bis 29.05.2023
Museum Peter & Traudl Engelhornhaus C4, 12 68159 Mannheim

Les Gardiennes 4. Dezember 2022 - 19. Februar 2023
Eröffnung: 3.12.2022, 19:00 Uhr

Les Gardiennes - Die Entfaltung 3. Dezember 2022
Les Gardiennes - Der Rückgang 11. Februar 2023
Mit Beiträgen von Leonor ...

Les Gardiennes 4. Dezember 2022 - 19. Februar 2023
Eröffnung: 3.12.2022, 19:00 Uhr

Les Gardiennes - Die Entfaltung 3. Dezember 2022
Les Gardiennes - Der Rückgang 11. Februar 2023
Mit Beiträgen von Leonor Fini, Rosanna Graf, Paulina Nolte, Frederik Vium und Mayara Yamada und einem Bühnenbild von Jakob Engel

Kuratiert von Lisa Klosterkötter und Alicia Reymond, Stipendiatin von Residence NRW  https://www.residencenrw.de/de/

Les Gardiennes ist ein Performanceprogramm und eine Ausstellung, die Werke von Leonor Fini als Teil der Sammlung des Kunstmuseums Bochum, in Dialog mit Positionen der Gegenwartskunst setzt. It takes place within the framework of Residence NRW+, a joint project with Kunstmuseum Bochum. The exhibition is supported by MKW NRW, Kunststiftung NRW und Pro Helvetia

Pro Helvetia
© Foto: María Cristina Orive
Leonor Fini in ihrem Zimmer in Paris, 1973
bis 19.02.2023
Kunstmuseum Bochum Kortumstraße 147 44787 Bochum

Die Überblicksausstellung des grenzüberschreitenden Kulturprojekts des gleichnamigen Netzwerks Museen mit 38 Ausstellungen.
Der Oberrhein prägt die Landschaft zwischen Schwarzwald, Vogesen und Schweizer ...

Die Überblicksausstellung des grenzüberschreitenden Kulturprojekts des gleichnamigen Netzwerks Museen mit 38 Ausstellungen.
Der Oberrhein prägt die Landschaft zwischen Schwarzwald, Vogesen und Schweizer Jura. Seinen Charakter änderte der Fluss im Laufe der Jahrhunderte fundamental. Die Ausstellung im Dreiländermuseum gibt einen Überblick zum Oberrhein, seiner Geschichte und seiner Bedeutung für das Leben und die Kultur der Menschen. Ein Schwerpunkt gilt dem national unterschiedlichen Blick der 3 Anrainer Deutschland, Frankreich, Schweiz.
Über 200 Exponate werden auf rund 400 m² gezeigt, ein umfangreiches Rahmenprogramm und ein breites museumspädagogisches Angebot begleiten die Ausstellung.

© Dreiländermuseum Lörrach
Plakatmotiv zur Überblicksausstellung Der Rhein
bis 02.07.2023
Dreiländermuseum Lörrach Basler Str. 143 79540 Lörrach

Kühne Kompositionen, Form- und Farbspiele voller Energie – die Kunst des Expressionismus verkörpert die Moderne par excellence. Die Kunsthalle Vogelmann widmet sich dieser wegweisenden Bewegung mit ...

Kühne Kompositionen, Form- und Farbspiele voller Energie – die Kunst des Expressionismus verkörpert die Moderne par excellence. Die Kunsthalle Vogelmann widmet sich dieser wegweisenden Bewegung mit Blick auf die Schweiz: Erstmals zeigt eine Ausstellung hierzulande, wie sich die Schweizer Künstler*innen der radikal neuen Bildsprache bedienten. Mit farbstarken Werken brachten sie inneres Erleben zum Ausdruck und reagierten zugleich auf den rasanten gesellschaftlichen Wandel der Zeit. Inspiration fanden sie im Alltag der Bergbauerndörfer ebenso wie im schillernden Nachtleben der Grossstadt. Auch die Gebirgswelt der Alpen bot ihnen immer wieder Motive für eindrucksvolle Gemälde und Grafiken. Neben grossen Namen wie Ernst Ludwig Kirchner, Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin, die in der Schweiz ein Exil fanden, verspricht die Schau zahlreiche spannende Neuentdeckungen. Ob in Künstlergruppen vereint oder individuell agierend – Hermann Scherer, Alice Bailly, Ignaz Epper und viele andere revolutionierten die Schweizer Malerei, Grafik und Bildhauerei.

In Kooperation mit dem Kunst Museum Winterthur und Expona, Bozen

© Foto: Robert Bayer / Bildpunkt AG, Münchenstein
Hermann Scherer, Der Maler, um 1925, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
bis 26.02.2023
Kunsthalle Vogelmann Allee 28 74072 Heilbronn

Die Künstlerin Rosa Lachenmeier widmet ihre Einzelausstellung den vielgestaltigen Aspekten des Rheins. In ihren Werken verbindet sie meist Fotografie und Malerei und erschafft so eine visuelle Reise ...

Die Künstlerin Rosa Lachenmeier widmet ihre Einzelausstellung den vielgestaltigen Aspekten des Rheins. In ihren Werken verbindet sie meist Fotografie und Malerei und erschafft so eine visuelle Reise entlang dieses Stroms.

Diese Schau ist Teil der Ausstellungsreihe »Der Rhein – le Rhin« des »Netzwerks Museen« mit einem Kerngebiet am Oberrhein. 37 teilnehmende Museen beleuchten den Rhein in vielfältigen Facetten. Natur, Geschichte, Technik, Kultur oder Kunst: das gemeinsame Oberthema ermöglicht viele unterschiedliche Zugänge und zeigt auch verschiedene nationale Blickwinkel.

Rosa Lachenmeier, Ausstellung Rheinreise
bis 26.03.2023
Markgräfler Museum Müllheim Wilhelmstraße 7 79379 Müllheim

Der Rhein ist die meistbefahrene Binnenwasserstrasse Europas, Standort bedeutender Industrien und von jeher eine zentrale Handels- und Kulturachse. Rheinbegradigung, Rheinseitenkanal und der Bau von ...

Der Rhein ist die meistbefahrene Binnenwasserstrasse Europas, Standort bedeutender Industrien und von jeher eine zentrale Handels- und Kulturachse. Rheinbegradigung, Rheinseitenkanal und der Bau von Kraftwerken veränderten die Flusslandschaft fundamental und hatten tiefgreifende ökologische Folgen. Um den Rhein gab es viele Konflikte und zahlreiche Kriege, noch viel häufiger aber führte er viele Menschen zusammen. Für Kultur und Kunst war der Fluss immer wieder eine wichtige Inspirationsquelle. Doch ist der Blick auf den Fluss in Frankreich, Deutschland und der Schweiz traditionell auch sehr verschieden. Dies spiegelt sehr unterschiedliche historische Erfahrungen der Nationen.

Zwischen Herbst 2022 und Sommer 2023 beleuchten 38 Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz den Rhein zwischen Schaffhausen und Bingen unter vielfältigen Aspekten. Es ist das bislang grösste grenzüberschreitende Kulturprojekt zu diesem Thema am Oberrhein. Schirmherrin ist die trinationale Oberrheinkonferenz, die sich für die grenzüberschreitende Kooperation der drei Länder einsetzt.

© Netzwerk Museen
Liste der Ausstellungen
bis 30.07.2023
Diverse Orte 79540 Lörrach

Rémy Markowitsch widmet sich mit einem zeitbasierten und forschenden künstlerischen Ansatz kulturellen Phänomenen und historischen wie politischen Themen. Im KINDL wird erstmalig auf 400 Quadratmetern ...

Rémy Markowitsch widmet sich mit einem zeitbasierten und forschenden künstlerischen Ansatz kulturellen Phänomenen und historischen wie politischen Themen. Im KINDL wird erstmalig auf 400 Quadratmetern eine repräsentative Auswahl von Objekten und Fotografien sowie Text- und Videoinstallationen aus den 1990er Jahren bis heute gezeigt, die von Tieren und Menschen erzählen. Bücher sind dabei für Markowitschs Arbeiten Quelle und kultureller Speicher zugleich. Sie begleiten als ‚imaginäre Bibliothek‘ durch die Ausstellung "No Simple Way Out".
Kuratorin: Kathrin Becker
Maschinenhaus M2
18.9.22–26.2.23
Eröffnung: Sa, 17.9.22, 18:00–21:00
Im Rahmen der Berlin Art Week

© Rémy Markowitsch
Rémy Markowitsch, Doba & Lotte, 2022, Videostill
bis 26.02.2023
18:00
KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst Am Sudhaus 3 12053 Berlin

Vom 4. September 2022 bis zum 6. August 2023 wird die Einzelausstellung Controlled Burn von Julian Charrière alle Ausstellungsräume der von Tadao Ando entworfenen Langen Foundation bespielen. Julian ...

Vom 4. September 2022 bis zum 6. August 2023 wird die Einzelausstellung Controlled Burn von Julian Charrière alle Ausstellungsräume der von Tadao Ando entworfenen Langen Foundation bespielen. Julian Charrière ist ein französisch-schweizerischer Künstler, der in Berlin lebt. Charrière erforscht in seinen Arbeiten Ideen, Bilder und Vorstellungen von der Natur und ihrer Transformation über lange geologische Zeiträume hinweg.
Er befasst sich in seinen Arbeiten mit drängenden ökologischen Problemen, oft veranlasst von seinen Feldforschungen an markanten Orten wie Vulkanen, Gletschern, Ölpalmenplantagen, unterseeischen und radioaktiven Stätten.

© Studio Julian Charrière
bis 05.08.2023
LANGEN FOUNDATION RAKETENSTATION HOMBROICH 1 41472 Neuss
15. Februar

Ersatztermin!

Rémy Markowitsch (Künstler, Berlin / Luzern) im Gespräch mit Dr. Ralf Beil (Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte)

Der Kulturwissenschaftler Dr. Ralf Beil, derzeit Generaldirektor ...

Ersatztermin!

Rémy Markowitsch (Künstler, Berlin / Luzern) im Gespräch mit Dr. Ralf Beil (Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte)

Der Kulturwissenschaftler Dr. Ralf Beil, derzeit Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte im Saarland, kennt Rémy Markowitsch seit seinen Schweizer Museumsjahren und hat mit ihm an umfangreichen Ausstellunginstallationen auf der Mathildenhöhe Darmstadt und im Kunstmuseum Wolfsburg gearbeitet, die Beil zuvor beide geleitet hat. In dem Talk galoppieren der Künstler und der Kunsthistoriker gemeinsam durch die Weiten der ‚rauhen Steppe‘ an Themen, die in der Berliner Ausstellung "No Simple Way Out" kaleidoskopisch ausgebreitet sind.

Pro Helvetia
© Rémy Markowitsch
Rémy Markowitsch, Doba & Lotte, 2022, Videostill / Video still
15.02.2023
19:00-21:00
KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst Am Sudhaus 3 12053 Berlin
24. März

Aeschbacher, der 2020 verstorben ist, wäre heute 100 Jahre geworden.
Er gehörte zu den Plakatkünstlern, hielt sich aber von der Bewegung der Nouveaux Réalistes fern, da er deren soziologische Ziele ...

Aeschbacher, der 2020 verstorben ist, wäre heute 100 Jahre geworden.
Er gehörte zu den Plakatkünstlern, hielt sich aber von der Bewegung der Nouveaux Réalistes fern, da er deren soziologische Ziele nicht teilte. Anstatt wie Hains oder La Villeglé die „anonyme Schnitzerei“ zu feiern, verwendete Aeschbacher das Plakat als „Material für Maler“. Für ihn ist die Sprache des Plakats, das er abzieht, dann wieder aufklebt und neu zusammensetzt, vor allem die Sprache seiner Farben, seiner Dicke und seiner Absätze. So bestehen seine Bilder in den 1960er Jahren aus aufeinanderfolgenden Schichten von zerschnittenen Plakaten, deren Texte unlesbar geworden sind.

© Galerie Klaus Braun
Cédille à mine
24.03.2023
15.04.2023
19:00-22:00
Galerie Klaus Braun Charlottenstr. 14, 5. OG 70182 Stuttgart