Bildende Kunst
19. September

Was Sie schon immer über Haare wissen wollten, aber bisher nicht zu denken wagten ... Im Rahmen der Ausstellung "One Day Chicken. Next Day Bones." erzählt und performt die Schweizer Künstlerin barbara ...

Was Sie schon immer über Haare wissen wollten, aber bisher nicht zu denken wagten ... Im Rahmen der Ausstellung "One Day Chicken. Next Day Bones." erzählt und performt die Schweizer Künstlerin barbara caveng zu ihren künstlerischen Erkenntnissen mit Haar als Material, rund um ihre Erlebnisse mit über 120 Friseur*innen und deren Kundschaft, warum Gottfried Benn sie zur sozialen Plastik HA(A)RVEST und zur BIBLIOTHEK DER HAARE inspiriert hat und wie sie all das in ihre sinnlichen Objekte und Skulpturen verwandelt.
Am 19. September, um 16 Uhr heißt es "Applaus für Michelle Obama und Haare als Metapher für Rasse" (AMERICANAH, Chimamanda Ngozi Adichie) und die BIBLIOTHEK DER HAARE wird erweitert.

© Barbara Caveng
barbara caveng "One Day Chicken. Next Day Bones" Ausstellungsansicht Galerie Mönch Berlin
19.09.2020
16:00-17:30
Galerie Mönch Berlin Reichsstraße 52 14052 Berlin

Aeschbacher wurde 1923 in Genf geboren und zählt zu den sogenannten Affichistes, den «Plakat-Abreissern» eine in den späten 1950er Jahren entstandene Künstlerbewegung, die unterschiedliche Plakatfragmente ...

Aeschbacher wurde 1923 in Genf geboren und zählt zu den sogenannten Affichistes, den «Plakat-Abreissern» eine in den späten 1950er Jahren entstandene Künstlerbewegung, die unterschiedliche Plakatfragmente zu neuen Kunstwerken verbindet. Dadurch entstehen abstrakte Kunstwerke, bei denen ein neuer Blick auf die Medien Schrift und Papier entsteht.
In seinen Werken konzentriert sich Aeschbacher auf die Wirkung von Buchstaben, die – herausgenommen aus ihrem alten Kontext und hineingesetzt in einen neuen – eine völlig neue Betrachtungsweise auf die Schrift eröffnen. Dem Betrachter bleibt es verwehrt, die unterschiedlichen Buchstaben und Satzfragmente richtig zusammenzusetzen.

im Rahmen des artalarms ist die Ausstellung zusätzlich geöffnet:
Samstag, 19.09.20 von 11 bis 21 Uhr
Sonntag, 20.09.20 von 11 bis 19 Uhr

© Foto: Galerie Klaus Braun
Pyramide rouge 1964 Collage auf Leinwand 190x 130cm
bis 31.10.2020
19:00-21:00
Galerie Klaus Braun Charlottenstr. 14, 5. OG 70182 Stuttgart

Die Ausstellung «Fluid Bodies» zeigt fünf künstlerische Positionen, die sich mit aktuellen Fragen bezüglich körperlicher Selbstbestimmung und Selbstgestaltung befassen. Durch einen Liberalisierungsprozess, ...

Die Ausstellung «Fluid Bodies» zeigt fünf künstlerische Positionen, die sich mit aktuellen Fragen bezüglich körperlicher Selbstbestimmung und Selbstgestaltung befassen. Durch einen Liberalisierungsprozess, der in den 1960er Jahren einsetzte, wurden feste Vorstellungen, wie Körper auszusehen, sich zu verhalten haben oder repräsentiert werden sollen, flexibel und fliessend. In der Kunst glaubte man an die emanzipatorische Kraft neuer Medien, erprobte ein künstliches Selbst mit wandelbaren und frei zu gestaltenden Körpern. Heute kommen durch soziale Medien und neue Überwachungstechnologien abermals normative Vorstellung von Körpern auf. Die Ausstellung zeigt, welchen Spannungsfeldern menschliche Körper durch ökonomische Verhältnisse und digitale Medien heute ausgesetzt sind.

Nicole Bachmann setzt sich in ihrer Performance «or what is» mit menschlicher Kommunikation unter Bedingungen des neoliberalen Informationskapitalismus’ auseinander.

Performance von Nicole Bachmann mit Legion Seven, Isabel Alvarez und Jia-Yu Corti:
17.09.2020, 19 Uhr (Vernissage)
19.09.2020, 14 und 16 Uhr
20.09.2020, 14 und 16 Uhr

Pro Helvetia
© Foto: Nicole Bachmann, or what is, 2019
bis 01.11.2020
Galerie für Gegenwartskunst, E-WERK Freiburg Eschholzstr. 77 79106 Freiburg

Wir freuen uns außerordentlich die Einzelausstellung If Paintings were live Pets, would you buy them more readily? Oder Bilderlügen haben lange Beine des Schweizer Malers Matthias Aeberli (Basel), im ...

Wir freuen uns außerordentlich die Einzelausstellung If Paintings were live Pets, would you buy them more readily? Oder Bilderlügen haben lange Beine des Schweizer Malers Matthias Aeberli (Basel), im Esszimmer präsentieren zu können. Seine Methode des Samplings – sowohl auf inhaltlicher als auch formaler Ebene – versteht sich als visuelle
Versuchsanordnung, die sich um die eine Frage dreht: „Wie wird ein Bild zum Bild?“
Diese Bildbefragung oder Bildforschung zieht sich durch das gesamte bisherige Schaffen von Matthias Aeberli.

© ©Matthias Aeberli
Schutzmantelkomplex, 2018, Matthias Aeberli, Ausstellungsansicht play.song.lines.
bis 16.01.2021
18:00
DAS ESSZIMMER - Raum für Kunst+ Mechenstrasse 25 53129 Bonn

Mit der Einladung an die argentinisch-schweizerische Malerin Vivian Suter tritt die Sammlung des Brücke-Museums zum ersten Mal in den direkten Dialog mit einer zeitgenössischen künstlerischen Position. ...

Mit der Einladung an die argentinisch-schweizerische Malerin Vivian Suter tritt die Sammlung des Brücke-Museums zum ersten Mal in den direkten Dialog mit einer zeitgenössischen künstlerischen Position.
In der raumgreifenden Installation werden Suters freihängende Leinwände zusammen mit rund 40 Gemälden und kunsthandwerklichen Arbeiten der Brücke-Künstler präsentiert. Bisher selten gezeigte Gemälderückseiten von Ernst Ludwig Kirchner, ein Wandteppich von Erich Heckel, aber auch ein geschnitztes Schachspiel von Karl Schmidt-Rottluff sind zu entdecken. Die Auswahl der ausgestellten Werke aus dem Brücke-Museum hat Suters Mutter, die im Februar verstorbene Künstlerin Elisabeth Wild, getroffen. Auch eine Reihe von Wilds präzise komponierten, kleinformatigen Collagen sind Teil der Präsentation. In der Gegenüberstellung eröffnen sich neue Perspektiven auf Suters Arbeiten und zugleich auf die Sammlungsbestände des Museums.

bis 14.02.2021
Brücke-Museum Bussardsteig 9 14195 Berlin

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals ...

Zwei Jahrzehnte nach dem Aufkommen des impressionistischen Stils in Frankreich begannen sich auch deutsche Künstler mit der neuen Malerei auseinander zu setzen. Die Ausstellung rückt erstmals impressionistische Künstler aus dem süddeutschen Raum in den Fokus. Ausgehend von den dominanten Kunststädten München (mit Dachau), Karlsruhe und Stuttgart versammelt sie rund 80 Gemälde und zeigt Werke von 33 prominenten, aber auch weniger bekannten Künstlern. Viele von ihnen arbeiteten auch am Bodensee, wobei sich Mannenbach am Schweizer Ufer als besonders beliebte Destination erwies.

© Privatbesitz
Salenstein mit Arenenberg; um 1904; Otto Reiniger
bis 16.01.2021
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

neue Ölbilder 2019 - 2020

Vernissage 11.09.2020 anlässlich der OPEN art 2020
Dauer: 11.09.2020 – 24.10.2020

Susan Boutwell Gallery, Theresienstr. 48, 80333 München
Mi – Fr 12 – 18 Uhr, Sa 12 – 15 Uhr und ...

neue Ölbilder 2019 - 2020

Vernissage 11.09.2020 anlässlich der OPEN art 2020
Dauer: 11.09.2020 – 24.10.2020

Susan Boutwell Gallery, Theresienstr. 48, 80333 München
Mi – Fr 12 – 18 Uhr, Sa 12 – 15 Uhr und nach Vereinbarung
T 0152 56004062 | contact@susanboutwell.com | www.susanboutwell.com

© copyright Charlotte Acklin
dunkle materie helle energie, 2020, 180x180cm, Öl auf Leinwand
bis 24.10.2020
00:00
susan boutwell gallery Theresienstr. 48 80333 München

Rosa Lachenmeier in der Gruppenausstellung des Vereins Bildender Kunst Lörrach:
Im letzten Jahr habe ich die Werkgruppe „Green City" weiterentwickelt, welche ich 2007 angefangen habe. Nun zeige ich als ...

Rosa Lachenmeier in der Gruppenausstellung des Vereins Bildender Kunst Lörrach:
Im letzten Jahr habe ich die Werkgruppe „Green City" weiterentwickelt, welche ich 2007 angefangen habe. Nun zeige ich als Vorbote ein einzelnes Werk in der Ausstellung des Vereins Bildender Kunst Lörrach, welche anlässlich der IBA und der Stadtentwicklung rund um den Lörracher Bahnhof stattfindet.
Die ganze Werkgruppe mit den neusten Arbeiten ist dann vom 11.03.2021 - 24.04.2021 in der Galerie Sarasin Art in Basel zu sehen.

© Rosa Lachenmeier
Green City
bis 24.09.2020
Blumenpavillon am Hauptbahnhof 79539 Lörrach

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung ...

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt.
Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound. So entsteht eine suggestive Dramaturgie aus historischen Ereignissen und Fiktionen, die für unterschiedliche Interpretationen offen bleibt. Für die Ausstellung in der Berlinischen Galerie plant Marc Bauer eine breit angelegte Untersuchung zur Geschichte des Internets und zu den Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum.
Die von der GASAG initiierte Auszeichnung wird zum sechsten Mal in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik.

bis 05.04.2021
Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung ...

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung geschrieben werden, wie wird sie von der hörenden Person verstanden, welche Bilder erzeugt sie in der Vorstellung und wie manifestiert sie sich, wenn sie aufgeführt wird?
Drei Kopfhörer mit je 5-6 Performance-Anleitungen von schweizerischen Künstler*innen stehen den Besucher*innen während der Projektlaufzeit zur Verfügung. Sie können die Performance-Anleitungen nachspielen oder einfach nur hören.

Pro Helvetia
© Gisela Hochuli
Performance Gisela Hochuli
bis 27.08.2021
19:00-12:00
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl

barbara caveng, interdisziplinär und international arbeitende Schweizer Künstlerin, erweitert mit ihren Interventionen und Installationen, ihren performativen und partizipativen Projekten die soziale ...

barbara caveng, interdisziplinär und international arbeitende Schweizer Künstlerin, erweitert mit ihren Interventionen und Installationen, ihren performativen und partizipativen Projekten die soziale Skultpur. Nach ihrem Schauspielstudium in Graz, arbeitet caveng seit 1991 als freischaffende Künstlerin, seit 1996 von Berlin aus.
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten aus partiell aufgelösten Textilien, philosophische Kopfkissen sowie Objekte und Skulpturen aus menschlichem Haar, die im Kontext von cavengs sozialer Plastik „HA(A)RVEST“ (2019) entstanden sind. Eine Video-Dokumentation zeigt die erstaunliche Wandlung eines wallenden Haarweges und des Münsterländer Lohnunternehmers Möllenkotte.

© Fotografie © Joachim Gern
Barbara Caveng | DeFibrillation 1ª | 2012 | Mantel, partiell aufgelöst
bis 26.09.2020
Galerie Mönch Berlin Reichsstraße 52 14052 Berlin

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. ...

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. Untergebracht in einem originalgetreu erhaltenen spätmittelalterlichen Zunfthaus, sind Räume wie der „Leiner-Saal“ mit seinen neugotischen Vitrinen und herausragenden vor- und frühgeschichtlichen Funden bezaubernde Zeugnisse aus der Gründungszeit. Die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag zeigt aus der eigenen Sammlung im ganzen Haus und im Sonderausstellungssaal einmalige „Schätze des Südens“: Kunstwerke und historische Zeugnisse aus 1000 Jahren Geschichte am Bodensee.

Die damals ältesten Kunstwerke der Menschheit
Charakteristisch für die späteiszeitliche Kunst des Magdalénien (15.000 bis 11.500 vor Chr.) sind ausdruckstarke und realistische Tierabbildungen. Wir finden sie als plastische Kleinskulpturen oder als Ritzzeichnungen auf Steinplatten, Knochen oder Geweih. Zwei der bedeutendsten Funde aus dem Kesslerloch im Kanton Schaffhausen sind der Lochstab aus Rengeweih mit der Darstellung eines „weidenden“ Rentiers und das Rengeweihfragment in Form eines Moschusochsenkopfes. Nach der Veröffentlichung der Funde 1875 sorgten diese Kleinkunstwerke für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit: Ihre Echtheit wurde in Zweifel gezogen. Tatsächlich waren einzelne Artefakte aus dem Fundzusammenhang gefälscht, die Authentizität dieser beiden Kunstwerke ist jedoch unbestritten. Ludwig Leiner hegte daran nie Zweifel und erwarb die Funde bereits im Sommer 1875 für die Summe von 2000 Franken.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Büste des Museumsgründers Ludwig Leiner
bis 11.04.2021
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz

Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne

Mit der Sonderausstellung «Chromatik» widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim der faszinierenden Welt der zeitgenössischen ...

Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne

Mit der Sonderausstellung «Chromatik» widmen sich die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim der faszinierenden Welt der zeitgenössischen Glaskunst. Im Mittelpunkt steht das Spiel von Licht und Farbe. Mit dem Material Glas verbindet man in der Regel Transparenz und Farblosigkeit. Die Schau entlarvt dieses Klischee und präsentiert 36 Exponate in schillernden Farbtönen.

Die Besucher erwartet ein überraschender Farbrausch. Die Schau zeigt Glanzlichter aus der Sammlung Peter und Traudl Engelhorn des mudac Lausanne. Sie vereint Werke von den späten 1960er Jahren bis heute. Es sind Arbeiten namhafter Künstlerinnen und Künstler aus Europa sowie den USA – von Frantisek Vizner bis Salvador Dalí.

© Yann Oulevay, Foto: Sammlung mudac Lausanne, Atelier de numérisation de la Ville de Lausanne
Graine miroitée, Sammlung mudac, Lausanne, Yann Oulevay, 2012, 31 cm (Dm)
bis 17.01.2021
Museum Zeughaus C 5 68159 Mannheim

Daniel Hausigs Lichtwerke tauchen den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Museum Ritter in wechselnde Farbatmosphären. Der Künstler beschäftigt sich seit seiner Studienzeit mit Licht als Malwerkstoff ...

Daniel Hausigs Lichtwerke tauchen den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Museum Ritter in wechselnde Farbatmosphären. Der Künstler beschäftigt sich seit seiner Studienzeit mit Licht als Malwerkstoff und künstlerischem Medium. Die Ausstellung «Dynamic Light» zeigt eine Auswahl seiner neueren Arbeiten.

Bei Daniel Hausig kommt die Farbe nicht aus der Tube, sondern aus der Steckdose. Für seine minimalistischen Farblichtobjekte verwendet der Künstler innovative Technologien wie digitale LEDs und zeitbasierte Lichtsteuerungen.
Das Licht ist auch das zentrale Thema von Daniel Hausigs Fotografien. Häufig sind sie auf Reisen oder auf nächtlichen Streifzügen entstanden: Mal bilden sie Hotelzimmer ab, mal Unorte wie Abrisshäuser oder Industriebrachen; in wieder anderen schwingt das Thema des verlorenen Paradieses mit.

© VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Foto: Daniel Hausig
Aus der Serie: Unterwegssein, 2015
bis 20.09.2020
Museum Ritter Alfred-Ritter-Str. 27 71111 Waldenbuch
20. September

Das Projekt «Kunst im Setzkasten» zeigt Arbeiten von 90 Künstler*innen in einem ausgedienten Setzkasten. In sechs Schubladen befinden sich je 15 gleichgrosse «Räume» mit den Massen 10 x 20 x 11 cm.

Jede ...

Das Projekt «Kunst im Setzkasten» zeigt Arbeiten von 90 Künstler*innen in einem ausgedienten Setzkasten. In sechs Schubladen befinden sich je 15 gleichgrosse «Räume» mit den Massen 10 x 20 x 11 cm.

Jede Schublade sollte von einem anderen Kurator, einer anderen Kuratorin bespielt werden. Die Leiterin der Galerie für Gegenwartskunst im E-Werk Freiburg, Heidi Brunnschweiler, der freie Kurator Hartwig Knack aus Wien und die Leiter*innen des Ausstellungsraums Galerie 3000 in Bern, Caroline von Gunten und Simon Liebherr konnten für das Projekt gewonnen werden. Die Kurator*innen hatten freie Hand, was Thema und Auswahl der Künstler*innen betrifft.

Pro Helvetia
20.09.2020
01.11.2020
FORUM KUNST ROTTWEIL Friedrichsplatz 4 78628 Rottweil
2. Oktober

Eine Faust reckt einen durchgestreckten Kleinfinger zum Himmel empor. Das Bild zeigt sich gleich nebenan nochmals. Dieses Prinzip der Doppelbilder verteilt Ho über alle Räume mit immergleichen Motiven ...

Eine Faust reckt einen durchgestreckten Kleinfinger zum Himmel empor. Das Bild zeigt sich gleich nebenan nochmals. Dieses Prinzip der Doppelbilder verteilt Ho über alle Räume mit immergleichen Motiven in unterschiedlichsten Kombinationen.

Der Schweizer Künstler demonstriert die Kraft der Bilder in Abhängigkeit ihrer Wiederholung, Grösse und Position im Raum. Eine Versuchsanordnung die den Begriff des Originals als Wesen, Zustand, Gegenstand, Idee und Gedanke in seiner Einmaligkeit hinterfragt. Stefan Ho stellt spielerisch an uns die Grundfrage von Existenz, Freiheit und Individualität. Es ist nie der Rahmen an der Wand, es ist immer der Weg zur Seele im eigenen Leib!

Sehenswert!

Öffnungstage sind jeweils Dienstag bis Sonntag.

© Stefan Ho
200020 Double Double - small right up
02.10.2020
01.11.2020
18:00-00:00
ART STALKER Kaiser-Friedrich-Straße 67 10627 Berlin
10. November

Valérie Favres Projekt VALERY / PLATTFORM I / EXIL erforscht mit künstlerischen Strategien und Ausdrucksmitteln das Exil in seinen vielfältigen Aspekten und Erscheinungsformen – als universale Erscheinung, ...

Valérie Favres Projekt VALERY / PLATTFORM I / EXIL erforscht mit künstlerischen Strategien und Ausdrucksmitteln das Exil in seinen vielfältigen Aspekten und Erscheinungsformen – als universale Erscheinung, als Moment des Ephemeren, als eng mit der Sprache verbundenes Problem, als persönlich-individuelle Frage, als Extremfall von ‚Heimatlosigkeit’. Favre tritt dabei in einen Dialog mit eingeladenen Künstler*innen, Dichter*innen, Philosoph*innen, Soziolog*innen und mit den Besucher*innen. In einer sich stetig weiter entwickelnden Ausstellung hinterfragt sie zugleich gängige Konventionen der Ausstellungspraxis unter Berücksichtigung der Aspekte Zeit, Zufall, Räumlichkeit und Autorschaft.

© 2020 Valérie Favre und VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Uwe Walter
"La Poulinière" für VALERY / PLATTFORM I / EXIL, Berlin 2020
10.11.2020
17.01.2021
Galerie Pankow Breite Straße 8 13187 Berlin
14. November

In dem Kleinen Symposium im ArtLab des Kunstpavillon Burgbrohl werden diverse künstlerisch-ästhetische und kunst-theoretische Präsentationen zur Anschauung gebracht und erprobte Kooperations- und ...

In dem Kleinen Symposium im ArtLab des Kunstpavillon Burgbrohl werden diverse künstlerisch-ästhetische und kunst-theoretische Präsentationen zur Anschauung gebracht und erprobte Kooperations- und Organisationsformen zur Diskussion gestellt.
Die eingeladenen PANCH-Vertreter*innen Andrea Saemann, Marinka Limat, Judith Huber, Pascale Grau und Gisela Hochuli bieten einen umfassenden Einblick in das Schweizer Performance Art Netzwerk PANCH und zeigen organisatorische sowie künstlerische Aktivitäten diverser Kooperationen der letzten Jahre auf.
Damit wird ein Erfahrungsaustausch mit deutschen künstlerischen Netzwerken wie u.a. PAErsche, AIM e.V. in die Wege geleitet.

Pro Helvetia
© Gisela Hochuli
Performance-Anleitungen
14.11.2020
15.11.2020
10:00-17:00
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl
4. Dezember

Der Künstler Stefan Nafzger aus Zürich zeigt in einer neuen Einzelausstellung in der Galerie Art Stalker in Berlin außergewöhliche Krickeleien und Zeichnungen. Grossformatige und knallbunte Leinwände ...

Der Künstler Stefan Nafzger aus Zürich zeigt in einer neuen Einzelausstellung in der Galerie Art Stalker in Berlin außergewöhliche Krickeleien und Zeichnungen. Grossformatige und knallbunte Leinwände erzeugen Herzklopfen bei der Betrachtung seiner expressiv und ausladend gemalten Bildern.

Stefan Nafzger gelingt es mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit, mit seinen digitalen, „unter Strom“ gemalten Bildern eine verblüffende Verbindung zwischen traditioneller und digitaler Malerei zu schaffen als hätte es nie einen technischen oder geschichtlichen Bruch in der Kunst gegeben.

Sehenswert: digitale Malerei, hoch spannend und elektrisierend!

Die Galerie ist Montag bis Sonntag von 18:00 - 24:00 Uhr geöffnet.

Logo Schweiz
© Stefan Nafzger
Berlin Bang Bang Schüttelfrost
04.12.2020
03.01.2021
18:00-23:59
ART STALKER Kaiser-Friedrich-Straße 67 10627 Berlin
27. Mai

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation ...

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation wird mit Blick auf das Jubiläum des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven realisiert. In einem breiten multimedialen Panorama, das Installationen, Performances, Videos, Filme, Fotos und Zeichnungen umfasst, wird der Klang der Stille in ganz unterschiedlicher Weise fassbar. Mit Werken von William Anastasi, John Baldessari, Christoph Büchel, John Cage, Hanne Darboven, Christina Kubisch, Susan Philipsz, Samson Young u.a.

Pro Helvetia
© Maya Bringolf
Maya Bringolf, Interferenzen, 2016
27.05.2021
05.09.2021
Kunstmuseum Bonn Museumsmeile 53113 Bonn