Bildende Kunst
3. August

Für ihre Werke verwendet Constanze Leitner Materialen wie eingefärbte Textilien, Naturalien und Farben, die sie mit einer speziellen Technik in die Bilder einarbeitet, weiterbearbeitet und somit recycelt. ...

Für ihre Werke verwendet Constanze Leitner Materialen wie eingefärbte Textilien, Naturalien und Farben, die sie mit einer speziellen Technik in die Bilder einarbeitet, weiterbearbeitet und somit recycelt. Dadurch entstehen Werke mit einer individuellen raumgestalterischen Ausstrahlung.

© Constanze Leitner
bis 10.09.2021
Rathaus Jestetten Hombergstr. 2 79798 Jestetten

Zum ersten Mal ist eine Gruppe konkreter Künstlerinnen Thema einer Ausstellung in Deutschland. Ausgewählt wurden zwölf Künstlerinnen, die grösstenteils Beziehungen untereinander, zu Stuttgart, ...

Zum ersten Mal ist eine Gruppe konkreter Künstlerinnen Thema einer Ausstellung in Deutschland. Ausgewählt wurden zwölf Künstlerinnen, die grösstenteils Beziehungen untereinander, zu Stuttgart, beziehungsweise der Region um Stuttgart und zur Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart haben. Beleuchtet werden Leben und Werk, die Ausbildungs- und Präsentationsbedingungen für Frauen vor und nach 1945 sowie Förder:innen und Netzwerke.

Schweizer Künstlerinnen: Clara Friedrich-Jezler, Verena Loewensberg, Sophie Taeuber-Arp

Bildunterschrift:
Clara Friedrich-Jezler, Ohne Titel, 1948,
Öl auf Glas, Hartfaserplatte und Holz, 69 x 51 x 6 cm
Kunst Museum Winterthur, Legat Dr. Emil und Clara Friedrich-Jezler, 1973

© SIK-ISEA, Zürich (Jean-Pierre Kuhn)
Clara Friedrich-Jezler, Ohne Titel, 1948
bis 17.10.2021
Kunstmuseum Stuttgart Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) ist als Mitbegründer der Künstlergruppe »Die Brücke« einer der bekanntesten Expressionisten der Klassischen Moderne. Gezeichnet vom Ersten Weltkrieg kam er 1917 erstmals ...

Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) ist als Mitbegründer der Künstlergruppe »Die Brücke« einer der bekanntesten Expressionisten der Klassischen Moderne. Gezeichnet vom Ersten Weltkrieg kam er 1917 erstmals nach Davos in die Schweizer Alpen, wo er sich kurz darauf dauerhaft niederliess und bis zu seinem Tod bleiben sollte. Tiere und Hirten zählten zu seinen ersten Motiven: Er fotografierte, zeichnete, malte und schnitt sie in Holz, ausserdem wurden sie ihm zu Vorlagen für Textilarbeiten. Seine Landschaftspanoramen und seine Darstellungen von Nutztieren mit ihren Hirten und Bauern basierten stets auf genauer Beobachtung. Kühe auf der Stafelalp, Berghänge voller Schafe und Ziegen inmitten hochalpiner Landschaft – Kirchner zeigt sie uns als Teil einer Herde und als Individuen, in Ruhe und vor allem in Bewegung. Durch eine expressive Malweise und Farbigkeit verlieh Kirchner ihnen eine grosse Eindringlichkeit. Er gilt damit als ein grosser Erneuerer der Malerei der Alpen. Die Tierdarstellungen Kirchners in den versammelten Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Stickereien und Skulpturen waren noch nie Thema einer eigenen Ausstellung. Auch Kirchners reger Austausch mit Künstlerkollegen wie Philipp Bauknecht, Jan Wiegers, Hermann Scherer und Albert Müller wird anhand ausgewählter Werke vorgestellt.

Ernst Ludwig Kirchner, Drei Bauern, 1937-38, Privatsammlung Schweiz
bis 03.10.2021
Städtische Galerie Hauptstr. 60-64 74321 Bietigheim-Bissingen

Das Kunstmuseum Ahlen präsentiert im Kontext von Hellweg Konkret II eine Werkschau des Schweizer Künstlers Beat Zoderer (*1955), ein herausragender Vertreter der neo-konstruktiven Kunst, der die Ansätze ...

Das Kunstmuseum Ahlen präsentiert im Kontext von Hellweg Konkret II eine Werkschau des Schweizer Künstlers Beat Zoderer (*1955), ein herausragender Vertreter der neo-konstruktiven Kunst, der die Ansätze der sogenannten „Konkreten“ immer wieder neu denkt. Das interessante Thema der Faltung, das bei Vertretern der Konkreten Kunst bereits in den 1970er und 1980er Jahren virulent war, begleitet sein Schaffen.

Zoderer ist ein Künstler, der den Regeln der konstruktiv-konkreten Kunst spielerisch und phantasievoll folgt, ihre strengen Prinzipien humorvoll unterläuft. Der Einsatz banalster Alltagsmaterialien, wie z.B. Klebeetiketten, Gummibänder, Holzreste oder Schaumstoff als auch die Potenzierung einfacher Gestaltungsabläufe, aus denen gefaltete und geknickte Bilder oder „verdrehte“ Skulpturen entstehen, führt zu einer neuen, ungewöhnlichen Dimension Konkreter Kunst.

© Foto: Fotostudio André Huber, Wettingen

Pro Helvetia
© Beat Zoderer & Courtesy Bartha Contemporary, VG Bild-Kunst 2021
Beat Zoderer, PENTA No 4, 2018, Acryl auf Sperrholz, 175 x 145 x 16 cm
bis 12.09.2021
Kunstmuseum Ahlen Museumsplatz 1/ Weststraße 98 59227 Ahlen

16 Künstler:innen, die sich mit Themen der Ökologie auseinandersetzen, haben
für (re)connecting.earth Anleitungen zur Realisierung von Kunstwerken entwickelt,
die den Betrachter:innen auf konkrete und/oder ...

16 Künstler:innen, die sich mit Themen der Ökologie auseinandersetzen, haben
für (re)connecting.earth Anleitungen zur Realisierung von Kunstwerken entwickelt,
die den Betrachter:innen auf konkrete und/oder übertragene Weise die
Möglichkeit einer direkten Interaktion mit den im Stadtraum lebenden Pflanzenund
Tierarten bieten.

Kurator: Bernard Vienat
Künstler:innen: Caroline Bachmann, Julian Charrière, Eli Cortiñas,
Andreas Greiner & Takafumi Tsukamoto, Valérie Favre, David Horvitz,
Bianca Kennedy & The Swan Collective, Fabian Knecht, Antje Majewski,
Luzie Meyer, Regina de Miguel, Adrien Missika, Pfelder, Simone Zaugg,
Zheng Bo

© © Eli Cortiñas
Eli Cortiñas, Speak, Human or Not, created for (re)connecting.earth
bis 25.09.2021
14:00
Kleingartenverein Habsburg-Gaußstraße Habsburg-Gaußstraße 14 10589 Berlin

Joseph Beuys, Stephan Balkenhol, Tony Cragg, David Czupryn, Katharina Grosse, Pia Fries, Katharina Sieverding, Markus Lüpertz, Leunora Salihu und viele weitere Künstler:innen mit NRW-Bezug sind ab dem ...

Joseph Beuys, Stephan Balkenhol, Tony Cragg, David Czupryn, Katharina Grosse, Pia Fries, Katharina Sieverding, Markus Lüpertz, Leunora Salihu und viele weitere Künstler:innen mit NRW-Bezug sind ab dem 11. Juni 2021 im MKM zu sehen.

Die Werke stammen aus der Sammlung der NATIONAL-BANK (Essen), die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Seit vielen Jahren ist die Bank eine feste Größe der Kulturförderung im Land, seit über 15 Jahren begleitet sie auch das MKM kontinuierlich.

bis 22.08.2021
Diverse Orte 47053 Duisburg

Diversity United zeigt das künstlerische Gesicht Europas und verwandelt den geschichtsträchtigen Flughafen Tempelhof in Berlin in eine Kunsthalle auf Zeit. Rund 90 Künstler:innen aus 34 Ländern stehen ...

Diversity United zeigt das künstlerische Gesicht Europas und verwandelt den geschichtsträchtigen Flughafen Tempelhof in Berlin in eine Kunsthalle auf Zeit. Rund 90 Künstler:innen aus 34 Ländern stehen mit ihren Werken für die enorme Vielfalt und Vitalität der zeitgenössischen europäischen Kunstszene, von Portugal bis Russland, von Norwegen bis in die Türkei.

bis 19.09.2021
Flughafen Tempelhof 10965 Berlin

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation ...

Die Ausstellung "Sound and Silence. Der Klang der Stille in der Kunst der Gegenwart" widmet sich der Frage, wie die Kunst der Gegenwart Stille und Schweigen sichtbar und hörbar macht. Die Präsentation wird mit Blick auf das Jubiläum des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven realisiert. In einem breiten multimedialen Panorama, das Installationen, Performances, Videos, Filme, Fotos und Zeichnungen umfasst, wird der Klang der Stille in ganz unterschiedlicher Weise fassbar. Mit Werken von William Anastasi, John Baldessari, Christoph Büchel, John Cage, Hanne Darboven, Christina Kubisch, Susan Philipsz, Samson Young u.a.

Pro Helvetia
© Maya Bringolf
Maya Bringolf, Interferenzen, 2016
bis 05.09.2021
Kunstmuseum Bonn Museumsmeile 53113 Bonn

Der Titel der Einzelausstellung von Andrea Winkler (CH) und Stefan Panhans (DE) nimmt Bezug auf die Rhetorik US-amerikanischer evangelikal-protestantischer Megachurches, in denen – als christliche ...

Der Titel der Einzelausstellung von Andrea Winkler (CH) und Stefan Panhans (DE) nimmt Bezug auf die Rhetorik US-amerikanischer evangelikal-protestantischer Megachurches, in denen – als christliche Lebenshilfe getarnt – eine marktkonforme, neoliberale Ideologie individueller Selbstoptimierung gepredigt wird. Die Künstler*innen zeichnen in ihren Arbeiten ein beeindruckendes, aber durchaus kritisches Portrait einer durch Technologie beschleunigten, globalisierten Welt: Es geht um SUVs, Kommunikation mit Künstlichen Intelligenzen, Alltagsrassismus, Rollenklischees, das 'Uncanny Valley‘ und weitere postdigitale Feedbackschlaufen zwischen Menschen und virtuellen Welten.

Pro Helvetia
© the artists
DEFENDER, 2021, Filmstill, Lisa Marie Janke und Anne Ratte Polle
bis 05.09.2021
11:00-18:00
Hartware MedienKunstVerein Hoher Wall 15 44137 Dortmund

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines ...

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines choreografischen Denkens gibt es in der bildenden Kunst? Wie adressiert und inszeniert ein Kunstwerk sein Gegenüber? Welche Bedeutung hat die Architektur für die Entfaltung und Erfahrung von Körperlichkeit? Mit: Heinz Breloh, Anne Teresa De Keersmaeker/Rosas, Esther Kläs, "Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)", Bernhard Leitner, Duane Michals, Richard Tuttle, Hannah Villiger

© The Estate of Hannah Villiger
Hannah Villiger, Skulptural, 1988/89
bis 16.08.2021
17:00-20:00
KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumbastraße 4 50667 Köln

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung ...

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung geschrieben werden, wie wird sie von der hörenden Person verstanden, welche Bilder erzeugt sie in der Vorstellung und wie manifestiert sie sich, wenn sie aufgeführt wird?
Drei Kopfhörer mit je 5-6 Performance-Anleitungen von schweizerischen Künstler*innen stehen den Besucher*innen während der Projektlaufzeit zur Verfügung. Sie können die Performance-Anleitungen nachspielen oder einfach nur hören.

Pro Helvetia
© Gisela Hochuli
Performance Gisela Hochuli
bis 27.08.2021
19:00-12:00
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl
15. August

In welchem Jahr bin ich 21 Jahre alt geworden? Welche Erlebnisse haben mich geprägt, welche Erfahrungen waren wichtig? Und: Wie bin ich erwachsen geworden? In seinem Langzeitprojekt „21“ porträtiert ...

In welchem Jahr bin ich 21 Jahre alt geworden? Welche Erlebnisse haben mich geprägt, welche Erfahrungen waren wichtig? Und: Wie bin ich erwachsen geworden? In seinem Langzeitprojekt „21“ porträtiert der Schweizer Künstler Mats Staub Erzählende als Zuhörende ihrer eigenen Worte. Nach einer ersten Begegnung, in der er ihre Erinnerungen im Gespräch einfängt, filmt er beim erneuten Treffen drei Monate später, wie sie die verdichteten Tondokumente ihrer Erinnerungen hören. Über die Jahre ist mit der von Ort zu Ort wachsenden Sammlung eine außergewöhnliche Galerie des 20. und 21. Jahrhunderts entstanden, die während der Ruhrtriennale 2021 erstmals als vollständige Edition zu erleben ist.

© Ruhrtriennale - Festival der Künste
15.08.2021
25.09.2021
Jahrhunderthalle, Bochum An der Jahrhunderthalle 1 44793 Bochum
27. August

Kunstraum Friesenstraße – Sammlung Sperling,
Serena Amrein im Dialog mit Arbeiten aus der Sammlung.

© © Foto Serena Amrein
Netz 2. 2020, Rotes Pigmentpulver auf grundierter Pappe, 150 x 108 cm
27.08.2021
30.10.2021
16:00-19:00
Kunstraum Friesenstrasse Friesenstraße 15 30161 Hannover
7. September

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten ...

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten des gelebten Lebens basiert.
Daniel Spoerri gründete 1960 mit seinen Künstlerkollegen, darunter Arman, Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely die Künstlergruppe der Nouveaux Réaliste.
Spoerri, gehört aber auch zu den Künstlern, die die rheinländische Kunstszene maßgeblich geprägt haben. Er gründete 1968 das legendäre „Restaurant Spoerri“ und die „Eat Art Gallery“ in der Düsseldorfer Altstadt und war ein enger Weggefährte von Joseph Beuys.

Pro Helvetia
© ahlers collection
Daniel Spoerri, Aktion "Restaurant Spoerri" in Düsseldorf vom 16. November 1972
07.09.2021
13.03.2022
10:00-18:00
Langen Foundation Rakenstation Hombroich 1 41472 Neuss