3. Dezember

Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen. Die polnisch-japanischstämmige Schweizerin gilt als eine der herausragendsten Vertreterinnen der Gesangsimprovisation und bewegt sich ...

Yumi Ito erschafft mit ihrer Stimme Welten fern aller Grenzen. Die polnisch-japanischstämmige Schweizerin gilt als eine der herausragendsten Vertreterinnen der Gesangsimprovisation und bewegt sich mühelos zwischen Genres sowie ihren Tätigkeiten als Sängerin, Pianistin und Komponistin. Dementsprechend divers gestaltet sich Itos eigene Musik, ein wahrhaftiger Ozean aus Art-Pop, Jazz sowie Neoklassik.

Auf Basis unzähliger Konzerte und Touren agiert die Musikerin darin wie eine Zen-Meisterin, klar, reflektiert und mit einer einzigartig-kraftvollen Energie. Meilensteine bildeten Auftritte im Blue Note New York, beim Montreux Jazz Festival, Tourneen in Asien, Südamerika und Europa.

© Maria Jarzyna
Yumi Ito
03.12.2026
19:30
Yumi Ito (solo) im KuTa Rauenthal
Kultur- und Tagungshaus (KuTa) Hauptstraße 6 65345 Eltville

Die Sonderausstellung m Oldenburger Schloss vereint Gemälde, Zeichnungen und Videokunst aus fünf Jahrhunderten. Werke von J. H. W. Tischbein, Max Liebermann, Martel Schwichtenberg oder Gerhard Richter ...

Die Sonderausstellung m Oldenburger Schloss vereint Gemälde, Zeichnungen und Videokunst aus fünf Jahrhunderten. Werke von J. H. W. Tischbein, Max Liebermann, Martel Schwichtenberg oder Gerhard Richter treten in einen epochenübergreifenden Dialog. Ergänzt werden die Exponate aus der Sammlung des Landesmuseums durch Installationen zeitgenössischer Kunstschaffender: Viktor Brim, Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė, Eline Kersten sowie Till Langschied eröffnen aktuelle und internationale Perspektiven auf Rohstoffabbau, Naturphilosophie und Ökologie.

Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė, Mouthless III (Videostill), 2023
10.10.2026
07.02.2027
Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg Schlossplatz 1 26122 Oldenburg

Was bedeutet es, sein Zuhause zu verlassen – und anderswo ein neues zu finden? Menschen sind seit Jahrhunderten unterwegs. Sie überschreiten Grenzen, brechen auf, fliehen, werden vertrieben und kommen ...

Was bedeutet es, sein Zuhause zu verlassen – und anderswo ein neues zu finden? Menschen sind seit Jahrhunderten unterwegs. Sie überschreiten Grenzen, brechen auf, fliehen, werden vertrieben und kommen an. Die Ausstellung erzählt Migrationsgeschichten aus dem Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz und zeigt, wie eng individuelle Erfahrungen mit der Geschichte der Region verbunden sind. Rund 200 Exponate geben Einblicke in Geschichte und Gegenwart der Migration und machen sichtbar, was Menschen bewegt. Als Überblicksausstellung des Projekts „Zuhause – unterwegs. Ici et ailleurs“ eröffnet sie das Netzwerk Museen 2026/27.

© Sammlung Dreiländermuseum
Hebeltag Lörrach 1947, erste Grenzöffnung zur Schweiz nach dem Krieg.
bis 18.04.2027
Dreiländermuseum Lörrach Basler Str. 143 79540 Lörrach

Die Ausstellung „Then leave the ornamentation of it to nature“ des Künstlers Jürgen Beck untersucht wie Fotografie Architekturen sichtbar machen kann und hinterfragt unser Verständnis von Raum und Bild. ...

Die Ausstellung „Then leave the ornamentation of it to nature“ des Künstlers Jürgen Beck untersucht wie Fotografie Architekturen sichtbar machen kann und hinterfragt unser Verständnis von Raum und Bild.
Den Ausgangspunkt seiner Arbeiten bildet die ikonische Architektur der Bauhausbauten in Dessau. Die gezeigten Fotografien entstanden während Becks Aufenthalt als Artist in Residence der Stiftung Bauhaus Dessau im Jahr 2025. Sie verorten das Bauhaus Ensemble in vielfältigen Perspektiven und räumlichen Relationen innerhalb seines städtischen, landschaftlichen und kulturellen Gefüges. Der Künstler entwickelt eine Bildsprache der Annäherung und Intimität.

bis 10.01.2027
Meisterhäuser Ebertallee 59 – 71 06846 Dessau

Die aus Vorarlberg stammende Künstlerfamilie Mosbrugger ist von 1795 bis zum Tod des letzten Malers, Joseph, 1869 am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland tätig. Ihr Werk ...

Die aus Vorarlberg stammende Künstlerfamilie Mosbrugger ist von 1795 bis zum Tod des letzten Malers, Joseph, 1869 am Bodensee, in den angrenzenden Landschaften und im Schweizer Umland tätig. Ihr Werk umfasst eindrucksvolle, tief psychologisch gestaltete Porträts, repräsentative Familienbilder, geistliche Motive, Landschaftsmalerei und Genredarstellungen.

Ihre Zeit ist geprägt von kriegerischen Unruhen, Hungersnöten, politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Aufbruch, von der Revolution 1848/49 und von der langen Phase der Reaktion mit ersten Aufbrüchen in die moderne Welt bis fast zur Reichsgründung von 1871.

Die Ausstellung zeigt in bedeutenden Leihgaben und aus der grossen eigenen Sammlung das weitgespannte Schaffen der drei bemerkenswerten Künstler Wendelin, Friedrich und Joseph Mosbrugger und ihres Umfeldes: Zum Vergleich werden auch Werke einiger Zeitgenossinnen und Zeitgenossen aus der Bodenseeregion und darüber hinaus dem bildnerischen Schaffen der Mosbruggers gegenübergestellt.

So entsteht das faszinierende Bild einer Epoche, die von Stillstand, rückwärtsgewandter Romantik und politischem, kulturellen und ökonomischen Aufbruch gleichermassen geprägt war.

Durch die grenznahe Lage der Stadt Konstanz ist die Schweiz in vielen der ausgestellten Kunstwerke präsent.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Plakat zur Ausstellung Die Mosbruggers. Eine Künstlerfamilie am Bodensee
bis 10.01.2027
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz