Performance
29. Oktober

«Solo for Future Feminism» lautet der Untertitel von Teresa Vittuccis neuester Arbeit – eine Auseinandersetzung mit Hass und Feminismus. Darin wirft Vittucci einen genauen und neugierigen Blick auf die ...

«Solo for Future Feminism» lautet der Untertitel von Teresa Vittuccis neuester Arbeit – eine Auseinandersetzung mit Hass und Feminismus. Darin wirft Vittucci einen genauen und neugierigen Blick auf die Jungfrau Maria, eine der wichtigsten und prägendsten weiblichen Figuren judäo-christlicher Gesellschaften.

«Gewaltsam sanft», so könnte man sagen, entwirrt Vittucci das queere Potenzial dieser Ikone, welch die mitfühlende Frau und trauernde Mutter verkörpert und kulturell als Inbegriff von Reinheit, Unschuld und Perfektion gilt. Von der Kirche in ihrer Funktion als Mutter Gottes verehrt, von feministischen Bewegungen wegen der weiblichen Stereotypen kritisiert, die diese Figur hervorgebracht hat, hat die Jungfrau Generationen polarisiert – nicht zuletzt, weil sie eine Frau ist. In ihrem Solo begibt sich Vittucci auf einen zärtlichen Kreuzzug, um die Matriarchin Maria als mächtige Heldin und Botschafterin eines queeren Feminismus zu rehabilitieren, bewaffnet mit einem verletzlichen, mitfühlenden Herzen.

Produktion von OH DEAR Zürich, Ko-Produktion Tanzhaus Zürich, Theaterspektakel Zürich

Pro Helvetia
© Foto: Yoshiko Kusano
Teresa Vittucci: HATE ME, TENDER
29.10.2021
20:00
EinTanzHaus G4,4 68159 Mannheim
30. Oktober

«Solo for Future Feminism» lautet der Untertitel von Teresa Vittuccis neuester Arbeit – eine Auseinandersetzung mit Hass und Feminismus. Darin wirft Vittucci einen genauen und neugierigen Blick auf die ...

«Solo for Future Feminism» lautet der Untertitel von Teresa Vittuccis neuester Arbeit – eine Auseinandersetzung mit Hass und Feminismus. Darin wirft Vittucci einen genauen und neugierigen Blick auf die Jungfrau Maria, eine der wichtigsten und prägendsten weiblichen Figuren judäo-christlicher Gesellschaften.

«Gewaltsam sanft», so könnte man sagen, entwirrt Vittucci das queere Potenzial dieser Ikone, welch die mitfühlende Frau und trauernde Mutter verkörpert und kulturell als Inbegriff von Reinheit, Unschuld und Perfektion gilt. Von der Kirche in ihrer Funktion als Mutter Gottes verehrt, von feministischen Bewegungen wegen der weiblichen Stereotypen kritisiert, die diese Figur hervorgebracht hat, hat die Jungfrau Generationen polarisiert – nicht zuletzt, weil sie eine Frau ist. In ihrem Solo begibt sich Vittucci auf einen zärtlichen Kreuzzug, um die Matriarchin Maria als mächtige Heldin und Botschafterin eines queeren Feminismus zu rehabilitieren, bewaffnet mit einem verletzlichen, mitfühlenden Herzen.

Produktion von OH DEAR Zürich, Ko-Produktion Tanzhaus Zürich, Theaterspektakel Zürich

Pro Helvetia
© Foto: Yoshiko Kusano
Teresa Vittucci: HATE ME, TENDER
30.10.2021
20:00
EinTanzHaus G4,4 68159 Mannheim
14. November

«Es ist eine Freude, zu erleben, wie sich die Kunst der Sängerin und Komponistin Sarah Buechi immer weiter entfaltet. Die Luzernerin (*1981) hat Jazz und Rock, Klassik und Neue Musik in ihr Schaffen ...

«Es ist eine Freude, zu erleben, wie sich die Kunst der Sängerin und Komponistin Sarah Buechi immer weiter entfaltet. Die Luzernerin (*1981) hat Jazz und Rock, Klassik und Neue Musik in ihr Schaffen integriert und für das neue Album ihre Band namens Contradiction of Happiness um Mitglieder der Jenaer Philharmonie erweitert. Die Welten, die sie mit diesem Klangkörper erschafft, sind vielfältig, farbig und überraschend. Buechi zeigt, dass sie die klassische Intonation und das Vokabular des Jazz ebenso beherrscht wie Skalen der indischen Tradition, ohne in Multi-kulti-Beliebigkeit zu verfallen. Ihre Kompositionen sind komplex, sinnlich und eingängig.»
(Manfred Papst, NZZ)

Pro Helvetia
© Tina Peissker
Sarah Buechi Septett - COH - the paintress
14.11.2021
21:00-23:00
b-flat Acoustic Musik & Jazz Club Berlin Dircksenstr. 40 10178 Berlin
4. Februar

Im Rahmen der interdisziplinären Konzertreihe „SOLODUOTRIO – Neue Töne aus der Quarantäne“ tritt im Tübinger Club Voltaire die schweizerisch-rumänische Autorin Dana Grigorcea mit Endre M. Holéczy ins ...

Im Rahmen der interdisziplinären Konzertreihe „SOLODUOTRIO – Neue Töne aus der Quarantäne“ tritt im Tübinger Club Voltaire die schweizerisch-rumänische Autorin Dana Grigorcea mit Endre M. Holéczy ins Gespräch über ihren neuen Roman „Die nicht sterben“ (Penguin Verlag 21). Ein besonderer Fokus soll dabei auf Grigorceas komplexes Erzählen gelegt werden, das sich von dualistisch-mythologischen Narrativen absetzt und sich ihnen entzieht. Gerahmt wird das Gespräch von einer musikalisch-performativen Lesung, in der sich Grigorceas Text und die Musik des Improvisations- und Klangkünstlers Thomas Maos begegnen.

© Birgit Riegger
04.02.2022
20:00-21:30
Club Voltaire Haaggasse 26b 72070 Tübingen