18. Dezember

"...mit Uassyn erfinden [sie] das Sax-Trio gewissermassen neu, indem sie den Geist des Free Jazz mit einer sehr, sehr rätselhaften, aber durchaus physisch erfahrbaren Beat-Kultur kombinieren. Dabei ...

"...mit Uassyn erfinden [sie] das Sax-Trio gewissermassen neu, indem sie den Geist des Free Jazz mit einer sehr, sehr rätselhaften, aber durchaus physisch erfahrbaren Beat-Kultur kombinieren. Dabei gehören auch Momente des Beinahe-Stillstands zu ihrer kryptisch-komplexen Musik, die zwischen Abstraktion und Action oszilliert. Uassyn bildet damit einen Teil einer neuen Avantgarde, deren Kreativ-Hubs die Städte London und Zürich bilden." Tom Gsteiger, Journalist

Das lang erwartete Debutalbum "ZACHARYA" des progressiven Trios UASSYN wird auf dieser Tour released und live vorgestellt!

Silvan Jeger, b, bells
Vincent Glanzmann
, dr, bells
Tapiwa Svosve
, alto sax, bells

Pro Helvetia
© Dominik Zietlow
UASSYN (v.li): Silvan Jeger, Vincent Glanzmann, Tapiwa Svosve
18.12.2021
19:30-00:00
Donau115 Donaustrasse 115 12043 Berlin

Maskenspiel frei nach Charles Dickens «A Christmas Carol»

Tauchen Sie ein in eine märchenhafte Welt, in der mit Masken, Tanz und Akrobatik ausdrucksstark diese berührende Geschichte von Dickens neu ...

Maskenspiel frei nach Charles Dickens «A Christmas Carol»

Tauchen Sie ein in eine märchenhafte Welt, in der mit Masken, Tanz und Akrobatik ausdrucksstark diese berührende Geschichte von Dickens neu erzählt wird. Aufgrund der begeisterten Reaktion des Publikums davor, erzählen wir Ihnen noch einmal, wie Scrooge seine Seele verkauft, um Karriere zu machen und reich zu werden.

Seine Goldmünzen sind sein Ein und Alles. Schlecht gelaunt verbringt er einsame Abende in Gesellschaft seines Geldschrankes. Die Sonntage und Feiertage steigern seine schlechte Laune noch, da sie doch reine Zeitverschwendung und schlecht fürs Geschäft sind. Und dann kommt ja auch noch der verhasste Heiligabend! Doch just an diesem Tag wird Scrooge vom Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley heimgesucht …

Pro Helvetia
© Foto: Lorenzo Palmieri
Scrooge – Es ist nie zu spät
16.12.2021
18.12.2021
19:30
Forum Theater Gymnasiumstr. 21 70173 Stuttgart

Der Beginn dieser Ausstellung liegt in der monumentalen Installation ‚Das Bernsteinzimmer‘ von Ingeborg Lüscher. Die Installation ist Erweiterung und Verschiebung der Bedeutung des Originals – das selbst ...

Der Beginn dieser Ausstellung liegt in der monumentalen Installation ‚Das Bernsteinzimmer‘ von Ingeborg Lüscher. Die Installation ist Erweiterung und Verschiebung der Bedeutung des Originals – das selbst aus mehreren Versionen bestand. Die Ausstellung vereint Werke verschiedener Künstlerinnen mit unterschiedlichen Hintergründen, die ein assoziatives Netz aus Fragmentierung, Zeitdimensionen, Gewalt und Verwandlung bilden. Ihre Arbeiten bauen einen semi-fiktionalen Raum auf, ohne dabei zu versuchen, eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Beteiligte Künstlerinnen sind u.a. Joelle Tuerlinckx, Alexandra Bircken, Silvia Bächli, Laure Prouvost und Zofia Kulik.

Pro Helvetia
© Ingeborg Lüscher
Ingeborg Lüscher, Das Bernsteinzimmer, 2003, Installation, 9000 Stück SOLE-Seife, 400×400 cm
03.12.2021
13.03.2022
19:00
Kunstmuseum Bochum Kortumstraße 147 44787 Bochum

Eine jährliche Gruppenausstellung, entwickelt im Kontext der Regionale, einer grenzüberschreitenden Kooperation von 19 Institutionen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit dem Fokus auf lokale, ...

Eine jährliche Gruppenausstellung, entwickelt im Kontext der Regionale, einer grenzüberschreitenden Kooperation von 19 Institutionen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz mit dem Fokus auf lokale, zeitgenössische Kunstproduktion in der Drei-Länder-Region um Basel.

Zur Regionale 22 zeigt das T66 / Kulturwerk eine Ausstellung zum Thema «Fragilität».
Wände, die durchlöchert sind – Konstruktionen, die zerbrechen können – Fixierungen, die sich lösen – Gefüge, die instabil bleiben. Geflechte, auch Beziehungsgeflechte, hauchdünn, die zu zerreissen drohen. Mit dem mikroskopisch genauen Blick von Forschenden ergründen die Künstlerinnen und Künstler die Gestalt vermeintlicher Stabilität. Was wie ein Schutzraum, wie eine Behausung erscheinen mag, sei es für uns selbst, für Fauna und Flora oder auch für mikroskopisch kleine Habitate, erweist sich allzu schnell als vergänglich, ist nicht für die Ewigkeit bestimmt.

Künstler:innen FEROSE (D), Matthias Frey (CH), Carola Jaeckel (D), Catrin
Lüthi K (CH), Anna Rudolf (CH / NL) und Angelika Schori (CH).

© Catrin Lüthi K: Floating Islands, 2012, Beton, Holz, Gips /stucco lustro,
Wabenkarton Gummimatte (H 70 cm x 4m2)
bis 08.01.2022
Kulturwerk T66 Talstr. 66 79102 Freiburg

Die Künstlerin Inge Dick (*1941) sensibilisiert den Betrachter mit ihrem Zyklus „jahres licht weiss“ für die Farben des Tageslichts. Sie filmte im Frühling, Sommer, Herbst und Winter über Tage eine ...

Die Künstlerin Inge Dick (*1941) sensibilisiert den Betrachter mit ihrem Zyklus „jahres licht weiss“ für die Farben des Tageslichts. Sie filmte im Frühling, Sommer, Herbst und Winter über Tage eine weiße Fläche in ihrem Atelier. Daraus montiert sie einzelne Filmstills zu Fotoarbeiten aneinander. Faszinierend ist im Nebeneinander das jeweilige Farbenspektrum der Montagen, in denen eine chronologische Progression des Jahreszeitlichen sichtbar wird. Inge Dick hat befreundete Kolleg*innen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gebeten an ihrer Ausstellung teilzunehmen: Die Schweizerin Vera Röhm ist mit mehreren Skulpturen – „Ergänzungen“ und „Textkuben“ – und neuen Werken vertreten.

© Vera Röhm / VG Bild-Kunst, Bonn
Vera Röhm, Rhythmus 800 – Filmstill Sekunde 514, 515, 516, 517, 518, 519, 521, 2018/2019
bis 15.01.2022
13:00-17:00
galerie linde hollinger Rheingaustrasse 34 68526 Ladenburg

Das Museum Ritter präsentiert Sammlungsstücke zur Linie in der abstrakten Kunst. Zu sehen sind Konstruktionslinien und Linienraster, Masslinien und Flächenteilungen, Schrift-Bilder und Bewegungslinien ...

Das Museum Ritter präsentiert Sammlungsstücke zur Linie in der abstrakten Kunst. Zu sehen sind Konstruktionslinien und Linienraster, Masslinien und Flächenteilungen, Schrift-Bilder und Bewegungslinien sowie Plastiken, Objekte und Installationen. Viele der über 80 Werke werden zum ersten Mal gezeigt. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den Vertretern der konstruktivistischen Avantgarde über die Op Art zu zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern.

Ein erster Entwurf, eine kleine Skizze, ein notierter Gedanke: Als Ursprung einer jeden künstlerischen Idee gilt die Linie, mit Feder oder Bleistift auf Papier fixiert. Jedoch auch jenseits der klassischen Zeichnung eröffnet die Linie, dieses schlichte grafische Element, ein breites gestalterisches Spektrum.

Ausstellungsbeteiligte: Serena Amrein, Paul Klee u. v. m.

© Serena Amrein, Foto: Wolfgang Lukowski
Serena Amrein, aufzeichnen 2, 2019 (1/2 Teilen)
bis 24.04.2022
Museum Ritter Alfred-Ritter-Str. 27 71111 Waldenbuch

Erstmals seit 15 Jahren wird ab Oktober 2021 das Werk von Ingeborg Lüscher in Deutschland in der vollen medialen Bandbreite zu sehen sein – und zwar im Museum unter Tage von Situation Kunst.

Anlässlich ...

Erstmals seit 15 Jahren wird ab Oktober 2021 das Werk von Ingeborg Lüscher in Deutschland in der vollen medialen Bandbreite zu sehen sein – und zwar im Museum unter Tage von Situation Kunst.

Anlässlich des 85. Geburtstages der Künstlerin werden in der Bochumer Retrospektive zentrale Werke aus allen Schaffensperioden ausgestellt, die einen Überblick über ihre eindrucksvolle künstlerische Tätigkeit seit den späten 1960er Jahren eröffnen. Neben fotografischen Arbeiten werden sowohl Skulpturen, Rauminstallationen, Objekte, Videos und Malerei präsentiert.

Pro Helvetia
© Ingeborg Lüscher, Gitty Darugar
Ingeborg Lüscher: Die Schwangere, 1981, Siebdruck, 60 x 45 cm, IL330
bis 18.04.2022
Situation Kunst (für Max Imdahl) Schlossstraße 13 44795 Bochum

Mit der Ausstellung «Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone – Idol» stellt das HfG-Archiv Ulm erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum ...

Mit der Ausstellung «Der Ulmer Hocker: Idee - Ikone – Idol» stellt das HfG-Archiv Ulm erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines vielfältigen Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den Ulmer Hocker ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt.

So zeigt die «Idee» den «Ulmer Hocker» in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des «Ulmer Hockers» ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des «Ulmer Hockers» zum Einsatz kam, sowie die ökonomische Situation der HfG Ulm, die eine permanente Unterfinanzierung zu bewältigen hatte und Funktionalität zum Wesensmerkmal des «Ulmer Hockers» machte.

Als «Ikone» wird der «Ulmer Hocker» als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten oder (fehlerhafte) Kopien oder Variationen oder Nachfolger des «Ulmer Hockers» sind, die sich sämtlich mehr oder weniger direkt auf selbigen beziehen lassen und die Frage aufwerfen, was den «Ulmer Hocker» im Kern eigentlich ausmacht.

© HfG-Archiv Ulm, Foto Ernst Scheidegger
Blick in ein Studentenzimmer im Wohnturm der HfG, 1956
bis 27.02.2022
HfG-Archiv Ulm Am Hochsträß 8 89081 Ulm

Der Maler Robert Weise, der von 1901 bis 1906 in Gottlieben am Schweizer Ufer des Untersees lebte, ist heute kaum noch bekannt, seine Werke sucht man vergeblich in den Dauerausstellungen der grossen ...

Der Maler Robert Weise, der von 1901 bis 1906 in Gottlieben am Schweizer Ufer des Untersees lebte, ist heute kaum noch bekannt, seine Werke sucht man vergeblich in den Dauerausstellungen der grossen deutschen Museen. Vor etwas mehr als hundert Jahren war das jedoch anders: Weise zählte damals zu den Mitgliedern der Münchner Künstlergruppe «Die Scholle»; seine deutschlandweiten Erfolge trugen dazu bei, dass das kleine, idyllisch gelegene Fischerdorf Gottlieben Kunstliebhabern zum Begriff wurde.

Die Wessenberg-Galerie Konstanz hat sich auf Spurensuche begeben und erinnert an den vielseitigen Maler.

© Robert Weise, Frau in Bodenseelandschaft, 1904, Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz
bis 09.01.2022
Städtische Wessenberg-Galerie Wessenbergstr. 43 78462 Konstanz

RAF, NSU und IS stehen für terroristische Gruppen, deren extremistische Propaganda und politische Gewalt die bildenden Künste zu entschiedenen Reaktionen herausfordern. Die Ausstellung «MINDBOMBS» ...

RAF, NSU und IS stehen für terroristische Gruppen, deren extremistische Propaganda und politische Gewalt die bildenden Künste zu entschiedenen Reaktionen herausfordern. Die Ausstellung «MINDBOMBS» eröffnet eine hochaktuelle künstlerische Perspektive auf die Geschichte und politische Ikonografie des modernen Terrorismus. Erstmals werden in drei Sektionen gemeinsam die Effekte des sozialrevolutionären, des rechtsextremen und des dschihadistischen Terrorismus auf die visuelle Kultur untersucht.

Gezeigt werden Arbeiten u.a. vom Schweizer Künstler Christoph Draeger

Bildunterschrift:
Christoph Draeger, Das Versprechen (Beuys, ich führe persönlich Osama Bin Laden durch die Documenta XII), 2003 – 2021, Courtesy the artist

Pro Helvetia
© Christoph Draeger, Foto: Christoph Draeger
Christoph Draeger, Das Versprechen
bis 24.04.2022
Kunsthalle Mannheim Friedrichsplatz 4 68165 Mannheim

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten ...

Die Langen Foundation präsentiert mit der Ausstellung des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri einen der bedeutensten Vertreter der Objektkunst, dessen künstlerisches Werk auf den Fundstücken und Rudimenten des gelebten Lebens basiert.
Daniel Spoerri gründete 1960 mit seinen Künstlerkollegen, darunter Arman, Yves Klein, Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely die Künstlergruppe der Nouveaux Réaliste.
Spoerri, gehört aber auch zu den Künstlern, die die rheinländische Kunstszene maßgeblich geprägt haben. Er gründete 1968 das legendäre „Restaurant Spoerri“ und die „Eat Art Gallery“ in der Düsseldorfer Altstadt und war ein enger Weggefährte von Joseph Beuys.

Pro Helvetia
© ahlers collection
Daniel Spoerri, Aktion "Restaurant Spoerri" in Düsseldorf vom 16. November 1972
bis 13.03.2022
10:00-18:00
Langen Foundation Rakenstation Hombroich 1 41472 Neuss

Während der Aufklärung entdeckten Dichter und Maler den wildromantischen Voralpenraum und den Bodensee. Sie lobten das Licht, die schroffe Bergwelt, Klöster und Ruinen sowie die verträumte Freundlichkeit ...

Während der Aufklärung entdeckten Dichter und Maler den wildromantischen Voralpenraum und den Bodensee. Sie lobten das Licht, die schroffe Bergwelt, Klöster und Ruinen sowie die verträumte Freundlichkeit der Hirten und Seeanwohner. Gekrönte Häupter wie der badische Grossherzog und der württembergische König bezogen am Bodensee ihre Sommerresidenzen.

Im frühen 19. Jahrhundert kletterten vorwiegend englische Gentlemen in die Berge des Voralpenlandes. Sie schwärmten für die steinernen Zeugen vergangener Zeiten und sprangen am Bodenseeufer vergnügt ins Schwimmbecken der ersten «Badeanstalten». Rasch wurde die Landschaft zum Anziehungspunkt für junge Künstler, aber auch für vermögende Kurgäste, Bildungsreisende und grossbürgerliche «Sommerfrischler».

Hier ansässige Künstler, Lithografen und Verleger bedienten die Nachfrage nach Souvenirs: In ihren gedruckten Ansichten verbreiteten sie ein Abbild der Landschaft zwischen Säntis und Rheinfall, das romantische Vorstellungen einer biedermeierlichen Idylle tradierte – manches davon prägt bis heute die touristische Vermarktung. Die Konstanzer Sonderausstellung zeigt Spitzenwerke dieser grafischen Kunst aus Museen und privaten Sammlungen zwischen Appenzellerland, Bodensee und Rhein.

Ein Kooperationsprojekt des Rosgartenmuseums Konstanz mit den Schweizer Museen Turmhof Steckborn, Volkskundemuseum Stein, Museum Appenzell, Museum Rosenegg, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen, Museum Herisau, vorarlbergmuseum Bregenz und namhaften Privatsammlern.

© Ludwig Bleuler, Rheinfall bei Vollmond, 1850, Rosgartenmuseum
bis 09.01.2022
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz

Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, ...

Schweizer Schokolade ist weltberühmt – die Zürcher Porzellanmanufaktur hingegen ist nur wenigen Connaisseurs bekannt. Die Manufaktur produzierte während eines sehr kurzen Zeitraumes von 1763 bis 1790, wodurch ihre Erzeugnisse heute entsprechend rar und bei Sammlern äußerst begehrt sind.
In der Schweiz sind vor allem zwei Privatsammlungen Zürcher Porzellans zu nennen, die einen Überblick über die Erzeugnisse der Manufaktur vermitteln. Zum einen handelt es sich um die Sammlung Dr. E. S. Kern in Horgen am Zürichsee sowie um die Sammlung des Chocolatiers Dr. Rudolph R. Sprüngli. Das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum widmet diesem köstlichen Thema eine Kabinettausstellung.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Deutsch-Schweizerischen Wirtschaftsvereinigung zu Düsseldorf e.V. (DSW) www.dswev.de .

© Sammlung Dr. E. S. Kern, Agentenhaus Horgen - Foto: Thomas Cugini
Kammerdiener mit Tablett, Zürcher Porzellanmanufaktur, um 1780/85
bis 30.01.2022
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf