3. März

Wie Theater kreativ mit der Corona-Krise umgehen und dabei Neues erschaffen kann, zeigt die Eröffnung der Opernsaison am Staatstheater Kassel: Anstatt der geplanten Premiere von „La Traviata“ steht nun ...

Wie Theater kreativ mit der Corona-Krise umgehen und dabei Neues erschaffen kann, zeigt die Eröffnung der Opernsaison am Staatstheater Kassel: Anstatt der geplanten Premiere von „La Traviata“ steht nun am Beginn eine Uraufführung. Das Staatstheater Kassel hat den in der Schweiz lebenden Komponisten und Dirigenten Carlo Ciceri beauftragt, eine Neuinterpretation von Verdis berühmter Oper zu schreiben, die den Pandemie-Einschränkungen gerecht wird und dabei die musikalische Linie Verdis unangetastet lässt. Ciceri instrumentierte verschiedene Stimmen aus der Originalpartitur für ein Orchester von rund 20 Musiker*innen mit der Intention, Verdis musikalischem Duktus zu folgen und zugleich – insbesondere in eigenen Zwischenspielen – neue und individuelle Klangfarben zu schaffen.

Pro Helvetia
03.03.2021
19:30
Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15 34117 Kassel

Zwei Blattländer machen sich auf, sprechen zu lernen. Zwar stossen sie schnell auf Zeitgenossen die der Sprache auch mündlich mächtig sind, jedoch erweist sich das Erlernen schwieriger als erhofft. In ...

Zwei Blattländer machen sich auf, sprechen zu lernen. Zwar stossen sie schnell auf Zeitgenossen die der Sprache auch mündlich mächtig sind, jedoch erweist sich das Erlernen schwieriger als erhofft. In dem abendfüllenden Stück Blattrand halten uns Ohne Rolf den Spiegel unserer Kommunikationskultur vor Augen, was mitunter leichtfüssig, absurd, nachdenklich oder auch tiefsinnig ist. Beste Unterhaltung für alle Sinne!
„Das Publikum im Pantheon-Theater erlebte die originellste, sympathischste und abgedrehteste Mischung aus absurdem Theater und philosophischem Kabarett, die zur Zeit auf deutschen Kleinkunstbühnen zu sehen ist.” (Bonner Rundschau)

© Georg Anderhub
BLATTRAND
03.03.2021
20:00-22:00
Forum 200 (Schulaula) Abtsgmünder Str. 4 73460 Hüttlingen
TUC

Der Kunstverein Bielefeld freut sich, die Einzelausstellung TUC (Turnstile Utter Chaos) von Vaclav Pozarek zu präsentieren. Das Werk des 1940 in Budweis (Tschechoslowakei, heute Tschechien) geborenen ...

Der Kunstverein Bielefeld freut sich, die Einzelausstellung TUC (Turnstile Utter Chaos) von Vaclav Pozarek zu präsentieren. Das Werk des 1940 in Budweis (Tschechoslowakei, heute Tschechien) geborenen und in Bern (Schweiz) lebenden Künstlers zeichnet sich durch die Verknüpfung skulpturaler, zeichnerischer und fotografischer Methoden mit jenen der Architektur, Grafik und Buchtypographie aus. Im Fokus seiner Praxis steht die Frage nach den konstituierenden Bedingungen der künstlerischen Produktion und ihrer Rezeption. Pozarek unterläuft die tradierten Ordnungsprinzipien institutioneller und kunsttheoretischer Konstruktionen, indem er die Grenzen der Kunst zu ihrem Außen gezielt destabilisiert.

Pro Helvetia
© Kunstverein Bielefeld
bis 30.05.2021
Kunstverein Bielefeld Welle 61 33602 Bielefeld

Franziska Rutishauser
Einzelausstellung
Malerei, Zeichnung und fotografische Installationen.

Verfremdete anthropomorphe Felsbrocken oder Ausschnitte aus fließendem Wasser assoziieren organische Materialien. ...

Franziska Rutishauser
Einzelausstellung
Malerei, Zeichnung und fotografische Installationen.

Verfremdete anthropomorphe Felsbrocken oder Ausschnitte aus fließendem Wasser assoziieren organische Materialien. Das Fremde, die Umwelt, bekommt eine verstörende Nähe zum eigenen Inneren. Künstlerische Antworten auf die Frage nach der Wahrnehmung von Realität finden sich in der Irritation, die durch die veränderte Wiedergabe von Motiven aus der Natur entsteht. In der Ausstellung werden Werke aus zwei Werkserien vorgestellt. Sie thematisieren den Menschen als biotischen Faktor, dessen Umgang mit dem Lebensraum den Begriff Anthropozän entstehen ließ. 

© Pilz Fotodesign
Franziska Rutishauser, Stranger 7 - Wandering matter, 2019
bis 04.04.2021
Kunstverein Speyer Kulturhof Flachsgasse Flachsgasse 3 67346 Speyer

Die GNYP Gallery freut sich die erste Soloausstellung Die Anarchie der Stille des Schweizer Künstlers Flurin Bisig mit der Galerie anzukündigen. Die Ausstellung wird ab Samstag, den 23. Januar auf ...

Die GNYP Gallery freut sich die erste Soloausstellung Die Anarchie der Stille des Schweizer Künstlers Flurin Bisig mit der Galerie anzukündigen. Die Ausstellung wird ab Samstag, den 23. Januar auf unserer Website zu sehen sein.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemieverordnung ist die Galerie ab Dienstag, den 2. Februar 2021, unter Einhaltung der aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften wieder für das Publikum geöffnet.

Übereinstimmend mit den aktuellen Distanz- und Hygieneregulierungen möchten wir unsere Gäste bitten, ihre Masken nicht zu vergessen, sodass wir für alle einen angenehmen und sicheren Besuch unserer Galerieräume gewährleisten können.

© Courtesy GNYP Gallery and the artist
Flurin Bisig, Songs Ohia 3, 2020
bis 06.03.2021
12:00-18:00
Diverse Orte 14169 Berlin

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines ...

Wie kann man einen Körper wiedergeben? Welche Rolle spielen körperliche Erfahrungen und Erinnerungen in der Wahrnehmung von Welt? Gibt es ein spezifisch körperliches Denken? Welche Spuren eines choreografischen Denkens gibt es in der bildenden Kunst? Wie adressiert und inszeniert ein Kunstwerk sein Gegenüber? Welche Bedeutung hat die Architektur für die Entfaltung und Erfahrung von Körperlichkeit? Mit: Heinz Breloh, Anne Teresa De Keersmaeker/Rosas, Esther Kläs, "Büro für Augen, Nase, Zunge, Mund, Herz, Hand und Maske (die alles überdeckt)", Bernhard Leitner, Duane Michals, Richard Tuttle, Hannah Villiger

© The Estate of Hannah Villiger
Hannah Villiger, Skulptural, 1988/89
bis 16.08.2021
17:00-20:00
KOLUMBA Kunstmuseum des Erzbistums Köln Kolumbastraße 4 50667 Köln

Die Ausstellung SUPERNATURAL fragt nach der Zukunft der Körperlichkeit im Zeitalter des Anthropozän. Angesichts der technologischen Entwicklung in der Biogenetik wird der Mensch zukünftig in der Lage ...

Die Ausstellung SUPERNATURAL fragt nach der Zukunft der Körperlichkeit im Zeitalter des Anthropozän. Angesichts der technologischen Entwicklung in der Biogenetik wird der Mensch zukünftig in der Lage sein, alles Lebendige, die Natur, die Tierwelt und die Ebenbilder des Menschen existenziell zu verändern. Wie werden die Körper der Zukunft aussehen? Wer oder was werden wir sein? In welcher Umwelt werden wir leben? Die Ausstellung SUPERNATURAL gibt Antworten aus dem Bereich der hyperrealistischen und realistischen Skulptur.

Der renommierte Schweizer Künstler Alex Hanimann fertigt für die Ausstellung ortsspezifisch eine Skulptur für den Aussenraum. An prominenter Stelle zwischen Bushaltestelle und Museumseingang bildet die Skulptur eine Brücke vom Alltag in die Kunst.

Pro Helvetia
bis 07.03.2021
Kunsthalle Tübingen Philosophenweg 76 72076 Tübingen

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung ...

Marc Bauer (* 1975 in Genf, Schweiz) erhält den GASAG Kunstpreis 2020. Mit dem Medium der Zeichnung bearbeitet er Themen wie Migration, Identität und Gender, Kritik an den neuen Medien oder die Verbindung von Religion und Gewalt.
Auf der Basis intensiver Recherchen entwickelt der Künstler raumgreifende Installationen aus intimen Papierarbeiten, Wandzeichnungen, Animationen und Sound. So entsteht eine suggestive Dramaturgie aus historischen Ereignissen und Fiktionen, die für unterschiedliche Interpretationen offen bleibt. Für die Ausstellung in der Berlinischen Galerie plant Marc Bauer eine breit angelegte Untersuchung zur Geschichte des Internets und zu den Auswirkungen auf Gesellschaft und Individuum.
Die von der GASAG initiierte Auszeichnung wird zum sechsten Mal in Kooperation mit der Berlinischen Galerie vergeben. Die Partner ehren mit dem Preis alle zwei Jahre eine herausragende künstlerische Position an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik.

bis 05.04.2021
Berlinische Galerie Alte Jakobstraße 124-128 10969 Berlin

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst ...

„Der Urstoff der Welt – und dazu gehört der Stoff der Kindheit – bekommt durch Künstler und Dichter eine Sprache, ist in ihnen wirksam“, sagt der Bildhauer Wolfgang Nestler. „Und so steht auch die Kunst von Sophie Taeuber-Arp in Verbindung mit den Erlebnissen ihrer Kindheit, mit dem Haus, in dem sie aufwuchs.“
Diesen Gedanken lässt der zweimalige documenta-Teilnehmer in seiner Installation „Stoff ihrer Stoffe – Hommage à Sophie Taeuber-Arp“ aufleben, die vom 06.09.2020 bis 15.01.2022 im Kunstraum Krüger |Berlin zu sehen ist. Im Zentrum von Wolfgangs Nestlers zweiter Hommage an Sophie Taeuber-Arp steht ein circa sechs Meter langer, gewinkelter Tisch, mit dem der Bildhauer eine zweidimensionale Form aus Taeuber-Arps 1932 entstandener Gouache „Six espaces avec croix“ in den Raum übersetzt. Der große blaue Tisch ist eine Einladung, ist Träger von Nestlers Fotos, die Haus und Landschaft zeigen, in der Sophie Taeuber- Arp als Kind in der Schweiz lebte. Insgesamt 150 Aufnahmen sind im Kunstraum Krüger zu sehen. Sie erkunden das von Sophies Mutter Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete „rote Haus“ in Trogen und die Landschaft des Appenzellerlands als plastische Situationen, als den Ursprung des Gestaltungswillens von Sophie Taeuber-Arp.

Freitags 16-18 Uhr
Samstags 12-16 Uhr

© Kunstraum Krüger I Berlin
bis 15.01.2022
Kunstraum Krüger Hohenstaufenstraße 67 10781 Berlin

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung ...

Gisela Hochuli beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Performance-Anleitungen und interessiert sich für Fragen rund um deren Entwicklung, Rezeption und Interpretation. Wie kann eine Performance-Anleitung geschrieben werden, wie wird sie von der hörenden Person verstanden, welche Bilder erzeugt sie in der Vorstellung und wie manifestiert sie sich, wenn sie aufgeführt wird?
Drei Kopfhörer mit je 5-6 Performance-Anleitungen von schweizerischen Künstler*innen stehen den Besucher*innen während der Projektlaufzeit zur Verfügung. Sie können die Performance-Anleitungen nachspielen oder einfach nur hören.

Pro Helvetia
© Gisela Hochuli
Performance Gisela Hochuli
bis 27.08.2021
19:00-12:00
ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl Herchenbergweg 6a 56659 Burgbrohl

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. ...

Das Rosgartenmuseum Konstanz ist mit seiner umfangreichen Sammlung, aktiven Forschung und großen Sonderausstellungen heute eines der bedeutenden kunst- und kulturhistorischen Museen im Bodenseeraum. Untergebracht in einem originalgetreu erhaltenen spätmittelalterlichen Zunfthaus, sind Räume wie der „Leiner-Saal“ mit seinen neugotischen Vitrinen und herausragenden vor- und frühgeschichtlichen Funden bezaubernde Zeugnisse aus der Gründungszeit. Die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag zeigt aus der eigenen Sammlung im ganzen Haus und im Sonderausstellungssaal einmalige „Schätze des Südens“: Kunstwerke und historische Zeugnisse aus 1000 Jahren Geschichte am Bodensee.

Die damals ältesten Kunstwerke der Menschheit
Charakteristisch für die späteiszeitliche Kunst des Magdalénien (15.000 bis 11.500 vor Chr.) sind ausdruckstarke und realistische Tierabbildungen. Wir finden sie als plastische Kleinskulpturen oder als Ritzzeichnungen auf Steinplatten, Knochen oder Geweih. Zwei der bedeutendsten Funde aus dem Kesslerloch im Kanton Schaffhausen sind der Lochstab aus Rengeweih mit der Darstellung eines „weidenden“ Rentiers und das Rengeweihfragment in Form eines Moschusochsenkopfes. Nach der Veröffentlichung der Funde 1875 sorgten diese Kleinkunstwerke für großes Aufsehen in der Öffentlichkeit: Ihre Echtheit wurde in Zweifel gezogen. Tatsächlich waren einzelne Artefakte aus dem Fundzusammenhang gefälscht, die Authentizität dieser beiden Kunstwerke ist jedoch unbestritten. Ludwig Leiner hegte daran nie Zweifel und erwarb die Funde bereits im Sommer 1875 für die Summe von 2000 Franken.

© Rosgartenmuseum Konstanz
Büste des Museumsgründers Ludwig Leiner
bis 11.04.2021
Rosgartenmuseum Rosgartenstr. 3-5 78462 Konstanz

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 ...

Das Hetjens-Museum verfügt über den weltweit grössten Bestand an erstem preussischen Porzellan der Manufaktur Wegely. Der einer  Schweizer Wollhersteller-Familie entstammende Wilhelm Caspar Wegely (1714 - 1764) wusste um die Porzellanliebe des preussischen Königs Friedrich des Grossen. Daher gründete er 1751 auf der Neuen Friedrichstraße in Berlin eine Porzellanmanufaktur nach Meißener Vorbild. Düsseldorf hatte Glück, als das inzwischen verstorbene Ehepaar Hertha und Claus Heim dem Hetjens-Museum 2009 die weltweit grösste Sammlung an Wegely-Porzellan übereignete und zeigt diesen Schatz seither in einer Dauerausstellung.

bis 01.05.2024
Hetjens-Museum - Deutsches Keramikmuseum - Schulstraße 4 40213 Düsseldorf